Gesamtsituation der Mannschaft

@*Diggler* interessanterweise scheinst Du der Einzige zu sein, dass Pavlas so schlecht sieht.
Imho hat er uns häufiger den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) gerettet, als dass er ein Spiel Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) hätte.
Schau Dir das 2:0 nochmal aus der Hintertorperspektive an, dass er überhaupt noch reagiert hat, so spät wie er den Ball gesehen hat, ist schon mehr als ordentlich. Es standen drei Lachse genau in seiner Sichtachse und solange er keinen Röntgenblick kann er den Ball, der zwar lang unterwegs war, halt nicht sehen.
Und zu Groß, er ist gut im Ball stehlen, aber nicht wirklich gut im Einleiten von Angriffen. Er wählt zu 90% die sichere Lösung über die IVs oder den Querpaß. Die Wahrscheinlichkeit, dass er nach einer Balleroberung mal so einen Paß spielt, wie Milos mehrfach Gestern oder eine Flanke wie Amos, ist gegen 0. Von daher kann man sich über ihn auch aufregen, besonders wenn dann so Aktionen passieren, wie gegen Augsburg im Abstiegsjahr.
Eigentlich wollte ich dazu ja nichts schreiben.
Weil das Spiel einfach zu geil war.
Aber nein, er ist nicht der einzige der das so sieht.
 
@harlem24 Ich nehme mir dann jetzt mal raus, dass meine Kritikpunkte an Pavlas genauso berechtigt sind wie die Deinen an Groß. Mein Gott, Pavlas ist doch keine heilige Kuh. Bei derart offensichtlichen Schwächen muss Kritik auch möglich sein, wenn es am Ende gut ausgeht.

@Theonlein Du denkst also gern in Extremen. Ok, das sagt dann aber mehr über Dich als über eine objektive Kritik aus. Lass gut sein.
 
Wir brauchen aber, und das habe ich vor Wochen schon geschrieben, in diesem System keinen 10er (mehr). Wo und für wen soll ein 10er denn spielen? Für LB? Wer führt dann die Zweikämpfe und beteiligt sich am Pressing? Und warum sollten wir das System wechseln?Die Mannschaft funktioniert ganz offensichtlich blendend, ein taktischer Wechsel wäre geradezu hirnrissig, insbesondere einer bei dem alle Spieler die Freiheiten eines einzelnen kompensieren müssen. Der Klassenerhalt wird nur über das Kollektiv funktionieren, dazu gehört auch, dass jeder Spieler eine wichtige Rolle einnimmt und sich nicht darauf verlässt, dass ein wie immer gearteter 10er schon was schlaues machen wird. Nur so kann ein Spiel wie gestern auf den Platz gezimmert werden.
Es geht doch nicht darum, um Spieler X oder Y den Platz in der Startelf wegzunehmen, einen generellen Systemwechsel vorzunehmen, die Hauptverantwortung auf den 10er abzuwälzen oder gar die elementare Funktionalität des Kollektivs zu zerstören. Sondern um andere Dinge. Zum Beispiel um variantenreicher agieren bzw. reagieren zu können. Weil jeder Gegner uns vor anderen Herausforderungen stellt.

Unser Offensivspiel ist darauf ausgelegt, um über die Flügel, v.a. über dem rechten zum Erfolg zu kommen. Doch was ist, wenn unser Flügelspiel anders als gestern in Dortmund aus welchen Gründen aus immer nicht in Schwung kommt? Das haben wir z.B. gerade einmal eine Woche vorher beim Heimspiel gegen Stuttgart gesehen, wo wir wegen dem Loch im zentralen Mittelfeld - welches durch ein Schnelligkeitsdefizit verschärft wird - 60 (!) Minuten lang nicht für Entlastung sorgen und somit auch keinen einzigen Torschuss auf die Reihe bekommen konnten. Und dieses Loch im zentralen MF sorgte auch dafür, dass uns die Spätzles mit ihren schnellen Kontern uns an den Rand einer Niederlage brachten. Hier kann ein OM / spielgestaltender ZM als Teil des Kollektivs entsprechend gegensteuern, indem er für die verteidigende Defensive als zentrale Anspielstation dient, die den situativ den Ball sichert bzw. die Offensive damit füttert und somit Ballbesitz / Torchancen für die Gegner reduzieren, die ähnlich wie der VfB unser offensiv ausgerichtetem Spiel aushebeln möchten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer Kritik mit Draufprügeln verwechselt, wird nie etwas zu einer Verbesserung beitragen.

Wir haben als Aufsteiger den Vizemeister 3:2 aus seinem eigenen Wohnzimmer gefegt.Irgendwann muss auch mal gut sein mit Kritik. Verbesserungen nur um der Verbesserung willen waren noch nie erfolgreich.

Was die Mannschaft jetzt braucht ist Konstanz und Routine, und keine Experimente auf irgendwelchen Positionen.
 
Leute, ihr diskutiert nach 7 Toren in 3 Spielen gerade über die Verpflichtung eines weiteren Offensiv Spielers. Das ergibt keinen Sinn. Wenn bis zum sog. Deadlineday noch was passieren müsste, wäre es die Verpflichtung eines guten 6ers.

