Corona - generelle Diskussion

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Für mich kommt hier in der Diskussion um Kimmich etwas zu kurz. Ob er sich impfen lässt oder nicht, dies ist allein seine Entscheidung. Weil er sich mehrmals in der Woche testen lässt, übrigens von Bayern bezahlt, deswegen darf er spielen. Während in immer mehr Stadien die 2 G Regelung angewendet wird. Das bedeutet, der nicht prominente Mensch wird trotz Test ausgeschlossen. Wir sind alle gleich, manche sind eben gleicher.
Ich bin nicht neidig auf Kimmich, bin sogar schon dreimal geimpft, aber solche Unterschiede kotzen mich an. Es wäre besser gewesen Kimmich hätte den Mund gehalten über seinen Impfstatus. Denn jedem halbwegs intelligenten Menschen sollte klar gewesen sein was diese Aussage auslöst.
 
Meine Eltern sind gerade im Urlaub.
Auf einem Campingplatz in Heidelberg gilt die 2G Regel.
Es wird immer kurioser.
Wo auf einem Campingplatz, außer im Waschhaus, kann man anderen Menschen zu nahe kommen? Alles andere findet doch draußen statt.
 
Wenn du deine Frage anders verstanden haben möchtest, als du es formulierst, solltest du es dazuschreiben. Das hilft.
Vielleicht formulierst du dann schon einen Antworttext vor?
Ansonsten ist deine Fragestellung m.E. missverständlich - und an FTs Aussage (wie er sich verhalten würde) komplett vorbei.

So ist das eben mit den 3 Musketieren.
Einer für alle, alle für einen.
 
Wer sind "die"? Aber wenn ich eine Antwort verfassen darf: Sogar mir als med. Laien ist klar, wieso es diese Langzeitfolgen nicht gibt oder diese, wie in meinem verlinkten Artikel gesagt, eine "extrem seltene Rarität" sind. Schutzbehauptung für wen? Die gesamte Wissenschaft die in diesen Bereichen tätig ist? Auch unseren Foren-Doc hat das mit den Impfungen und Kurz- vs. Langzeitfolgen beschrieben. Der wird doch wohl nicht Teil dieser Verschwörung sein ;)
Das sind Annahmen, mehr oder minder abgesichert, aber nicht Wissen, woher auch sollte das Wissen auch stammen, wer kann schon in die Zukunft schauen. Die Spezialisten kamen öffentlich vermehrt erst aus ihren Löchern, als Kimmich sich geoutet hatte, vorher habe ich nichts dergleichen gesehen/gehört.
 
Es geht um seine geäußerte Argumentation, die von Experten als falsch dargelegt wird. Es geht darum, das dieser falschen Argumentation nicht Weitere folgen. Ich sehe übrigens nirgends einen Spießrutenlauf.
Liest Du keine Zeitung, schaust Du keine Nachrichten? Die Medien berichten rauf und runter, wie anders nennt man das, als Spiessrutenlaufen?
Und wenn die Spezialisten sagen, alles bestens, keine Nebenwirkungen, muss man Kimmich immer noch seine Meinung lassen.
 
Das sind Annahmen, mehr oder minder abgesichert, aber nicht Wissen, woher auch sollte das Wissen auch stammen, wer kann schon in die Zukunft schauen. Die Spezialisten kamen öffentlich vermehrt erst aus ihren Löchern, als Kimmich sich geoutet hatte, vorher habe ich nichts dergleichen gesehen/gehört.
Deswegen haben Spezialisten wie Prof. Dr. Ugur Sahin auch viele Monate gewartet, bis sie sich ihren eigenen Saft gaben, der zuvor schon bundesweit verabreicht wurde.
Ein guter Koch schmeckt seinen Kugelfisch nicht selbst ab :ugly:
 
Das sind Annahmen, mehr oder minder abgesichert, aber nicht Wissen, woher auch sollte das Wissen auch stammen, wer kann schon in die Zukunft schauen. Die Spezialisten kamen öffentlich vermehrt erst aus ihren Löchern, als Kimmich sich geoutet hatte, vorher habe ich nichts dergleichen gesehen/gehört.

Das stimmt nicht. Wir hatten das Thema allein hier im Forum schon mehrfach.
 
