Der Auto(-und-Spritpreise)-Thread

wie schon von mir und Fliegenfänger angesprochen wird speziell bei der Linie 1 keiner besser angebunden als vorher. Die Ressourcen hätte man eben in die Verbesserung der Anbindung des GVZ nutzen können. Und auch sonst hinkt Bremen im Nahverkehr anderen ähnlich großen Städten ziemlich stark hinterher. Allein die Handhabung zu Beginn der Coronapandemie war ein schlechter Witz, da müssen jeden Tag trotz Corona zig tausend Menschen ins GVZ und was macht die BSAG, setzt weniger Busse ein. Das haben dann die Firmen abgefangen indem sie privat Busse zur Verfügung gestellt haben. Genauso Samstags, da fahren zum Schichtende 2 Busse Richtung Hauptbahnhof. Das ist eine absolute Frechheit. Und da soll man öffentlichen Nahverkehr nutzen?

Das ist eh der letzte Witz diese Verbindung,
Hab da mal auf ner Betriebsversammlung vor ewigen Zeiten von unserem Betriebsrat Bilder gesehen...
Da hielten sich die Leute in den offenen Türen gegenseitig fest um ins GvZ zukommen.
Das sah aus, wie man das aus Filmen aus Südamerika oder so kennt, wo die Leute außen am Bus oder oben auf dem Dach liegen...
 
Das ist eh der letzte Witz diese Verbindung,
Hab da mal auf ner Betriebsversammlung vor ewigen Zeiten von unserem Betriebsrat Bilder gesehen...
Da hielten sich die Leute in den offenen Türen gegenseitig fest um ins GvZ zukommen.
Das sah aus, wie man das aus Filmen aus Südamerika oder so kennt, wo die Leute außen am Bus oder oben auf dem Dach liegen...

Ich kenne die Geschichten von dir, aber auch von meinen Arbeitskollegen, wie lange die ansässigen Firmen darum gekämpft haben das man wenigstens den jetzigen Status hat, spottet eigentlich jeder Beschreibung. Und das zu einem Zeitpunkt als ich gerade hier frisch angekommen bin, aus einer Stadt wo ich mich immer gut angebunden gefühlt habe. Das war quasi ein Kulturschock. Aber gut den hatte ich schon ein paar Jahre vorher. Als man an einem Donnerstag Abend nach 0.00 Uhr nicht mehr mit der Strassenbahn ins Hotel an den Flughafen gekommen ist. Auf die Idee das in einer Großstadt nachts unter der Woche keine Strassenbahnen mehr fahren, wäre ich im Traum nicht gekommen. Wenigstens das hat sich etwas gebessert, aber auch da passt die Abstimmung der Anschlussbahnen oft nicht.
 
Ich komme aus einer Stadt wo ich nie das Bedürfnis hatte mit dem Auto zu fahren, einfach weil man gut und schnell überall hinkommt und mit dem Auto selten schneller wäre. Das ist hier in Bremen katastrophal anders. :rolleyes:
Ich weiß ja nicht aus welcher Stadt du kommst, aber weil ich privat wie beruflich schon in mehreren Großstädten unterwegs war, kann ich bestätigten, dass Bremen hier kein Alleinstellungsmerkmal hat. Düsseldorf z.B. verfügt über ein gut ausgebautes Straßenbahnetz bis nach Duisburg, Krefeld, Neuss, Meerbusch und Ratingen hinaus sowie eine sehr autofreundliche Verkehrsführung. Und trotzdem sind dort jeden Morgen die Straßen dicht.
 
Teils sicher richtig.
Wenn man aber, Beispiel Huchting-GvZ am Tag bis zu 3 Stunden mit Bus und Bahn unterwegs ist, im Stau aber "nur" 1,5 -2 Stunden verliert, ist das immer noch eine gewaltige Ersparnis.

Nicht immer bringt viel auch viel,

Das ist richtig. Aber in der milden Jahreszeit bietet sich das Fahrrad an, so dass, meiner Schätzung nach eine Strecke von Huchting bis ins GVZ durchschnittlich ca. 30 Minuten Fahrzeit dauern müsste.
 
Das ist richtig. Aber in der milden Jahreszeit bietet sich das Fahrrad an, so dass, meiner Schätzung nach eine Strecke von Huchting bis ins GVZ durchschnittlich ca. 30 Minuten Fahrzeit dauern müsste.

Ja, theoretisch ja.
Kommt aber wieder die Verlegung der Radwege auf die Straße bzw. das schlichte nicht Vorhandensein von Radwegen an den Straßen in die Richtung zum Tragen, sodass das für viele eben auch keine wirkliche Alternative ist.
 
