Markus Anfang (Fortuna Düsseldorf)

Ich würd erstmal sagen, Kohfelds größtes Problem waren die Spieler,
weil sie es in den letzten 10 Spielen nicht hinbekommen haben 3 Punkte zu sammeln,

dann kann man natürlich viele Erklärungen, (Ausreden) anführen.
Vielleicht waren die Spieler auch zu schlau, haben sich zu viele Gedanken gemacht,
wenn wir eine "doofere" Mannschaft gehabt hätten, hätten sie vielleicht alles reingehauen, gerannt, geblockt, aggressiv den Gegner bekämpft.

Satire,
das da nicht der ein oder andere auf falsche Gedanken kommt.

:lol:


Jetzt in der Zweiten Liga sieht man ja wie toll der Kader ist. Selbst als noch alle da waren war es gegen Hannover
und Düsseldorf knapp und beide stehen in der Tabelle nicht unbedingt oben.
 
Bin immer wieder erstaunt wie man mit Floskeln Zustimmung erreichen kann.
Anscheinend wird davon ausgegangen, dass die Zukunft positiver wird,
das ist Träumerei.
Wenn der Bauer die Erde umbricht, sagt das noch nichts über die Ernte aus,
es kann auch schlechter werden
oder es kann auch eine platte Blase bleiben,
Beispiele gibt es dafür massenhaft.
Nur weil "Kohfeld weg" ist, spielt die Mannschaft nicht besser.
"Umbruch und weg" sagt doch nichts,
was sollten die Neuen den besser machen?
Kreative Lösungen. neue Leute, bessere (junge)Spieler, Geldmittel akquirieren, Investor
ja, ja

:klatsch:
Würde ich mich zur Wahl stellen wollen und einen solchen Text vortragen, würde ich dir zustimmen @ Floskeln.
Da ich aber lediglich 'Scheinweltler' bin, ist das bloß meine Meinung.
Hätte ich ein konkretes Konzept, würde ich mich zur Wahl stellen. ;)
 
Kohfeldts größtes Problem war die vereinsimmanente Heimschwäche .... Markus Anfang und der Verein tun gut daran dies schnell zu ändern ... dieses jahrelange Versagen vor eigenem Publikum ist ein Ausdruck der Vereinskultur und des Selbstverständnisses, was sich in der Psyche festgefressen hat .... das ist keine reine Blockade. Werder muß sich als Verein wieder einen anderen Ruf zulegen .... viel unsympathischer und unangenehmer ...
Unsympathisch kann man anderen überlassen, würde ich sagen, aber es geht trotzdem in die richtige Richtung. Eine Haltung zulegen würde ich sagen? Stolz.
 
Ich glaube, Anfang hat noch relativ wenig mit der Krise zu tun. Er hat ja auch schon Erfolge in der zweiten Liga vorzuweisen. Was mir aber nicht so gut gefällt, ist, dass er die Pleiten auf "individuelle Fehler" schiebt. Denn das ist die typische Ausrede von Trainern, die es auf die Spieler schieben wollen. Und er hat in den letzten beiden Spielen jeweils gesagt, dass es nicht an der Stärke des Gegners gelegen hätte, nur an der eigenen Schwäche, das fand ich leicht respektlos.
 
Ich würd erstmal sagen, Kohfelds größtes Problem waren die Spieler,
weil sie es in den letzten 10 Spielen nicht hinbekommen haben 3 Punkte zu sammeln,

dann kann man natürlich viele Erklärungen, (Ausreden) anführen.
Vielleicht waren die Spieler auch zu schlau, haben sich zu viele Gedanken gemacht,
wenn wir eine "doofere" Mannschaft gehabt hätten, hätten sie vielleicht alles reingehauen, gerannt, geblockt, aggressiv den Gegner bekämpft.

Satire,
das da nicht der ein oder andere auf falsche Gedanken kommt.

