Corona - generelle Diskussion

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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Ich denke, wenn der Totimpfstoff kommt, steigt nochmal die Impfbereitschaft.
Schon möglich. Allerdings soll der noch nicht zugelassene Totimpfstoff voraussichtlich(!) erst im April erhältlich sein. Das hilft unserer Gesellschaft in der akuten Lage in Gegenwart - in der aufgrund steigender Zahlen von Corona-Intensiv-Patienten mittlerweile lokal wieder planbare Operationen verschoben werden müssen - nicht weiter.


Außer natürlich, bei der Impfkampagne werden sich wieder Klopper geleistet.
Um seiner Verantwortung für die eigene Gesundheit und die von seinen Mitmenschen gerecht zu werden, sollte nicht von einer Impfkampagne abhängig gemacht werden.
 
Widerspruch! Kriegsfall wollen wir nicht beurteilen müssen, da müssten wir in andere Länder schauen oder in der Vergangenheit graben, aber was im Katastrophenfall passiert, wenn keiner wirklich den Hut auf hat, konnten und können wir in NRW sehen, Erklärungen dazu kann ich ich mir sicher ersparen.
Das ist nicht zwingend eine Frage der Staatsform. Erinnere dich z.B. mal an das Katastrophenmanagement der UdSSR beim GAU von Tschernobyl. Oder an die Corona-Leugner wie Trump, Bolsonaro und Kim Jong Un.
 
Schon möglich. Allerdings soll der noch nicht zugelassene Totimpfstoff voraussichtlich(!) erst im April erhältlich sein. Das hilft unserer Gesellschaft in der akuten Lage in Gegenwart - in der aufgrund steigender Zahlen von Corona-Intensiv-Patienten mittlerweile lokal wieder planbare Operationen verschoben werden müssen - nicht weiter.



Um seiner Verantwortung für die eigene Gesundheit und die von seinen Mitmenschen gerecht zu werden, sollte nicht von einer Impfkampagne abhängig gemacht werden.

Ich weiß ja nicht, wie es gelaufen wäre, hätte man ähnlich in den Totimpfstoff investiert bzw seine Zulassung gefördert…

Novavax soll wohl nicht mehr bis April dauern. Die Zulassung ist seit einer Woche in Neuseeland beantragt. Auch in anderen Ländern geht es los. Die EMA prüft den Impfstoff NVX-CoV2373 seit Februar.

Das mit der Verantwortung sehe ich das anders. Aber das habe ich zu genüge dargelegt.
 
Gibt es verlässliche Quellen dafür, dass Finanzierung / Förderung von Totimpfstoff vernachlässigt wurde?

Es gibt verlässliche Quellen, wo Deutschland investiert hat. Deutschland ist mit 300 Mio. an Curevac beteiligt (Stand 15.6.2020 - Welt und 17.6.2020 Bundesregierung.de).

Im Tagesspiegel vom 29.7.2020 wird von 750 Mio. für die 3 Unternehmen Biontech, Curevac und IDT berichtet.

Das Handelsblatt vom 15.9.2020 schreibt von 375 Mio. für Biontech.

Die Google-Suche für „Bund fördert Totimpfstoff“ oder „Bund unterstützt Novavax“ ergibt keine Treffer. Novavax kann man durch andere Totimpfstoffe ersetzen.

Andere Quellen kann ich Dir nicht liefern. Natürlich habe ich lange gesucht. Ich schätze, wenn kein Geld fließt, kann man nicht berichten. Wo Geld geflossen ist, kannst Du in den genannten Quellen nachlesen.
 
Gefällt mir gerade Alles gar nicht, was ich da höre.
Ich mach mich nicht verrückt aber Delta scheint schon heftig zu sein.
Was kommt dann, Epsilon und wir werden Alle sterben?
So schlimm wirds nicht aber ich frage mich schon ob die "Lockerheit" da der richtige Weg ist.
Impfungen vor nem halben Jahr kann man ziemlich in die Tonne kloppen, wenn ich das richtig verstehe.
Okay, gegen die alte Variante hilft das aber jetzt nimmer so.
Es bleibt weiter spannend.
 
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https://www.philomag.de/artikel/tyr...richtig?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

... ein "wenig" zusammengefaßt findet sich hier fast jeder irgendwie wieder;
Ausnahme sind die Mitbürger/Mitmenschen, die grundsätzlich über gar nichts nachdenken wollen/können
und sich nur von ihren persönlichen und spontanen Emotionen leiten lassen/lassen wollen nach dem Motto
"Ich bin halt so wie ich bin und mir ist egal, was ihr davon haltet - Ihr müßt halt alle damit klarkommen".
Halt: Der Nachsatz impliziert ja schon wieder ansatzweise Reflektion und soziales Verständnis.
Ich lasse ihn dennoch mal stehen - regt ja eventuell zum Nachdenken an; auch wenn ich dies nicht annehme.

