Corona - generelle Diskussion

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Wir sollten auch dringend aufhören den Haushalt zu machen, da passieren die meisten Unfälle.
Lassen wir doch um Himmels Willen diese Vergleiche.

Würde man es konsequent umsetzen, so wie bei der Coronapandemie, wäre es nur folglich richtig, größtmögliche Einschränkungen im Verkehr usw umzusetzen. Aber wie bereits erwähnt, es gibt Gefahren und Tote, die wir selbstverständlich ansehen.
 
Unfälle passieren nicht, sie werden verursacht, durch Unachtsamkeit, Selbstüberschätzung, oder schlicht durch Dummheit.

Stark vereinfacht und unvollständig.

https://www.gefahrenstellen.de/service/unfallstatistiken/

Die Unfallursachen werden in den Statistiken in vier große Themenbereiche unterteilt.


  1. Fehlerhaftes Fahrverhalten
  2. Allgemeine Unfallursachen
  3. Fahrzeugbezogene Ursachen
  4. Fehlverhalten der Fußgänger

Aber genug OT meinerseits
 
Es gab in der BRD mal eine Wehrpflicht, und somit auch Wehrdienstverweigerer, welche den Dient mit der Waffe ablehnten. In den Verhandlungen wurde dann z.B. gefragt, ob der Kandidat auch ein Kfz führen würde. Bejaht er dieses, wurde sein Antrag abge lehnt mit der Begründung, sein Auto könne auch als Waffe dienen. Soviel zu den hinkenden Vergleichen ;)
[off topic]
Das sind Urteile gewesen von wann, 1975? Die Haltung gegenüber Wehr- bzw. Kriegsdienstverweigerern doch noch 'ein wenig' geändert in den ca. 35 Jahren danach...
 
Aber dann geht die Rechnung der Regierung ja erst recht nicht auf und was wir hier alle machen, ist absoluter Quatsch (weil kontraproduktiv).

Menschen schützen wir am besten durch tägliche Tests. Aber die sind ja nun kostenpflichtig. Das ist übrigens das einzige Mittel, was konsequent und mit einer Erfolgsquote von über 90% hilft. Die 90% Testsicherheit stehen 5 von 10 geimpften Infizierten gegenüber.

Ich frage mich, was nun mit Rücksicht gemeint ist? Maskenpflicht bis zum Sanktnimmerleinstag? Was versteht man noch unter Rücksichtsnahme, wenn die Regierung die sicheren Wege versperrt? Kann man überhaupt noch von Rücksichtnahme sprechen, wenn diejenigen, die anweisen, dass man sich schützt, die Schutzmöglichkeiten verwehren? Ich verstehe den Weg nicht.

Für mich gibt es 2 Möglichkeiten:

-Die Regierung betreibt Gesunheitsschutz, dann aber bitte mit allen Konsequenzen. Impfung und kostenlose Tests für Alle, damit Infektionen unterbunden werden.

-Die Regierung verfolgt Eigeninteressen (vergleiche Maskenpflicht und Maskenskandal) und es geht um etwas anderes. Denn wer nur die Impfpflicht durch die Hintertür fördert, sorgt nicht für den Gesundheitsschutz in Verbindung mit der Unterbindung des Pandemiegeschehens.

Ob die Rechnung der Regierung - die in der aktuellen Konstellation aller Voraussicht nach in wenigen Wochen ohnehin Geschichte sein wird - aufgeht oder nicht, ist mir in Bezug auf diese Diskussion hier bestenfalls sekundär. Mir geht hier ausschließlich um die gesellschaftliche Verantwortung jeden einzelnen Menschen (mal abgesehen davon, dass selbst das beste politische Konzept würde wirkungslos verpuffen, wenn wir Bürger in schwierigeren Zeiten statt untereinander verstärkt solidarisch zu handeln uns auf unsere Sessel zurückziehen und unsere gesellschaftliche Verantwortung auf die Politik abschieben).

Als in unserer Gesellschaft Rassusmus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie etc. anstiegen, sind vermehrt Menschen auf die Straße gegangen, um Farbe gegen diese Auswüchse zu bekennen. Mit anderen Worten: unsere Gesellschaft hat sich durch den Anstieg von Rassusmus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie etc. vermehrt mit Menschen mit Migrationshintergrund, anderer sexueller Orientierung etc. solidarisch erkärt. Und das war ohne Wenn und Aber auch gut so - und ich vermute, dass du das ähnlich siehst. Aber in unserer Gegenwart benötigen nicht nur mit Menschen mit Migrationshintergrund, anderer sexueller Orientierung etc. verstärkte, aktive Solidarität, sondern auch die Menschen, die sich aus gesundheitlichen oder altersbedingten Gründen nicht impfen lassen können, d.h. in Form von größerer Rücksichtnahme. Hier mit zweierlei Maß zu messen widerstrebt meinem Gerechtigkeitssinn, weil all die v.g. Gruppierungen "schwächere" Teile unserer Gesellschaft und daher in schwierigeren Zeiten auf eine verstärkte Solidarität unserer Gesellschaft angewiesen sind.
 
