Deutsche Nationalmannschaft Aktuell

Ich habe vom Spiel ARG - CRO nichts gesehen.

Das Niveau der Partie war im Grunde gut, aber nichts für Liebhaber vieler Torchancen. Die Kroaten haben teilweise versucht sich schnell durch das Mittelfeld zu spielen und haben auch ein paar schöne Aktionen dort gehabt. Meist aber eben auch nur dort. Modric ist ein geiler Zocker, wurde aber weitgehend aus dem Spiel genommen. Ähnlich wie Messi schafft er es aber unter hohem Druck noch einen guten Ball zum Mitspieler zu bekommen. Dann war meist Feierabend weil die Argentinier den Ball nach außen drängen und dort kam sehr wenig. Letztlich spielt das Spielglück den Argentiniern in die Karten. Über den 11er kann man zumindest diskutieren, das zweite Tor war sowohl purer Willen wie auch pures Glück. Anschließend war die Messe gelesen, obwohl statistisch alles für die Kroaten sprach (außer Schüsse AUF das Tor, sie kamen nicht in gute Abschlusspositionen aber in Summe hatten sie mehr).

Sondern auch weil die Weltspitze des Fußball ein hohes Maß an spielerische Fähigkeiten abverlangt (was übrigens auch Tiki-Taka galt), deren Entwicklungen durch die taktischen / ergebnisorientierten Zwänge in der deutschen Nachwuchsförderung ausgebremst werden.

Hier muss ich dir widersprechen. Du hast eingangs geschrieben, dass Fußball in hohem Maße Kopfsache ist. Und da bin ich ganz bei dir. Daher kann, neben dem Faktor Trainer, mMn. auch nur das als Ursache heran gezogen werden, wieso exakt die identische Formation die bei Bayern München halb Europa in Schutt und Asche legt, bei der Nationalelf brotlose Kunst liefert. Ganz dumm war Flicks Idee ja nicht: Ohne große Vorbereitung nimmst du einen Block, wenn vorhanden. Und dieser Block ist extrem stark. Aber nicht so bei der Nationalelf. Warum? Haben Kimmich und Goretzka vergessen wie man mit Gnabry, Musiala, Sane und Müller vor sich spielt? Wohl kaum. Was sie aber vermutlich vergessen haben sind zweierlei: Erstens stehen hinter ihnen nicht Hernandez, Upamecano, Pavard und Davies. Und zweitens steht vor ihnen kein Choupo-Moting (und vorher Lewa). Arroganz/Selbstüberschätzung trifft auf einen schlechten Trainer. Mehr brauchst du auf diesem Niveau nicht für das Debakel. Auch wenn es nicht Füllkrug gewesen wäre sondern Sandro Wagner....mit diesen Spielern in der Offensive brauchst du einen Abnehmer. Denn es mangelt dem deutschen Team mMn. eben gerade NICHT an spielerischen Fähigkeiten. Die sind vorhanden, sogar zu viel davon. Was dagegen zu wenig vorhanden war, das waren vier Verteidiger mit der Einstellung von Rüdiger und vorne einen Knipser (Bayern spielt seit einem Jahrzehnt mit einem, das hat Flick anscheinend übersehen). Ganz einfach.
 
Hier muss ich dir widersprechen. Du hast eingangs geschrieben, dass Fußball in hohem Maße Kopfsache ist. Und da bin ich ganz bei dir. Daher kann, neben dem Faktor Trainer, mMn. auch nur das als Ursache heran gezogen werden, wieso exakt die identische Formation die bei Bayern München halb Europa in Schutt und Asche legt, bei der Nationalelf brotlose Kunst liefert. Ganz dumm war Flicks Idee ja nicht: Ohne große Vorbereitung nimmst du einen Block, wenn vorhanden. Und dieser Block ist extrem stark. Aber nicht so bei der Nationalelf. Warum? Haben Kimmich und Goretzka vergessen wie man mit Gnabry, Musiala, Sane und Müller vor sich spielt? Wohl kaum. Was sie aber vermutlich vergessen haben sind zweierlei: Erstens stehen hinter ihnen nicht Hernandez, Upamecano, Pavard und Davies. Und zweitens steht vor ihnen kein Choupo-Moting (und vorher Lewa). Arroganz/Selbstüberschätzung trifft auf einen schlechten Trainer. Mehr brauchst du auf diesem Niveau nicht für das Debakel. Auch wenn es nicht Füllkrug gewesen wäre sondern Sandro Wagner....mit diesen Spielern in der Offensive brauchst du einen Abnehmer. Denn es mangelt dem deutschen Team mMn. eben gerade NICHT an spielerischen Fähigkeiten. Die sind vorhanden, sogar zu viel davon. Was dagegen zu wenig vorhanden war, das waren vier Verteidiger mit der Einstellung von Rüdiger und vorne einen Knipser (Bayern spielt seit einem Jahrzehnt mit einem, das hat Flick anscheinend übersehen). Ganz einfach.

