Corona - generelle Diskussion

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Ok, dann spiele ich den Pass mal in den freien Raum. ;-)
Es hat doch niemand jemals bestritten, dass es zu Impfdurchbrüchen kommen kann und Geimpfte dann auch andere Personen infizieren. So ja auch schon geschehen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass aber eine ungeimpfte Person eine weitere ungeimpfte Person infiziert, ist aber wohl deutlich höher als das dieses Szenario unter geimpften Personen passiert. Zudem ist ja auch die Schwere der Erkrankung bei infizierten Geimpften weit weniger "problematisch" als bei Ungeimpften.
Weil?
 
Weil Isso.
Und weil auch die Geimpften in 2G Massenveranstaltungen sich gegenseitig weniger anstecken, als Ungeimpfte, die sich isoliert zu Hause aufhalten.

https://www.hessenschau.de/panorama...-abstand-und-maske-dank-2g,feiern-2g-100.html

"Wer es in den Club schafft, kann feiern fast wie vor Corona. Möglich macht das die 2G-Regelung: Seit September können sich Veranstalter und Clubbetreiber für diese Option entscheiden. Zutritt haben dann nur noch Geimpfte und Genesene - ein Schnell- oder PCR-Test reicht nicht mehr aus. Dafür locken entscheidende Erleichterungen, Abstand und Maskenpflicht fallen weg."

:D

aber "Einchecken über die Luca-App ist Pflicht."

:ugly:
 
Weil Isso.
Und weil auch die Geimpften in 2G Massenveranstaltungen sich gegenseitig weniger anstecken, als Ungeimpfte, die sich isoliert zu Hause aufhalten.

... wie Nicole, die aus solidarischen Gründen 3x im Jahr in den wohlverdienten Auslandsurlaub möchte, um der dortigen Tourismusbranche und deren Mitarbeitern finanziell unter die Arme zu greifen?
Herrliche Vorstellung, dass Ungeimpfte aus Rücksicht auf andere zuhause bleiben! :-) Sieht man auf fast jeder Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen, wie viel Rücksicht da auf andere genommen wird, ohne Abstand, ohne Maske, etc. Sind bestimmt alles Geimpfte, die dort protestieren...
 
Herrliche Vorstellung, dass Ungeimpfte aus Rücksicht auf andere zuhause bleiben! :) Sieht man auf fast jeder Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen, wie viel Rücksicht da auf andere genommen wird, ohne Abstand, ohne Maske, etc. Sind bestimmt alles Geimpfte, die dort protestieren...
Ist Nicole eine ungeimpfte Auslandsreisende, bzw. kennst du persönlich einen Ungeimpften, der ein Impfangebot persönlich abgelehnt hat, um ohne Impfung zu protestieren?
Es ist überhaupt nicht transparent, wie viele Menschen auf solch einer Corona Kundgebung geimpft bzw. ungeimpft sind.
Geimpfte haben jedoch nachweislich einen besseren Zugang zu den meisten Massenveranstaltungen wie Konzerten, Festen, etc. und damit einen besseren Zugang sich rücksichtslos zu verhalten.
 
Ist Nicole eine ungeimpfte Auslandsreisende, bzw. kennst du persönlich einen Ungeimpften, der ein Impfangebot persönlich abgelehnt hat, um ohne Impfung zu protestieren?
Es ist überhaupt nicht transparent, wie viele Menschen auf solch einer Corona Kundgebung geimpft bzw. ungeimpft sind.
Geimpfte haben jedoch nachweislich einen besseren Zugang zu den meisten Massenveranstaltungen wie Konzerten, Festen, etc. und damit einen besseren Zugang sich rücksichtslos zu verhalten.

Die Wahrscheinlichkeit, dass auf so einer Kundgebung der Anteil derer, die ungeimpft sind oder andere pandemiebegrenzende Maßnahmen ablehnen, höher ist als der Anteil an geimpften Personen, liegt wohl auf der Hand oder?

