Speisen und Getränke im Stadion / Catering - Angebot und Preise

Konsumverhalten im Stadion. Was gebt ihr im Stadion für Getränke und Essen aus.

  • Totaler Boykott!

    Votes: 73 34,4%
  • (ca. 5€) - Ein Bier gönn ich mir

    Votes: 60 28,3%
  • (ca. 10/15€) - Hin und wieder mal was trinken um die Bratwurst runter zu spülen

    Votes: 59 27,8%
  • (20€ und mehr) - Bier und Wurst formten diesen wunderschönen Körper (oder die Famile versorgen)

    Votes: 20 9,4%

  • Total voters
    212
Die Preise sind schon hoch, allerdings überall. Auf den Festivals (außer Rodeo) kostete es überall mindestens 5 Euro.
:tnx:

Ist in Deutschland leider weit verbreitet, dass Gastronomen / Caterer das Pferd falsch aufzäumen.

An den Getränken verdienen sie i.d.R. mehr als bei den Speisen. Und dass sie Geld verdienen wollen und müssen, ist auch vollkommen legitim. ABER: die Getränkepreise sind oft so (teilweise unverschämt) hoch angesetzt, dass die Gäste eher vom Konsum abgeschreckt statt dazu animiert werden.

Besonders deutlich wird das bei Aufenthalten im Ausland. So war ich z.B. im November 2022 beruflich in Frankreich unterwegs, wo in den Restaurants die Flaschenpreise für Wein deutlich günstiger waren als hierzulande. Ein Beispiel: in einem gehobenen Restaurant bestellten wir einen Sancerre (Weißwein von der Loire, für 40 € die Flasche. Unter Berücksichtigung, dass hierzulande ein Sancerre im Fachhandel > 20 € kostet und somit in der deutschen Gastronomie ab ca. 60 - 70 € auf der Weinkarte steht, war das ein mehr als fairer Preis, so dass wir uns im weiteren Verlauf des Abends noch eine weitere Flasche davon bestellten. Und dieser günstige Preis lag nicht daran, dass wir an der Loire waren (sondern ca. 380 km entfernt), sondern weil es die Gastronomen in Frankreich (wie z.B. auch in Italien) es im Gegensatz zu ihren meisten in Deutschland ansässigen Kollegen das Prinzip verstanden haben, wie sie Gäste zum Konsum animieren und somit unterem Strich mehr Geld verdienen können.

Dieses Prinzip gilt selbstverständlich auch für Caterer bei Großveranstaltungen, wie z.B. bei Fußballspielen oder Konzerten. Was könnten z.B. die Caterer bei den Open-Air-Konzerten auf der Bremer Bürgerweide Geld v.a. mit den "Zaungästen" verdienen, die nicht zuletzt aufgrund der horrenden Preise ihre Getränke selber mitbringen? Die schließen sich damit doch ins eigene Knie.
 
:tnx:

Ist in Deutschland leider weit verbreitet, dass Gastronomen / Caterer das Pferd falsch aufzäumen.

An den Getränken verdienen sie i.d.R. mehr als bei den Speisen. Und dass sie Geld verdienen wollen und müssen, ist auch vollkommen legitim. ABER: die Getränkepreise sind oft so (teilweise unverschämt) hoch angesetzt, dass die Gäste eher vom Konsum abgeschreckt statt dazu animiert werden.

Besonders deutlich wird das bei Aufenthalten im Ausland. So war ich z.B. im November 2022 beruflich in Frankreich unterwegs, wo in den Restaurants die Flaschenpreise für Wein deutlich günstiger waren als hierzulande. Ein Beispiel: in einem gehobenen Restaurant bestellten wir einen Sancerre (Weißwein von der Loire, für 40 € die Flasche. Unter Berücksichtigung, dass hierzulande ein Sancerre im Fachhandel > 20 € kostet und somit in der deutschen Gastronomie ab ca. 60 - 70 € auf der Weinkarte steht, war das ein mehr als fairer Preis, so dass wir uns im weiteren Verlauf des Abends noch eine weitere Flasche davon bestellten. Und dieser günstige Preis lag nicht daran, dass wir an der Loire waren (sondern ca. 380 km entfernt), sondern weil es die Gastronomen in Frankreich (wie z.B. auch in Italien) es im Gegensatz zu ihren meisten in Deutschland ansässigen Kollegen das Prinzip verstanden haben, wie sie Gäste zum Konsum animieren und somit unterem Strich mehr Geld verdienen können.

Dieses Prinzip gilt selbstverständlich auch für Caterer bei Großveranstaltungen, wie z.B. bei Fußballspielen oder Konzerten. Was könnten z.B. die Caterer bei den Open-Air-Konzerten auf der Bremer Bürgerweide Geld v.a. mit den "Zaungästen" verdienen, die nicht zuletzt aufgrund der horrenden Preise ihre Getränke selber mitbringen? Die schließen sich damit doch ins eigene Knie.

Und dann kalkuliere mal so einen Betrieb, da wird Dir schlecht.

Das Problem hinsichtlich der Abschreckung: gerade für solch einen Spaß gehe ich arbeiten. Ich will es mir in meiner freien Zeit gut gehen lassen. Sonst könnte ich ja auch hartzen. Es ist ne Zwickmühle. Die Preise sind unverschämt, aber es gehört irgendwie auch dazu auf Tour zu gehen und den Spaß zu haben.

P.S. Ich hoffe, ich bin nun niemandem zu nahe getreten.
 
Und dann kalkuliere mal so einen Betrieb, da wird Dir schlecht.

