Fänd ich richtig witzig.Kohfeldt hätte Zeit...

Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.
Fänd ich richtig witzig.Kohfeldt hätte Zeit...

Schon ein bisschen erstaunlich, dass es bei den Pillen trotz 3 Niederlagen in Folge so verdächtig ruhig ist...
Es ist wie immer bei diesem Club oder auch Wolfsburg, Hoffenheim,Leipzig, kein Vereinszugehörigkeitsgefühl der Spieler.

Jo, die Genannten hatten sicher auch wahnsinnige Angebote den Verein zu verlassen....
Bekanntermaßen bin ich wahrlich auch kein Freund der Plastikclubs. Aber dass die Spieler dort generell kein Vereinszugehörigkeitsgefühl hätten, stimmt nicht. Um nur bei den Pillen zu bleiben: Hradecky spielt dort immerhin seine 5. Saison, Tah ist seit 2015 dabei, Bellarabi sogar seit 2014. Und der derzeitige Sportdirektor Rolfes kickte 10 Jahre für die Pillen, wo er 2015 seine Karriere beendete und wohin er 2018 als Funktionär zurückkehrte.
Du gehst also davon aus, dass z.B. ein DFB-Nationalspieler Rolfes für andere Clubs nicht interessant gewesen wäre? Als Fan von Traditionsvereinen neigt man leicht zu dem (leicht überheblichen?) Gedanken, dass Spieler beim einem ähnlich bzw. besser dotiertem Angebot froh wären, einen Plastikclub wieder verlassen zu können. Und diesen Schuh ziehe ich mir durchaus auch selber an, denn ich persönlich finde es auch nicht besonders reizvoll, statt vor über 40.000 leidenschaftlichen Fans wie z.B. in Bremen oder Frankfurt in Leverkusen vor einer quantitativ überschaubaren Heimkulisse zwischen einem der größten Chemieparks und einem der meistbefahrenden Autobahnkreuze Deutschlands Fußball zu spielen. Aber dennoch ist gänzlich nicht auszuschließen, dass es für manche Spieler gute, ggf. auch nicht monetäre Gründe gibt, länger bei einem Plastikclub zu bleiben - auch wenn das aus unserem manchmal monokausalen Blickwinkel als Fans eines Traditionsvereins unvorstellbar klingt.Jo, die Genannten hatten sicher auch wahnsinnige Angebote den Verein zu verlassen....
Neee, den Schuh ziehe ich mir nicht an, ich fand schon mehr als überraschend, dass ein Krmaric bei Hoffenheim schon so lange ist bzw. nun sogar noch verlängert hat, er, die Genannten und auch ein Maxi Arnold von Wolfsburg sind aber doch eher die Ausnahme, Arnold hatte nun auch kein Angebot von Bayern oder der Premier League, was weiß ich.Du gehst also davon aus, dass z.B. ein DFB-Nationalspieler Rolfes für andere Clubs nicht interessant gewesen wäre? Als Fan von Traditionsvereinen neigt man leicht zu dem (leicht überheblichen?) Gedanken, dass Spieler beim einem ähnlich bzw. besser dotiertem Angebot froh wären, einen Plastikclub wieder verlassen zu können. Und diesen Schuh ziehe ich mir durchaus auch selber an, denn ich persönlich finde es auch nicht besonders reizvoll, statt vor über 40.000 leidenschaftlichen Fans wie z.B. in Bremen oder Frankfurt in Leverkusen vor einer quantitativ überschaubaren Heimkulisse zwischen einem der größten Chemieparks und einem der meistbefahrenden Autobahnkreuze Deutschlands Fußball zu spielen. Aber dennoch ist gänzlich nicht auszuschließen, dass es für manche Spieler gute, ggf. auch nicht monetäre Gründe gibt, länger bei einem Plastikclub zu bleiben - auch wenn das aus unserem manchmal monokausalen Blickwinkel als Fans eines Traditionsvereins unvorstellbar klingt.
Ich finde es so etwas nicht überraschend, denn gerade bei Leverkusen gab es auch nach dem Bosman-Urteil viele Spieler, die dem Club lange treu blieben, trotz entsprechender Angebote. Z.B. Nowotny von Bayern und Arsenal, Bernd Schneider von Barca, Stefan Kießling von den Bayern, oder Ulf Kirsten, an dem der 1.FC Köln sogar noch im Spätheberst seiner Laufbahn Interesse zeigteNeee, den Schuh ziehe ich mir nicht an, ich fand schon mehr als überraschend, dass ein Krmaric bei Hoffenheim schon so lange ist bzw. nun sogar noch verlängert hat, er, die Genannten und auch ein Maxi Arnold von Wolfsburg sind aber doch eher die Ausnahme, Arnold hatte nun auch kein Angebot von Bayern oder der Premier League, was weiß ich.