Naja, waren es nicht Kimmich und Goretzka die mit ihrer Aktion vorausgegangen sind?
Ist schon ne komische Nummer und wenn man die Aussage von Rummenigge liest ist der auch nicht richtig auf seiner Seite.
Dass Hoeneß sich sofort schützend vor ihn stellt war klar.
 
Ist der einzige Grund warum man sich nicht Impfen lässt obwohl man es kann und es weitestgehend unbedenklich ist, dass man denkt man könnte die Krankheit um- bzw. entgehen? Irgendwie Verschont bleiben?! Oder man glaubt wirklich es ist nicht so schlimm sich anzustecken.
 
Dass Hoeneß sich sofort schützend vor ihn stellt war klar.
Der mit dem Unrechtsbewus
Ist der einzige Grund warum man sich nicht Impfen lässt obwohl man es kann und es weitestgehend unbedenklich ist, dass man denkt man könnte die Krankheit um- bzw. entgehen? Irgendwie Verschont bleiben?! Oder man glaubt wirklich es ist nicht so schlimm sich anzustecken.
Bei meinem ältesten Neffen ist es die irrationale Furcht vor irgend etwas, versteckt hinter Rationalisierungen wie 'ich bin ja erst Mitte 30, die Krankheit wäre nicht schlimm', 'wir sind vorsichtig im Umgang' (Abstand, Hygiene, Maske, reduzierte Kontakte) - also: ja.
 
Sorry Prinz, das "Idioten" kam nicht von mir, das solltest du aber auch selber gemerkt haben. Ich habe den Begriff nur zitiert und noch überlegt, ob ich dazu schreiben soll, dass ich mich da überhaupt nicht selber ausschließe. Der Niedergang der klassischen Verlage und ihre massiv fallenden Print- und Werbeverkäufe ist doch kein Geheimnis, während gleichzeitig die kostenlose Online-Verfügbarkeit immer weiter gestiegen ist. Warum soll ich(sic) Geld bezahlen, wenn ich das gleiche auch für Lau bekommen kann. Das ist aber natürlich ein Trugschluss, den für Lau bekommt man eben irgendwann nur noch Dreck oder Konkurse. Alle größeren Verlage haben daher mittlerweile Zahlsysteme für ihren Online-Content eingeführt. Manche auf freiwilliger Basis, manche auf Abo-Basis, manche per Spendenaufruf. Gemein ist ihnen aber, dass sie sich lange Zeit sehr schwer damit getan haben und manche Plattformen eben nicht viel mehr machen als Schlagzeilen produzieren. Und ja, dazu gehören auch Artikel hinter Paywalls, die Schlagzeile ist ja keine Erfindung der Online-Welt aber auch das weißt du selber. Insofern halte ich deine Empörung irgendwie für etwas aufgesetzt, vor allem wenn ich deinen letzten Absatz lese. Der ÖRR ist quasi kostenlos??? Ausgerechnet der ÖRR? Der Rundfunk mit den sog. Zwangsgebühren? Die finanziell am besten ausgestattete Pressemaschine der Republik, das Hassobjekt so vieler Querdenker? Ja, der ÖRR bringt Qualitätsjournalismus eben gerade WEIL er so gut finanziert ist. Alter....

Thema Yale: Ich habe auch schon Lancet als Sammelplattform hier gebracht. Kostenlos für uns, natürlich, aber mit Milliarden unterfüttert. Weißt du selber. Egal, das ist harte Kost die aber, und da bin ich ganz bei dir, jede/r lesen kann den oder die es interessiert. Ich bin mir aber doch recht sicher, dass DAS nicht die Absicht von @opalo war, auch wenn ich ebenfalls auf Fachmagazine verwiesen habe.
Ja dass das "Idioten" nicht direkt von dir kam hab ich schon bemerkt, deshalb hab ich es auch in Anführungszeichen gesetzt, dennoch reden wir ja darüber. Also natürlich ist da keine direkte Beleidigung deinerseits vorhanden, aber es ist schon ein "sich über andere stellen" und ich glaube nicht, dass du das als Person FatTony praktizierst, aber das WIE du schreibst tut es dann und wann.