:lol:
Die Frage ist ja nun, warum haben sie das nicht hinbekommen? Und die gleichen fragen tun sich auf in dem Sinne, Warum verlieren wir seit so langer Zeit Heimspiele?.... und warum konnte Kohfeldt NIE Krisen stoppen? Alles in allem viele Fragen, die in einer Frage münden: Warum ist es in Bremen normal geworden, Heimspiele zu verlieren?!?

Ich glaube weil es durch die inaktive, tolerante und genügsame Art und Weise aller Bremer Führungskräfte inkl. Aufsichtsrat von ganz oben quasi als Vereinskultur vorgelebt wird! Diese Meinung ändere ich auch nicht, bis ich durch einen neuen AR und neue Vorstände einen Vergleich ziehen kann!
 
Unsympathisch kann man anderen überlassen, würde ich sagen, aber es geht trotzdem in die richtige Richtung. Eine Haltung zulegen würde ich sagen? Stolz.

Ich wäre durchaus auch für unsympathisch. Bayern ist mir zwar per se auch unsympathisch, dieser Wille jeden Gegner fertig zu machen finde ich aber legitim, ähnlich wie das unsympathische und arrogante "mir san mir". Es ist eine Kultur des "Gewinnen müssen und wollen". Bei mir geht es im Fußball mehr ums "gewinnen" als um "Sympathie". Clubs wie Atletico Madrid, Bayern oder meinetwegen auch auf kleinerer Ebene Frankfurt, wo man immer weiß, man fährt dahin und wird bis aufs Blut bekämpft finde ich alle nicht sympathisch, aber ich schätze das Selbstverständnis und den unbedingten Willen zu gewinnen. Da weiß aber jeder im Verein, was es gilt in die Posaune zu blasen ..... kämpfen, kämpfen, kämpfen und den Gegner fertig machen! Eine Heimspielniederlage kommt da einer Apocalypse nah ..... da kreist aber der ganz große Hammer wenn das passiert. In Bremen fangen nach Niederlagen alle an sich gegenseitig zu beschützen .... und das plöde Bublikum soll bloß nicht aufmucken .... völlig krank!

Markus Anfang hat ja jetzt "Kerle" gefordert und das ist auch richtig, aber meines Erachtens brauchen wir mehr. Ich würde sagen wir brauchen "Schweine" (i. S. von aggressiv, mit allen legitimen Mitteln Erfolg einfordern), auf allen Ebenen im Verein, um dieses jahrelange Selbstverständnis, des sympathischen Nordclubs mit augenzwinkernden moralischem Understatement loszuwerden. Werder muß sich ganz neu Erfinden. Mit unserer Geschichte und Tradition allein, können wir nicht überleben!
 
Ich wäre durchaus auch für unsympathisch. Bayern ist mir zwar per se auch unsympathisch, dieser Wille jeden Gegner fertig zu machen finde ich aber legitim, ähnlich wie das unsympathische und arrogante "mir san mir". Es ist eine Kultur des "Gewinnen müssen und wollen". Bei mir geht es im Fußball mehr ums "gewinnen" als um "Sympathie". Clubs wie Atletico Madrid, Bayern oder meinetwegen auch auf kleinerer Ebene Frankfurt, wo man immer weiß, man fährt dahin und wird bis aufs Blut bekämpft finde ich alle nicht sympathisch, aber ich schätze das Selbstverständnis und den unbedingten Willen zu gewinnen. Da weiß aber jeder im Verein, was es gilt in die Posaune zu blasen ..... kämpfen, kämpfen, kämpfen und den Gegner fertig machen! Eine Heimspielniederlage kommt da einer Apocalypse nah ..... da kreist aber der ganz große Hammer wenn das passiert. In Bremen fangen nach Niederlagen alle an sich gegenseitig zu beschützen .... und das plöde Bublikum soll bloß nicht aufmucken .... völlig krank!

