Corona - generelle Diskussion

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Ich finde die Masse an Impfgegnern/verweigerern/skeptikern lässt sich doch gar nicht so einfach bestimmen.
In welcher Kategorie sind denn Gnabry und Musiala z.B.?
Ich denke mal, wenn es an die Kohle geht wird da so manch überzeugter Impfgegner dann sehr schnell weich....
 
Dass die ganze Schuld auf die freiwillig Ungeimpfen abgewälzt wird, sehe ich nicht so. Denn es wurde / wird sehr oft hingewiesen, dass auch Geimpfte ein Infektionsrisiko sein können. Allerdings ist der öffentliche Druck auf die freiwillig Ungeimpfen - die ein wissenschaftlich erwiesenes, mehrfaches Infektionsrisiko darstellen als Geimpfte - in den letzten Tagen spürbar größer geworden. Denn die aktuellen Ereignisse zeigen, dass eine Quote von aktuell ca. 68% vollständig Geimpften sowie 2G/3G nicht ausreichen, um die rasant steigenden Zahlen an Infektionen und belegten Intensivbetten in den Griff zu bekommen, geschweige denn zu reduzieren.
Danke das ist glaube ich tatsächlich der erste Beitrag der sachlich darauf eingeht was ich geschrieben habe.
 
Ich finde die Masse an Impfgegnern/verweigerern/skeptikern lässt sich doch gar nicht so einfach bestimmen.
In welcher Kategorie sind denn Gnabry und Musiala z.B.?
Ich denke mal, wenn es an die Kohle geht wird da so manch überzeugter Impfgegner dann sehr schnell weich....

Ich glaube nicht, dass Gnabry, Musiala usw. überhaupt Impfgegner sind. Denn Impfgegner sind Leute, die allgemein gegen Impfungen sind. Dass es Menschen gibt, die hinsichtlich der neuen Impfstoffe skeptisch sind, ist an sich verständlich und keine schlimme Sache. Man muss nur das Bestmögliche aus der Situation machen.
 
Ich glaube nicht, dass Gnabry, Musiala usw. überhaupt Impfgegner sind. Denn Impfgegner sind Leute, die allgemein gegen Impfungen sind. Dass es Menschen gibt, die hinsichtlich der neuen Impfstoffe skeptisch sind, ist an sich verständlich und keine schlimme Sache. Man muss nur das Bestmögliche aus der Situation machen.
Lustig finde ich in dem Zusammenhang, dass Brazzo den Jungens schon vor nem Monat nahegelegt haben soll sich impfen zu lassen, spricht auch für die Autorität von ihm mMn....
Punkt ist, geh den Leuten ans Geld und die kommen schon auf den rechten(?) Weg.
Was die Freiwilligkeit bringt sehen wir ja, manche sind einfach auch so ....dass du denen sagen musst was sie machen sollen.
 
https://www.rnd.de/politik/zahl-der...onen-am-limit-KGGR34VHQFD63BK5OOUQKYPRVA.html

"Berlin. „Unsere Intensivstation ist voll“, sagt Uwe Janssens. Er ist Chefarzt für Intensivmedizin der Klinik in Eschweiler und Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN). Besonders die Zahl der Patienten mit Impfdurchbruch steigt deutschlandweit stark an: Aktuell haben nahezu 44 Prozent der über 60-jährigen Patienten mit Covid-19 auf Intensivstationen einen Impfdurchbruch. „Das hat deutlich und sprunghaft zugenommen“, sagt Janssens dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND)."
 
Lustig finde ich in dem Zusammenhang, dass Brazzo den Jungens schon vor nem Monat nahegelegt haben soll sich impfen zu lassen, spricht auch für die Autorität von ihm mMn....
Punkt ist, geh den Leuten ans Geld und die kommen schon auf den rechten(?) Weg.
Was die Freiwilligkeit bringt sehen wir ja, manche sind einfach auch so ....dass du denen sagen musst was sie machen sollen.