Den ÖRR habe ich als "kostenlos" bezeichnet, da es keinerlei Handhabe darüber gibt, da Geld abzudrücken oder eben nicht. Das ist halt einfach gegeben und somit für jeden zugänglich, aber NATÜRLICH steht da Geld hinter... um das abzukürzen, auch wenn Gegenfragen schlechter Stil sind:

Hast du ein Beispiel für folgendes Szenario:

A: "Hier, dieser Artikel besagt, dass XY"
B: "Ja aber dieser Artikel hinter einer Paywall widerlegt das!"

Ich nicht. Ich finde du hast da ein komisches Fass aufgemacht indem du halt gesagt hast, dass "die Leute" halt eher zu kostenlosen Medien wandern und deshalb uninformiert sind. Auch wenn du das natürlich so direkt nicht gesagt hast. Ich finde diese Annahme halt nicht richtig.
 
Der mit dem Unrechtsbewus

Bei meinem ältesten Neffen ist es die irrationale Furcht vor irgend etwas, versteckt hinter Rationalisierungen wie 'ich bin ja erst Mitte 30, die Krankheit wäre nicht schlimm', 'wir sind vorsichtig im Umgang' (Abstand, Hygiene, Maske, reduzierte Kontakte) - also: ja.
War bei mir genauso, ich mein ich bin seit feb 2020 im home office, meine frau auch, wir gehen nirgends hin und haben das auch weiterhin nicht vor, auffem hof ist genug platz aber wir dachten, ist jetzt halt "pflicht" und haben uns impfen lassen... mal sehen was es gebracht hat. ich bin weiter dafür das sich jeder impfen sollte, nicht nur gegen corona eigentlich alles mitnehmen was es gibt. dennoch hat die negative presse einen bei dem thema dann schon nachdenklich gemacht, wenn man für sich selbst in einer für sich sicher scheinenden blase lebt, fragt man sich eben, warum soll ich mir das jetzt antun?! naja. kommunikation ist hier das a und o und ja da muss ich sagen, hat die politik nicht gerade geglänzt, aber das hat sie ja noch nie. man müsste hier einen kohfeldt der politik haben, der einem lang und breit die maßnahmen, folgen etc erklärt. so das sich jeder bürger abgeholt fühlt, von mir aus kann man auch ein online forum oder portal für bürgerfragen einrichten und diese werden zeitnah beantwortet.
 
@PrinzHF: Das ist jetzt ein wenig Offtopic, aber ich hoffe es bleibt dennoch lange genug stehen (oder wird zumindest nur verschoben und nicht gelöscht) um zu erklären was ich meinte.

Die ursprüngliche Aussage von Mumm lautete:

'Jedes Volk hat die Berichterstattung, die es verdient.'

Und darauf die Antwort von opalo

'Ich hoffe sehr, Du hast das ironisch gemeint (ich sehe den Smiley nicht, danke Werder...), denn in diesem Land leben zumindest nach meiner Wahrnehmung keine 80 Millionen Idioten'

Und dann mein Kommentar:

'Es leben zumindest genug Idioten(sic) in diesem Land, die freie Presse als "frei von Kosten" begreifen.'

Ich denke, sowohl du als auch opalo habt hier etwas in den falschen Hals bekommen (woran ich mitschuldig bin weil ich, gerade am Handy, gerne verkürzt schreibe).

Zunächst mal will ich das mit den Idioten noch mal klarstellen weil du hier noch mal betonst:

'es ist schon ein "sich über andere stellen'

Ich habe ganz bewusst ein "sic" hinter Idioten geschrieben um zu betonen, dass ich hier explizit die Wortwahl von opalo übernehme und dies nicht meine ist. Das war übrigens als Seitenhieb in Richtung @opalo dedacht, weil ich die Formulierung in dem Kontext grenzwertig fand. Aber ich muss einsehen, dass das nicht so richtig funktioniert hat. Warum war das ein Seitenhieb an @opalo? Weil ich mich selber überhaupt nicht ausnehme und ich bezeichne mich nur selten selbst, und wenn dann ungern, als Idioten.