Ja, ich kenne jemanden (sogar mehrere) persönlich, der ein persönliches Impfangebot abgelehnt hat. Er hat halt Bedenken/Zweifel wegen möglicher Langzeitnebenwirkungen/Spätfolgen und nimmt dadurch halt bewusst Einschränkungen im Privaten in Kauf.

Auch Ungeimpfte haben mittlerweile wieder die Möglichkeit sich privat zu treffen und sich dort ebenso rücksichtslos zu verhalten, wie es Geimpfte auf Massenveranstaltungen nach 2G, Deiner Meinung nach, tun oder die Möglichkeit dazu haben.
 
Die Wahrscheinlichkeit, dass auf so einer Kundgebung der Anteil derer, die ungeimpft sind oder andere pandemiebegrenzende Maßnahmen ablehnen, höher ist als der Anteil an geimpften Personen, liegt wohl auf der Hand oder?
Trifft sich mehrheitlich auf solchen Veranstaltungen die ungeimpfte Minderheit, die - wie du aus deinem Bekanntenkreis schreibst - bewusst Einschränkungen in Kauf nimmt?
 
Trifft sich mehrheitlich auf solchen Veranstaltungen die ungeimpfte Minderheit, die - wie du aus deinem Bekanntenkreis schreibst - bewusst Einschränkungen in Kauf nimmt?

Man kann wohl davon ausgehen, das auf diesen Veranstaltungen der Großteil der Anwesenden ungeimpft ist oder warum demonstrieren sie u.a. gegen eine "Zwangsimpfung"?

Wenn mir die Impfung sinnvoll erscheint und auch deren mögliche Nebenwirkungen bekannt und sie für mich vertretbar sindi,, finde ich es ein wenig paradox dann auf so einer Veranstaltung mit zu marschieren, wenn ich mich hab impfen lassen.
 
Wenn es die geimpften und die nich geimpften nicht schaffen auzuhalten, dass beide Gruppen selbstständig und gleichberechig nebeneinader existieren, dann ist die Spaltung der Gesellschaft erfolgreich gewesen. Die Grundrechte sind unveräußerlich und an keinerlei Bedingungen geknüpft.

So wie der woke SVW sich Inklusion und Gleichbehandlung auf die Fahnen geschreiben hat, stellt er sich nun nicht mehr da. Vor wenigen Wochen saget Hess-Grunewald noch "...alle sind gleich", nun wird die Gleicheit vom schnöden Mammon als Erfüllungsgehilfe des Staates zu Grabe getragen.

Und wer nur Wikipedia und Google als Informationsquellen nutzt, kann niemals vollumfänglich informiert sein.:tnx:

Wahrheit ist immer Erkenntnisgewinn. Die absolute Wahrheit gibt es nicht. Wer den Meinungskorridor verengt und "durch kärchert" verengt den Debattenraum und den Diskurs, darunter leidet der Erkenntnisgewinn.:tnx:

Das unterhaltsame, skandalöse Diffamieren wird einer differenzierten Auseinandersetzung mit dem abstufen in Graustufen vorgezogen.

Diffamierung bewirkt:

1.) generieren von Aufmerksamkeit

2.) Diskreditierung des Diffamierten

3.) Selbstpositionierung und Aufwertung des Diffamierers:tnx::tnx::tnx:
 
Ist Nicole eine ungeimpfte Auslandsreisende, bzw. kennst du persönlich einen Ungeimpften, der ein Impfangebot persönlich abgelehnt hat, um ohne Impfung zu protestieren?
Es ist überhaupt nicht transparent, wie viele Menschen auf solch einer Corona Kundgebung geimpft bzw. ungeimpft sind.
Geimpfte haben jedoch nachweislich einen besseren Zugang zu den meisten Massenveranstaltungen wie Konzerten, Festen, etc. und damit einen besseren Zugang sich rücksichtslos zu verhalten.

Dass hier munter unterstellt und gelogen wird, ist ja nichts Neues. Ich habe bereits ein Spendenkonto eingerichtet, damit ich als Ungeimpfte meinen Hobbys nachkommen kann, so wie es sich hier Leute erlügen. Zudem lege ich Wert darauf, dass ich als rechtsradikale Querdenkerin die Demos besuche. Du weißt ja, alles wie immer.
 
