Wer liesst denn noch heutzutage?

Klingt nach spannender Lektüre.

Ich mal wieder im Berufslektüre lesen. Hauptsächlich Buchführung, KLR und so was. Ihr wisst ja: Berufslektüre.
Das fand ich in meinem Job immer anstrengend. Benötigte man zur Problemlösung im Projekt die Hilfe, z.B. der Entwicklung, war die erste Frage immer: "Unter welcher Nummer kann ich das abrechnen". War mir erst einmal sch....egal, ich brauchte Lösungen. :ugly:
 
Sehr! Kleiner Auszug gefällig?

„Die angeborne Eitelkeit, die besonders hinsichtlich der Verstandeskräfte reizbar ist, will nicht haben, daß was wir zuerst aufgestellt, sich als falsch und das des Gegners als recht ergebe. Hienach hätte nun zwar bloß jeder sich zu bemühen, nicht anders als richtig zu urteilen: wozu er erst denken und nachher sprechen müßte. Aber zur angebornen Eitelkeit gesellt sich bei den Meisten Geschwätzigkeit und angeborne Unredlichkeit.“
 
Sehr! Kleiner Auszug gefällig?

„Die angeborne Eitelkeit, die besonders hinsichtlich der Verstandeskräfte reizbar ist, will nicht haben, daß was wir zuerst aufgestellt, sich als falsch und das des Gegners als recht ergebe. Hienach hätte nun zwar bloß jeder sich zu bemühen, nicht anders als richtig zu urteilen: wozu er erst denken und nachher sprechen müßte. Aber zur angebornen Eitelkeit gesellt sich bei den Meisten Geschwätzigkeit und angeborne Unredlichkeit.“
Das könnte man auch deutlich kürzer und einfacher ausdrücken. Und das ist das Problem, was ich oft mit philosophischen Texten habe.
Im Grunde steht da doch nur, dass man aus Eitelkeit oft an seinen falschen Aussagen festhält, und dann dazu neigt viel zu labern. :D Aber ich bin auch kein Philosoph
 
Ich schmökere gerade William Boyd.
"Eine grosse Zeit". Zu Beginn fast zugeklappte, dann aber ein veritabler Agentenroman vor dem Hintergrund 1. Weltkrieg.
"Ruhelos". Eine Spionagegeschichte in 2 Zeitebenen 1939/1976. Detaillierte Verquickung zwischen Dichtung und Wahrheit.
Z.Zt.: "Die neuen Bekenntnisse". Die Geschichte eines Mannes, der Auszog, die Geschichte von Jean-Jacques Rousseau zu verfilmen. Wiederum eine detailliert beschriebene fiktive Geschichte um den Filmemacher John James Todd im Laufe des 20. Jahrhunderts.
Damit soll meine persönliche Boyd-Trilogie auch gewesen sein.
 
Schreiben Dienstag eine Klausur
Also "darf" ich statt Simon Beckett,oder einem Buch über die Geschichte der Stadt Gelsenkirchen meinen Ordner mit dem Stoff durch ackern!!!
Auszug? Unter anderem :Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD), Miserere, Ileus, Gastritis und über den Einsatz von Protonenpumpenhemmer( Omniprazol oder Panteprazol sind handelsübliche Namen).....
 
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