Corona - generelle Diskussion

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Es gab in der BRD mal eine Wehrpflicht, und somit auch Wehrdienstverweigerer, welche den Dient mit der Waffe ablehnten. In den Verhandlungen wurde dann z.B. gefragt, ob der Kandidat auch ein Kfz führen würde. Bejaht er dieses, wurde sein Antrag abge lehnt mit der Begründung, sein Auto könne auch als Waffe dienen. Soviel zu den hinkenden Vergleichen ;)

Hast du heute schon deine Yucca-Palme gegossen? ;)
 

Wenn es hinsichtlich Corona unverantwortlich ist, dass Menschen durch die Infektion schwer erkranken und/oder sterben, dann sollte man auch andere Punkte einschränken. Es ist doch nichts anderes. Nur, weil wir schon seit Jahrzehnten ohne schlechtem Gewissen mit dem Auto fahren, ändert es nichts daran, dass Autofahrer immer ne potentielle Gefahr darstellen.

Doch mit der Gefahr des Autoverkehrs haben wir gelernt zu leben. Wir akzeptieren sie.

Warum akzeptieren wir die Gefahr von Corona nicht als solches und lernen damit zu leben?
 
Wenn es hinsichtlich Corona unverantwortlich ist, dass Menschen durch die Infektion schwer erkranken und/oder sterben, dann sollte man auch andere Punkte einschränken. Es ist doch nichts anderes. Nur, weil wir schon seit Jahrzehnten ohne schlechtem Gewissen mit dem Auto fahren, ändert es nichts daran, dass Autofahrer immer ne potentielle Gefahr darstellen.

Doch mit der Gefahr des Autoverkehrs haben wir gelernt zu leben. Wir akzeptieren sie.

Warum akzeptieren wir die Gefahr von Corona nicht als solches und lernen damit zu leben?
Wenn wir so argumentieren ist einfach Alles eine Gefahr mit der wir lernen müssen umzugehen.
Vielleicht war das Müsli das ich gerade gegessen habe mit Arsen versetzt, weiß mans?
Hör ich jetzt auf Müsli zu essen?
Eher nicht oder?
Wir werden schon sehr bald mit Corona gut umgehen, tatsächlich machen wir das sogar schon, wie ich finde.
Die Maßnahmen werden immer weniger und dann ist das auch erledigt.
Ich brauche keinen Scheiss Freedomday um eine Freiheit zu feiern, die ich bis auf ganz wenige Ausnahmen nahezu bereits wiedererlangt habe.
Wer das als Zeichen braucht soll es machen, ich finds albern.
 
Doch mit der Gefahr des Autoverkehrs haben wir gelernt zu leben. Wir akzeptieren sie.

Haben wir eben nicht. Deswegen ist der Autoverkehr strikt reglementiert und durchsetzt mit Verboten und entsprechenden Strafen. Kannst dich ja mal unangeschnallt in dein Auto setzen und gucken was passiert, obwohl du dabei sogar nur dich selbst gefährdest. Kannst ja mal mit dem Fahrrad auf eine Autobahn und gucken was die Polizei davon hält. Oder mit 150kmh durch die Stadt fahren. Aber das weißt du ja alles eigentlich selbst, so wie nur du selbst weißt, was du mit derlei Vergleichen eigentlich bezwecken willst.
 
Haben wir eben nicht. Deswegen ist der Autoverkehr strikt reglementiert und durchsetzt mit Verboten und entsprechenden Strafen. Kannst dich ja mal unangeschnallt in dein Auto setzen und gucken was passiert, obwohl du dabei sogar nur dich selbst gefährdest. Kannst ja mal mit dem Fahrrad auf eine Autobahn und gucken was die Polizei davon hält. Oder mit 150kmh durch die Stadt fahren. Aber das weißt du ja alles eigentlich selbst, so wie nur du selbst weißt, was du mit derlei Vergleichen eigentlich bezwecken willst.