Füllkrug hat genau das getan: https://www.sportbuzzer.de/artikel/werder-bremen-niclas-fullkrug-gehaltsverzicht-vertrag-reaktion/Ich bin auch nicht so blauäugig zu denken, dass ein Spieler um bei einem "Traditionsverein" zu spielen auf gutes Geld verzichtet...
Das mag bei einigen Spielern sicherlich zutreffen zumal Fans ihre Mannschaft um ein paar Prozent pushen können. Andere wiederum entscheiden sich dennoch für die Plastikclubs, sei es z.B. des Geldes wegen und/oder als Zwischenschritt auf ihrer Karriereleiter, weil sie dort sehr gute Weiterentwicklungsmöglichkeiten finden. Wie z.B. Konaté oder Upamecano, die im Sommer 2022 Leipzig für 40 Mio. bzw. 42,5 Mio. € in Richtung Liverpool oder München verließen.Dennoch denke ich einfach, dass evtl. der letzte Tick Motivation bei solchen Clubs fehlt, sei es auch durch Fans.
Es gibt doch immer mal wieder Ausnahmen und ich glaube kaum, dass Lücke hiergeblieben wäre, wenn (sagen wir mal) Real Madrid gelockt hätte.Ich finde es so etwas nicht überraschend, denn gerade bei Leverkusen gab es auch nach dem Bosman-Urteil viele Spieler, die dem Club lange treu blieben, trotz entsprechender Angebote. Z.B. Nowotny von Bayern und Arsenal, Bernd Schneider von Barca, Stefan Kießling von den Bayern, oder Ulf Kirsten, an dem der 1.FC Köln sogar noch im Spätheberst seiner Laufbahn Interesse zeigte
Füllkrug hat genau das getan: https://www.sportbuzzer.de/artikel/werder-bremen-niclas-fullkrug-gehaltsverzicht-vertrag-reaktion/
Das mag bei einigen Spielern sicherlich zutreffen zumal Fans ihre Mannschaft um ein paar Prozent pushen können. Andere wiederum entscheiden sich dennoch für die Plastikclubs, sei es z.B. des Geldes wegen und/oder als Zwischenschritt auf ihrer Karriereleiter, weil sie dort sehr gute Weiterentwicklungsmöglichkeiten finden. Wie z.B. Konaté oder Upamecano, die im Sommer 2022 Leipzig für 40 Mio. bzw. 42,5 Mio. € in Richtung Liverpool oder München verließen.
Bitte vergleichen Sie mal die beiden Vereine VfL Wolfsburg und SV Werder Bremen.
Es bestehen schon Unterschiede. Werder hat weniger finanzielle Mittel, doch der Verein tut unter diesen Voraussetzungen alles dafür, um zu bestehen und das Niveau zu halten. In Wolfsburg ist vieles anders, ein wenig strukturierter und möglicherweise noch professioneller aufgebaut, zum Beispiel was die Trainingszentren betrifft. Ich denke, beides bringt Vor- und Nachteile mit sich. Einerseits die Traditionsvereine mit der unglaublichen Fanbasis, andererseits Vereine wie Leverkusen, Hoffenheim oder Wolfsburg, wo man in Ruhe arbeiten kann. Es sind zwei unterschiedliche Herangehensweisen. Wie gesagt, ich habe mit beiden gute Erfahrungen gemacht.
Richtig, der Aderlass war gering. Aber damit schweifen wir vom Thema der ursprünglichen Äußerung in deinem Post Post #2126, dass es bei Clubs wie Leverkusen, Wolfsburg, Hoffenheim und Leipzig, kein Vereinszugehörigkeitsgefühl der Spieler gäbe, ab.Ich kann da auch keine Statistik anführen aber man sieht doch was mit Leipzig oder Leverkusen aktuell ist (auch wenn es noch früh in der Saison ist), nachdem die im letzten Jahr noch so performed haben und großen Aderlass an Spielern hatten die ja nicht.
Für mich gehört das Alles dazu.Richtig, der Aderlass war gering. Aber damit schweifen wir vom Thema der ursprünglichen Äußerung in deinem Post Post #2126, dass es bei Clubs wie Leverkusen, Wolfsburg, Hoffenheim und Leipzig, kein Vereinszugehörigkeitsgefühl der Spieler gäbe, ab.
