Verunsicherung hin und her, für mich war das gestern - wie gegen Dresden, Sandhausen und Darmstadt auch - eine zu ca. 75% den Spielern und der Einstellung einiger zuzuschreiben. Die professionellen Fussballer müssen m.E. in der Lage sein, Engagement, Laufbereitschaft und Siegeswillen auf den Platz zu bringen; die Fehlpassquote besonders, aber nicht nur, im Spiel nach vorn ist für mich unerklärlich.
Dieses 'Ich will den Ball nicht, nimm du ihn' und dann schnell und ungenau den Ball in Richtung (zumindest in Richtung) eines Mitspielers zu schieben war gestern mMn mal wieder sehr auffällig.
Groß mit einem eher schlechten Tag für seine Verhältnisse; Gruev, der den offensiven Teil seiner Rolle nicht gut ausfüllte, Friedl, der eher 'Dienst nach Vorschrift' ablieferte, Toprak, der ungewohnt unpräzise die spielerische Lösung beim gegnerischen Pressing suchte, sind bloß 4 Beispiele dafür, wie es NICHT laufen sollte.
Da kommt der gescheiterte Versuch, das System an den Gegner anzupassen und es auch mit anderem Persional zu versuchen, dann noch oben drauf: Die anderen ca. 25% schreibe ich Chr. Brand zu, weil er weder Schmidt (Formtief?) noch Schmid in der Startelf hatte. Den Verzicht auf Mbom kann ich so gerade noch nachvollziehen; diese Saison hatter er noch keine wirklichen Glanzlichter und gerade erst bei der U21-Nationalmannschaft mit einer eher ungeschickten roten Karte Anti-Werbung betrieben.