Das Beispiel ist bewusst und gut gewählt. Auch Ethiker nutzen es, weil es zeigt, dass wir an anderer Stelle tausende Tote akzeptieren, weil sie dazugehören. Und die von Dir erwähnten Regeln verhindern nicht die vielen Verkehrstoten in jedem Jahr.

Jetzt wird es aber lächerlich. Natürlich verhindern die Regeln viele Tote. Ein Großteil der Toten kommt sogar daher, dass sich nicht an die regeln gehalten wird!
 
Es gab in der BRD mal eine Wehrpflicht, und somit auch Wehrdienstverweigerer, welche den Dient mit der Waffe ablehnten. In den Verhandlungen wurde dann z.B. gefragt, ob der Kandidat auch ein Kfz führen würde. Bejaht er dieses, wurde sein Antrag abge lehnt mit der Begründung, sein Auto könne auch als Waffe dienen. Soviel zu den hinkenden Vergleichen ;)
Also ich habe verweigert und kam problemlos mit durch. Bin sogar mit dem Auto zur Musterung gewesen und habe meine Verweigerung mit Auto abgegeben.
 
Ob die Rechnung der Regierung - die in der aktuellen Konstellation aller Voraussicht nach in wenigen Wochen ohnehin Geschichte sein wird - aufgeht oder nicht, ist mir in Bezug auf diese Diskussion hier bestenfalls sekundär. Mir geht hier ausschließlich um die gesellschaftliche Verantwortung jeden einzelnen Menschen (mal abgesehen davon, dass selbst das beste politische Konzept würde wirkungslos verpuffen, wenn wir Bürger in schwierigeren Zeiten statt untereinander verstärkt solidarisch zu handeln uns auf unsere Sessel zurückziehen und unsere gesellschaftliche Verantwortung auf die Politik abschieben).

Als in unserer Gesellschaft Rassusmus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie etc. anstiegen, sind vermehrt Menschen auf die Straße gegangen, um Farbe gegen diese Auswüchse zu bekennen. Mit anderen Worten: unsere Gesellschaft hat sich durch den Anstieg von Rassusmus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie etc. vermehrt mit Menschen mit Migrationshintergrund, anderer sexueller Orientierung etc. solidarisch erkärt. Und das war ohne Wenn und Aber auch gut so - und ich vermute, dass du das ähnlich siehst. Aber in unserer Gegenwart benötigen nicht nur mit Menschen mit Migrationshintergrund, anderer sexueller Orientierung etc. verstärkte, aktive Solidarität, sondern auch die Menschen, die sich aus gesundheitlichen oder altersbedingten Gründen nicht impfen lassen können, d.h. in Form von größerer Rücksichtnahme. Hier mit zweierlei Maß zu messen widerstrebt meinem Gerechtigkeitssinn, weil all die v.g. Gruppierungen "schwächere" Teile unserer Gesellschaft und daher in schwierigeren Zeiten auf eine verstärkte Solidarität unserer Gesellschaft angewiesen sind.

Und 2018 waren all die Menschen egal? Ich verstehe dieses plötzliche Solidaritätsgerede nicht. Vor 3 Jahren gab es weder Impfpflicht noch Maskenpflicht oder sonst was, als zahlreiche Menschen aufgrund der schweren Grippewelle verstarben. Zu Zeiten der Schweinegrippe habe ich auch nichts dergleichen mitbekommen.

Es ist nur noch ein kleiner Teil, der sich nicht impfen lassen darf, aber mit Corona große Probleme bekommen könnte. Alle anderen können sich impfen lassen oder erkranken nicht oder nur minimal.

Das Leben muss weitergehen. Und es werden immer Menschen sterben.

Was machen wir wegen des Krankenhauskeims? Gutes Beispiel @Klunz . Es interessiert kaum jemanden. Jedes Kahr rund 20.000 Tote. Aber die Gefahr gehen wir selbstverständlich ein. Es gibt auch keine Maßnahmen der Regierung.
 
Habe ich behauptet, dass sie überflüssig sind? Nein, steht da nirgends. Sie verhindern nur nicht den Tod tausender Menschen. Eine Gefahr, mit der man hier selbstverständlich lebt.

Was du machst ist übles Framing. Stimmt, viele tausend tote werden nicht verhindert. Das liegt, wie hier schon geschrieben, in den meisten Fällen an Fehlverhalten. Aber OHNE die Regeln gäbe es VIEL VIEL mehr Tote. Und beim Corona Virus verhält es sich ähnlich. Da es egal ist was ich schreibe, zitiere ich frei unseren Arzt hier im Forum: ohne die Maßnahmen würden wir uns im Bereich der Spanischen Grippe bewegen. Was wir im Straßenverkehr akzeptieren ist das RESTrisiko.
 
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