Aha..also gibt es keine Todesopfer durch Autofahren mehr?
 
Wir sollten auch dringend aufhören den Haushalt zu machen, da passieren die meisten Unfälle.
Lassen wir doch um Himmels Willen diese Vergleiche.
Ich bin generell kein Freund von Vergleichen. Es sollte wohl nur veranschaulichen, das man mit Gefahren eben leben muss, sowie wen ich ins Krankenhaus komme und mich da infiziere mi KH Keimen, die Gefahr https://www.management-krankenhaus.de/news/ueber-krankenhauskeime-spricht-aktuell-niemand

zu versterben sehr hoch ist und trotzdem gehen wir ins Krankenhaus. (ja wieder ein Vergleich :D)

Corona wird nicht verschwinden.
 
Schon wieder nicht so ganz richtig; Repräsentant des Landes nach außen ist die/der Bundespräsident/in als Staatsoberhaupt, im Vertretungsfall für BuPrä die/der Bundesratspräsident/in, danach noch der/die Kanzler/in als Regierungschaf/in und Vizekanzler/in und die/der Außenminister/in.
Grundwissen Staats- und Verfassungsrecht.
Der Rest deines Beitrags ist eine subjektive Einschätzung bzw. Bewertung, über die ich mit dir - Forum hin oder her - nicht diskutieren möchte.
Und dein konstruiertes Beispiel halte ich für den falschen Ansatz - u.a., weil es hier um die Bewältigungsstrategien zu einer Pandemie-Lage geht und nicht um Kriegswaffen.

Es war ein Beispiel für das Entscheidungsverhalten eines Ministers, mithin ging es nicht um die Waffen, sondern welche Entscheidung zu treffen ist und wer sie auf/mit welchem Wissensstand trifft.
Also Starfighter vs. MIG 52.
Wird die Entscheidung ausgelost, weiß KK wirklich die Unterschiede oder machen es die beiden Generäle beim Armdrücken unter sich aus?

Alles überspitzt, aber ich dachte eigentlich, dass Du das Beispiel trotzdem nicht auf die Waffen, sondern auf die Art zu entscheiden und wer die Entscheidung trifft, beziehst, sondern weißt wie ich es meinte.
Egal, sollte wohl nicht sein.

Dann eben ein fiktives Beispiel auf das Gesundheitswesen bezogen.
Nehmen wir einmal an, dass für die Krankheit X ein Wirkstoff/Medikament entwickelt werden soll.
Einen Wirkstoff von nationalem/weltweitem Interesse.
Der Bund ist zur Förderung bereit.
Es werden 2 oder mehrere Institute beauftragt, Forschung zu betreiben.
Institut A legt einen Vorschlag 1 und Institut B den Vorschlag 2 vor
Beide Vorschläge unterscheiden sich, haben nahezu die gleiche positive Wirkung, aber sehr unterschiedliche Nebenwirkungen.
Forschungsleiter A berichtet ebenso wie der vom Team B über die Auswirkungen dieser Nebenwirkung.
Wer entscheidet dann, welcher Wirkstoff die Förderung erhält.
Der medizinische Laie, aber trotzdem als GM herumturnende Spahn, sein Ehemann, wird gewürfelt, machen die einen Kegelabend und der Sieger darf entscheiden oder spielen beide Teamleiter Halma und des Siegers Wirkstoff kann seinen Weg gehen.

Du siehst, trotz meiner leicht satirischen Darstellung, dass die Frage nach dem Entscheider die Kernfrage ist.
Für mich entscheidet das ganz klar der Fachminister und keine der anderen Personen.
Rechtlich trägt er auch die Verantwortung für sein Ministerium.
Was aber oder wie will ein Minister entscheiden, wenn ihm ein minimalstes Fachwissen fehlt?
Auf welcher Basis trifft er seine Entscheidung, kann er die treffen?