Zuletzt bearbeitet:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/rumaenien-coronavirus-krankenhaeuser-101.html

Das habe ich gestern in einem Radiobericht gehört, und Hören war deutlich schlimmer für mich als Lesen.

Ja, es ist Rumänien, und, ja, wir haben hier ein besseres Gesundheitssystem.

Dessen ungeachtet sieht man daraus, dass jeder, der sich impfen lässt, nicht nur sich selbst schützt vor einem schweren Verlauf, sondern auch zur Stabilität des Gesundheitssystems beiträgt (von der im Übrigen letztendlich nicht zuletzt die Ungeimpften profitieren).

Von daher bin ich froh darüber, dass sich hier sehr viele dafür entschieden haben und verstehe nicht, dass selbst mit Blick auf das Chaos viele Rumänen die Impfung offenbar nach wie vor verweigern....
 
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/rumaenien-coronavirus-krankenhaeuser-101.html

Das habe ich gestern in einem Radiobericht gehört, und Hören war deutlich schlimmer für mich als Lesen.

Ja, es ist Rumänien, und, ja, wir haben hier ein besseres Gesundheitssystem.

Dessen ungeachtet sieht man daraus, dass jeder, der sich impfen lässt, nicht nur sich selbst schützt vor einem schweren Verlauf, sondern auch zur Stabilität des Gesundheitssystems beiträgt (von der im Übrigen letztendlich nicht zuletzt die Ungeimpften profitieren).

Von daher bin ich froh darüber, dass sich hier sehr viele dafür entschieden haben und verstehe nicht, dass selbst mit Blick auf das Chaos viele Rumänen die Impfung offenbar nach wie vor verweigern....

Das wird leider nicht das letzte Land bleiben. Wenn man sich allein nur die Impfraten der Nachbarländer Rumäniens anguckt, dann weiß man was auch dort die Stunde geschlagen hat. Jetzt, wo die kalte Jahreszeit kommt. Im übrigen, ja, wir haben zwar vermutlich ein besseres Gesundheitssystem. Aber das spielt im Grunde genommen ja keine Rolle. Wenn die Stationen voll sind, sind sie voll.
 
Bis auf den letzten Teil stimme ich Dir da zu.

...

Ich als Durchgeimpfte bin gegen die Impflicht durch die Hintertür und die 2G-Regelung sowie den kostenpflichtigen Tests. Denn sowohl 2G als auch kostenpflichtige Tests tragen nicht zur Unterbindung des Pandemiegeschehens bei. Sie sorgen lediglich dafür, dass Geimpfte unentdeckte Infektionsquellen sind und dass weniger Infizierte durch Tests gefunden werden. Wer sich nicht testen lässt, kann sowohl als geimpfter als auch als ungeimpfter Infizierter aus dem Verkehr gezogen werden.

Und wenn es eine Kundgebung gibt, wo 2G und kostenpflichtige Tests angeprangert werden, bin ich gerne dabei. Man kann sich auch für Sachen einsetzen, die einen gar nicht betreffen. Ist wie mit dem Mindestlohn. Bin selbst nicht davon betroffen, setze mich aber für ihn ein. Sowas nennt sich dann empathisch und sozial - Fremdworte in Zeiten wie diesen.

...

Von der 2G-Regel und den kostenpflichtigen Tests bin ich auch nicht überzeugt, da sie, meiner Meinung nach, NICHT zu einer Verringerung des Pandemiegeschehens beitragen! Zumal bekannt ist, dass auch Geimpfte/Genesene zur Verbreitung beitragen (können). Sinnvoll wäre es in meinen Augen, wenn bspw. Geimpfte/Genesene vor Besuch von Massenveranstaltungen zusätzlich kostenlos getestet werden würden. Dann würde zumindest diesen Besuchern deutlich mehr Sicherheit auf dieser Veranstaltung gegeben werden.

