Die letzten Posts sind alle sehr zutreffend und basieren alle auf dem gleichen Umstand. Mit Eichin wurde die letzte kritische Stimme beseitigt, man hatte nur noch Leute die die Hacken zusammenschlagen mit Baumann, Bode, HHG und letztenéndes auch Kohfeldt. Der AR war ohnehin eher eine durch Bode vollends kontrollierte Statistenansammlung.
Was passiert in so einem kritiklosen System, in dem sich alle lieb haben? Was passiert in den Sitzungen? Wie kommen eben solche Entscheidungen zu stande? .....
Genau! ..... vollkommen ohne Reibung. Da bringt vielleicht einer mal wagemutig ein Gegenargument, aber letztenendes haben sich wieder alle lieb und sagen "wir tragen das gemeinsam", "wir gegen die böse Welt da draußen". Da ist keine Spannung, keine heilenden Auseinandersetzungen, kein Aufbruch, keiner der sagt "wenn Ihr das so macht, werde ich mich öffentlich dagegenstellen". Da ist einfach NICHTS, außer Käsesahnetorte mampfen, zusammen Skat spielen und ab und zu mal kicken. Kein Unternehmergeist, kein Leistungsgedanke, keine Aufbruchstimmung. Nur Selbstoptimierung und Selbsterhaltung.
Zudem sind das Ehemalige Spieler, die die Nestwärme der erfolgreichen Zeiten wieder aufleben lassen wollen oder 100 Jährige Vereinsmitglieder, die bei Werder einfach gut bezahlt werden. Die Zeiten sind aber vorbei, das sind Träume, mehr nicht. Ohne Leistungsgedanke wurde Werder in den Abgrund geführt, ohne Leistungsgedanke hat die Mannschaft auf dem Platz gespielt, ohne Leistungsgedanke konnte ein Kohfeldt hier jahrelang ohne wirklich Ahnung sein Spiel treiben.
Werder ist ein Lokal Promi Freizeittreff geworden, ohne irgendeinen Biss. Das System Werder war und ist, ein unternehmerischer Intensivpatient. Und der Macher des Ganzen schreibt jetzt ein Buch über die Herausforderungen des modernen Fußballs. Das ist wirklich unfassbar krass!