Corona - generelle Diskussion

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Nach sechs Monaten soll der Impfstatus abgelaufen sein? Immer wieder nachimpfen?
Na denn...

Das hatte mich auch erstmal irritiert. Im Tagesspiegel steht dazu: "... Der Impfdruck könnte außerdem erhöht werden, indem man sich ein halbes Jahr nach der zweiten Impfung boostern lassen muss, um den Impfstatus nicht zu verlieren."

Alles weitere kann man ja heute überhaupt noch nicht überblicken.
 
Nach sechs Monaten soll der Impfstatus abgelaufen sein? Immer wieder nachimpfen?
Na denn...
6 Monate? Hab grad mal gegoogelt und da steht das die EU ne einheitliche Regelung anstrebt und da ist von 9 Monaten die Rede. Was in der aktuellen Situation durchaus Sinn macht. So viel Boosterimpfungen bekommen wir gar nicht hin. Und da kann man als Geimpfter ja nun nichts für. Ich habe mich gestern für die Boosterimpfung registrieren lassen. Mal sehen wann ich den Code für ne Impfung zugeschickt bekomme.
 
mit 2 G Plus oder noch besser 3 G Plus wäre doch alles schön...Bundesweit.
Antigen oder PCR? Durchführbarkeit? Antigen immer zertifiziert? PCR-Tests = Finanzierbarkeit?

Bereits Geimpften dürfte das m.E. in der Mehrheit kaum (noch) vermittelbar sein.
Gefordert wurde ein umfangreicheres Testen ja schon vor Beginn der 4. Welle, u.a. hier nachzulesen (05.09.21):
https://www.tagesspiegel.de/wissen/...eststrategie-auch-fuer-geimpfte/27583396.html
War/ist wohl politisch nicht durchsetzbar, wie es scheint. Das, zusammen mit der in einigen Regionen beobachteten 'Protesthaltung', sich nicht impfen lassen zu wollen als Auflehnung gegen 'die da oben', macht es schwierig, eine schlüssige (überregionale) Vorgerhensweise zu finden.
Was manche als 'Flickenteppich' bezeichnen (die 'dunkle Seite' des Föderalismus) kann m.E. genau die richtige Strategie sein: Lieber regional und zeitlich begrenzte harte Lockdowns von 7 oder 10 - 14/21 Tagen zusammen mit einer (zunächst berufsbezogenen) Impfpflicht bei Aufrechterhaltung des Impfangebotes. Das hielte ich persönlich in nächster Zeit für zielführender.

Ein Aspekt des Ganzen kommt m.E. zu kurz:
Es ist bekannt, dass nicht geimpfte Menschen ein deutlich höheres Risiko für schwere Verläufe haben. Das, was eine kleine Gruppe lauthals als 'Spaltung' bezeichnet, als Ausschluss Ungeimpfter, ist doch nichts anderes, als dem Schutzauftrag aus Art. 2 Abs. 2. GG zu entsprechen, zusammen mit dem Versuch, die Belegzahlen auf ITS und Beatmungsplätzen zu senken: Indem versucht wird, nicht geimpften Menschen die quasi 'Selbstgefährdung' zu erschweren.
Wie gut das klappt, na ja, das stehtt auf einem anderen Blatt, nämlich dem, auf welchem die freien Plätze (ITS/Beatmung) dokumentiert werden.
Es ist nach meiner Erinnerung noch keine 4 Wochen her, dass bundesweit knapp 2.000 COVID-19-Patient:innen auf ITS lagen.
Wie viele sind es heute, 4000? 4.500? Bekanntermaßen ist der Anteil (freiwillig) nicht Geimpfter überproportional hoch...
 
6 Monate? Hab grad mal gegoogelt und da steht das die EU ne einheitliche Regelung anstrebt und da ist von 9 Monaten die Rede. Was in der aktuellen Situation durchaus Sinn macht. So viel Boosterimpfungen bekommen wir gar nicht hin. Und da kann man als Geimpfter ja nun nichts für. Ich habe mich gestern für die Boosterimpfung registrieren lassen. Mal sehen wann ich den Code für ne Impfung zugeschickt bekomme.
Ich habe in Bezug auf das boostern (was ein abartiges Wort) Glück, nur ja oder nein klicken zu müssen, wenn ich in unserer Firma automatisch angeschrieben werde.

Zum "Druck" auf die Geimpften sage ich besser mal nichts.
 
Zum "Druck" auf die Geimpften sage ich besser mal nichts.