Die Impfung soll doch dazu beitragen, dass es nicht zu einem Zusammenbruch des Gesundheitssystem kommt, weil sich dadurch die Anzahl derer, die schwer erkranken, deutlich reduziert und somit die Kliniken spürbar entlastet. Ich denke, wir sind uns einig, dass niemand hier Zustände wie in Rumänien oder anderswo haben möchte und Ärzte entscheiden müssen, wer nun noch lebensrettende Maßnahmen erhält und wer nicht oder?

Empathie und soziale Verantwortung übernehme ich bei der Ausübung eines Ehrenamtes, denke ich, genug. Eben drum habe ich mich aus der sozialen Verantwortung heraus und auch zum nahezu fast 100%igen Schutz der eigenen Person impfen lassen! Ich möchte nämlich im Einsatzfall einen bestmöglichen Schutz im Kontakt mit ungeimpften, infizierten oder auch geimpften Personen haben. Den Menschen steht es nämlich leider nicht auf der Stirn geschrieben, welche möglichen ansteckenden Erkrankungen sie haben, und nicht immer sind sie mehr dazu in der Lage dieses zu kommunizieren, wenn wir am Einsatzort eintreffen.
 
Das wird leider nicht das letzte Land bleiben. Wenn man sich allein nur die Impfraten der Nachbarländer Rumäniens anguckt, dann weiß man was auch dort die Stunde geschlagen hat. Jetzt, wo die kalte Jahreszeit kommt. Im übrigen, ja, wir haben zwar vermutlich ein besseres Gesundheitssystem. Aber das spielt im Grunde genommen ja keine Rolle. Wenn die Stationen voll sind, sind sie voll.


1. Ergibt sich die Differenz der Qualität des Gesundheitswesens dieser Länder (Balkanstaaten, Brasilien, Indien, Indonesien, u.v.a.m.) nicht schon alleine durch die total andere Stellung von Deutschland im wirtschaftlichen Bereich in der Welt?
2. Schlägt da möglicherweise die schlechtere Bildung der "einfachen" Menschen durch, d.h., dass diese weniger aufgeklärt sind?
Dadurch eigentlich keine Impfverweigerer, sondern "Unwissende" sind.
3. Sind in diesen Ländern die generell Organisationsstrukturen um ein Vielfaches schlechter.
4. Wollen wir bei der Bewertung der Qualität unseres Gesundheitssystems das dieser Länder als Maßstab nehmen, um damit die bekannten Mängel schönzureden?
Muss es nicht immer so sein, dass man sich am Besseren orientiert, versucht zukünftig genau das besser zu machen?
Oder, sollte man sich lieber am Schlechteren orientieren, das eigene, im Ansatz gute Gesundheitswesen, als super darstellen, um Mängel, teils große SELBSTGEMACHTE Mängel kleinzuhalten?

Ja, unser Gesundheitswesen ist sicher eins der besseren auf der Welt.
Aber, gerade in Zeiten dieser Pandemie zeigen sich die Versäumnisse bzw. Fehlentwicklungen in der Gesundheitspolitik.
Durch die gewollte Privatisierung der Krankenhäuser, der überpropotionalen Schließung von Krankenhäusern, dem rigiden Personalabbau, der gravierenden Unterbezahlung und bis hin zur körperlichen und psychischen Überlastung des Pflegepersonals sowie dem Ärztemangel ist es den Regierenden in den letzten 15 Jahren gelungen, unser bis dato vorzeigbares Gesundheitswesen qualitätsmäßig quasi rückwärts zu entwickeln.
Besonders in ländlichen Gegenden.
Hinzu kommen Wartezeiten bei Fachärzten für Kassenpatienten und riesige Vorteile für Privatversicherte.

Was hat das alles mit Corona zu tun?
Aus meiner Sicht sehr viel.
Insbesonders die fehlenden Krankenhausbetten in "normalen" Stationen, sind der Schließung von KH zuzuschreiben.
Dort, wo genügend Betten und Intensivbetten vorhanden sind, arbeiten sich die viel zu wenigen Pflegekräfte und Ärzte bis zu körperlichen Erschöpfung halbtot.
Das zeigt sich auch in der Überlastung von Hausärzten (besonders Landärzten) bei Vorbeugemaßnahmen bezüglich der Pandemie.