Na ja, diese 3 Spiele sind aber nicht gleichbedeutend damit, dass wir in den kommenden 31 Partien einen ähnliche Torausbeute erreichen. Gleiches gilt übrigens auch für die 6 Gegentore in diesen 3 Spielen. ;)
 
Es geht doch nicht darum, um Spieler X oder Y den Platz in der Startelf wegzunehmen, einen generellen Systemwechsel vorzunehmen, die Hauptverantwortung auf den 10er abzuwälzen oder gar die elementare Funktionalität des Kollektivs zu zerstören. Sondern um andere Dinge. Zum Beispiel um variantenreicher agieren bzw. reagieren zu können. Weil jeder Gegner uns vor anderen Herausforderungen stellt.

Unser Offensivspiel ist darauf ausgelegt, es über die Flügel, v.a. über den rechten zum Erfolg zu kommen. Doch was ist, wenn unser Flügelspiel anders als gestern in Dortmund aus welchen Gründen aus immer nicht in Schwung kommt? Das haben wir z.B. gerade einmal eine Woche vorher beim Heimspiel gegen Stuttgart gesehen, wo wir wegen dem Loch im zentralen Mittelfeld - welches durch ein Schnelligkeitsdefizit verschärft wird - 60 (!) Minuten lang nicht für Entlastung sorgen und somit auch keinen einzigen Torschuss auf die Reihe bekommen konnten. Und dieses Loch im zentralen MF sorgte auch dafür, dass uns die Spätzles mit ihren schnellen Kontern uns an den Rand einer Niederlage brachten. Hier kann ein OM / spielgestaltender ZM als Teil des Kollektivs entsprechend gegensteuern, indem er für die verteidigende Defensive als zentrale Anspielstation dient, die den situativ den Ball sichert bzw. die Offensive damit füttert und somit Ballbesitz / Torchancen für die Gegner reduzieren, die ähnlich wie der VfB unser offensiv ausgerichtetem Spiel aushebeln möchten.
:tnx:
Exakt das.

Ich bin wirklich gespannt ob Goller nochmal eine Chance bekommt und die guten Leistungen aus den Vorbereitungsspielen bestätigen kann.
 
Pavlas ist seit 5 Jahren unser Torwart und per Definition kein Experiment.

Das musst du entschuldigen, Kollege diggler sieht manchmal Dinge die nicht da sind. Wie Experimente bei Spielern die ewig da sind oder Verletzungen bei Spielern die nie welche hatten. Man kann das alles so schreiben, nur entbehrt das häufig einer Diskussionsgrundlage. Pavlenkas Stärken und Schwächen sind jedem hier bekannt. Nur scheint das noch nicht überall angekommen zu sein.
 
Das mit Benjamin Goller ist mMn so eine Sache. In der Vorbereitung spielte er erfrischend. Und fit hat er bestimmt Einsatzzeit zu erwarten. Aber wen soll er ersetzen? Als Außenstürmer. Vielleicht als Joker für Mitchel Weiser. Als Goller sich verletzte, war ich erst einmal verunsichert; war mit ihm ein doch auch kreativer Spieler raus. Mittlerweile ist das, was die Mannschaft abliefert, nicht zwingend auf seine Mithilfe angewiesen. Ole Werner wird ihn bestimmt gern einsetzen, wenn er es für angemessen hält. Ischa logisch.
 
Es geht doch nicht darum, um Spieler X oder Y den Platz in der Startelf wegzunehmen, einen generellen Systemwechsel vorzunehmen, die Hauptverantwortung auf den 10er abzuwälzen oder gar die elementare Funktionalität des Kollektivs zu zerstören. Sondern um andere Dinge. Zum Beispiel um variantenreicher agieren bzw. reagieren zu können. Weil jeder Gegner uns vor anderen Herausforderungen stellt.

Unser Offensivspiel ist darauf ausgelegt, um über die Flügel, v.a. über dem rechten zum Erfolg zu kommen.
Doch was ist, wenn unser Flügelspiel anders als gestern in Dortmund aus welchen Gründen aus immer nicht in Schwung kommt? Das haben wir z.B. gerade einmal eine Woche vorher beim Heimspiel gegen Stuttgart gesehen, wo wir wegen dem Loch im zentralen Mittelfeld - welches durch ein Schnelligkeitsdefizit verschärft wird - 60 (!) Minuten lang nicht für Entlastung sorgen und somit auch keinen einzigen Torschuss auf die Reihe bekommen konnten. Und dieses Loch im zentralen MF sorgte auch dafür, dass uns die Spätzles mit ihren schnellen Kontern uns an den Rand einer Niederlage brachten. Hier kann ein OM / spielgestaltender ZM als Teil des Kollektivs entsprechend gegensteuern, indem er für die verteidigende Defensive als zentrale Anspielstation dient, die den situativ den Ball sichert bzw. die Offensive damit füttert und somit Ballbesitz / Torchancen für die Gegner reduzieren, die ähnlich wie der VfB unser offensiv ausgerichtetem Spiel aushebeln möchten.

