Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Dazu ein Kommentar aus dem kicker. Wieso sammeln sich eigentlich (zumindest gefühlt) so viele Menschen mit ausgeprägter Profilneurose in den Gremien des HSV? Gut, wirklich beurteilen kann ich das natürlich nicht. Aber die viel zu vielen Berichte über entsprechende Personen aus den letzten Jahrzehnten lassen halt darauf schließen.:facepalm::motz:
Mag vielleicht profan klingen, aber letztlich sind diese Personen ein Spiegelbild der (diplomatisch ausgedrückt) vor Selbstbewusstsein nur strotzenden
"Hamburger Pfeffersäcke", die sich all zu gerne in den Vordergrund drängen (die Elbphilharmonie ist das in Beton gemeißelte Symbol dafür).
 
- jedoch ist es schon jetzt ein maßlos überteuerter, verschwendungssüchtiger Protzbau.

Wie viel darf ein Konzerthaus und Wahrzeichen dMn. denn kosten? Und wieso ist es überhaupt überteuert? Weil das deutsche Vergaberecht bullshit-Kalkulationen fordert und danach alles "teurer" wird? Die Stadt Hamburg ist reich, sie kann sich so ein Wahrzeichen leisten und das Geld geht in die Taschen der am Bau beteiligten kleinen und mittleren Firmen. Besser sie geben ihr Geld für sowas aus, anstatt um die Profilneurosen mancher Hamburger Politker und Millionäre zu befriedigen indem man versucht Großveranstaltungen in die Weltstadt zu holen (und sich bei den Bürgern eine blutige Nase holt. Sowohl buchstäblich als auch bei Referenden).
 
Mag vielleicht profan klingen, aber letztlich sind diese Personen ein Spiegelbild der (diplomatisch ausgedrückt) vor Selbstbewusstsein nur strotzenden
"Hamburger Pfeffersäcke", die sich all zu gerne in den Vordergrund drängen (die Elbphilharmonie ist das in Beton gemeißelte Symbol dafür).
Echte hanseatische Pfeffersäcke wirken im Verborgenem
 
Die Stadt Hamburg ist reich, sie kann sich so ein Wahrzeichen leisten [...]
Das ist, mit Verlaub, Unsinn. Das Bürgertum der Stadt Hamburg ist in der Tat reich. Die Freie und Hansestadt Hamburg ist es trotz einer prosperierenden Wirtschaft jedoch nicht. Denn während der Planungsphase für die Elbphilharmonie lag Hamburg in der Pro-Kopf-Verschuldung der öffentlichen Hand vor Berlin und Bremen bereits auf dem drittletzten Platz. Und während die Baukosten von 186 Mio. € (Machbarkeitsstudie) auf tatsächliche 866 Mio. € (von denen ca. 90% aus Steuergeldern finanziert wurden) anstiegen, rutschte Hamburg v.a. durch das Desaster mit der HSH-Nordbank, welches en Steuerzahlern in Hamburg (ebenso wie in S-H) ca. 9 Mrd. € kostete, auf den vorletzten Platz der der Pro-Kopf-Verschuldung ab.
 
Das ist, mit Verlaub, Unsinn. Das Bürgertum der Stadt Hamburg ist in der Tat reich. Die Freie und Hansestadt Hamburg ist es trotz einer prosperierenden Wirtschaft jedoch nicht. Denn während der Planungsphase für die Elbphilharmonie lag Hamburg in der Pro-Kopf-Verschuldung der öffentlichen Hand vor Berlin und Bremen bereits auf dem drittletzten Platz. Und während die Baukosten von 186 Mio. € (Machbarkeitsstudie) auf tatsächliche 866 Mio. € (von denen ca. 90% aus Steuergeldern finanziert wurden) anstiegen, rutschte Hamburg v.a. durch das Desaster mit der HSH-Nordbank, welches en Steuerzahlern in Hamburg (ebenso wie in S-H) ca. 9 Mrd. € kostete, auf den vorletzten Platz der der Pro-Kopf-Verschuldung ab.