In Bezug auf die Kopfsache bei er Nationalmannschaft sind wir beider gar nicht so weit auseinander. Denn im Post 3499 in diesem Thread schrieb ich
Klar, aus Ermangelung an Alternativen muss Flick am Bayern-Modell festhalten. Aber (aufgrund der Verbundenheit?) war er ihnen gegenüber zu viel "Hansi" und somit zu wenig "Herr Flick". Nur mal so als Beispiele: Spieler des FC Bayern wurden vor den Länderspielen gegen Ungarn und England auf dem Oktoberfest gesichtet, Sane zieht bei den Fitnessübungen während der WM nicht mit und Gnabry erweckt in den Gruppenspielen den Eindruck, dass er sich für Defensivarbeit zu fein ist. Wenn ein Trainer darauf nicht angemessen reagiert, darf er sich auch nicht wundern, wenn ihm die Spieler auf und neben dem Platz ihm auf der Nase tanzen. Das weckt, zugegeben überspitzt formuliert. an die WM 1982, wo u.a. des vorbereitende Trainingslager am Schluchsee im Schwarzwald von der Boulevardpresse den Namen "Schlucksee" verpasst bekam.


Mir ging es beim Thema Kopfsache jedoch nicht um die Profizeit. Zumindest nicht direkt. Sondern um das, was in der Nachwuchsförderung versäumt wurde und wird - und sich somit letztlich Jahre später negativ auf die Profizeit auswirkt(e). D.h. weil die jungen Talente in der deutschen Nachwuchsförderung schon früh taktischen und ergebnisorientierten Korsett gezwungen werden, lässt man ihnen weniger Raum, um ohne die Gedanken an Taktik und Ergebnis in ihren Köpfen ihre spielerischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Und somit verlieren die in Deutschland ausgebildeten Talente schon in den Nachwuchsmannschaften den spielerischen Anschluss an die Weltspitze, der im Herrenbereich offensichtlich wird und sich dann nicht mehr kompensieren lässt. Dies war bei dieser WM deutlich zu sehen, z.B. beim Spiel gegen den Ball und dass der ballgeschickteste DFB-Spieler bei dieser WM (Muisala) in England ausgebildet wurde. Und dieses Bild passt auch der Kicker-Artikel aus September dieses Jahres mit dem Titel "Hat die Bundesliga ein Ballbesitz-Problem?"
 
Ich find des Gremium gut besetzt.
Allesamt Leute mit AHNUNG von der Sache.
Schlimm genug wenn irgendwelche Philosophie Abbrecher plötzlich DAX Vorstände werden sollen aber maximal bis 17 zählen können....
Gut dass am Ende die Vernunft und nicht irgendeine Regenbogen Gender Quoten Regel entschieden hat
 
Ich find des Gremium gut besetzt.
Allesamt Leute mit AHNUNG von der Sache.
Schlimm genug wenn irgendwelche Philosophie Abbrecher plötzlich DAX Vorstände werden sollen aber maximal bis 17 zählen können....
Gut dass am Ende die Vernunft und nicht irgendeine Regenbogen Gender Quoten Regel entschieden hat

Hä wie?
Bis auf Völler finde ich das Gremium überhaupt nicht gut besetzt, es gibt mehr als Bayern und Dortmund und Leipzigs angebliche Talentschmiede (weswegen wohl Mintzlaff dabei sein darf - oder er sorgt für die Getränke) hat auch überschaubaren Erfolg oder warum holt man die Talente reihenweise aus Salzburg?... mindestens ein externer, unvoreingenommener Blick auf die Sache hätte sicherlich nicht geschadet
 
Und somit verlieren die in Deutschland ausgebildeten Talente schon in den Nachwuchsmannschaften den spielerischen Anschluss an die Weltspitze, der im Herrenbereich offensichtlich wird und sich dann nicht mehr kompensieren lässt.

