Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum Du mit mir darüber diskutieren willst. Ich kann Dir seine Ängste nicht nehmen, wenn Dich die Darstellungen in der Präsentation schon nicht überzeugen. Was soll ich da sonst noch bringen?
Ich persönlich kenne die Zulassungsmechaniken bei uns durch meine Lebensgefährtin und habe entsprechend Vertrauen dass das ordentlich gemacht wurde. Gleichzeitig habe ich für mich abgewogen was ich schlimmer finde - Nebenwirkungen und Langzeitfolgen der Krankheit (ebenfalls hautnah aus dem Freundeskreis mitbekommen und das Pärchen ist ein Jahr danach noch nicht wieder richtig auf dem Damm) oder Nebenwirkungen der Impfung.
Kombiniert mit sämtlichen anderen Entscheidungen im Laufe des Lebens für oder gegen meine Gesundheit war es auch recht einfach - es gibt halt keine Vollkasko auf die Gesundheit.
Ich will weder mit Dir diskutieren, noch jedweden anderen meine Sicht überstülpen.
Wenn Du spezielleres Wissen hast, dass Dir die Überzeugung gibt, dass eine Impfentscheidung das richtige Handeln ist, dann ist das so.
Es ist zu respektieren und ich freue mich für Dich, wirklich, dass Du deshalb ohne Sorge handeln konntest.
Allerdings habe ich ebenfalls zwei Freunde, die Ärzte sind, die ich über 50 Jahre kenne und denen ich vertraue.
Diese negieren keinesfalls diese Pademie, zählen auch nicht zu den Querdenkern oder ähnlichen Fraktionen.
Sie hinterfragen jedoch (immer und grundsätzlich) bestimmte Dinge und stehen der Impfung aus verschiedenen Gründen nicht gänzlich vorbehaltlos gegenüber.
Auf meinen Beitrag bezogen Folgendes:
Im Prinzip habe ich nur mitteilen wollen, das ich nach wie vor Sorge habe, dass meine Impfung bei mir irgendwelche SPÄTERE Nebenwirkungen größerem Ausmaßes auslöst.
Ich wollte das eigentlich nicht publik machen, habe mich jetzt, zur Verdeutlichung, anders entschieden.
Im Jahr 2009 hatte ich eine schwere Kopf-OP in der mir (Gott sei Dank, nur) ein Meningeom entfernt wurde.
Da denkt man schon tiefer nach, als einige derer (das beziehe ich nicht auf Dich), deren Leben bisher gesundheitlich glatt verlief.
Die, die zusammengesammeltes Zeug von sich geben und so tun, als wenn sie die medizinische Weißheit mit Löffeln gefressen oder in die Wiege gelegt bekommen haben, kann ich weder ernst nehmen, noch verstehen.
Die, die sich mit dem Sachverhalt ernsthaft beschäftigen, z.B. Artikel lesen und diese in die Diskussion einbringen hingegen schon.
Auch dann, wenn ich deren Argumente nicht teile oder medizinisch verstehen kann.
Wenn man also z.B. zum Impfstoff liest, dass er bei Leuten mit Kopf-OP's Trombosen auslösen kann, macht das etwas mit einem.
Da denkt man schon nach und es werden Ängste erzeugt.
Und das, egal, was die Wahrheit ist!
Wenn man (ich) dann noch gedanklich mit einfließen lässt, wie man im täglichen Leben von der Politik betrogen und damit indirekt verhöhnt wird, werden die Zweifel ergeblich genährt.
Denn ich habe schon lange kein Vertrauen in Regierungen, deren Wahlversprechen schon kurze Zeit später zur Makulatur, zur bewussten Verarsche, mithin zur Lüge verkommen.
Warum also soll ich dann das (restlos) glauben, was dieselben Leute bezüglich Corona von sich geben?
Warum soll ich glauben, dass nach einer Impfung eine Trombose nicht mehr und nicht weniger auftreten kann, als allgemein gesehen?
Genau deshalb kann ich die verstehen, die die gleichen Sorgen umtreibt, zumal in einer solchen Diskussion die Wenigsten ihre persönliche Krankengeschichte offenlegen.
Aber auch solche Personen, die ohne eine Vorerkrankung Skepsis und Ängste haben, kann ich verstehen.
Und, verdammt noch mal, mich aufregen, wenn irgendwelche Möchtegernmediziner im Forum so tun, als wüssten sie über alles Bescheid.
Einige wenige ergänzen dann ihre Meinung damit, dass sie den Skeptikern und Zweiflern, mittels fetter Breitseite eine "überziehen", sie stigmatisieren und damit zu den Bösen dieser Gesellschaft machen.
Keiner von denen hat etwas verbrochen, keiner gegen geltendes Recht verstoßen!
Im Gegenteil, nur seine freiheitlichen Rechte genutzt.
Wenn man es genau nimmt, ist jedwede Kritik an den Staat, respektive die politischen Entscheidungsträger zu richten.
Warum wird kein Gesetz erarbeitet und verabschiedet, in dem die Impfung verpflichtend wird?
Ist es nicht etwa so, dass das rechtliche Fragen aufwirft, die im Zusammenhang mit dem GG, bei nachweisbaren schweren Nebenwirkungen, Klagewellen nach sich ziehen könnten?
Strafrechtliche Klagen gegen die, die das Impfgesetz beschlossen haben?
Ist es diesbezüglich von den Entscheidungsträgern nicht eine indirekte Flucht aus der Verantwortung?
Ehrlich ich weiß das ebensowenig, wie ich weiß, ob die sehr, sehr kurzfristig entwickelten Impfstoffe in Bezug auf schwere Nebenwirkungen als unbedenklich oder nicht einzuordnen sind.
Alle (nicht nur auf die Forums-User bezogen) die hier denken, ihre Meinung sei das Nonplusultra, sollten einmal in sich gehen und darüber nachdenken, dass das anmaßender nicht sein kann.
Anmaßend gegenüber denen, die sich aus Angst und Skepsis nicht getrauen, sich impfen zu lassen.
Nicht anmaßend ist hingegen, wenn sie diesen Menschen auch dann Respekt entgegenbringen, wenn deren Meinung eben nicht der eigenen entspricht.
Zumal die meisten der Menschen wissen sollten, das Angst, das Ängste mittlerweile in allen möglichen Formen auftreten können und sehr schwer behandelbar sind.
Wenn man denn in diesem "hervoragend ausgedünnten" Gesundheitssystem überhaupt einen Pysio-Arzt oder-Therapeuten findet, der überhaupt noch Patienten aufnimmt oder kurzfristige Termine vergibt.
Und diese Tendenz ist sowohl von der Erkrankungshäufigkeit, als auch von den immer schwieriger werdend Möglichkeiten, einen Facharzt zu bekommen, mehr als steigend.
Das alles kann man nicht losgelöst von der Diskussion um das Thema Impfbereitschaft und den damit einhergenden Ängste betrachten.
Sollte das jemand bestreiten, dann ist dem nicht zu helfen.