Corona - generelle Diskussion

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Lass doch die Raucher und alle anderen Gruppen mal raus.
Die Ungeimpften gefährden eben nicht nur sich sondern auch Andere und das ist unsozial.

Mir geht es nicht um Raucher. Habe 20 Jahre geraucht - so what…

Geimpfte gefährden auch andere. Sie infizieren sich in nicht geringem Maße. Und wir wissen nicht mal, wie hoch die Dunkelziffer tatsächlich ist. Wir kennen ja nur die Impfdurchbrüche.
 
Das habe ich auch nicht bestritten.



Grundgesetz? Hast du dir etwa die Pressekonferenz von Hoeneß und Rummenigge zum Vorbild genommen? Sorry für diese Ironie.

Ich stimme dir zu, dass jeder Mensch seine Freiheitsrechte hat. Doch diese befreien niemanden von einem verantwortlichen Handeln gegenüber den Mitmenschen, egal ob es sich um Impfverweigerer oder - um eine weitere Gruppe zu benennen, auf denen du herumhackst - Motorradfahrer handelt.



Ich habe von großen Schnittmengen geschrieben. Das heißt nicht, dass das Impfverweigerer gänzlich nicht aus der Mitte der Gesellschaft kommen.

Wir haben keine Impfpflicht. Damit sollte sich nun jeder hier abfinden. Ich habe weder Hoeneß noch Rummenigge über Artikel 2 reden hören. Und da es kein Gesetz gibt, das hinsichtlich Corona Artikel 2 einschränkt, ist für mich alles klar.
 
Naja, ich geh als unqualifiziert doch mal davon aus, dass ich weniger Leute anstecke als wenn ich nicht geimpft wäre.

Als Geimpfter und damit Ungetesteter ist die Gefahr sehr groß, dass man unentdeckt Menschen infiziert. Bei der Generation Ü60 liegen die Impfdurchbrüche bei über 50%, Tendenz steigend. Ja, man ist kürzer infektiös, aber es ändert nichts. Es steht keinem auf der Stirn geschrieben… Während der infektiösen Tage ist man stark ansteckend wie Ungeimpfte.
 
Als Geimpfter und damit Ungetesteter ist die Gefahr sehr groß, dass man unentdeckt Menschen infiziert. Bei der Generation Ü60 liegen die Impfdurchbrüche bei über 50%, Tendenz steigend. Ja, man ist kürzer infektiös, aber es ändert nichts. Es steht keinem auf der Stirn geschrieben… Während der infektiösen Tage ist man stark ansteckend wie Ungeimpfte.

Hier auch nochmal https://www.merkur.de/welt/corona-s...agung-viruslast-vergleich-delta-91086037.html
 
Lass doch die Raucher und alle anderen Gruppen mal raus.
Die Ungeimpften gefährden eben nicht nur sich sondern auch Andere und das ist unsozial.
Klar, können die das machen, ist ein freies Land aber die Nummer von Kimmich ist einfach peinlich.
Was soll dem Vogel denn passieren?
Nicht nur Kimmich ist in der Bundesliga noch nicht geimpft. Nur er hatte die Eier gehabt, offen über seine Gründe zu sprechen.
Sind bei Werder alle geimpft?
 
@Nicole - Grimpfte sind aber offenbar kürzer infektiös als Ungeimpfte, so dass es sehr wohl einen Unterschied gibt.

https://correctiv.org/faktencheck/2...mpfte-genauso-ansteckend-sind-wie-ungeimpfte/

Der Faktencheck ist vom September. Die neueste Studie ist aktuell. Nicole hat ja auch in #3208 geschrieben , kürzer infektiös. Die Viruslast ist laut der neusten Studie bei Geimpften und Ungeimpften ähnlich. Ein ungetesteter Geimpfter wäre mir zu Besuch unliebsamer, als ein getesteter Ungeimpfter, bei dem Wissensstand.
 
@Nicole - Grimpfte sind aber offenbar kürzer infektiös als Ungeimpfte, so dass es sehr wohl einen Unterschied gibt.

https://correctiv.org/faktencheck/2...mpfte-genauso-ansteckend-sind-wie-ungeimpfte/

Und wer erzählt dem ungetesteten Geimpften wann er wie infektiös ist? Der nachgewiesene Infektionsdurchbruch kommt doch so oder so in Quarantäne. Der ungetestete Geimpfte (asymptomatisch) ist 3 Tage lang infektiös und steckt unentdeckt Menschen an. An 3 Tagen kann viel Schlimmes passieren.


MDR vom 06.10.21: Allerdings: Kam es zu einer Durchbruchsinfektion mit der Deltavariante, dann stieg das Risiko der Virusweitergabe drei Monate nach der zweiten Impfdosis deutlich. Bei mit Astrazeneca Geimpften sei es kaum zu unterscheiden gewesen von Ungeimpften. Auch mit Biontech/Pfizer Geimpfte steckten drei Monate nach ihrer zweiten Impfung deutlich häufiger Kontaktpersonen an.