Markus Anfang hat ja jetzt "Kerle" gefordert und das ist auch richtig, aber meines Erachtens brauchen wir mehr. Ich würde sagen wir brauchen "Schweine" (i. S. von aggressiv, mit allen legitimen Mitteln Erfolg einfordern), auf allen Ebenen im Verein, um dieses jahrelange Selbstverständnis, des sympathischen Nordclubs mit augenzwinkernden moralischem Understatement loszuwerden. Werder muß sich ganz neu Erfinden. Mit unserer Geschichte und Tradition allein, können wir nicht überleben!

:top::top:

Das geht auch in die Richtung die ich mal im Transferthread geschrieben habe: Wir brauchen Charaktere die sich voll und ganz mit Werder identifizieren und sich dafür zerreißen - auf wie neben dem Platz. Kein "Namen" oder Söldner mehr die für vermeintlich höhere Ansprüche stehen. Das hat auch rein gar nichts mit "Fußballromantik" oder romantisch verklärten Ansichten zu tun, die mir daraufhin von einem ignorierten Mitglied unterstellt wurden. Mir ist bewusst, dass sich im Profigeschäft nahezu alles um Geld dreht und auch diese Personen nicht für eine warme Mahlzeit und ein paar neue Schuhe zu bekommen sind.

Aber Vereine, die Du bereits genannt hast, und ergänzend dazu z.B. noch Union oder Freiburg genannt, das sind Vereine die man durchaus als Blaupause / Vorbild nehmen kann. Die haben eine entsprechend charakterliche einwandfreie Mannschaft zusammen gestellt, die sich auf den Platz zerreißen und auch da hingehen wo es weh tut und damit überspielen diese auch eine vermeintliche individuell schwächere Besetzung. Und diese Beispiele zeigen auch, dass man im modernen Fußball durchaus noch mit weniger Geld ein schlagkräftiges Konstrukt zusammenstellen kann. Wenn man denn über einen wirklichen Plan und eine solide Herangehensweise verfügt, keine Luftschlösser baut und man auch ehrlich mit den eigenen Leistungen ist und diese permanent hinterfragt.

Bayern, um bei einem deiner Beispiele zu bleiben, war übrigens auch immer gut darin Spieler (oder auch Trainer) abzugeben, die nicht mehr 100% gepasst haben. Das konnte man dann in dem Moment dann teilweise nicht nachvollziehen, aber so wurde halt ein permanenter Wandel aufrecht erhalten, was mMn unabdingbar ist heutzutage.
 
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:top::top:

Das geht auch in die Richtung die ich mal im Transferthread geschrieben habe: Wir brauchen Charaktere die sich voll und ganz mit Werder identifizieren und sich dafür zerreißen - auf wie neben dem Platz. Kein "Namen" oder Söldner mehr die für vermeintlich höhere Ansprüche stehen. Das hat auch rein gar nichts mit "Fußballromantik" oder romantisch verklärten Ansichten zu tun, die mir daraufhin von einem ignorierten Mitglied unterstellt wurden. Mir ist bewusst, dass sich im Profigeschäft nahezu alles um Geld dreht und auch diese Personen nicht für eine warme Mahlzeit und ein paar neue Schuhe zu bekommen sind.

Aber Vereine, die Du bereits genannt hast, und ergänzend dazu z.B. noch Union oder Freiburg genannt, das sind Vorbilder die man durchaus als Blaupause / Vorbild nehmen kann. Die haben eine entsprechend charakterliche einwandfreie Mannschaft zusammen gestellt, die sich auf den Platz zerreißen und auch da hingehen wo es weh tut und damit überspielen diese auch eine vermeintliche individuell schwächere Besetzung. Und diese Beispiele zeigen auch, dass man im modernen Fußball durchaus noch mit weniger Geld ein schlagkräftiges Konstrukt zusammenstellen kann.