Letzte Woche hieß es noch, dass sich junge Leute zwar boostern lassen sollen, sie aber die Älteren vorlassen mögen.

Finde ich ja auch nachvollziehbar, weil bei Jüngeren die Wirksamkeit nicht so schnell schwindet.

Sollte das mit den 6 Monaten kurzfristig beschlossene Sache werden, wäre es eine Frechheit. Weil ohne Impfstatus ist man ein Nichts. Zumal weder ausreichend Impfstoff da ist, noch die Kapazitäten vorliegen, vorhandenen Impfstoff schnell zu verimpfen. Es ist wieder so ein Bock, solche Pläne ins Spiel zu bringen, wo man nicht mal die nötigen Impfungen (zum Boostern) zusichern kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sollte das mit den 6 Monaten kurzfristig beschlossene Sache werden, wäre es eine Frechheit. Weil ohne Impfstatus ist man ein Nichts.
Sind das größtenteils nicht selbstgemachte "Leiden"? Denn Ende Juli / Anfang August gab es ausreichend Kapazitäten, sowohl räumlich, zeitlich als auch hinsichtlich der Verfügbarkeit von Impfstoffen.


Es ist wieder so ein Bock, solche Pläne ins Spiel zu bringen, wo man nicht mal Impfungen zusichern kann.
Ich habe gestern Abend beim Impfzentrum in Bremen online einen Termin für die Booster-Impfung fest gebucht. Dabei stellte ich fest, dass in einem der zentral gelegenen Impfräumlichkeiten am Wochenende 11./12.12 vom Samstagvormittag abgesehen nur einzelne Time-Slots gebucht waren.
 
@Bremen - :tnx: Zwischen meiner Terminanfrage und dem dann gebuchten Booster-Termin in einer Arztpraxis lagen genau eine Woche. Daneben gibt es hier jede Menge dezentrale Impfangebote, mehrere täglich in verschiedenen Stadtteilen. Zuwenig Impfstoff scheint es hier zumindest auch nicht zu geben. Sämtliche meiner Bekannten, für die die Zeit zum Boostern gekommen ist (geimpft sind alle schon lange) haben den Piks schon oder haben den Piks in Aussicht / gebucht. Es gibt mit Sicherheit Gegenden, wo es nicht so gut läuft, dennoch denke ich, wer sich impfen oder boostern lassen will, der kann das auch.Ggf. mit etwas mehr Aufwand, um einen Termin zu finden bzw. mit etwas mehr Wartezeit bei terminfreien Angeboten. Allerdings ist hier gerade für diejenigen, die sich erstmals impfen lassen, mein "Mitleid" begrenzt, wenn es etwas aufwändiger sein sollte. Es war monatelang Zeit sich impfen zu lassen, und die Impfzentren standen nach dem anfänglichen Run noch wochenlang nur mäßig genutzt zur Verfügung.
 
Letzte Woche hieß es noch, dass sich junge Leute zwar boostern lassen sollen, sie aber die Älteren vorlassen mögen.

Finde ich ja auch nachvollziehbar, weil bei Jüngeren die Wirksamkeit nicht so schnell schwindet.

Sollte das mit den 6 Monaten kurzfristig beschlossene Sache werden, wäre es eine Frechheit. Weil ohne Impfstatus ist man ein Nichts. Zumal weder ausreichend Impfstoff da ist, noch die Kapazitäten vorliegen, vorhandenen Impfstoff schnell zu verimpfen. Es ist wieder so ein Bock, solche Pläne ins Spiel zu bringen, wo man nicht mal Impfungen zusichern kann.
Impfpflicht für alle ab März. Da läuft noch ganz viel Wasser die Weser runter und man hat noch ein paar Tage mehr Zeit, seine Gelder weg zubringen und dem später dann folgen. Aber schielen wir mal auf das Novavax. Das muss ja (noch) nicht geboostert werden.
Impfpflicht? Ja. Macht mal. Mutige vor.
 
Sind das größtenteils nicht selbstgemachte Leiden? Aber Ende Juli / Anfang August gab es ausreichend Kapazitäten, sowohl räumlich, zeitlich als auch hinsichtlich der Verfügbarkeit von Impfstoffen.

Selbstgemachtes Leiden? Die Boosterung wird erst seit kurzer Zeit empfohlen, besonders für Jüngere.

Der Impfstatus soll ohne Boosterung nach 6 Monaten wegfallen. Das finde ich in Anbetracht der derzeitigen Situation nicht vertretbar.