In dieser noch nie dagewesenen Zeit, wo viele, viele Menschen existenzielle Ängste und Sorgen umtreibt, tut sich unser Gesundheitsminister mit dem (zudem zweifelhaften) Kauf eines millonenschweren Anwesens hervor.
Unsensibler und bürgerverachtender geht nicht.
Du hast sicher in einigem, möglicherweise sogar mehr, recht, als ich es sehe .
Betrachtet man das Vorstehende zusammenhängend, ergibt das sicher auch einen gewissen Grund für die Impfweigerung.
Das Kernwort heißt Vertrauen!
Dieses Vertrauen in das richtige Handeln der Entscheidungsträger ist zumindest beschädigt, wenn nicht sogar weg.

Ich bin der Überzeugung, das nicht wenige, die sich nicht impfen lassen wollen, kein Vertrauen zu einem RKI haben, wenn dieses praktisch eine Bundesbehöred ist.
Da mögen dessen Aussagen/Daten und die meisten aus den Empfehlungen hervorgegangenen politischen Entscheidungen sogar richtig gewesen sein.
Es gibt eben eine Gruppe von Menschen, die Vorbehalte, auch aufgrund fehlenden Vertrauens hinsichtlich der Versprechung, dass es zu keinen Spätfolgen kommt, haben.
Diese Menschen sind von ihrem Typ her so gestrickt.
Dass sie damit andere, offensichtliche Dingen "übersehen", wird nicht nur bei der Pandemie, sondern immer so sein.
Zudem tun mediale Plattformen auch bestimmte, richtige oder falsche, Wirkungen erzeugen.

Dass diese Menschen verunglimpft, sie mit dem üblen, weil negativ besetzten Wort "Impfverweigerer" betituliert werden, empfinde ich zutiefst schlimm.

Sicher gibt es auch die, die generellen "Meckerer", dazu tatsächlich auch eine Gruppe von "Querdenkern", nur zweifele ich an, dass sie den Hauptkern derer sind, die sich gegen eine Impfung entscheiden.

In wie weit alle, die sich nicht impfen lassen (wollen), eine potentielle Gefahr darstellen, wäre zu untersuchen.
Da wohl erwiesen ist, dass alle, geimpfte, wie ungeimpfte Überträger sind, ist dieser Punkt schon ersteinmal weniger relevant.
Dass sich Ungeimpfte einer gewissen größeren Gefahr, nämlich schwer zu erkranken, aussetzen, wohl ebenso.
Wenn sie diese Gefahr bewusst in Kauf nehmen, dann ist das so.
Ich als Geimpfter habe vor ihnen jedenfalls keine besonders große Angst.
Wird doch kolportiert, dass bei Geimpften, von ganz, ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, kein schwerer Erkrankungsverlauf zu verzeichnen ist.

Stimmt das alles so, kann es m.M.n. nicht sein, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung, die Geimpften, auf unbestimmte Zeit mit Einschränkungen leben müssen.

Ein völlig anderes Thema ist das, wie man mit den Menschen umgeht, die sich nicht impfen lassen können.
Meiner Meinung nach wird denen auf Sicht nichts anderes üblich bleiben, sich nach eigenem Ermessen oder nach dem Rat des Arztes selbst zu schützen.
Diese Menschen haben in der Regel chronische oder schwere andere Erkrankungen.
Diese behalten sie im überwiegenden Teil für immer.
Ohne den prozentualen Anteil zu wissen, gehe ich einmal von kleiner 5% aus.
So schlimm diese Menschen auch dran sind, so intensiv sie betreut werden müssen, kann es schon aufgrund ihrer bleibenden Erkrankung nicht sein, dass der restliche Bevölkerungsanteil Rücksicht auf etwas nimmt, was prinzipiell zeitlich nicht begrenzt werden kann, dauerhaft ist.

Zudem war es doch in der Vergangenheit auch schon so, dass diese Menschen besondere Schutzmaßnahmen brauchten, bekamen und auch deren Selbstschutz einen gewissen Stellenwert hatte.