Bayern, um bei einem deiner Beispiele zu bleiben, war übrigens auch immer gut darin Spieler (oder auch Trainer) abzugeben, die nicht mehr 100% gepasst haben. Das konnte man dann in dem Moment dann teilweise nicht nachvollziehen, aber so wurde halt ein permanenter Wandel aufrecht erhalten, was mMn unabdingbar ist heutzutage.

:top: ... sehe ich ganz genauso. Bei Werder kannst Du vom Zeugwart, über die ganze Mannschaft hinweg bis hoch zum AR alle nebeneinander stellen und die sind alle gleich .... nett, sympathisch, keiner scherrt aus, alle lieben Werder, alle identifizieren sich mit Werder und alle mögen sich auch untereinander ..... nur eines ist Ihnen allen scheinbar egal ..... nämlich das unbedingte Gewinnen wollen. Es geht mehr um Ruhe und das gemeinsame unkonfliktäre Beisammensein ....

Unseren finanziellen Nachteil können wir nur mit zwei Faktoren ausgleichen...... absolute Siegertypen auf und neben dem Platz und eine Kultur des gegenseitigen Antreibens im Verein! Im Moment haben wir Toastbrotspieler auf dem Platz und eine Kultur des kritiklosen, gegenseitigen Schützens im Verein. Und dann fragen sich alle "Verdammt, warum gewinnen wir nicht mehr im Weserstadion". Die Antwort ist ganz einfach, weil jeder Verein der hier zum Auswärtsspiel herkommt, eine ganz andere Grundspannung und Einstellung mitbringt! Und die geht durch unsere Kultur durch wie ein heißes Messer durch Butter .....dem haben wir nichts entgegen zu setzen ... und wenn Markus Anfang nicht aufpaßt, ist seine Trainerreputation und Kredit auf diesem Nährboden für Schlendrian und Schlechtleistung schneller aufgebraucht als er denkt ...... wir brauchen dringend einen neuen AR, GFS und Präsi .... ich zähl schon die Tage. Und bitte nicht wieder Leise- und Sympathieträger .... die hatten wir nun genug!
 
:top: ... sehe ich ganz genauso. Bei Werder kannst Du vom Zeugwart, über die ganze Mannschaft hinweg bis hoch zum AR alle nebeneinander stellen und die sind alle gleich .... nett, sympathisch, keiner scherrt aus, alle lieben Werder, alle identifizieren sich mit Werder und alle mögen sich auch untereinander ..... nur eines ist Ihnen allen scheinbar egal ..... nämlich das unbedingte Gewinnen wollen. Es geht mehr um Ruhe und das gemeinsame unkonfliktäre Beisammensein ....
Das verdirbt doch den Verantwortlichen den Montag. Jeder freut sich jeden zu treffen, man grüsst und plauscht, teilt sich Kaffee und Kuchen...
soll man wirklich diesen gemütlichen Einklang zerstören ?
Der neue Trainer fängt auch schon an Forderungen zu stellen, das muss aufhören.:opa:

Leistungsprinzip und Druck verderben einem die Laune. Muss das sein ?
Mit Ruhe und Gemütlichkeit...
 
Ich glaube, wir meinen alle etwas Ähnliches. Es gibt aber auch clevere, harte Typen, die trotzdem nicht eklig sind. Ob jetzt Eilts, oder Frings, Kruse, Naldo. Ich denke auch an Ümit Davala, das war (auch wenn es nur kurz ging) ein typischer Fall von jemanden, der kommt und sagt "Ich will Meister werden, das ist doch normal für mich." Sprüche wie jetzt "Wir brauchen Kerle" gibt es immer, wir müssen aber sehen, was dann passiert.
Ein M. Eggestein ist ein gutes Beispiel für einen prima Kicker, der diese Rolle aber nicht ausfüllt.
Trotzdem würde ich gerne auch diese Differenzierung machen, dass man gerne ganz unangenehm für jeden Gegner ist, aber trotzdem für etwas steht, Anstand, 100%-er-tum, Traditionen, Lieber-Handeln-als-Reden, also keine miesen Investoren, keine Kirchdeals, keine Heuchelei a la Bayern, die auf anständig machen, aber die krummsten Deals hintenrum.
 