Zum Thema: Ich vermute wir sind beide (wie wohl die meisten hier) in einem Alter, dass wir den Aufstieg digitaler Medien, mehr oder weniger jung, miterlebt haben. Ich zähle dazu nicht nur den hier diskutierten Journalismus, sondern zb vor allem auch Musik und Film. Den freien (illegalen) Zugang zu Musik habe ich damals hemmungslos ausgenutzt (Napster, Astalavista, eDonkey, eMule, Torrents, etc. pp.). Und ich kann mich noch gut an die Hilflosigkeit der Film- und Musikindustrie erinnern die dem Aufstieg der digitalen Medien nur mit Klagen und Prozessen etwas entgegen zu setzen hatten. Und dann aber, ganz langsam, haben sie und auch ich (wir alle) gemerkt: Es ist eigentlich gar nicht so sehr der kostenfreie Zugang sondern viel mehr die Verfügbarkeit. Und für die Verfügbarkeit, in Kombination mit Qualität, zahlen die Menschen dann auch gerne. Bühne frei, Auftritt Netflix, Spotify und Co. Eine interessante Entwicklung der jüngeren Zeit: Ich ertappe mich wieder selber dabei meinen jdownloader zu entstauben weil es mittlerweile gefühlt 25 unterschiedliche Streamingplattformen mit 25 unterschiedlichen Abo-Modellen gibt. Habe ich kein Bock drauf. Thema Verfügbarkeit.

So, warum nun dieser Ausflug? Weil es beim Journalismus auch so abläuft, nur mit einer gewissen Verzögerung. Das erscheinen digitaler Medien hat die alten Verlagshäuser in große Schwierigkeiten gebracht. Große Teile klassischer Informationsverbreitung begannen sich online zu verselbstständigen. Die Werbeeinnahmen im klassischen Print fallen ins Bodenlose, die Bedeutung von Online-Werbung als Einnahmequelle wird immer wichtiger. Werbegelder aber fließen nur gegen Click, Click erfordert Reichweite und Aufmerksamkeit, wie bekommt man die? Genau, die gute alte Schlagzeile. Das Fett gedruckte auf Seite 1. Der Begriff Clickbait ist geboren, die Schlagzeile nur um der Schlagzeile willen, Geschwindigkeit über Qualität, alles muss immer und überall schnell und vor allem: Kostenlos verfügbar sein. Es liegt in der Natur der Sache, dass dabei die Qualität auf der Strecke bleiben muss. Und alles das was ich hier jetzt schreibe, hat Mumm eingangs frei zitiert, mit dem Volk und der Berichterstattung, die sie verdient. Mittlerweile passen sich auch die großen Verlagshäuser an bzw. beginnen damit. Vor etwa 10 Jahren hat die New York Times, als Reaktion auf das immer weiter fallende Anzeige- und Printgeschäft, angekündigt für ihre digitalen Inhalte Geld zu verlangen. Heute verdient die NYT damit mehr Geld als mit ihrem klassischen Geschäft, sie haben die Transformation geschafft. In Deutschland hat mittlerweile jeder größere Verlag große Teile seiner Inhalte hinter Paywalls verlegt. Das muss, genau wie du sagst, nicht immer gut sein. Aber es spült Geld in die Kassen und finanziert damit, hoffentlich, auch qualitativ hochwertige Recherchen. Der Gewöhnungsprozess läuft noch, die Onlineabos sind sicher noch einiges entfernt von dem wie es sein müsste. Ich zb gehöre zu den "genug Idioten(sic)" ohne Abo. Ich spende für zwei Nachrichtenplattformen und zahle manchmal freiwillig bei einer weiteren. Aber als Leser zb der ZEIT (ich hatte mal ein Print-Abo) habe ich gemerkt, dass die Artikel fast immer erst frei verfügbar sind ehe sie hinter die Schranke verschwinden. Also wozu zahlen? Tja, und hier ramme ich mir natürlich selber das Messer in den Rücken bzw. verspiele meinen Anspruch diesen Teil des Journalismus noch groß zu kritisieren. Ich könnte ja auch (mehr) dafür bezahlen....

Den ÖRR habe ich als "kostenlos" bezeichnet, da es keinerlei Handhabe darüber gibt, da Geld abzudrücken oder eben nicht.

Ja die Intention ist mir schon klar. Es bleibt nur trotzdem ein schlechtes Beispiel weil eben genau der ÖRR ein Beispiel dafür ist, was man mit Geld so alles machen kann. Die haben halt nicht den Zwang Content künstlich zu produzieren (was nicht bedeutet, dass einem dort alles gefallen muss. Im Gegenteil. Ist halt ein breites Angebot).