Für mich ist letztlich jeder Minister für sein Handeln seine Entscheidungen verantwortlich.
Dafür benötigt er Fachwissen.
Wenn hingegen Typen, wie van der Leyen, KK, Spahn, etc. , wie Figuren auf einem Schachbrett die Positionen wechseln, ist das m.M.n. nicht gut für uns alle.
Welcher Schaden entsteht, dafür gab es in der Vergangenheit genügend Beispiele nebst Rücktritte.

So sehe ich das, auch wenn Du mir
auflistest, wer wo und wem vertritt.
Ich bin nicht aus dem Urwald vom Amazonas, dass ich diese Nachhilfe benötigse.
Wenn ich schrieb, dass die von Dir als "Grüß-Auguste" bezeichneten Politiker trotzdem Deutschland repräsentieren, dann war das nicht formell gemeint, denn jeder Politiker steht im Schaufenster seines Handelns.
Egal, ob er funktional bzw. formell die BRD im Ausland vertritt.
Dafür sorgt schon die breite Medienwelt.

Vielleicht verstehst Du mich jetzt besser.
Ansonsten werde auch ich mit Dir keine Grundsatzdiskussion im Forum führen.
Das ist mir nämlich schon der Bequemlichkeit willen zuviel, nicht zielführend und wird zudem dem Sinn eines Forums nicht gerecht.
 
Merci :)



Selbstverständlich müssen sich immungeschwächte Menschen sich besonders schützen. Das befreit uns dahingehend "stärkeren" Menschen jedoch nicht von unserer gesellschaftlichen Verantwortung, auf die "schwächern" Mitmenschen mehr Rücksicht zu nehmen. Oder - nur mal so als rhetorische Frage - würdest du als Autofahrerin auf eine Radfahrerin, die sich mit Helm vor Kopfverletzungen schützt, weniger Rücksicht nehmen als auf eine Radfahrerin ohne Helm? Du hast vorhin in einem anderen Post vorhin von "Leben und leben lassen" geschrieben. Dieser Grundsatz sollte doch wohl auch für die Menschen gelten, die aus gesundheitlichen Gründen zum Leben ihres Lebens auf die Rücksichtnahme der Gesellschaft angewiesen sind, d.h. dass z.B. dass bei Krebserkrankten oder Transplatations-Patienten Rücksicht auf deren Immundefizienz genommen wird. Oder etwa doch nicht?

Was die Impfunwilliigen angeht, kann ich mich nur wiederholen, dass ihre dahingehende Verweigerung grundsätzlich ihr individuelles Recht sind. Aber auch die Impfunwilligen sind ein Teil unserer Gesellschaft und demzufolge haben auch sie ihren Teil an gesellschaftlicher Verantwortung zu tragen, u.a. immungeschwächte Menschen unserer Gesellschaft zu schützen. Ich hatte hier ja mal von einer Frau aus meinem Freundeskreis geschrieben, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen kann. Diese Person wäre froh und dankbar, wenn sie sich sich impfen lassen könnte, auch wegen ihrer minderjährigen Tochter. Denn dass Kinder und Jugendlicher nicht wirklich gefährdet sein, ist eine Mär, weil u.a. erst heute, nein gestern, ist z.B. bei der Tagesschau zu lesen:


https://www.tagesschau.de/inland/rki-wochenbericht-kinder-jugendliche-inzidenzen-101.html


Der noch amtierenden Regierung brauchst du auch nicht mehr zu trauen. Denn diese führt die politischen Geschäfte eh nur noch geschäftsführend bis zur konstituierenden Sitzung des neuen Bundestags, d.h. sie wird keine eh keine Beschlüsse mehr fassen.

Hast Du ernsthaft die Hoffnung, dass die "neue" Regierung etwas Anderes, Besseres macht?
Die Erfahrungen meines langen Lebens flüstern mir etwas anderes ein.
 
Für mich entscheidet das ganz klar der Fachminister und keine der anderen Personen.