Markus Anfang die ärmste Sau von Bremen + die Fans.....Logisch das man mit so einen Team nix erreichen wird... Und dafür trgane 2 Personen die schuld !
 
" Sprüche wie jetzt "Wir brauchen Kerle" gibt es immer, .

Ganz genau, die Spieler sollten hier auch schon das Tor mit dem eigenen Leben verteidigen :D ..... ich predige das schon seit Jahren, das die Motivation, aber auch die "In-die-Pflichtnahme" der Spieler vor allem auch Vereinsaufgabe-/kultur ist und nicht nur Traineraufgabe. Wir haben NICHTS, aber auch gar NICHTS dazu gelernt. Jetzt muß Markus Anfang wieder auf den Busch hauen (was auch richtig ist), aber eben als Einzelperson, gegen einen Kader der 25 Mann stark ist. NEIN und nochmal NEIN, nach so einer desaströsen Niederlage muß es einen Aufschrei im gesamten Verein geben!

Mal sehr übertrieben gesprochen (aber es hilft zu erklären was ich meine) .....:

Mal unabhängig davon, das es nach so einer Niederlage ein dreistündiges Pfeiffkonzert geben muß, muß auch jeder Balljunge den Spielern das L auf der Stirn zeigen. Der Zeugwart in der Kabine den Spielern klar machen, das sie Ihre Trikots alleine waschen können. Beim nach Hause fahren zeigen alle Passanten nochmal das LOOOOOOSER Zeichen. Am nächsten Tag Trainer Schelte, dann Antritt bei Baumann, HHG und Filbry. Kein freien Tag mehr. Sonderzahlungen, an die man ran kann, werden sofort in Frage gestellt. In den zwei Bremer Zeitungen werden klare Ansprüche der Vorstände formuliert. Wer nicht performt spielt im nächsten Spiel nicht, unabhängig von Rang und Namen.

Mir ist klar, das das mit Kanonen auf Spatzen schießen ist nach einer Niederlage und das alles nicht 1 zu 1 umsetzbar ist, ich wollte nur klar machen, das man motivational von mehreren Seiten in der Vereinskultur/-verantwortung an die Spieler ran muß, als nur von Trainerseite .... Es muß ein gelebter sich immer wieder straff ziehender Prozess sein und dafür brauchst Du Treiber und keine Schlafmützen!
 
War von Anfang an dagegen den Trainer zu tauschen. Es liegt nicht am Trainer und auch nicht am Baumann. Da könnt ihr noch so viele rausschmeißen, da ändert sich nichts.

Ändern wird sich erst etwas, wenn die Verunsicherung aus der Mannschafft raus ist. Das aber hat weder etwas mit dem Trainer noch mit Baumann zu tun. Nur über den Kampf kommst du da raus. Selbstvertrauen muss man sich erarbeiten und das heißt nichts anderes als rennen. Damit kommt auch der Erfolg und vor allem das Selbstvertrauen zurück. Selbstvertrauen kommt nicht zurück durch überlegen, zaudern und nachdenken. Jetzt muss gekämpft werden.

Hier liest man ja oft mal Mist, aber das hier!?

Einen Kader zusammenstellen ist Baumanns Job. Mit dem Material arbeiten der des Trainers.

Wenn du aber keinen Handlungsspielraum hast und permanent auf Grund von Personalmangel Spieler auf Positionen stellst wo sie einfach nicht gut sind, dann wird das nun mal nix….

Wie lang wurde experimentiert den JoJo als Außenstürmer zu etablieren? Friedl als LV? Mbom als RV? Keinen 6er seit wie vielen Jahren? Stürmer bei denen Anspruch und Realität auseinanderklaffen. Seines Selke oder Lücke. Etc….