Wünsche allen Werder-Fans und "anders gepolten" Fußballfreunden :beer:die hier vorbeikommen,
einen möglichst Corona-armen und halbwegs "normalen" (Arbeits-)Tag.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das geht schon den ganzen Tag durch die Medien. Es sind vermehrt Herzmuskelentzündungen und Herzbeutelentzündungen aufgetreten.

Abzuwarten ist, was nun mit den Impfstoff für unter Zwölfjährige wird. Der befindet sich gerade in der Zulassung.
Hätte ich Kinder, ich würde erst einmal eine ganze Zeit dezent abwarten, welche Wirkung der Impfstoff auf Kinder hat. Zumal Covid für Kinder, im Grunde für alle unter 50, kaum eine tödliche Gefahr darstellt.
https://de.statista.com/statistik/d...s-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/
 
Zuletzt bearbeitet:
Heute 50.000 Neuinfektionen....
Es bleibt spannend.

Interessant fände ich auch, wie viel Leute (auch Ungeimpfte) Antikörper haben. Eine Impfung heißt nicht unbedingt, dass man (genug) Antikörper ausbildet.
Meine Mutter zum Beispiel hat Antikörper, ohne bewusst eine Infektion durchgemacht zu haben (asymptomatisch) und ohne geimpft zu sein (aufgrund Ihrer Krebserkrankung). Trotzdem gilt sie nicht als genesen, da sie keinen positiven PCR-Test vorweisen kann.
:ugly:
 
Hätte ich Kinder, ich würde erst einmal eine ganze Zeit dezent abwarten, welche Wirkung der Impfstoff auf Kinder hat. Zumal Covid für Kinder, im Grunde für alle unter 50, kaum eine tödliche Gefahr darstellt.
https://de.statista.com/statistik/d...s-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/

Ich habe ein Kind und stehe vor der Frage: Was bleibt von COVID im Körper zurück auch ohne Symptome? Weiß man da schon alles? Mein Bauchgefühl sagt impfen ist die bessere Wahl
 
Ich habe ein Kind und stehe vor der Frage: Was bleibt von COVID im Körper zurück auch ohne Symptome? Weiß man da schon alles? Mein Bauchgefühl sagt impfen ist die bessere Wahl

... und was bleibt von der "Impfung" im Körper bzw. was wird dadurch ausgelöst ??
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Nichtimpfen die bessere Wahl ist.

Glücklicherweise sind meine Kinder alt genug, das selbst zu entscheiden
 
Hätte ich Kinder, ich würde erst einmal eine ganze Zeit dezent abwarten

Ich möchte, no offence, bezweifeln, dass du einschätzen kannst wie deine Gefühle sein werden wenn du erst mal Kinder hast :)

Das hier habe ich in der aktuellen Folge der Lage der Nation gehört, vielleicht mal als kleiner Input für die Impfverweigerer unter uns:


Ich arbeite als Oberarzt in einer Lungen-Rehaklink. Wir behandeln tagtäglich u. a. Post-Covid-Patienten. Der Anteil mit schweren und seit Monaten, teilweise auch über mehr als ein Jahr bestehenden Nachwirkungen wird immer höher.
...
Einige meiner Patienten sind seit ihrer Covid-Erkrankung durchgehend arbeitsunfähig, manche von ihnen sind gerade mal Mitte 20. Sie können nicht mehr riechen, nicht mehr schmecken, werden depressiv, sind dauerhaft erschöpft, kriegen bei einer Etage Treppensteigen Luftnot oder sind außer Stande, sich länger als zwei Minuten auf etwas zu konzentrieren. Als Gesunder kann man sich nicht vorstellen, was diese Menschen erdulden müssen. Es ist jämmerlich mitanzusehen und tut auch mir einfach nur weh, sie in ihrer Hilflosigkeit zu erleben. Manche sind so schwer betroffen, dass selbst 3, 4 oder 5 Wochen Reha bei uns ihnen kaum helfen. Ob es ihnen jemals wieder besser gehen wird, kann ihnen niemand prognostizieren. Manche werden wohl lebenslang mit den Folgen zu kämpfen haben.

