Schiedsrichter, Assistenten + VAR

Fit sein und ne Zeitvorgabe beim Sprint nicht erreichen sind für mich zwei paar Schuhe. Sind doch keine Leistungssportler.
doch, sind sie in gewisser weise eben schon:
Der Wissenschaftler verglich zudem die Leistungsdaten des deutschen WM-Schiedsrichters Dr. Felix Brych (42) mit den Werten von Weltmeister Thomas Müller. Brych spulte pro WM-Spiel 13 Kilometer Laufpensum herunter, Müller nur zwölf. Von dieser Laufdistanz vollzog Brych 1,3 Kilometer im Sprint, bei hoher Herzfrequenz. „Das sind Stress und hohe körperliche Leistung“, so Froböse.
https://www.wahretabelle.de/news/wm-sind-die-schiedsrichter-die-besseren-athleten-/7241

Für die Uefa hat der belgische Fitnessexperte Werner Helsen Folgendes errechnet: «Ein Schiedsrichter läuft zwischen 10 und 13 Kilometer pro Spiel. Doch der grösste Unterschied ist bei der Anzahl der hochintensive Läufe festzustellen und auch bei den Sprints, deren Anzahl sich seit 2003 verdoppelt hat. Heute muss ein Schiedsrichter rund 50 Sprints pro Spiel absolvieren, das entspricht in etwa der Zahl der Sprints eines Spielers.»
https://www.nzz.ch/sportfrage-schiedsrichter-1.17242259
 
Das ist nicht richtig, das ist unrichtig! Ich will mich über Tore freuen können, und jeder Videobeweis ist eine Garantie, dass das nicht geht, egal wie man es ausgestaltet.
Außerdem führt er definitiv nicht zu mehr Gerechtigkeit, er führt zu mehr Ungerechtigkeit.
 
Nochmal, wenn der Typ in Köln seinen Job macht und Szenen richtig bewertet, ist das Alles kein Problem!
Weißt du, wie viele Typen in Köln da sitzen, und zum Beispiel die Linie kalibrieren? Wer wählt sie aus? Weißt du, wie sie aussehen? Nach welchen Kriterien werden sie eingestellt? Was ist mit den Kameraleuten, die entscheiden, wie sie etwas zeigen? Deren Vorgesetzte? Der Schiri auf dem Feld ja auch irgendwie noch. Die Leute, die die Technik einstellen. Weiß man zu 100 %, dass dort nichts manipuliert ist?
Inhaltlich: Wer entscheidet, wann der Schiedsrichter auf dem Feld sich eine Szene nochmal anschauen muss? Ist eine klare Fehlentscheidung etwas, was er nachträglich bewertet oder aus seiner Sicht am Bildschirm? Wir haben doch schon bei der Definition von Handspiel größte Mühe, wenn du das beim VAR alles erklären kannst, Glückwunsch, aber ich glaube, das können max. 1 %, wenn überhaupt.
Der VAR ist das Versprechen "weniger Spaß, dafür mehr Gerechtigkeit". "Mehr Gerechtigkeit" soll es geben, weil der menschliche Ermessensspielraum reduziert. Es sieht aber so aus, dass es viel mehr Ebenen und daher viel mehr Spielraum für Fehler gibt. Also: "weniger Spaß, aber auch weniger Gerechtigkeit".
 
Nochmal, wenn der Typ in Köln seinen Job macht und Szenen richtig bewertet, ist das Alles kein Problem!
Doch! Ich seh es wie @Juri
Mit dem ollen VAR ist die komplette Spontanität flöten gegangen.
Beim Torjubel hab ich jedesmal den Keller im Kopf.
Der einzige Torjubel der noch "echt" ist, ist der beim Elfmeter.

Mich nervt das alles und ich kann mir nicht vorstellen, dass das die Schiedsrichter toll finden, wenn sie dauernd ans TV gebeten werden, um ihren Fehler anzuschauen und einzugestehen, dass sie falsch gelegen haben und sich zusätzlich dafür noch auspfeifen zu lassen.
 
Ich kann eure Bewertung nachvollziehen, mir geht es auch auf den Zeiger, immer erst warten zu müssen, bevor ich zum Jubel ansetze.

Dennoch, wenn es um Auf oder Abstieg geht, die von einer Entscheidung abhängt halte ich den VAR (in der Theorie) für sinnvoll.
Das Problem ist mMn , nach wie vor, die Tatsache, dass dort Menschen sitzen, die Fehler machen und auch das Regelwerk, diese Scheisse in Leipzig mit dem Abseits hab ich immer noch nicht verstanden, sowas macht mMn den Fussball kaputt.
Der VAR sollte als Hilfsmittel da sein und es sollte strenge Regularien geben, wann er sich melden soll und wann nicht, bzw. entweder der Schiedsrichter schaut sich die Szene immer noch einmal an oder gar nicht, das muss man einheitlich machen.
Ist natürlich theoretisch und wird so wohl nicht durchzusetzen sein aber träumen darf man ja.
 