Das hat nix mit Verunsicherung und Siegen zu tun. Das ist verkorkste Transferpolitik über Jahre.
 
Ganz genau, die Spieler sollten hier auch schon das Tor mit dem eigenen Leben verteidigen :D ..... ich predige das schon seit Jahren, das die Motivation, aber auch die "In-die-Pflichtnahme" der Spieler vor allem auch Vereinsaufgabe-/kultur ist und nicht nur Traineraufgabe. Wir haben NICHTS, aber auch gar NICHTS dazu gelernt. Jetzt muß Markus Anfang wieder auf den Busch hauen (was auch richtig ist), aber eben als Einzelperson, gegen einen Kader der 25 Mann stark ist. NEIN und nochmal NEIN, nach so einer desaströsen Niederlage muß es einen Aufschrei im gesamten Verein geben!

Mal sehr übertrieben gesprochen (aber es hilft zu erklären was ich meine) .....:

Mal unabhängig davon, das es nach so einer Niederlage ein dreistündiges Pfeiffkonzert geben muß, muß auch jeder Balljunge den Spielern das L auf der Stirn zeigen. Der Zeugwart in der Kabine den Spielern klar machen, das sie Ihre Trikots alleine waschen können. Beim nach Hause fahren zeigen alle Passanten nochmal das LOOOOOOSER Zeichen. Am nächsten Tag Trainer Schelte, dann Antritt bei Baumann, HHG und Filbry. Kein freien Tag mehr. Sonderzahlungen, an die man ran kann, werden sofort in Frage gestellt. In den zwei Bremer Zeitungen werden klare Ansprüche der Vorstände formuliert. Wer nicht performt spielt im nächsten Spiel nicht, unabhängig von Rang und Namen.

Mir ist klar, das das mit Kanonen auf Spatzen schießen ist nach einer Niederlage und das alles nicht 1 zu 1 umsetzbar ist, ich wollte nur klar machen, das man motivational von mehreren Seiten in der Vereinskultur/-verantwortung an die Spieler ran muß, als nur von Trainerseite .... Es muß ein gelebter sich immer wieder straff ziehender Prozess sein und dafür brauchst Du Treiber und keine Schlafmützen!

Also was manche hier als Leistungskultur etablieren will, lässt mich verwundert zurück. Will man so seine KInder erziehen? Nur bei Topleistung bekommt man Liebe, bei Nichtleistung keine Liebe sonderns Distanz und Abkehr. So macht das Leben Spaß, so möchte bestimmt jeder von uns behandelt werden. Stress, Stress, Stress, dass ist also die Lösung für unseren Vereins. Unsere Leute sind leider alle viel zu weich. Was? Die retten einen Vogel der nicht mehr fliegen kann? Nein, der muss motiviert werden, mit Antiliebe, damit er aus sich selbst wieder fliegen kann. Was für eine Vorstellung. :wall:

Klar muss man den Charakter beachten, ein Fussballprofi wird aber niemals soweit kommen, also in eine Profimannschaft, wenn er nicht schon diesen Leistungsgedanken mitbringt, er hat sich durch die ganzen Jugenmannschaften durchgearbeitet. Leute, es ist klar, dass Wir (Werder) viele Fehler gemacht haben, aber der einfache Weg ist selten der richtige. Da ist einiges im Argen und wir müssen eine Menge Wasser die Weser runterlaufen lassen, bevor wir da insgesamt Verbesserungen sehen werden. Eine klare Philisophie, wie wir spielen wollen als Verein, wäre da schonmal gut. Unabhängig vom Trainer.
 