In mir windet sich inzwischen alles und mir wird heiß und kalt, wenn ich an einen dieser „Schwurbler“ gerate. Leider haben wir bei uns im Ort auch so jemanden. Wenn ich ihn dann einlade, einen Tag mit mir zur Arbeit zu kommen, um zu sehen, wohin Covid auch ihn führen kann, lehnt er dankend ab. Man ist fassungslos, bestürzt und traurig, dass 30% der Menschen in diesem Land offenbar so unsolidarisch sind. Meine Patienten raten jedem dringend zur Impfung, denn viele von ihnen haben die vermeidbare (!) Hölle auf Erden erlebt oder hängen immer noch darin fest.
 
@Bremen Ich habe das Vorgehen zum Totimpfstoff und Biontec im u.g. Post mal zusammengefasst, da hier schon mal rumgeisterte dass Biontec bevorzugt worden wäre.

Ich sehe das nach den Daten (Phase 2/3, Rolling Review, Zulassungsantrag) nicht.

Die Phase 3 Studie / klinische Studie bei Biontec fand mWn von April bis November 2020 statt. Also wo genau ist das nun schneller und wurde sogar schon verimpft?

Das Einzige was man hier mMn als deutlich beschleunigt gegenüber den anderen ansehen kann ist das hier (Wohlgemerkt am 21. Dezember, nach dem Rolling Review):

Quelle: Tozinameran – Wikipedia

Vorgehen in der EU:
Phase 3: April - November 2020
Rolling Review: ab Oktober 2020
Antrag auf Zulassung: 01.12.2020
Abschluss der Bewertung der eingereichten Studienergebnisse: 21.12.2020
Zulassung: 21.12.2020 (und genau hier war die "Beschleunigung")

Valneva müsste also jetzt langsam die Notfallzulassungsverfahren beantragen. Ob das noch gemacht wird und ob es noch entsprechend dringlich ist, kann ich nicht beurteilen.
 
Ich möchte, no offence, bezweifeln, dass du einschätzen kannst wie deine Gefühle sein werden wenn du erst mal Kinder hast :)

Das hier habe ich in der aktuellen Folge der Lage der Nation gehört, vielleicht mal als kleiner Input für die Impfverweigerer unter uns:


Ich arbeite als Oberarzt in einer Lungen-Rehaklink. Wir behandeln tagtäglich u. a. Post-Covid-Patienten. Der Anteil mit schweren und seit Monaten, teilweise auch über mehr als ein Jahr bestehenden Nachwirkungen wird immer höher.
...
Einige meiner Patienten sind seit ihrer Covid-Erkrankung durchgehend arbeitsunfähig, manche von ihnen sind gerade mal Mitte 20. Sie können nicht mehr riechen, nicht mehr schmecken, werden depressiv, sind dauerhaft erschöpft, kriegen bei einer Etage Treppensteigen Luftnot oder sind außer Stande, sich länger als zwei Minuten auf etwas zu konzentrieren. Als Gesunder kann man sich nicht vorstellen, was diese Menschen erdulden müssen. Es ist jämmerlich mitanzusehen und tut auch mir einfach nur weh, sie in ihrer Hilflosigkeit zu erleben. Manche sind so schwer betroffen, dass selbst 3, 4 oder 5 Wochen Reha bei uns ihnen kaum helfen. Ob es ihnen jemals wieder besser gehen wird, kann ihnen niemand prognostizieren. Manche werden wohl lebenslang mit den Folgen zu kämpfen haben.

In mir windet sich inzwischen alles und mir wird heiß und kalt, wenn ich an einen dieser „Schwurbler“ gerate. Leider haben wir bei uns im Ort auch so jemanden. Wenn ich ihn dann einlade, einen Tag mit mir zur Arbeit zu kommen, um zu sehen, wohin Covid auch ihn führen kann, lehnt er dankend ab. Man ist fassungslos, bestürzt und traurig, dass 30% der Menschen in diesem Land offenbar so unsolidarisch sind. Meine Patienten raten jedem dringend zur Impfung, denn viele von ihnen haben die vermeidbare (!) Hölle auf Erden erlebt oder hängen immer noch darin fest.
Meine Eltern kennen jemanden, der das gerade durchmacht. Frau, Anfang 40, immer fit gewesen, auf unbestimmte Zeit arbeitsunfähig, weil keine paar Meter gehen geschweige denn Treppenstufen möglich sind. Rehaplätze und Therapiemöglichkeiten sind Mangelware und dazu ist Vieles Try and Error, da noch niemand die idealen Stellschrauben zum Ansetzen trifft. Erkrankt, bevor Impfen möglich war.

Klar kann man sich hinstellen und sagen: "mich wird es schon nicht treffen." Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es einen doch erwischt, steigt, je mehr das Virus wütet.
 
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