Hab diesen Thread mal quer gelesen.
2011 war ich auf der Suche nach einem Auto (zumindest hier nach einer Autobörse gefragt). Könnte hinkommen. Das Auto fahre ich aber auch schon nicht mehr.
 
Ich weiß ja nicht aus welcher Stadt du kommst, aber weil ich privat wie beruflich schon in mehreren Großstädten unterwegs war, kann ich bestätigten, dass Bremen hier kein Alleinstellungsmerkmal hat. Düsseldorf z.B. verfügt über ein gut ausgebautes Straßenbahnetz bis nach Duisburg, Krefeld, Neuss, Meerbusch und Ratingen hinaus sowie eine sehr autofreundliche Verkehrsführung. Und trotzdem sind dort jeden Morgen die Straßen dicht.

Mir ging es nicht um dichte Strassen. Sondern nur um mein persönliches Empfinden das ich in meiner alten Heimatstadt Leipzig ein Auto nie vermisst habe, weil ich gut und schnell überall hingekommen bin. Hier in Bremen möchte ich allerdings sehr ungern auf ein Auto verzichten. Fahrtweg mit dem Auto 10 Minuten. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln 45minuten, inklusive 2 mal umsteigen und überfüllter Busse. Wenn man 8h körperlich hart arbeitet, ist das für mich keine wirkliche Alternative.

Das ist richtig. Aber in der milden Jahreszeit bietet sich das Fahrrad an, so dass, meiner Schätzung nach eine Strecke von Huchting bis ins GVZ durchschnittlich ca. 30 Minuten Fahrzeit dauern müsste.

wenn man den ganzen Tag gemütlich im Büro sitzt oder aufm Stapler, dann ist ein Fahrrad bestimmt ne gute Alternative. Einer unserer Staplerfahrer macht das tatsächlich bei Wind und Wetter. Für mich, kann ich mir das allerdings nicht vorstellen. Dafür bin ich nach meinem Arbeitstag zu kaputt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, theoretisch ja.
Kommt aber wieder die Verlegung der Radwege auf die Straße bzw. das schlichte nicht Vorhandensein von Radwegen an den Straßen in die Richtung zum Tragen, sodass das für viele eben auch keine wirkliche Alternative ist.
Grundsätzlich richtig, aber bei der von dir genannten Strecke kommt das wohl eher weniger zum Tragen. Ich stimme dir zu, dass hier noch so manches verbesserungswürdig ist, aber wenn lt. des ADFC Bremen die fahrradfreundlichste Stadt > 200.000 Einwohner ist https://www.radtouren-checker.de/fahrrad-fragen/fahrradfreundliche-staedte-deutschland/ dann klagen wir hier auf einem vergleichsweisen hohem Niveau ;)
 
Ganz ehrlich: Wofür braucht es eine Nachtlinie zu einem Flughafen mit Nachtflugverbot? Die paar Leute die es betrifft, leisten sich halt ein Taxi. Die letzte reguläre 6 kommt ca. 00:46 Uhr am Flughafen an.

Ui was für ein sinnvoller Kommentar. Da hängt man sich daran auf und ignoriert das ich davon sprach das zu dem Zeitpunkt nachts gar nichts mehr fuhr. Und alles andere zum Thema interessiert natürlich auch nicht. :denk:
 
Grundsätzlich richtig, aber bei der von dir genannten Strecke kommt das wohl eher weniger zum Tragen. Ich stimme dir zu, dass hier noch so manches verbesserungswürdig ist, aber wenn lt. des ADFC Bremen die fahrradfreundlichste Stadt > 200.000 Einwohner ist https://www.radtouren-checker.de/fahrrad-fragen/fahrradfreundliche-staedte-deutschland/ dann klagen wir hier auf einem vergleichsweisen hohem Niveau ;)

Dann fahr mal die Blechlawine Brockhuchting oder Wardamm morgens / nachmittags entlang und guck dir an, wie (die Stadt ;) ) Bremen so Fahrradfreundlich ist ;)
 
wenn man den ganzen Tag gemütlich im Büro sitzt oder aufm Stapler, dann ist ein Fahrrad bestimmt ne gute Alternative. Einer unserer Staplerfahrer macht das tatsächlich bei Wind und Wetter. Für mich, kann ich mir das allerdings nicht vorstellen. Dafür bin ich nach meinem Arbeitstag zu kaputt.
Das habe ich über viele Jahre auch gedacht. Doch aus meiner eigener Erfahrung ist es lediglich eine Frage des Willens, den inneren Schweinehund zu überwinden. Und sehr schnell stellte ich fest, dass mir dieses Radfahren nach Feierabend a) hilft vom stressigen Büroalltag abschalten zu können b) einen körperlichen Ausgleich dazu habe, womit ich c) auch meine Gesundheit fördere, was wiederum die langfristige Wirkung hat, dass ich d) für den Berufsalltag fitter und e) nach Feierabend weniger kaputt bin. Und ich bin nun wahrlich kein Sportfreak :)
 
