Ziele sind, beruflich wie auch privat, sehr wichtig. Diese müssen realistisch sein, dürfen aber auch nicht zu klein sein. Des Weiteren muss zwischen kurzfristigen und langfristigen Zielen unterschieden werden. Langfristige Ziele gehen dann schon in Richtung Vision. Im Business werden daher auch Vision boards erarbeitet. Das geht dann auch in Richtung Businessplan.
Das was damals unter FloKo ausgeben wurde war insoweit auch Blödsinn und Wunschdenken, da dies nicht fundiert war. OK, damals war man dran an die Plätze, aber es mangelte am Grundsätzlichen und ist später abgestiegen, weil die Basics fehlten. Genauso gut könnte ich ausgeben, ich will am nächsten Ersten Millionär sein
Eine Vision für Werder wäre für mich konstant Europa.
Mittelfristiges Ziel wäre für mich um die ersten fünf Plätze mitzuspielen.
Kurzfristiges Ziel muss in meinen Augen Platz 10 bis 12 sein, um frühzeitig dem Abstiegskampf fern zu bleiben.
Hiernach muss dann jetzt für die Zukunft geplant werden. Das System nach dem gespielt werden soll, steht ja schon. An der Kaderplanung ist man dran. Dies kann man auch mit einem kleinen Etat erreichen, dann muss man aber auch immer und überall als Mannschaft funktionieren.
Die Geschäftsführung unter FB sehe ich als Schwachpunkt, auch wenn FB jetzt einige Transfers abgeschlossen hat und jetzt zieht es sich wieder hin. Auch musste er wohl unter den Trainern der jüngsten Vergangenheit als Kindermädchen aushelfen, weil diese unerfahren und Berufsanfänger waren. In der Vergangenheit bei uns wurden auch an den falschen Stellen Risiken eingegangen und nun scheut man Risiken. Nach einem Bericht war Deichstube Alfred Schreuder als Nachfolger von MA im Gespräch und man hat sich für Ole Werner entschieden. OK, er ist aufgestiegen, hat einen Plan und muss nun schnell in der 1. Liga ankommen. Ich wünsche mir jetzt einen Sportdirektor mit internationaler Erfahrung und ein entsprechendes Netzwerk