Danke für den LinkDa fällt mir spontan das Interview mit Casteels ein:
https://www.weser-kurier.de/werder/...ert-in-die-erste-liga-doc7m6bi7adn1h1ku2qmby8

Ich vermute, dass wenn sich ein Spieler auch wegen dem ruhigen Arbeiten für einen bestimmten Club entscheidet. sich nicht nur auf die Höhe der Erwartungshaltung der Fans beschränkt. Und somit ist ruhiges Arbeiten auch kein Alleinstellungsmerkmal der Plastikclubs. Im Gegenteil, dort ist der Druck mitunter wesentlich höher. Weniger durch die jeweiligen Fanszenen / Medienlandschaften, sondern um so mehr seitens der Eigentümer. Diese sind i.d.R. weltweit agierende Konzerne, die aus finanziellen und Imagegründen gute Ergebnisse ihrer Fußballsparten fordern. Daher lässt es sich dort mMn weniger ruhig arbeiten, als z.B. bei Union Berlin, SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach oder Werder Bremen.Ich denke das ist tatsächlich Typsache, manche brauchen diesen Fanhype überhaupt nicht und wollen lieber in Ruhe arbeiten. Da wäre z.B. Lücke natürlich völlig Fehl am Platze. Allerdings dient der Fußball ja ursprünglich der Unterhaltung und wenn es niemanden interessiert, können die Bedingungen für die Spieler noch so professionell sein. Jetzt leben Vereine wie LEV ja eher von der Unterhaltung als Gegner vom jeweils anderen Verein. Wenn es gegen Hoffenheim geht, siehts schon mau aus...
Naja, ersetze mal die genannten Vereine mit ihrem Umfeld durch Schalke, Dortmund, Lautern, Stuttgart oder sogar Dresden mit dem Umfeld, da bezweifle ich dass bei den Plastikclubs ein ruhigeres Arbeiten stattfindet.Danke für den Link
Ja, mit dieser Einschätzung liegt Casteels mMn richtig. Vor allem, dass die Leistungszentren bei den Plastikclubs. besser aufgestellt sind als bei so manchem Traditionsverein. Nicht nur infrastrukturell, sondern auch personell. Denn die Traditionsvereine neigen doch eher dazu, verdiente Ex-Spieler als Nachwuchscoachs zu verpflichten statt auf die Nachwuchsförderung ausgebildete Spezialisten, die in der Lage sind, individuelle Defizite rechtzeitig zu erkennen und zumindest zu reduzieren, ggf. sogar beheben.
Ich vermute, dass wenn sich ein Spieler auch wegen dem ruhigen Arbeiten für einen bestimmten Club entscheidet. sich nicht nur auf die Höhe der Erwartungshaltung der Fans beschränkt. Und somit ist ruhiges Arbeiten auch kein Alleinstellungsmerkmal der Plastikclubs. Im Gegenteil, dort ist der Druck mitunter wesentlich höher. Weniger durch die jeweiligen Fanszenen / Medienlandschaften, sondern um so mehr seitens der Eigentümer. Diese sind i.d.R. weltweit agierende Konzerne, die aus finanziellen und Imagegründen gute Ergebnisse ihrer Fußballsparten fordern. Daher lässt es sich dort mMn weniger ruhig arbeiten, als z.B. bei Union Berlin, SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach oder Werder Bremen.
Zumal Leverkusen mittlerweile seit über 40 Jahren in der Bundesliga spielt.Du gehst also davon aus, dass z.B. ein DFB-Nationalspieler Rolfes für andere Clubs nicht interessant gewesen wäre? Als Fan von Traditionsvereinen neigt man leicht zu dem (leicht überheblichen?) Gedanken, dass Spieler beim einem ähnlich bzw. besser dotiertem Angebot froh wären, einen Plastikclub wieder verlassen zu können. Und diesen Schuh ziehe ich mir durchaus auch selber an, denn ich persönlich finde es auch nicht besonders reizvoll, statt vor über 40.000 leidenschaftlichen Fans wie z.B. in Bremen oder Frankfurt in Leverkusen vor einer quantitativ überschaubaren Heimkulisse zwischen einem der größten Chemieparks und einem der meistbefahrenden Autobahnkreuze Deutschlands Fußball zu spielen. Aber dennoch ist gänzlich nicht auszuschließen, dass es für manche Spieler gute, ggf. auch nicht monetäre Gründe gibt, länger bei einem Plastikclub zu bleiben - auch wenn das aus unserem manchmal monokausalen Blickwinkel als Fans eines Traditionsvereins unvorstellbar klingt.