Ganz genau, die Spieler sollten hier auch schon das Tor mit dem eigenen Leben verteidigen :D ..... ich predige das schon seit Jahren, das die Motivation, aber auch die "In-die-Pflichtnahme" der Spieler vor allem auch Vereinsaufgabe-/kultur ist und nicht nur Traineraufgabe. Wir haben NICHTS, aber auch gar NICHTS dazu gelernt. Jetzt muß Markus Anfang wieder auf den Busch hauen (was auch richtig ist), aber eben als Einzelperson, gegen einen Kader der 25 Mann stark ist. NEIN und nochmal NEIN, nach so einer desaströsen Niederlage muß es einen Aufschrei im gesamten Verein geben!

Mal sehr übertrieben gesprochen (aber es hilft zu erklären was ich meine) .....:

Mal unabhängig davon, das es nach so einer Niederlage ein dreistündiges Pfeiffkonzert geben muß, muß auch jeder Balljunge den Spielern das L auf der Stirn zeigen. Der Zeugwart in der Kabine den Spielern klar machen, das sie Ihre Trikots alleine waschen können. Beim nach Hause fahren zeigen alle Passanten nochmal das LOOOOOOSER Zeichen. Am nächsten Tag Trainer Schelte, dann Antritt bei Baumann, HHG und Filbry. Kein freien Tag mehr. Sonderzahlungen, an die man ran kann, werden sofort in Frage gestellt. In den zwei Bremer Zeitungen werden klare Ansprüche der Vorstände formuliert. Wer nicht performt spielt im nächsten Spiel nicht, unabhängig von Rang und Namen.

Mir ist klar, das das mit Kanonen auf Spatzen schießen ist nach einer Niederlage und das alles nicht 1 zu 1 umsetzbar ist, ich wollte nur klar machen, das man motivational von mehreren Seiten in der Vereinskultur/-verantwortung an die Spieler ran muß, als nur von Trainerseite .... Es muß ein gelebter sich immer wieder straff ziehender Prozess sein und dafür brauchst Du Treiber und keine Schlafmützen!

Das ist dann für meinen Geschmack schon zu viel :-)

Aber man sollte schon soweit kommen, dass man Fehler offen, klar und unverblümt anspricht. Dass es eine klare Leistungskultur gibt und Spieler nicht die Hälfte der Saison über den Platz traben, offen ihre Unlust zur Schau stellen und überall die Schuld suchen nur nicht bei sich selbst.

Das muss aber von jedem im Verein vorgelebt werden. Vor allem von der sportlichen Führung, die auch keine Luftschlösser bauen darf oder immer wieder die Richtung ändert.
 
Also was manche hier als Leistungskultur etablieren will, lässt mich verwundert zurück. Will man so seine KInder erziehen? Nur bei Topleistung bekommt man Liebe, bei Nichtleistung keine Liebe sonderns Distanz und Abkehr. So macht das Leben Spaß, so möchte bestimmt jeder von uns behandelt werden. Stress, Stress, Stress, dass ist also die Lösung für unseren Vereins. Unsere Leute sind leider alle viel zu weich. Was? Die retten einen Vogel der nicht mehr fliegen kann? Nein, der muss motiviert werden, mit Antiliebe, damit er aus sich selbst wieder fliegen kann. Was für eine Vorstellung. :wall:

Klar muss man den Charakter beachten, ein Fussballprofi wird aber niemals soweit kommen, also in eine Profimannschaft, wenn er nicht schon diesen Leistungsgedanken mitbringt, er hat sich durch die ganzen Jugenmannschaften durchgearbeitet. Leute, es ist klar, dass Wir (Werder) viele Fehler gemacht haben, aber der einfache Weg ist selten der richtige. Da ist einiges im Argen und wir müssen eine Menge Wasser die Weser runterlaufen lassen, bevor wir da insgesamt Verbesserungen sehen werden. Eine klare Philisophie, wie wir spielen wollen als Verein, wäre da schonmal gut. Unabhängig vom Trainer.