Tja, ist aber nunmal nicht so. Deine Entscheiderin würde in Koblenz sitzen und dem entsprechenden Ministerium obliegt die Verwaltung und Aufsicht der Behörde. Wann immer Minister sich deinem Wunsch entsprechend verhalten, kommen Katastrophen heraus. Die Intelligenten unter ihnen überlassen derartige Entscheidungen daher der qualifizierten Arbeitsebene die genau dafür bezahlt wird. Und deswegen muss ein Spahn auch kein Corona-Experte sein, oder AKK Expertin für imaginäre Migs
 
Ich bin generell kein Freund von Vergleichen. Es sollte wohl nur veranschaulichen, das man mit Gefahren eben leben muss, sowie wen ich ins Krankenhaus komme und mich da infiziere mi KH Keimen, die Gefahr https://www.management-krankenhaus.de/news/ueber-krankenhauskeime-spricht-aktuell-niemand

zu versterben sehr hoch ist und trotzdem gehen wir ins Krankenhaus. (ja wieder ein Vergleich :D)

Corona wird nicht verschwinden.
Nö aber wir werden besser damit umgehen.
 
Wenn wir so argumentieren ist einfach Alles eine Gefahr mit der wir lernen müssen umzugehen.
Vielleicht war das Müsli das ich gerade gegessen habe mit Arsen versetzt, weiß mans?
Hör ich jetzt auf Müsli zu essen?
Eher nicht oder?
Wir werden schon sehr bald mit Corona gut umgehen, tatsächlich machen wir das sogar schon, wie ich finde.
Die Maßnahmen werden immer weniger und dann ist das auch erledigt.
Ich brauche keinen Scheiss Freedomday um eine Freiheit zu feiern, die ich bis auf ganz wenige Ausnahmen nahezu bereits wiedererlangt habe.
Wer das als Zeichen braucht soll es machen, ich finds albern.


Wie kann man sagen, dass wir schon jetzt gut damit leben, wenn Menschen in der Quarantäne kein Geld bekommen, Veranstaltungen nicht stattfinden und Leute, die sich nicht impfen lassen, teilweise dafür geächtet werden? Damit leben zu lernen bedeutet für mich normales Leben zuzulassen. Davon sind wir sehr weit entfernt.

Ich kann nicht beurteilen, wie es sich mit dem Arsen und dem Müsli verhält. Die Teilnahme am Straßenverkehr ist für alle Beteiligten gefährlich. Unfälle passieren, meist gibt es Verletzte, mal schwer, mal tödlich verletzt. Und dennoch nehmen wir die Gefahr in Kauf. Ok, wir kennen das auch nicht anders. Es ist selbstverständlich. Und auch Corona muss selbstverständlich werden, weil es für immer bleibt.

Nebenbei: das Beispiel Auto wird nicht selten gewählt. Es liegt daran, dass wir Verkehrstote hinnehmen, weil wir das Autofahren als festen Bestandteil unseres Lebens sehen. Es gehört einfach dazu.

https://www.sueddeutsche.de/kultur/corona-verantwortung-risiko-abwaegung-1.4913827
 
Haben wir eben nicht. Deswegen ist der Autoverkehr strikt reglementiert und durchsetzt mit Verboten und entsprechenden Strafen. Kannst dich ja mal unangeschnallt in dein Auto setzen und gucken was passiert, obwohl du dabei sogar nur dich selbst gefährdest. Kannst ja mal mit dem Fahrrad auf eine Autobahn und gucken was die Polizei davon hält. Oder mit 150kmh durch die Stadt fahren. Aber das weißt du ja alles eigentlich selbst, so wie nur du selbst weißt, was du mit derlei Vergleichen eigentlich bezwecken willst.

Das Beispiel ist bewusst und gut gewählt. Auch Ethiker nutzen es, weil es zeigt, dass wir an anderer Stelle tausende Tote akzeptieren, weil sie dazugehören. Und die von Dir erwähnten Regeln verhindern nicht die vielen Verkehrstoten in jedem Jahr.
 
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