Du trennst Schulden von Vermögen und zeigst damit, dass du von der Thematik keine Ahnung hast. Nach deiner Meinung müsste zb Japan seit Jahrzehnten ein Sanierungsfall sein und vom Schuldenberg der USA wollen wir besser mal nicht reden. Also, ab auf die Schulbank und mal einen Kurs in Grundlagen der Volkswirtschaftslehre besuchen ;)
 
Oh, danke für den Hinweis. Wobei "Harmonia" hat auch was.
(Wärst Du dem kulturellen Link gefolgt, hättest Du erahnen können, dass der "Verschreiber" durchaus beabsichtigt war... ;) )

Dieses Jahr steigt ihr dann hoffentlich auf. :top:
Die Mannschaft scheint (momentan) jedenfalls erstligareif, die Fans sowieso. Vorstand, Präsidium, Aufsichtsrat etc sind es definitiv nicht. Das ist halt beim HSV die Crux, dass das Management etc bestensfalls zweitklassig ist. Wüstefeld ist eine immense Hypothek für den HSV. Und Boldt ist sicherlich nicht unumstritten.
Naja, mal schauen, wie sich das ganze nach der Länderspielpause darstellt. Es wäre schön, das Nordderby wieder jährlich zwei Mal zu erleben. Und nicht deswegen, weil Werder aus Solidarität absteigt. Das fand ich ja echt dufte von euch, aber das muss sich nun nicht unbedingt widerholen. :XD::wink:
 
Du trennst Schulden von Vermögen und zeigst damit, dass du von der Thematik keine Ahnung hast. Nach deiner Meinung müsste zb Japan seit Jahrzehnten ein Sanierungsfall sein und vom Schuldenberg der USA wollen wir besser mal nicht reden. Also, ab auf die Schulbank und mal einen Kurs in Grundlagen der Volkswirtschaftslehre besuchen ;)
Für die Erkenntnis, dass selbst bei einem solventeren Bundesland mit einem guten Verhältnis von Vermögen vs. Schulden ein 866-Mio-€-Bau "im Windschatten" eines 9-Mrd-€-Desasters die Folgen haben, dass erforderliche Investitionen z.B. in Bildung, innere Sicherheit, Soziales gekürzt, verschoben oder gestrichen werden, bedarf es noch nicht einmal an Grundlagen der VWL.

Dass Schulden und Vermögen bei einer Bewertung gegenübergestellt werden müssen, ist richtig und wurde / wird meinerseits nicht dementiert. Doch ähnlich wie Unternehmen in der freien Wirtschaft färbt sich auch die Politik ihre Bilanzen mit Tochterfirmen schön. Oder sie verschweigt, dass die Unausgewogenheit zwischen Schulden und Vermögen in Schieflage geraten ist. In Hamburg waren sie in den Jahren von HSH-Pleite und Elbphilharmonie-Bau besonders kreativ; so schrieb die Wochenzeitung "Die Zeit" im Januar 2017:
Kurz vor Jahresende veröffentlichte das Statistische Bundesamt die Höhe der öffentlichen Schulden zum 30. September 2016. Allein in den ersten neun Monaten 2016 wuchsen die Hamburger Schulden demnach um 2,5 Milliarden Euro – so stark wie in keinem anderen Bundesland. (Zum Vergleich: Das entspricht drei Elbphilharmonien.) Als wesentlichen Grund nennen die Statistiker die Versuche der Stadt, die HSH Nordbank zu retten.
und schrieb kurz vorher im selben Artikel
Die Finanzbehörde verweist darauf, dass mit vielen Schulden in Tochterunternehmen Vermögen aufgebaut wird. Was sie nicht dazusagt: Das Verhältnis von Schulden zum Vermögen der Stadt hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Insgesamt übersteigen die Verbindlichkeiten der Stadt deren Besitz um 23 Milliarden Euro. Wäre die Stadt eine Firma, wäre sie insolvent.
D.h. Hamburg gönnte sich die Elbphilharmonie, obwohl diese stolze Freie und Hansestadt ein, um deine Worte zu verwenden, ein Sanierungsfall ist. Aber weil du ja der Ansicht bist, dass Hamburg sich das leisten, ist es angebracht, das du ebenfalls die Schulbank für Grundlagen der Volkswirtschaftslehre drückst ;)
 
D.h. Hamburg gönnte sich die Elbphilharmonie, obwohl diese stolze Freie und Hansestadt ein, um deine Worte zu verwenden, ein Sanierungsfall ist. Aber weil du ja der Ansicht bist, dass Hamburg sich das leisten, ist es angebracht, das du ebenfalls die Schulbank für Grundlagen der Volkswirtschaftslehre drückst

Eine Stadt ist aber keine Firma. Da würden wir dann von Betriebswirtschaftslehre sprechen. Ich würde es an deiner Stelle dabei belassen ;)
 
Der Chaos Computer Club, also ich meine der Fußball Chaos Club meldet Neuigkeiten:

https://www.kicker.de/wuestefeld-aus-beim-hsv-919228/artikel

Jetzt wird's bestimmt ganz ruhig!
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