Genau das ist es was ich meine. Du zählst hier 3 Trainer auf ( von 438 lt. Wikipedia ). Rehhagel ist in späteren Vereinen auch gescheitert, bleibt aber eine absolute Ausnahme. SC Freiburg hat für mich ein Alleinstellungsmerkmal. Du wirst Schwierigkeiten haben, Trainer zu nennen, die ausnahmslos in ihrer Karriere Spieler und Mannschaften besser gemacht haben. Irgendwann stellt sich Misserfolg an, un der einst so hochgepriesene Trainer ist auf einmal doch nicht mehr so toll. Sollte Werder in den nächsten Spielen ordentlich punkten, dann wird Anfang hier als Trainer der Zukunft gepriesen, der die Mannschaft erreicht und besser macht und Kohfeldt am besten schon nach dem 0:5 gegen Mainz in der letzten Saison abgelöst hätte. Sollte das Team aber aus den restlichen 4 Spielen der Hinrunde trotz ansprechender Leistung nur 4-5 Punkte holen, weil z.B. zu viele Torchancen vergeben werden, dann wird Anfangs Aufstellung mit Sicherheit in Frage gestellt. Was ich damit sagen will: So lange die Ergebnisse stimmen, wird auch die Trainerleistung positiv beurteilt. Aber genau nur solange. Für mich bleibt Florian Kohfeldt eine Werder-Institution ( die reine Kompetenz als Trainer wage ich nicht zu beurteilen - bitte lasst Ihr das auch ). Durch seine ausgeprägte Rhetorik wurde ( als die Ergebnisse stimmten!!! ) als Eloquenz dargestellt, als die Ergebnisse nicht mehr stimmten, hieß es auf einmal: "Ja, labern kann er". Und so ist es bei jedem Trainer dieser Welt. Jürgen Klopp war der Messias in Dortmund - später als der BVB in der Bundesliga abrutschte wurde er als Rumpelstilzchen betitelt, der keinen Plan B hat und dessen Hampelei sich abgenutzt hätte.
Man urteilt immer so, wie man es gerade braucht.
Sich hat Kohfeldt Fehler gemacht ( sagt er ja inzwischen selbst ), aber Kohfeldt ist Werder durch und durch. Markus Anfang ist es sicherlich nicht. Seine fussballerische Kompetenz vermag ich nicht zu beurteilen. Aber das werden einige hier im Forum sicherlich besser können - aber erst schön die nächsten Ergebnisse abwarten