Dann fahr mal die Blechlawine Brockhuchting oder Wardamm morgens / nachmittags entlang und guck dir an, wie (die Stadt ;) ) Bremen so Fahrradfreundlich ist ;)

Fährt etwa ganz Bremen durch Brookhuchting? ;)

Wie auch immer, wenn die Bequemlichkeit größer ist als der Wille, den inneren Schweinehund zu überwinden, nützt auch die beste Fahrradinfrastruktur nichts. Und damit sind wir wieder bei einem der allerersten Posts der heutigen Diskussion, dass man nicht nur nach dem Staat schreien darf, sondern auch Eigeninitiative zeigen muss.
 
Dann fahr mal die Blechlawine Brockhuchting oder Wardamm morgens / nachmittags entlang und guck dir an, wie (die Stadt ;) ) Bremen so Fahrradfreundlich ist ;)

Als ich noch in OHZ war, habe ich den Bereich Huchting zur Feierabendzeit gemieden. Ich bin immer am Sonntagabend durch Huchting, da dann nichts los war (am Montagmorgen hat es mich einmal ne Stunde gekostet). Freitags bin ich dann durch den Wesertunnel, um nicht durch Bremen zu müssen. Echt heftig, was zu Stoßzeiten da los ist.

Mit dem Rad durch Bremen zu Stoßzeiten stelle ich mir heftig vor.
 
Das habe ich über viele Jahre auch gedacht. Doch aus meiner eigener Erfahrung ist es lediglich eine Frage des Willens, den inneren Schweinehund zu überwinden. Und sehr schnell stellte ich fest, dass mir dieses Radfahren nach Feierabend a) hilft vom stressigen Büroalltag abschalten zu können b) einen körperlichen Ausgleich dazu habe, womit ich c) auch meine Gesundheit fördere, was wiederum die langfristige Wirkung hat, dass ich d) für den Berufsalltag fitter und e) nach Feierabend weniger kaputt bin. Und ich bin nun wahrlich kein Sportfreak :)

Wie ich gesagt habe, für jemanden der im Büro sitzt und sein täglich Brot,nicht so wie ich mit körperlich,harter Arbeit verdient,kann ich mir das gut vorstellen. Bei mir hat das dann eher etwas dem erreichen der körperlichen Belastbarkeit zu tun.
 
Wie auch immer, wenn die Bequemlichkeit größer ist als der Wille, den inneren Schweinehund zu überwinden, nützt auch die beste Fahrradinfrastruktur nichts. Und damit sind wir wieder bei einem der allerersten Posts der heutigen Diskussion, dass man nicht nur nach dem Staat schreien darf, sondern auch Eigeninitiative zeigen muss.

Das sicherlich bei dem Einen oder der Anderen Eigeninitiative notwendig ist, spricht ja auch niemand ab ;)

Wo aber kein vernünftiger Radweg, da auch weniger Radfahrer.
Ich kann ja nicht, siehe Beispiel von FatTony mit der Überseestadt, erst da einen Stadtteil mit Wohnungen / Büros zuklatschen und DANN erst Gedanken drum machen, die Infrastruktur aufzubauen weil da so ein Chaos ist. Das muss ich mir vorher überlegen.

Beispiel Kriminalität Huchting / Polizeistelle Huchting. Hat man gekürzt bzw. gestrichen wegen Geld. Huchting wird jetzt von der Polizei Woltermshausen mit abgedeckt.
Stellt nun aber fest, das die Polizei zu lange Anfahrtswege hat, wenn hier was ist bzw. die Kriminalitätsrate gerade generell steigt und nun will man entweder Woltmershausen wieder stärken oder sogar in Huchting wieder einen Standort errichten.


Darüber hinaus ist Huchting auch ein "Durchgangsvorort" für viele Pendler aus dem Umland, alleine wenn man sich die B75 morgens anguckt gegen 08:00 oder abends so 16-17 Uhr... 20.000 Autos rein und abends wieder raus. leben eben viele im Umland, die in Bremen arbeiten, wo die Verbindung nach Bremen rein mit dem öPVN entweder gar nicht oder ebenfalls extrem bescheiden ist.
Sodass selbst wenn alle Huchtinger, die im GvZ arbeiten mit Rad fahren würden, die PKW Schlange nicht nennenswert kleiner wäre.
Deswegen werden die Radwege hier ja auch auf die Straße gelegt, anstatt die Radwege zu sanieren...
 
Back
Top