Das sehe ich wie gesagt nicht so. Oder aber wir haben unterschiedliche Definitionen davon was mit "spielerisch" gemeint ist. Zugegeben, meine Vergleichsgrößen sind gering. Ich habe bei dieser WM nur zwei Deutsche Spiele gesehen und dann die beiden Halbfinals jeweils zur Hälfte bzw. etwas mehr. Ich habe dabei nicht erkennen können, dass die deutsche Offensive oder hinter ihnen der Defensivblock spielerisch hinter andere Mannschaften zurück fällt. Jedenfalls wenn man die Einzelspieler betrachtet. Aber ein durchaus eklatanter Unterschied war zu erkennen, wie beispielsweise die Argentinier gegen den Ball verteidigen und wie die deutschen. Die Denkweise (da sind wir bei Kopfsache) und die Strategie (Trainer), wie man also als Mannschaft funktioniert. Und man kommt, wie immer im Fußball, auch nicht ohne Glück/Pech weiter oder eben nicht. Nehmen wir Musiala: Mit dem Kopf durch die Wand trifft der drei oder vier mal den Pfosten oder es geht ein Bein dazwischen. Mit dem Kopf durch die Wand geht Mbappé gestern rein und....der Ball fällt Kolo Muani vor die Füße...mit dem Kopf durch die Wand geht Alvarez in mehrere Gegenspieler und zwei mal flippert der Ball ihm wieder vor die Füße. Natürlich ist es nicht nur Glück oder Pech, Frankreich z.B. hat mit Griezmann einen genialen Strategen aber, im Gegensatz beispielsweise zu Gündogan, Kimmich oder Goretzka (ich weiß, dass die alle nicht 1:1 vergleichbar weil teils deutlich defensiver sind), darf Griezmann auch Stratege spielen. Weil Griezmann nicht nur Mbappé und Dembelé einsetzen kann sondern in der Mitte Giroud lauert. Der kann ein Spiel somit verlagern, eine Defensive auseinander reißen. Das könnte er nicht, wenn da 5 Dembelés vor ihm stehen würden die alle was besonderes machen wollen (mangels Abnehmer). Wenn du also auf die Ausbildung anspielst, dann tendiere ich dazu zu sagen: Mal abgesehen von der Vernachlässigung der Mittelstürmer ist die Mangelhafte Ausbildung eher bei Trainern wie Flick zu verorten. Der hätte die richtigen (und gute) Spieler. Er muss sie nur halt auch richtig einsetzen. Und er muss sie richtig einstellen. Und wer mit diesen Leistungen in den letzten 3 Jahren sich selbst als Titelfavorit veortet, der hat alles, aber nicht die richtige Einstellung. Aber genau die braucht es für die Weltspitze und wenn man sich die anderen Teams anguckt, ja selbst Marokko, dann ist dort die Einstellung weltklasse selbst wenn die Einzelspieler es nicht nicht alle sind.
 
Marokko hat mir gestern richtig gut gefallen, technisch teilweise bärenstark, der Ball lief da auch gut.
Frankreich einfach abgezockter und ziemlich kalt, Mitte der zweiten Hälfte hat man bei den Marokkanern einen Substanzverlust erlebt mMn, die waren ziemlich platt und haben einfach auch nicht die Klasse, die sie von der Bank bringen können.
Ich wundere mich immer noch über diese eine Szene in der ersten Halbzeit, wo auf Stürmerfoul entschieden wurde, wo für mich Hernandez klar Foul spielt und es Elfmeter geben muss.
Die wurde nicht wieder gezeigt und auch nicht gecheckt, es gab aber auch kaum Proteste der Marokkaner.
 
Also wer hier über die SOKO schimpft.. schaut doch Mal bitte in die anderen Ländern, die im Gegensatz zu uns Erfolg haben...
Kein Regenbogen, diversity, Feminismus oder sonst was. Da geht's drum wer den Job am besten macht bekommt ihn.

Oder meint WIRKLICH jemand wenn wir uns eine Mitte 20 jährig:innen, studienabbrecher:innen, nebenberuflich auf Straße kleben besser aufgestellt wären???
Falls ja bitte in Zukunft die Kopfbälle am Ball und nicht am Pfosten üben...
 