....Stress?....welcher Stress? ..... ansonsten würde ich noch einen Berufstausch vorschlagen. Die können gerne auch mal für 15€ die Stunde sechs Monate als ANÜ irgendwo arbeiten mit dem Ziel übernommen zu werden, damit sie eine Zukunft haben. Am besten bei einem Kleinunternehmen ohne BR. :D .... wenn die dann wieder zurückkommen zu Werder sind die jeden Tag um 6.30 Uhr auf dem Trainingsplatz ............ freiwillig :D

Du hast schon verstanden, das es dabei um eine Gesamtmotivation und Ausrichtung im Verein geht die allen hilft, auch den Spielern. Und wenn Du Dich mit Erziehung auskennst, solltest Du wissen, das fast nichts grausamer ist als keine Erziehung. Regeln geben halt und Orientierung!
 
Ich glaube, Anfang hat noch relativ wenig mit der Krise zu tun. Er hat ja auch schon Erfolge in der zweiten Liga vorzuweisen. Was mir aber nicht so gut gefällt, ist, dass er die Pleiten auf "individuelle Fehler" schiebt. Denn das ist die typische Ausrede von Trainern, die es auf die Spieler schieben wollen. Und er hat in den letzten beiden Spielen jeweils gesagt, dass es nicht an der Stärke des Gegners gelegen hätte, nur an der eigenen Schwäche, das fand ich leicht respektlos.
Nein, wenn es so offenkundig ist, ist es in Ordnung. Nimm das Tor, wo der Ball vom Towart über 60 Meter nach vorne gebolzt wurde und Michel zum 0:3 netzt. Das sind individulle Fehler, in diesem Fall von Mbom und Zetterer (mit abstrichen), oder nimm das 1:4, wo nach einem Eckball ein simples Einlaufen zum Tor gereicht hat, weil Agu sich hat anmeiern lassen, oder das 0:1, als die rechte Seite komplett blank war nachdem Mai seinen Zweikampf im Mittelfeld verloren hat. Bei konsequentem handeln wären die Tore nicht so leicht gefallen.
 
Nein, wenn es so offenkundig ist, ist es in Ordnung. Nimm das Tor, wo der Ball vom Towart über 60 Meter nach vorne gebolzt wurde und Michel zum 0:3 netzt. Das sind individulle Fehler, in diesem Fall von Mbom und Zetterer (mit abstrichen), oder nimm das 1:4, wo nach einem Eckball ein simples Einlaufen zum Tor gereicht hat, weil Agu sich hat anmeiern lassen, oder das 0:1, als die rechte Seite komplett blank war nachdem Mai seinen Zweikampf im Mittelfeld verloren hat. Bei konsequentem handeln wären die Tore nicht so leicht gefallen.
:tnx: .... ich glaube sogar es liegt eine große Chance darin ganz klar Ross und Reiter zu benennen ...ohne Kritik ...keine Weiterentwicklung
 
Nein, wenn es so offenkundig ist, ist es in Ordnung. Nimm das Tor, wo der Ball vom Towart über 60 Meter nach vorne gebolzt wurde und Michel zum 0:3 netzt. Das sind individulle Fehler, in diesem Fall von Mbom und Zetterer (mit abstrichen), oder nimm das 1:4, wo nach einem Eckball ein simples Einlaufen zum Tor gereicht hat, weil Agu sich hat anmeiern lassen, oder das 0:1, als die rechte Seite komplett blank war nachdem Mai seinen Zweikampf im Mittelfeld verloren hat. Bei konsequentem handeln wären die Tore nicht so leicht gefallen.
Aber das klang gegen Osnabrück schon ähnlich. Wenn es 20 solche Situationen gibt und in einem Spiel fast alle Spieler "versagen", ist es eben kein Zufall mehr. Dann ist auch der Trainer verantwortlich. Außerdem sind "individuelle Fehler" immer noch die Spitze des Eisbergs. Man denkt doch immer "Hätte Toprak den Ball am Anfang reingemacht...", "hätte Mbom richtig gestanden" etc. Das sind Ausreden.
 
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