Ich denke, mit einer ehrlicheren und transparenteren Impfkampagne wäre es besser gelaufen.

Mich stört zB schon wieder der unehrliche Weg von Spahn. Statt ehrlich zu sagen, was Sache ist und vernünftig aufzuklären, versetzt er Menschen unnötig in Not.

Es wird Zeit, dass der Gesundheitsminister eine Person ist, die von dem Thema selbst was versteht und dann aber auch noch in der Lage ist, Wissen und Weisung sachlich, ruhig und durchdacht an den Mann und die Frau zu bringen.

Ich hoffe auf eine absolut transparente und damit glaubwürdige Politik. Maßnahmen müssen logisch und nachvollziehbar sein, damit so viele Menschen wie möglich mitgenommen/abgeholt werden.
 

Ja, und dabei bleibe ich auch. Ich bin nach 20 Monaten Pandemie nicht mehr bereit auf die Befindlichkeiten von Impfgegnern Rücksicht zu nehmen. Ausgeschlossen jene, die sich nicht impfen lassen wollen und soziale Kontakte meiden. Die tun niemandem weh, die sind konsequent. Tragen vermutlich ne Maske wenn sie einkaufen gehen und das war's. Wer sich aber gegen den Rat von Ärzten und Wissenschaftlern stellt, aus welchen Gründen auch immer (und sei es Dummheit), soll das meinetwegen machen. Nur dann bitte hinterher nicht weinen, wenn diese Personen nirgendwo mehr rein dürfen oder ihre Jobs verlieren.

Es wird Zeit, dass der Gesundheitsminister eine Person ist, die von dem Thema selbst was versteht

Dann wird es dich freuen, dass das Gesundheitsministerium an die SPD geht und damit höchstwahrscheinlich an Karl Lauterbach.

Ich denke mal, wenn es an die Kohle geht wird da so manch überzeugter Impfgegner dann sehr schnell weich....

Aye. Geld, oder einfach die Möglichkeit den üblichen Freizeitaktivitäten nachzugehen.
 
Ich überlege gerade ob wir überhaupt mal jemanden aus dem Gesundheitswesen mit Fachwissen in dem Ressort hatten, in den letzten 20 Jahren?
Erinnere mich an Seehofer, Ulla Schmidt, Andrea Fischer. .:denk:
Mal googeln.
 
Risiko Wirkungsverstärker (Adjuvanzien) bei u.a. Novavax?
https://www.spektrum.de/news/adjuvanzien-wirkverstaerker-novavax/1932373

"Doch all diese Wirkverstärker [Saponine, Squalen, Aluminiumsalze] haben eine kuriose Gemeinsamkeit: Niemand versteht so recht, wie sie wirken. »Novavax verwendet einen Wirkverstärker aus einem Seifenbaumextrakt, von dem wir nicht genau wissen, worauf seine Wirkung beruht«, sagt Christian Münz, Professor für virale Immunbiologie an der Universität Zürich. Er gehe aber nicht davon aus, dass dieser unerwünschte Nebenwirkungen hervorruft, sagt der Forscher. Saponine werden seit mehr als zehn Jahren in anderen Adjuvanzien eingesetzt."
 
"Einfach", schon klar.
Gesundheitsminister:innen seit 1992
H. Seehofer: Verwaltungs-Betriebswirt
A. Fischer: Diplom-Volkswirtin
U. Schmidt: Lehrerin
Ph. Rösler: Stabsarzt bei der BW
D. Bahr: MBA International Health Care and Hospital Management
H. Gröhe: Jurist
J. Spahn: Master of Arts Politikwissenschaft (FU Hagen)
Ohh nur die FDPler Fipsi Rösler und Bahr zumindest im Gesundheitswesen tätig, die waren aber auch nicht lange oder?
Danke fürs rausssuchen.:top:
 
Ohh nur die FDPler Fipsi Rösler und Bahr zumindest im Gesundheitswesen tätig, die waren aber auch nicht lange oder?
Danke fürs rausssuchen.:top:

Woran man sieht: Um eine Behörde gut zu führen, braucht man nicht zwangsläufig Fachwissen über die konkreten Inhalte sondern braucht andere Talente. Es gab immer sehr gute MinisterInnen, die nicht "vom Fach" waren. Ich vermute zum Beispiel mal, dass nur die allerwenigsten guten Ärzte auch nur ansatzweise in der Lagen wären, ein Krankenhaus zu leiten. Geschweige denn eine Landes- oder Bundesbehörde.
 