Das sehe ich wie gesagt nicht so. Oder aber wir haben unterschiedliche Definitionen davon was mit "spielerisch" gemeint ist. Zugegeben, meine Vergleichsgrößen sind gering. Ich habe bei dieser WM nur zwei Deutsche Spiele gesehen und dann die beiden Halbfinals jeweils zur Hälfte bzw. etwas mehr. Ich habe dabei nicht erkennen können, dass die deutsche Offensive oder hinter ihnen der Defensivblock spielerisch hinter andere Mannschaften zurück fällt. Jedenfalls wenn man die Einzelspieler betrachtet. Aber ein durchaus eklatanter Unterschied war zu erkennen, wie beispielsweise die Argentinier gegen den Ball verteidigen und wie die deutschen. Die Denkweise (da sind wir bei Kopfsache) und die Strategie (Trainer), wie man also als Mannschaft funktioniert. Und man kommt, wie immer im Fußball, auch nicht ohne Glück/Pech weiter oder eben nicht.
Ja, vermutlich haben wir beide unterschiedliche Definition beim Wording "spielerisch". Ich definiere dieses Wort in der Gesamtheit, d.h. sowohl in der Offensive als auch in der Defensive spielerische Lösungen zu finden um Tore zu schießen sowie Gegentore zu verhindern. Und demzufolge gehört nach meiner Definition u.a. auch das unzureichende Spiel gegen den Ball bei dieser WM. Meine Vergleichsmöglichkeiten hierbei sind übrigens ähnlich gering wie deine.

Aber auch bei unser beider rudimentären Beobachtung der WM ist die Erkenntnis, dass das deutsche Spiel gegen den Ball nicht dem Eigenanspruch des DFB von Weltklasse entspricht, keine all zu große Überraschung. 5 Gegentore in 3 Spielen sprechen hier eine deutliche Sprache. Zum Vergleich: Marokko hat in bisher 6 Spielen (zum Teil mit Verlängerung) gerade einmal 3 Buden kassiert, darunter ein Eigentor. Und diese bei der dieser WM beobachteten Schwächen im Spiel gegen den Ball sind auch deshalb keine große Überraschung, weil diese sich wie ein roter Faden durch die letzten Turniere ziehen. Das letzte Zu-Null-Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft bei einer WM/EM war ein 3:0 gegen die Slowakei - im Achtelfinale der EM 2016. Mit zwei unterschiedlichen Bundestrainern, verschiedenen Grundformationen und Taktiken. Das lässt sich nicht mit einem Quäntchen Pech / Mangel an Glück erklären. Dahinter steckt v. a. ein signifikanter Mangel spielerischen Mitteln Klasse bei der Verhinderung von Gegentoren - mit einer unübersehbaren Stringenz.
 
Also ich hätte mir auch eine nicht so Bayernlastige Besetzung des Gremiums gewünscht, bzw. hätte ich mir eher einen sofortigen Rücktritt von Flick gewünscht, so wie das in vielen anderen Fußballnationen auch sehr schnell über die Bühne geht. Und der DFB bzw. die Nationalmannschaft sind nun wirklich Weltmeister in Katar geworden, ......... im Blamieren allerdings nur. Ein Rücktritt wäre angebracht gewesen. Nun will man dem Flick ein Gremium an die Seite stellen. Gut aber ist nun so entschieden worden und ich hoffe es funzt!

Ich finde es allerdings auch sehr bedenklich, das nun gleich wieder alle versuchen dieses Gremium schlecht zu reden bzw. Anspruch erheben da mitreden zu können. Das ist auch typisch für den derzeitigen Zeitgeist, das alle meinen sie könnten da jetzt mitreden mit viel Medienaufmerksamkeit. Quotenregelungen sind zwar gesellschaftstechnisch irgendwie fair und können alternative Blickwinkel bieten, sorgen aber eben auch nicht automatisch dafür das auch die besten Leute im Amt sind oder das Gremium funktioniert. Alternative Blickwinkel können bereichern, können aber eben auch spalten, so das am Ende keine guten Entscheidungen rauskommen. Weiß man vorher nicht. Der DFB hat nun so entschieden und ich finde etwas dann zu akzeptieren und dem ganzen eine Chance zu geben ist auch ein feiner Charakterzug!

Es scheint aber eher der Zeitgeist zu sein, erstmal alles zu kritisieren, anstatt sich zurückzunehmen und dem Gremium Glück zu wünschen für eine neue starke Deutsche Nationalmannschaft!
 