Ärzteblatt 09.08.21: Patienten, die sich trotz doppelter Impfung mit der Delta-Variante von SARS-CoV-2 infizieren, haben in den ersten Tagen der Erkrankung vermutlich eine ähnlich hohe Viruslast wie ungeimpfte Personen mit COVID-19. Dies geht aus den jüngsten Zahlen von Public Health England (PHE) hervor. Eine Studie aus Singapur zeigt jedoch, dass die Viruslast bei einer Durchbruchinfektion mit der Delta-Variante nach einigen Tagen rasch zurückgeht.

Wie Correctiv zu der Einschätzung kommt, erschließt sich mir nicht. Die Studien haben gezeigt, dass die Viruslast gleich hoch ist. Natürlich sind 3 Tage kürzer als 7 Tage, aber in 3 Tagen unerkannt Menschen mit hoher Viruslast anstecken, ist in meinen Augen sehr gefährlich.

https://www.24vita.de/krankheiten/c...ian-grossbritannien-virus-krank-90912355.html

https://www.aerzteblatt.de/nachrich...te-koennen-SARS-CoV-2-im-Haushalt-weitergeben

https://www.fr.de/ratgeber/gesundhe...impfdurchbruch-krankheit-zyx-zr-90912812.html

https://www.spiegel.de/wissenschaft...mpften-a-4e21aeaa-78c6-4d61-b350-85bd32942a74
 
Der ungetestete Geimpfte (asymptomatisch) ist 3 Tage lang infektiös und steckt unentdeckt Menschen an. An 3 Tagen kann viel Schlimmes passieren.
Ja kann es - allerdings mit deutlich mehr Risiko für Ungeimpfte als für Geimpfte. Schon allein deshalb würde ich mich impfen lassen, wenn ich noch nicht geimpft wäre, um das Risiko eines schweren Verlaufs FÜR MICH SELBST zu verringern.

Was ist denn Dein Vorschlag, um dem Problem aus dem Weg zu gehen? Testpflicht für alle? Und, wenn ja, wie oft pro Woche? Ich hätte keine Lust, mich regelmäßig verpflichtend testen zu lassen, und ich denke, vielen Geimpften geht es genauso. Ausnahme: ich habe Symptome, egal wie schwach, oder ich treffe mich mit bekanntermaßen gefährdeten Personen (Freundin im Altenheim, ungeimpfte Kinder etc.). Da ist ein Test selbstverständlich, und wenn ich den dann bezahlen muss, überlebe ich das auch ;)
 
Nee, wortwörtlich nicht. Aber warum wirft man den Menschen vor, dass sie ihre freiheitlichen Rechte wahrnehmen? Das passt ja irgendwie nicht zusammen.
Ich werfe das niemandem vor. Es soll jeder machen, wie er meint. Kritik daran üben muss dennoch erlaubt sein, und die sollte der Gegenüber auch aushalten, ohne zu jammern.

EDIT: Dortmunder Studentin unterliegt vor OVG NRW zur 3G-Regel - Report-K - Das finde ich richtig und hoffe, es hat auch Bestand.

Auszug aus einem zweiten Bericht hierzu:

Daher sei es voraussichtlich nicht unangemessen, dass Personen, die sich freiwillig entscheiden, sich nicht impfen zu lassen, die in der Folge entstehenden Kosten selbst zu tragen haben und diese nicht der Allgemeinheit auferlegt werden.

Das ist für mich ein entscheidender Punkt. Wer sich gegen die Impfung entscheidet, sollte auch mit den Konsequenzen leben - und zwar ohne permanentes "Mimimi", um mal bei @Bremen s Wortwahl zu bleiben ;)

Quelle für das Zitat: Dortmunder Studentin klagt gegen Testpflicht bei 3G-Regeln (ruhrnachrichten.de)
 
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*gähn* Wer sich für etwas entscheidet, kann dafür kritisiert werden. Das gehört zu 'Konsequenzen einer Entscheidung'.

Ich kritisiere SUV-Fahrer für ihre Entscheidung, weil sie mit ihren 'Panzern' mehr Platz wegnehmen, mehr Sprit verbrauchen und vielleicht - wegen der größeren Masse - bei Unfällen mehr Personenschaden anrichten könnten (wo ein Kleinwagen vielleicht eine Hüfte bricht, kann ein SUV u.U. töten). Das bedeutet aber nicht, dass ich den SUV-Kauf verhindere. Meine Kritik unterdrückt niemanden, sondern ist eben bloß Kritik bzw. Widerspruch...
Wer allerdings nicht kritikfähig ist, erlebt das subjektiv offenbar schnell als 'Unterdrückung'.

Update:
Habe da ein m.E. sehr treffendes Meme gefunden:
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