Sprachen + Dialekte

Ich auch. :) Nähe Verwandtschaft von mir lebt im Pott, wo ich mindestens 2x im Jahr hinfahre. Und wenn wir dann in der Gegend unterwegs sind und ich den Dialekt höre, grinse ich innerlich.

Witzig finde ich auch, dass meine in Bremen geborene und aufgewachsene Tochter trotz ihres nahezu dialektfreien Hochdeutsch das (wohl bedingt dadurch, dass ihre Mutter vom Grenzgebiet Niederrhein/ Ruhrgebiet stammt) pottsche "Hömma" von sich gibt.
 
Japp. In meinem Ausbildungsbetrieb hatte ich einen in Wuppertal gebürtigen Verkaufsleiter.Als wir uns eines Tages unterhielten, zu den Zeitpunkt lebte ich erst 6 Jahre in Bremen, deutete er aufgrund meines Dialektes an, dass ich nicht von hier wäre. Bevor ich das bestätigen konnte, fügte er hinzu, dass ich meinen Dialekt nach wohl vom Niederrhein (dort sagt man gerne "außem Niederrhein") . nördlich der Uerdinger Linie stamme. Bis dorthin wusste ich nicht, dass die Uerdinger Line eine Sprachgrenze ist, die .u.a südlich der niederländischen Stadt Venlo verläuft und Krefeld sowie den Süden von Duisburg teilt. Mit Erstaunen bestätigte ich seine Vermutung und er erklärte dass er nicht all zu weit von meinem ursprünglichen Heimatort südlich der Uerdinger Linie aufwuchs und somit die unterschiedlichen Dialekte differenzieren konnte.
Also, wenn mein Großcousin gesprochen hat, meinte man einen Niederländer vor sich zu haben (Kleve, Niederrhein, fast an der niederländischen Grenze).
Fand ich damals faszinierend und heute auch noch.:D
Und die Gladbacher z.B. sagen:
Fricher Fich auf den Tich. Förzig, statt vierzig oder auch Kürsche statt Kirche, verrücktes Völkchen.:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder einer Klassiker aus dem Klassiker aus dem Pott: Jaqueliiiine, komm mal bei die Omma. :D
Abba da muss dat ´l´ hinter mal wech!
Und Jackeliiine, q kennen die nich!
Schön auch die Story, wo die Lehrerin den Schüler fragt:, "Na wie heisst du denn?"
"Üwwes"
"Wie Üwwes? Wie schreibt sich das denn?"
"Na, Yves!" :ugly:

Gerade einen schönen Vornamen gelesen:
"Ben-Shaquille...."
Weisse Bescheid!
 
Also, wenn mein Großcousin gesprochen hat, meinte man einen Niederländer vor sich zu haben (Kleve, Niederrhein, fast an der niederländischen Grenze).
Fand ich damals faszinierend und heute auch noch.:D
Jau! Das Platt der Gegend ist dem Niederländischen sehr ähnlich. Hängt u.a. damit zusammen, dass ein großer Teil des ehemaligen Herzogtums Geldern sich auf dem Gebiet der heutigen Niederlande v.a. der Provinz Gelderland erstreckte bzw. bis 1815 Niederländisch die Hochsprache am Niederrhein war, bis nach der Niederlage von Napoleon I. in den Koalitionskriegen der Wiener Kongress den bis dato zu Frankreich gehörenden Niederrhein Preußen zubilligte.
Und die Gladbacher z.B. sagen:
Fricher Fich auf den Tich. Förzig, statt vierzig oder auch Kürsche statt Kirche, verrücktes Völkchen.:D
Bei Jupp Heynckes lässt sich das sehr gut raushören :D
 
Abba da muss dat ´l´ hinter mal wech!
Und Jackeliiine, q kennen die nich!
Schön auch die Story, wo die Lehrerin den Schüler fragt:, "Na wie heisst du denn?"
"Üwwes"
"Wie Üwwes? Wie schreibt sich das denn?"
"Na, Yves!" :ugly:

Gerade einen schönen Vornamen gelesen:
"Ben-Shaquille...."
Weisse Bescheid!

Kennste noch Jürgen von Manger in seiner Bühnenrolle des Ruhrpott-Kleinbürgers Adolf Tetgtmeier mit seinem "also ääährlich..."?
 
Kennste noch Jürgen von Manger in seiner Bühnenrolle des Ruhrpott-Kleinbürgers Adolf Tetgtmeier mit seinem "also ääährlich..."?
Immer dieses langgezogene, "dat is nämmich foljendermaaaassen abjelaufen....".
Adolf Tegtmeyer.
Dortmund bis Sauerländer oder so, würd ich tippen.
Später dann abgelöst durch Herbert Knebel:"Boh glaub'sse!"
Dat ist Duisburch tatsächlich, er erzählt ja auch immer von Duisburg-Neumühl (da möchte ich auch nicht tot über'm Zaun hängen).
Ich meine Uwe Lyko (sein richtiger Name) ist da sogar geboren, mal kurz checken.
Yep, so isset!
 
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