Ja, und dabei bleibe ich auch. Ich bin nach 20 Monaten Pandemie nicht mehr bereit auf die Befindlichkeiten von Impfgegnern Rücksicht zu nehmen. Ausgeschlossen jene, die sich nicht impfen lassen wollen und soziale Kontakte meiden. Die tun niemandem weh, die sind konsequent. Tragen vermutlich ne Maske wenn sie einkaufen gehen und das war's. Wer sich aber gegen den Rat von Ärzten und Wissenschaftlern stellt, aus welchen Gründen auch immer (und sei es Dummheit), soll das meinetwegen machen. Nur dann bitte hinterher nicht weinen, wenn diese Personen nirgendwo mehr rein dürfen oder ihre Jobs verlieren.

Ich halte eine differenzierte Sichtweise an dieser Stelle für sinnvoller, aber ok.

Dann wird es dich freuen, dass das Gesundheitsministerium an die SPD geht und damit höchstwahrscheinlich an Karl Lauterbach.

Ich weiß nicht, ob es mich freuen wird. Ich halte Lauterbach selbstverständlich für qualifiziert. Aber seinen Umgang in der Krise feiere ich nicht. Ich halte es für falsch, zunächst die Horrorszenarien laut rauszuposaunen, um sie später leise wieder zurückzunehmen. Er hat öfter schon Studien falsch interpretiert, um damit aufzuzeigen, wie gefährlich die Lage ist. Die Rücknahme dessen erfolgte dann nur im Stillen. Vergleiche Oxfordstudie und Studie zu Long-Covid bei Kindern.

Deswegen hatte ich schon geschrieben, dass der Umgang sachlich, ruhig und durchdacht sein sollte, wenn ich es mir aussuchen kann.
 
Woran man sieht: Um eine Behörde gut zu führen, braucht man nicht zwangsläufig Fachwissen über die konkreten Inhalte sondern braucht andere Talente. Es gab immer sehr gute MinisterInnen, die nicht "vom Fach" waren. Ich vermute zum Beispiel mal, dass nur die allerwenigsten guten Ärzte auch nur ansatzweise in der Lagen wären, ein Krankenhaus zu leiten. Geschweige denn eine Landes- oder Bundesbehörde.
Wenn einer nicht vom Fach ist, sollte er wenigstens Menschen um sich versammeln, die ihm/ihr a) gesicherte Informationen liefern und b) beratend zur Seite stehen bei Bekanntgabe von a). Ein hin und her in der Informationspolitik ist kontraproduktiv.
 
Woran man sieht: Um eine Behörde gut zu führen, braucht man nicht zwangsläufig Fachwissen über die konkreten Inhalte sondern braucht andere Talente. Es gab immer sehr gute MinisterInnen, die nicht "vom Fach" waren. Ich vermute zum Beispiel mal, dass nur die allerwenigsten guten Ärzte auch nur ansatzweise in der Lagen wären, ein Krankenhaus zu leiten. Geschweige denn eine Landes- oder Bundesbehörde.
Aber für die Glaubwürdigkeit halte ich es für einen Vorteil sich mit der Materie auszukennen, es ist doch oft die Mischung aus Theorie und Praxis die es macht.
Mag etwas naiv sein, auch hier wieder.
Mir ist schon klar, dass es mehr braucht ein Ministerium zu leiten als eine abgeschlossene medizinische Ausbildung aber mMn ist sie zumindest nicht hinderlich.
 
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