Flick hätte zurücktreten müssen, ganz schwacher Auftritt aber er und sein Trainerteam haben ja laut eigener Aussage "hervorragende Arbeit" gemacht.
Kaum auszudenken, wenn die schlecht gearbeitet hätten, am Ende wären die in der Vorrunde ausgeschieden....
Brasiliens Trainer weg, Portugals auch, der mexikanische weg, der belgische ebenso aber unser bleibt.
Naja.
Das Gremium soll mal machen, gab es doch auch schonmal.
Ich erwarte da nicht viel.
 
Wofür ist das Gremium da? Was soll es machen?
Das ist mir echt nicht klar. Soll es den Sportdirektor ersetzen? Soll es neue Strukturen schaffen? Soll es den finanziellen Dilettantismus beim DFB beenden?
Im Augenblick geht es bei vielen kleinen Vereinen darum die Energiekrise zu bewältigen. Das ist im Moment die wichtigste Aufgabe, worum sich der DFB kümmern sollte.
Die Nationalmannschaft wird sich nicht groß verändern und damit bleiben die defensiven Probleme erhalten, die es nicht ermöglichen werden, Titel zu gewinnen. Dieses sollte man sich eingestehen und nicht von Titeln labbern.
 
Wofür ist das Gremium da? Was soll es machen?
Das ist mir echt nicht klar. Soll es den Sportdirektor ersetzen? Soll es neue Strukturen schaffen? Soll es den finanziellen Dilettantismus beim DFB beenden?

Das erinnert an "Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man einen Arbeitskreis"

Ironie beiseite. Grundsätzlich ist es ja nicht verkehrt, wenn Gremien zu Rate gezogen werden. Aber es macht u.a. nur dann Sinn, wenn die Dinge, um die es geht (welche es im Fall des DFB auch immer sein mögen) von möglichst vielen Seiten durchleuchtet werden. Doch bei dieser Zusammensetzung, wo nur Personen aus dem Bereich Profifußball einbezogen wurden, besteht ein erhöhtes Risiko, dass gewisse Aspekte aufgrund einer "Betriebsblindheit" nicht objektiv bzw. gar nicht betrachtet werden.


Im Augenblick geht es bei vielen kleinen Vereinen darum die Energiekrise zu bewältigen. Das ist im Moment die wichtigste Aufgabe, worum sich der DFB kümmern sollte.
Die Nationalmannschaft wird sich nicht groß verändern und damit bleiben die defensiven Probleme erhalten, die es nicht ermöglichen werden, Titel zu gewinnen. Dieses sollte man sich eingestehen und nicht von Titeln labbern.
:tnx:
Nicht nur wegen der Energiekrise. Denn die kleinen Vereine hatten schon vor dem Krieg in der Ukraine bzw. sogar schon vor Corona enorme finanzielle Schwierigkeiten, so dass diese mit anderen Clubs fusionieren bzw. sich sogar auflösen mussten.
 
Natürlich wird es das. Flick hat seine größten Erfolge mit den Bayern erzielt. Never change a winning team. Das speziell Flick mit seinem starren Festhalten an den Bayern komplett gescheitert ist, nimmt er so nicht war. Die Sportjournalisten sind doch auch nahezu durchgehend Bayernfans und angebliche Insider beim FCB. DSF, SKY absolute Fanboys der Bayern. Die werden das fordern und Flick wird dem nachkommen. Lass die mal 2024 bei der EM so richtig auf die Schnauze fliegen, dann erst dann wird man umdenken müssen!
 
Flick hat seine größten Erfolge mit den Bayern erzielt. Never change a winning team.

Das hättest du Flick aber vor dem Turnier sagen müssen. Denn das Winning Team von Flick hatte ganz vorne einen Scharfschützen um den herum die Offensive gespielt hat. Sogar heute haben die Bayern den noch, wenn auch nicht mehr ganz so scharf, aber immerhin. Was aber macht Flick im Nationalteam? Sieht nur Bayern, aber nicht, diese Position die mal ein polnischer und jetzt Kameruner Spieler besetzt hatte...daran wird sich bis zur EM auch nichts mehr ändern, denn mit Füllkrug sollte man bekanntlich nicht langfristig planen (selbst wenn Flick ernsthaft mit Füllkrug planen würde: es läuft zur Zeit zwar super, aber die Zeit spielt nicht für Lücke, bei der Verletzungshistorie). Es wird also wieder auf irgendwas mit Havertz im Sturm hinaus laufen. Also, falls Müller dann verletzt sein sollte...
 
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