Hast du ein Beispiel für folgendes Szenario:

Nein, habe ich nicht. Das liegt einfach daran, dass ich nie danach gesucht habe. Aber du hast da trotzdem einen Punkt, denn mit "Kompliziert oder Paywall" habe ich dann doch zu stark verkürzt, ohne jetzt mal geprüft zu habe ob zb bei destatica die Information verfügbar wäre, die @opalo beispielweise sucht. Ich würde es aber bezweifeln, denn wozu sich die Mühe machen eine quasi irrelevante Information aufwändig aufzubereiten? Also die Antwort auf:

'Den Promillsatz, wenn überhaupt, an Personen mit erheblichen Nebenwirkungen - und den noch geringeren Satz an Personen, die gestorben sind'

@opalo selbst schreibt von "promill, wenn überhaupt". Hier wird also etwas "erwartet", was nach eigener Beschreibung mglw. gar nicht existiert.

'Ich meine tatsächlich nackte Zahlen, keine ausufernde Prosa. So, wie man sie in jedem Beipackzettel findet: 1 von 1000 bekommt x, 1von 10000 y.'

Hier gibt es nackte Zahlen, ohne Paywall im übrigen:

Schmerzen an der Injektionsstelle: 77,8 % in der Verumgruppe vs. 11,7 % in der Kontrollgruppe
Müdigkeit: 59,4 % Verum vs. 22,8 % Placebo
Kopfschmerzen: 51,7 % vs. 24,1 %
Muskelschmerzen: 37,3 % vs. 8.2 %
Schüttelfrost: 35,1 % vs. 3.8 %
Gelenkschmerzen: 21,9 % vs. 5,2 %

Und dazu die Primärquelle:

https://www.fda.gov/media/144245/download

Neuer und kompakter:

Melderate pro 1000 Impfungen Durchschnitt Comirnaty
(Biontech/Pfizer) Spikevax
(Moderna) Vaxzevria
(AstraZeneca) Janssen
(Johnson & Johnson)
insgesamt 1,5 1,1 2,6 3,3 1,7
schwerwiegend 0,15 0,1 0,1 0,4 0,1

Und dazu die Quelle: https://www.aponet.de/artikel/ein-monat-corona-impfung-diese-nebenwirkungen-traten-auf-22955

Natürlich darf das Paul-Ehrlich-Institut nicht fehlen (Summary + 34 Seiten PDF):

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) berichtet über 106.835 aus Deutschland gemeldete Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen Comirnaty (BioNTech Manufacturing GmbH), Spikevax (früher COVID-19-Impfstoff Moderna, MODERNA BIOTECH SPAIN, S.L.), den Vektorimpfstoffen Vaxzevria (AstraZeneca AB) und COVID-19-Impfstoff Janssen zum Schutz vor COVID-19 von Beginn der Impfkampagne am 27.12.2020 bis zum 30.06.2021. Bis zum 30.06.2021 wurden laut Angaben des Robert Koch-Instituts 74.871.502 Impfungen durchgeführt, davon 54.898.640 Impfungen mit Comirnaty, 6.471.052 Impfungen mit Spikevax, 11.570.155 Impfungen mit Vaxzevria und 1.931.655 Impfungen mit dem COVID-19-Impfstoff Janssen. 49.735 Verdachtsfälle wurden zur Impfung mit Comirnaty gemeldet, 14.153 Verdachtsfälle zu Spikevax, 39.398 Verdachtsfälle zu Vaxzevria und 3.061 Meldungen zum COVID-19-Impfstoff Janssen. In 488 gemeldeten Verdachtsfällen wurde der COVID-19-Impfstoff nicht spezifiziert. Die Melderate betrug für alle Impfstoffe zusammen 1,4 pro 1.000 Impfdosen, für Meldungen über schwerwiegende Reaktionen 0,1 pro 1.000 Impfdosen gesamt.