Oder beziehst Du das selbstgemachte Leiden auf die Regierung?

Ich habe mich gestern Abend beim Impfzentrum in Bremen online einen Termin für die Booster-Impfung fest gebucht. Mit dem Resultat, dass in einem der zentral gelegenen Impfräumlichkeiten am Wochenende 11./12.12 vom Samstagvormittag abgesehen nur einzelne Time-Slots gebucht waren.

Das klingt gut, also für Dich. Wir haben hier aktuell kein Impfzentrum. Mein Hausarzt vergibt erst im Februar 2022 neue Impftermine. Ich habe keine Möglichkeit einen Termin zu machen. Außer natürlich im 300-400 Kilometer entfernten Braunschweig, Salzgitter o. Holzminden.
 
@Nicole. Neben den Hausärzten bieten sehr viele Fachärzte Impfungen an, und selbst in den Kuhdorf, aus dem ich komme, gibt es terminfreie öffentliche Impfaktionen, die man nutzen kann (Niedersachsen). Hast Du danach schon einmal geschaut?

Von daher, ja ,der Aufwand ist bei Dir vermutlich höher, als bei @Bremen oder bei mir, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und Du musst garantiert keine Hunderte von Kilometern für den Piks fahren, das ist, sorry, eine maßlose Übertreibung.
 
Hier kann man sich selbst in Dunkelduisburg kurzfristig impfen lassen,hingehen, 10-15 Minuten warten Spritze rein, das wars.
So wurde mir zumindest berichtet.
Ich warte noch etwas.
Zweite Impfung am 21.07.
 
Ja @opalo, habe ich. Die Ärzte nehmen keine neuen Impfpatienten. Fachärzte (zB Frauenarzt) impfen nicht. Hier ist derzeit die einzig mir bekannte Möglichkeit eine offene Impfaktion. Die ist Donnerstag von 10:00-15:00 Uhr. Wartezeit 5 Stunden und mehr (in der Kälte). Für Berufstätige ist das schwierig.

Edit: es soll ja das Impfen in Apotheken usw. kommen. Vielleicht öffnet hier ja auch was.
 
Ja @opalo, habe ich. Die Ärzte nehmen keine neuen Impfpatienten. Fachärzte (zB Frauenarzt) impfen nicht. Hier ist derzeit die einzig mir bekannte Möglichkeit eine offene Impfaktion. Die ist Donnerstag von 10:00-15:00 Uhr. Wartezeit 5 Stunden und mehr (in der Kälte). Für Berufstätige ist das schwierig.
Bist Du Dir sicher, dass Frauenärzte bei Euch nicht impfen? Hier tun sie es. Ich habe meine ersten beiden Impfungen dort bekommen. Und die dritte beikomme ich morgen bei einem Facharzt, bei dem ich vorher noch nie war. Von daher, bist Du Dir sicher, dass Dich kein Facharzt impft, weil Du mehrere gefragt hast und abgewiesen wurdest, oder ist es eine reine Vermutung?

Nachtrag: Klar ist eine Impfaktion über Tag für Berufstätige blöd. Mein Termin morgen am späten Vormittag ist für mich auch nicht ideal. Aber ich denke mir, das Impfen ist wichtig, und dann ist es mir schlimmstenfalls auch einen Tag oder einen halben Tag Urlaub wert. Davon stirbt man auch nicht.

Wenn Du natürlich den für Dich idealen Impftermin auf dem Silbertablett serviert haben möchtest, könnte es schwierig werden... Ein bisschen Flexibilität ist definitiv gefragt.
 
Bist Du Dir sicher, dass Frauenärzte bei Euch nicht impfen? Hier tun sie es. Ich habe meine ersten beiden Impfungen dort bekommen. Und die dritte beikomme ich morgen bei einem Facharzt, bei dem ich vorher noch nie war. Von daher, bist Du Dir sicher, dass Dich kein Facharzt impft, weil Du mehrere gefragt hast und abgewiesen wurdest, oder ist es eine reine Vermutung?

Ich kann Dir sagen wie sicher ich mir bin:

anrufen / hingehen und nachfragen und folgende Antworten erhalten:

- „nein, wir impfen nicht“

- „nein, wir versorgen zunächst mit dem wenigen Impfstoff unsere Patienten“

- „wir vergeben erst im Februar 2022 neue Impftermine“

erhalten.


Wie dem auch sei, wenn sie es zur Pflicht machen und den Impfstatus verfallen lassen, muss das mit dem Impfen auch gewährleistet werden.
 
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