Über links fielen bisher die meisten Tore von uns. Aber ansonsten hast Du recht, man kann sich immer verbessern. Aber da würde ich eher auf der 6er Position ansetzen, als auf der 10er Position.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Und dieses Loch im zentralen MF sorgte auch dafür, dass uns die Spätzles mit ihren schnellen Kontern uns an den Rand einer Niederlage brachten.

Nur damit ich dich richtig verstehe: Ein Loch sorgt für Konter? Aber egal wie ich es verstehe, ich habe es vor der Saison geschrieben und ich schreibe es vor dem Hintergrund von 7 Toren und viel mehr Chancen erst recht: Ein OM ist das letzte was wir mMn brauchen. Aber das ist ja nur meine Meinung.
 
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#FatToby Drei Sachen fallen mir dazu ein. Entweder hast du das Spiel gar nicht gesehen, oder live im Stadion oder du hast keine Ahnung von Fußball.

Das Ding von Guerreiro war , ich sage mal "abwehrbar". 2 Möglichkeiten der "Schuldzuweisungen", Erstens: Die beiden, die da eine blödsinnige Mauer bilden, trennen sich, vielleicht auch in dem einer auf den Schützen zugeht, um Pavlenka etwas Sicht zu verschaffen. Oder aber zweitens: Pavlenka geht zur Seite, um selbst für den Durchblick zu sorgen. Ich war Torwart und habe auch mal so ein Ding gefangen, weil ich den einen Schritt zur Seite verschlafen habe.
 
Drei Sachen fallen mir dazu ein. Entweder hast du das Spiel gar nicht gesehen, oder live im Stadion oder du hast keine Ahnung von Fußball.
Junge, Junge, gabs ne Flasche Friesengeist oder woher kommt dieser eklatante Arroganzanfall? Schon komisch, wenn selbst mehrere Experten, Kommentatoren und Ex-Keeper sagen, dass der durchaus abwehrbar war. Aber darauf zielte meine Kritik ja nicht in erster Linie ab. Sondern auf die offensichtlich auch Dir bekannten Schwächen unseres Keepers. Du findest das nicht erwähnenswert, sondern schreibst lieber weiter Groß in Grund und Boden. Ich denke, ein Bundesligakeeper muss einfach souveräner agieren und über mehr Kompetenzen verfügen als Reflexe auf der Linie, um einer ganzen Defensive in jeder Situation Sicherheit zu verschaffen. That's all.
 
Schon komisch, wenn selbst mehrere Experten, Kommentatoren und Ex-Keeper sagen, dass der durchaus abwehrbar war. [...] Sondern auf die offensichtlich auch Dir bekannten Schwächen unseres Keepers

Die Stärken & Schwächen sind/waren auch allen bei Bremen bekannt. Und man hat mit ihm verlängert. Ole hat ihn sogar im Herbst wieder zur festen Nr.1 gemacht nach den Anfangexperimenten.

Und da trau ich den Bremern deutlich mehr Expertenwissen zu als irgendwelchen Fernsehhalbgescheiten, Moderatoren u.ä.

Pavlenka ist unsere Nr. 1 weil die Stärken die Schwächen überwiegen. Punkt.
 
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#FatToby Drei Sachen fallen mir dazu ein. Entweder hast du das Spiel gar nicht gesehen, oder live im Stadion oder du hast keine Ahnung von Fußball.

Das Ding von Guerreiro war , ich sage mal "abwehrbar". 2 Möglichkeiten der "Schuldzuweisungen", Erstens: Die beiden, die da eine blödsinnige Mauer bilden, trennen sich, vielleicht auch in dem einer auf den Schützen zugeht, um Pavlenka etwas Sicht zu verschaffen. Oder aber zweitens: Pavlenka geht zur Seite, um selbst für den Durchblick zu sorgen. Ich war Torwart und habe auch mal so ein Ding gefangen, weil ich den einen Schritt zur Seite verschlafen habe.
Mir ist beim zweiten Tor noch aufgefallen, das sich ein Werderspieler (Schmid?) wegdreht, also gar nicht sieht, wohin der Ball geht.
Warum nicht sehenden Auges sich IN den Schuss stellen?
 
Junge, Junge, gabs ne Flasche Friesengeist oder woher kommt dieser eklatante Arroganzanfall? Schon komisch, wenn selbst mehrere Experten, Kommentatoren und Ex-Keeper sagen, dass der durchaus abwehrbar war. Aber darauf zielte meine Kritik ja nicht in erster Linie ab. Sondern auf die offensichtlich auch Dir bekannten Schwächen unseres Keepers. Du findest das nicht erwähnenswert, sondern schreibst lieber weiter Groß in Grund und Boden. Ich denke, ein Bundesligakeeper muss einfach souveräner agieren und über mehr Kompetenzen verfügen als Reflexe auf der Linie, um einer ganzen Defensive in jeder Situation Sicherheit zu verschaffen. That's all.

Ich habe kein Wort zu Groß verloren. Und das sagt dann auch schon alles zum Inhalt deines Beitrags. Ich nehme dann also an: Spiel nicht gesehen, Berichte gelesen "sah schlecht aus", Rest erfunden.
 
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