tl;dr: Manche Dinge, gerade wenn sie extreme Randfälle betreffen, muss man sich einfach selber suchen. Es rechnet sich für die Medien einfach nicht, auch die allerletzte mögliche Leserin zu befriedigen. Der Mehrwert für das Unternehmen wird asymptotisch sein, die Kosten hingegen exponenziell (wie das immer so ist, wenn man das letzte bißchen Leistung rauskitzeln will, vergl. Neuanschaffung bei Hobbys ;) ). Meine Antwort ist etwas eskaliert und in Etappen entstanden (blöde Arbeit immer...), ich hoffe es ist trotzdem irgendwas sinnvolles bei dir angekommen, falls du meinen Unsinn bis hierhin ertragen konntest ;)
 
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@Nicole
Da wird es keine zwei Meinungen geben. Dennoch dafür alle Entscheidungsträger mit zu verhaften und sogar anzudeuten, dass hierauf basierend ggf. Entscheidungen die Maskenpflicht betreffend getroffen wurden, finde ich weit hergeholt.

Für @Nicole - ein Zitat von EDIT: Dienstag Morgen. Ich denke, Du weißt, warum ich das noch einmal zitiere und warum ich den ersten Satz fett markiert habe. Ich bin uneingeschränkt Deiner Meinung, dass diejenigen, die ihre Position in welchem Amt auch immer genutzt haben, um sich an Maskendeals persönlich zu bereichern oder damit wie auch immer Vetternwirtschaft betrieben haben, belangt gehören. Anders als Du kann ich mir jedoch nicht vorstellen, dass diese Deals Entscheidungen in Sachen Maskenpflicht beeinflusst haben. Wenn ich damit falsch liegen sollte, wird sich das in den - berechtigten - Untersuchungen der Deals mit Sicherheit früher oder später zeigen. Bis zu diesem Moment erscheint es mir aber nicht sinnvoll, darüber zu spekulieren, ohne konkrete Beweise.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für @Nicole - ein Zitat von Montag. Ich denke, Du weißt, warum ich das noch einmal zitiere und warum ich den ersten Satz fett markiert habe. Ich bin uneingeschränkt Deiner Meinung, dass diejenigen, die ihre Position in welchem Amt auch immer genutzt haben, um sich an Maskendeals persönlich zu bereichern oder damit wie auch immer Vetternwirtschaft betrieben haben, belangt gehören. Anders als Du kann ich mir jedoch nicht vorstellen, dass diese Deals Entscheidungen in Sachen Maskenpflicht beeinflusst haben. Wenn ich damit falsch liegen sollte, wird sich das in den - berechtigten - Untersuchungen der Deals mit Sicherheit früher oder später zeigen. Bis zu diesem Moment erscheint es mir aber nicht sinnvoll, darüber zu spekulieren, ohne konkrete Beweise.


Danke für Deine Antwort.


Entsprechend bedeutet Deine Aussage mit der Vetternwirtschaft, die ja wie meine Quelle zeigt, ausschließlich vom Bundesgesundheitsministerium ausgegangen ist, dass die Regierung tatsächlich nicht mit offenen Karten gespielt hat. Oder habe ich da was falsch gedeutet?

Ich bleibe dabei, offene Karten, Ehrlichkeit und Transparenz sehen ganz anders aus. Und daher kann ich mir eben auch vorstellen, dass Maßnahmen darauf beruhen bzw. damit in Verbindung stehen. Aber ich möchte Dich nicht zum Spekulieren drängen und daher belasse ich es dabei.
 
Danke für Deine Antwort.


Entsprechend bedeutet Deine Aussage mit der Vetternwirtschaft, die ja wie meine Quelle zeigt, ausschließlich vom Bundesgesundheitsministerium ausgegangen ist, dass die Regierung tatsächlich nicht mit offenen Karten gespielt hat. Oder habe ich da was falsch gedeutet?

Ich bleibe dabei, offene Karten, Ehrlichkeit und Transparenz sehen ganz anders aus. Und daher kann ich mir eben auch vorstellen, dass Maßnahmen darauf beruhen bzw. damit in Verbindung stehen. Aber ich möchte Dich nicht zum Spekulieren drängen und daher belasse ich es dabei.
Das Bundesgesundheitsministerium und die Regierung sind zwei Paar Schuhe ;) Und Du sagst selbst, dass Du es Dir vorstellen kannst - Du weißt es aber eben nicht. Von daher ist und bleibt es Spekulatius, egal wie Du es drehst und wendest.
 
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