Das Problem hinsichtlich der Abschreckung: gerade für solch einen Spaß gehe ich arbeiten. Ich will es mir in meiner freien Zeit gut gehen lassen. Sonst könnte ich ja auch hartzen. Es ist ne Zwickmühle. Die Preise sind unverschämt, aber es gehört irgendwie auch dazu auf Tour zu gehen und den Spaß zu haben.

P.S. Ich hoffe, ich bin nun niemandem zu nahe getreten.

Korrekt, es ist eine Zwickmühle. Zumal beide Seiten ihren Spaß haben wollen und sollen; sowohl die Ausgehenden als auch die Anbieter. Und gerade bei Großveranstaltungen wie Konzerten und (um den Faden dieses Threads nicht gänzlich zu verlieren) Fußball-Bundesliga-Spielen sollte es durch diese Menschenmassen doch möglich sein, durch moderatere Preisstellungen beide Seiten noch mehr Fr€ud€ am Event haben.
 
Die Frage ist, ob im Stadion durch günstigere Getränke für mehr allgemeine Freude gesorgt wird.
Schließlich monierten schon viele mit Bier beschüttet worden zu sein.
Außerdem flogen schon Bierbecher auf Schiedsrichter => Spielabbruch auf St. Pauli.

Ich finde es sollte als Erstes damit angegangen werden das Bier kühl zu zapfen. Dann schmeckt es den meisten schon mal besser und es geht mehr über die Speiseröhre statt auf die Tribüne.
 
Solange die Leute ihr Bier überall verschütten oder die 2 Euro Becherpfand durch die Gegend werfen sind die Getränke im Stadion noch nicht teuer genug.

Und gerade in Bremen würde der Umsatz eher gesteigert durch ein "Mehr" an Qualität. Ich z.B. hätte nix dagegen mir in der Pause noch eine zweite Bratwurst zu kaufen, wenn ich wüsste dass das Brötchen nicht total vertrocknet und die Wurst nicht nur lauwarm und schrumpelig wäre.
 
Werder bekommt eine neue Stadionwurst.
Ab sofort ist die Goldschmaus Gruppe neuer Exklusiv-Partner des Bundesligisten. Das Unternehmen aus Garrel löst die Friebel Wurst- und Feinkost GmbH & Co. KG aus Stuhr als Lieferant der Stadionwurst ab.
goldschmaus.de
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin beim googlen meines "Problems" auf diesen Thread gestoßen.
Gibt es eigentlich noch mehr Leute als meine Freunde und mich, die bei ihrem Stadionbesuch die Brotverkäufer vermissen?

Mir fehlen Feuerzunge und Schlemmerbrezel zum Bier doch sehr. Ursprünglich dachte ich es liegt an Coronamaßnahmen, aber uns ist schon vor einiger Zeit aufgefallen, dass sie gar nicht zurück kamen.

Eine Stadionkrakauer tut es auch...aber wenn mir die nicht mehr von Schäfer Heinrich oder einem von neun dusend Bauern schmackhaft gemacht wird, ist es auch nicht dasselbe.
 
Ich hab mir mal nach 15 Jahrenm einen Stadionbesuch gegönnt.
Ich rede jetzt nur vom Catering denn davon hab ich ein wenig Ahnung

- Mit großem Abstand war es die schlechteste Stadionwurst dich ich jemals in einem Stadion essen durfte.
- Die Buden im Stadion sehen sehr runtergekommen aus und überhaupt nicht einladend (schmutzig, schmuddelig)
- Die Mode der Verkauferinnen/Verkäufer ist einfach nur späte 70er
- Es brauch einen Anstrich, dringend. So kann man Gastro nicht im Jahr 2023 fahren.
- Das ganze Konzept gehört auf den Kopf gestellt.
- Man kann viel mehr und mit besserer Qualität, wenn man möchte und auch das gehört zu einem guten Stadion dazu.
 
Ich hab mir mal nach 15 Jahrenm einen Stadionbesuch gegönnt.
Ich rede jetzt nur vom Catering denn davon hab ich ein wenig Ahnung

- Mit großem Abstand war es die schlechteste Stadionwurst dich ich jemals in einem Stadion essen durfte.
- Die Buden im Stadion sehen sehr runtergekommen aus und überhaupt nicht einladend (schmutzig, schmuddelig)
- Die Mode der Verkauferinnen/Verkäufer ist einfach nur späte 70er
- Es brauch einen Anstrich, dringend. So kann man Gastro nicht im Jahr 2023 fahren.
- Das ganze Konzept gehört auf den Kopf gestellt.
- Man kann viel mehr und mit besserer Qualität, wenn man möchte und auch das gehört zu einem guten Stadion dazu.
:top:
 
Moin,
musste leider feststellen, dass ich beim letzten Heimspiel von einem mobilen Bierverkäufer beschissen worden bin. Habe hinter dem Tor 4 zwei Bier gekauft. Wie immer Karte ans Gerät gehalten ohne zu prüfen, welcher Betrag eingegeben wurde. Jetzt auf dem Konto gesehen, dass 30€ abgebucht wurden.
Also immer schön aufpassen.
 
Werder und die Bremer Weser-Stadion GmbH haben die letzten Monate gemeinsam mit dem neuen Caterer Supreme Sports Hospitality intensiv für einen umfassenden Umbau zahlreicher Cateringflächen genutzt.
So wurden die Anlagen auf die modernste Technik umgebaut. So soll die Zeit, in dem der Zuschauer das Essen/das Getränk bekommt, stark reduziert werden.
Ein neues Highlight ist der neue Hot Dog in verschiedenen Variationen.
werder.de

Lt einer großen Boulevardzeitung gibt es "Turbo-Bier" im Weserstadion.
:lol:
 
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