Meine ausführliche Ausfügung tangiert Deinen Beitrag nur begrenzt.
Alles was von mir an Zusätzlichem geschrieben wurde, sehe ich jedoch im direkten Zusammenhang.
Gerade, weil vieles Positives und Negatives ineinanderfließend ist, Einfluss auf das Denken und Handeln von uns nimmt.
In welche richtige oder falsche Richtung es dann ausschlägt ist sicher sehr, sehr individuell.
Ich respektiere jede individuell andere Meinung als die Meinige.
Außer die der potentiell schon aus Prinzip "hartleibig" denend und handelnden.
 
Die Impfung soll doch dazu beitragen, dass es nicht zu einem Zusammenbruch des Gesundheitssystem kommt, weil sich dadurch die Anzahl derer, die schwer erkranken, deutlich reduziert und somit die Kliniken spürbar entlastet. Ich denke, wir sind uns einig, dass niemand hier Zustände wie in Rumänien oder anderswo haben möchte und Ärzte entscheiden müssen, wer nun noch lebensrettende Maßnahmen erhält und wer nicht oder?

Ich empfehle mal einen Link. Darauf zu sehen ist die tatsächliche Lage auf den Intensivstationen.

https://www.aachener-nachrichten.de/nrw-region/zahlen-corona-auf-den-intensivstationen_aid-54118605

Was erschreckend ist: dort sind mehrere Intensivstationen gelistet, die ohne Corona voll ausgelastet sind. Nach über 1 1/2 Jahren Corona darf das nicht sein. Ja, die Impfung soll eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern. Aber wenn die Regierung lediglich in der Lage ist, das Klatschen mental zu unterstützen, dann läuft gewaltig was falsch. Denn nicht Corona zwingt die Kliniken in die Knie, es unter anderem das Gesundheitsministerium, das immer noch nichts unternommen hat. Da gibt es ein Potential von 120.000 - 200.000 Pflegekräften, das nicht eingebunden wird. Klatschen ist zwar kostenlos, hat aber auch nur symbolische Außenwirkung. Sollte man vielleicht mal Herrn Spahn erzählen.

https://gesundheit-soziales.verdi.d...el/++co++7bdb0e82-f6eb-11e8-a739-52540066e5a9

Vor 1 1/2 Jahren hätte ich den zitierten Teil so unterschrieben. Heute kann ich das nicht, weil es erschreckend ist, wie wenig getan wurde. Es gab immer Maßnahmen gegen die Bürger. Warum gibt es keine Maßnahmen direkt für das Gesundheitssystem (bessere Bezahlung, bessere Arbeitszeiten, mehr Personal usw.)? In 1 1/2 Jahren hätte man zur Überbrückung bis zur neuen Reform einfach eine Zulage einführen können. Pflegekräfte bekommen grundsätzlich 500 oder 1000 Euro pro Monat als Zulage. Zack, da wären sicherlich Pflegekräfte zurückgekehrt. Aber andere Sachen waren ja wichtiger.

Nun hat man ne gespaltete Gesellschaft und Maßnahmen, die das Pandemiegeschehen nicht eindämmen - herzlichen Glückwunsch.

Zu den Tests: warum kann man sie nicht für ALLE steuerfrei belassen. So erreicht man zumindest auch alle möglichen Infektions-Kandidaten. Und was hat man davon, de. Ungeimpfte auch weiterhin das gesellschaftliche Leben vorzuenthalten, wenn sie sich Tests nicht leisten können? Noch mehr Spaltung als eh schon vorhanden - sorry, bin ich dagegen. Ich als Geimpfte habe nichts davon, wenn ein Ungeimpfter wegen 2G ausgegrenzt oder bei 3G finanziell schlechter gestellt wird als ich.

Empathie und soziale Verantwortung kann es nicht genug geben. Da kann man sich noch so sehr engagieren. Wenn man im Forum dann trotzdem Leuten falsche Dinge unterstellt, lügt und/oder anfeindet, dann wiegt zB das Ehrenamt solche Schwächen nicht auf.
 
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