Mehr Entscheidungsfreiheit beim Schiedsrichter. Ich bin grundsätzlich gegen den VAR, aber wenn er schon da sein soll, dann nur in fest umrissenen Umfang, mit klaren, TRANSPARENTEN Regeln. Und wo wir schon mal dabei sind :D:
2 x pro Mannschaft die Möglichkeit der Einspruchnahme (VAR), und darüber hinaus ein Time Out, grundsätzlich ab der 80. Minute bei Auswechslungen, Frei- und Abstößen und Verletzungen, immer da, wo Zeit geschunden wird, ansonsten bei anderen Bedarfen
 
Ich bin für den VAR in seiner ursprünglich gedachten Form. Er greift dann und nur dann ein, wenn es sich um etwas handelt, das der Schiedsrichter nicht gesehen hat (Tätlichkeit in seinem Rücken zb) oder bei einem offensichtlichen Wahrnehmungsfehler (damals das Tor gegen uns von dem Bochumer der 3 Meter im Abseits stand. Möllers Schutzschwalbe. derlei halt). In allen anderen Fällen hat der VAR die Füße still zu halten. Es gab mal die Regel "Im Zweifel für den Stürmer". Das sollte auch beim VAR gelten. Wenn er nicht auf Anhieb erkennt, dass es Abseits war, dann war es kein Abseits und die Entscheidung des Schiris gilt. Punkt. Und so eine Nummer wie bei Freiburg - Stuttgart darf nicht passieren. Der Schiedsrichter hat freie Sicht, er bewertet die Szene, gibt sogar Handzeichen, dass nichts war. Dann grätscht Köln rein, er geht an die Linie, studiert dort dann 3 Minuten die Bilder um dann auf "Klare Fehlentscheidung, 11er" zu entscheiden. Das ist so dermaßen bescheuert, dass man glatt Vorsatz unterstellen möchte. Bei der WM in Russland hat man den VAR bestens eingesetzt. Wenn man nur will, geht es also. Meine Schlussfolgerung ist: In Deutschland will man nicht, oder man ist intellektuell damit vollständig überfordert.
 
Tor oder nicht Tor und Tätlichkeit ist okay.
Aber dann geht's wieder los wenn ein Abseitstor gefallen ist. Wieso hat der VAR nicht eingegriffen usw.
Deswegen ganz weg oder gar nicht, aber die Antwort kennen wir alle.
Ich geb dir recht @FatTony dass man den VAR bei der WM gar nicht wahrgenommen hat. So soll es doch vorwiegend sein.
Genauso geht es mir im Übrigen wenn ich mal Premier League schaue.
Da hab ich mich schon oft gefragt, haben die überhaupt den VAR?
Ich kann mich nicht erinnern, dass er mal eingegriffen hätte.
Deutschland ist halt wie immer übergenau. :D
 
Ohne VAR geht's nicht mehr, das Spiel ist viel zu schnell geworden und die Schiedsrichter damit überfordert. Konnte man gut in den ersten beiden Pokalrunden sehen. Wer den VAR nicht möchte muss mit sehr vielen Fehlentscheidungen leben. Abseits, Torlinientechnik und Tätlichkeiten funktioniert bei den VAR, dass Handspiel ist ein Problem aber nicht des VAR sondern der Regelauslegung die schwer verständlich oder einfach nur bekloppt ist.
 
Ohne VAR geht's nicht mehr, das Spiel ist viel zu schnell geworden und die Schiedsrichter damit überfordert. Konnte man gut in den ersten beiden Pokalrunden sehen. Wer den VAR nicht möchte muss mit sehr vielen Fehlentscheidungen leben. Abseits, Torlinientechnik und Tätlichkeiten funktioniert bei den VAR, dass Handspiel ist ein Problem aber nicht des VAR sondern der Regelauslegung die schwer verständlich oder einfach nur bekloppt ist.
Teilweise ist es willkürlich....
Bei Team A greift der VAR sofort ein und informiert den Ref. Bei Team B, greift er nicht ein.
Ich vermisse eine klare Linie!
Und zu der Szene aus dem Gladbach Spiel.... Fand nicht, dass es rot für Upamecano war. Nach 8 Minuten.... Gegen die Auswärtsmannschaft. Gegen das Heimteam wäre das sicher nicht entschieden worden.
 
Tor oder nicht Tor und Tätlichkeit ist okay.
Aber dann geht's wieder los wenn ein Abseitstor gefallen ist. Wieso hat der VAR nicht eingegriffen usw.
Deswegen ganz weg oder gar nicht, aber die Antwort kennen wir alle.
Ich geb dir recht @FatTony dass man den VAR bei der WM gar nicht wahrgenommen hat. So soll es doch vorwiegend sein.
Genauso geht es mir im Übrigen wenn ich mal Premier League schaue.
Da hab ich mich schon oft gefragt, haben die überhaupt den VAR?
Ich kann mich nicht erinnern, dass er mal eingegriffen hätte.
Deutschland ist halt wie immer übergenau. :D
Kann dich beruhigen.... liVARpool wurde durch viele "fragwürdige VAR" Entscheidungen in ihrer Meistersaison begünstigt (9 Punkte, wie hinterher bekannt wurde).
Und Everton wurde letzte Saison mehrmals deutlich benachteiligt. So dass sich die English Football Association "genötigt fühlte" sich offiziell bei Everton zu entschuldigen.
Das war nach dem Spiel gegen Manchester City (0:1 in Goodison Park) als Everton ein klarer Elfmeter vom VAR verweigert worden war
 
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