Schon wieder nicht so ganz richtig; Repräsentant des Landes nach außen ist die/der Bundespräsident/in als Staatsoberhaupt, im Vertretungsfall für BuPrä die/der Bundesratspräsident/in, danach noch der/die Kanzler/in als Regierungschaf/in und Vizekanzler/in und die/der Außenminister/in.
Grundwissen Staats- und Verfassungsrecht.
Der Rest deines Beitrags ist eine subjektive Einschätzung bzw. Bewertung, über die ich mit dir - Forum hin oder her - nicht diskutieren möchte.
Und dein konstruiertes Beispiel halte ich für den falschen Ansatz - u.a., weil es hier um die Bewältigungsstrategien zu einer Pandemie-Lage geht und nicht um Kriegswaffen.
Es war ein Beispiel für das Entscheidungsverhalten eines Ministers, mithin ging es nicht um die Waffen, sondern welche Entscheidung zu treffen ist und wer sie auf/mit welchem Wissensstand trifft.
Also Starfighter vs. MIG 52.
Wird die Entscheidung ausgelost, weiß KK wirklich die Unterschiede oder machen es die beiden Generäle beim Armdrücken unter sich aus?
Alles überspitzt, aber ich dachte eigentlich, dass Du das Beispiel trotzdem nicht auf die Waffen, sondern auf die Art zu entscheiden und wer die Entscheidung trifft, beziehst, sondern weißt wie ich es meinte.
Egal, sollte wohl nicht sein.
Dann eben ein fiktives Beispiel auf das Gesundheitswesen bezogen.
Nehmen wir einmal an, dass für die Krankheit X ein Wirkstoff/Medikament entwickelt werden soll.
Einen Wirkstoff von nationalem/weltweitem Interesse.
Der Bund ist zur Förderung bereit.
Es werden 2 oder mehrere Institute beauftragt, Forschung zu betreiben.
Institut A legt einen Vorschlag 1 und Institut B den Vorschlag 2 vor
Beide Vorschläge unterscheiden sich, haben nahezu die gleiche positive Wirkung, aber sehr unterschiedliche Nebenwirkungen.
Forschungsleiter A berichtet ebenso wie der vom Team B über die Auswirkungen dieser Nebenwirkung.
Wer entscheidet dann, welcher Wirkstoff die Förderung erhält.
Der medizinische Laie, aber trotzdem als GM herumturnende Spahn, sein Ehemann, wird gewürfelt, machen die einen Kegelabend und der Sieger darf entscheiden oder spielen beide Teamleiter Halma und des Siegers Wirkstoff kann seinen Weg gehen.
Du siehst, trotz meiner leicht satirischen Darstellung, dass die Frage nach dem Entscheider die Kernfrage ist.
Für mich entscheidet das ganz klar der Fachminister und keine der anderen Personen.
Rechtlich trägt er auch die Verantwortung für sein Ministerium.
Was aber oder wie will ein Minister entscheiden, wenn ihm ein minimalstes Fachwissen fehlt?
Auf welcher Basis trifft er seine Entscheidung, kann er die treffen?
Für mich ist letztlich jeder Minister für sein Handeln seine Entscheidungen verantwortlich.
Dafür benötigt er Fachwissen.
Wenn hingegen Typen, wie van der Leyen, KK, Spahn, etc. , wie Figuren auf einem Schachbrett die Positionen wechseln, ist das m.M.n. nicht gut für uns alle.
Welcher Schaden entsteht, dafür gab es in der Vergangenheit genügend Beispiele nebst Rücktritte.
So sehe ich das, auch wenn Du mir
auflistest, wer wo und wem vertritt.
Ich bin nicht aus dem Urwald vom Amazonas, dass ich diese Nachhilfe benötigse.
Wenn ich schrieb, dass die von Dir als "Grüß-Auguste" bezeichneten Politiker trotzdem Deutschland repräsentieren, dann war das nicht formell gemeint, denn jeder Politiker steht im Schaufenster seines Handelns.
Egal, ob er funktional bzw. formell die BRD im Ausland vertritt.
Dafür sorgt schon die breite Medienwelt.
Vielleicht verstehst Du mich jetzt besser.
Ansonsten werde auch ich mit Dir keine Grundsatzdiskussion im Forum führen.
Das ist mir nämlich schon der Bequemlichkeit willen zuviel, nicht zielführend und wird zudem dem Sinn eines Forums nicht gerecht.