Das ist Werder Bremen

Das Problem waren die Ausgaben, die diese Einnahmen nicht annähernd abdecken konnten. Und Einnahmen aus Spieler Verkäufen fielen komplett weg...
Wenn du im obersten Bereich der Liga bist, aber dann zig Mio Euro mehr ausgibst und Europa verpasst, ergeht es dir nicht besser
Das stimmt.
Die Ausgaben waren zu hoch (u.a. Ablösesummen). Aber darum ging es nicht. Thutmose hat bemängelt, dass Werder (überschaubare) Sponsoren hätte.
;)
 
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Na ja, ich finde die Richtung stimmt, ist mir aber wie so oft, viel zu ungenau. Beispiele helfen da, aber für mich nur eine Wiederholung des offensichtlichen und das was wir seit dem Abstieg überall hören und lesen können. Wo waren die eigentlich alle, bevor der Laden an die Wand gefahren wurde? Im Nachhinein schlau tun, ist irgendwie..., nee
 
Na ja, ich finde die Richtung stimmt, ist mir aber wie so oft, viel zu ungenau. Beispiele helfen da, aber für mich nur eine Wiederholung des offensichtlichen und das was wir seit dem Abstieg überall hören und lesen können. Wo waren die eigentlich alle, bevor der Laden an die Wand gefahren wurde? Im Nachhinein schlau tun, ist irgendwie..., nee

Bei einigen Verantwortlichen scheint Eigen und Fremdwahrnehmung ziemlich auseinander zu laufen. Hätten die sich selbst in Ihrem Handeln ständig hinterfragt und analysiert, dann hätte vieles anders, besser für Werder ausgehen können. Diese ehrlichen in die Tiefe gehenden Analysen von den Entscheidungsträgern vermisse ich noch immer - ein paar Killerphrasen und die üblichen Parolen eines Absteigers sind mir da zu wenig - da bin ich doch dankbar, wenn im Nachhinein wenigstens von Aussen ein paar Leute schlau sind und sich mit Ihren Analysen positiv einbringen - jedenfalls wenn diese auch ankämen...
Wenn ich mir da den Asamoah bei Schalke anschaue - die Fans dort können hoffen, denn da gibt es noch gelebtes Herzblut bei Offiziellen. Die sind auch mit Ihrem Kader sowas von hinein gefahren - da passiert was - siehe Kader und wer gehen musste. ...und bei uns - wir bleiben im Trott - im Trott, der uns den Abstieg brachte und wir machen alles so. wie wir es auch die letzten Jahre gemacht haben...

Nicht falsch verstehen - auch wir hatten mal Stärken und vielleicht sollten wir uns wieder darauf besinnen - der Schalker Weg kann nie und nimmer unser Weg sein. Trotzdem wird es Zeit, aus den jahrelangen Fehlern zu lernen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei einigen Verantwortlichen scheint Eigen und Fremdwahrnehmung ziemlich auseinander zu laufen. Hätten die sich selbst in Ihrem Handeln ständig hinterfragt und analysiert, dann hätte vieles anders, besser für Werder ausgehen können. Diese ehrlichen in die Tiefe gehenden Analysen von den Entscheidungsträgern vermisse ich noch immer - ein paar Killerphrasen und die üblichen Parolen eines Absteigers sind mir da zu wenig - da bin ich doch dankbar, wenn im Nachhinein wenigstens von Aussen ein paar Leute schlau sind und sich mit Ihren Analysen positiv einbringen - jedenfalls wenn diese auch ankämen...
Wenn ich mir da den Asamoah bei Schalke anschaue - die Fans dort können hoffen, denn da gibt es noch gelebtes Herzblut bei Offiziellen. Die sind auch mit Ihrem Kader sowas von hinein gefahren - da passiert was - siehe Kader und wer gehen musste. ...und bei uns - wir bleiben im Trott - im Trott, der uns den Abstieg brachte und wir machen alles so. wie wir es auch die letzten Jahre gemacht haben...

Nicht falsch verstehen - auch wir hatten mal Stärken und vielleicht sollten wir uns wieder darauf besinnen - der Schalker Weg kann nie und nimmer unser Weg sein. Trotzdem wird es Zeit, aus den jahrelangen Fehlern zu lernen.
Das ist etwas ganz anderes.
Die Schalkerspieler hatten keinen Vertrag für die zweite Liga.
Lt Baumann ist das bei Werder ganz anders. Da haben lt ihm alle einen gültigen Vertrag für die zweite Liga.
Bei Werder muss sich noch herausstellen, wer bleibt auch in Liga zwei, wer geht.
Bei Schalke hat sich der Abstieg schon viel eher abgezeichnet. Da gab es mehr Vorlauf zur Planungssicherheit (wo spielt der Verein in der kommenden Saison).
 
Bei Schalke hat sich der Abstieg schon viel eher abgezeichnet. Da gab es mehr Vorlauf zur Planungssicherheit (wo spielt der Verein in der kommenden Saison).
Für uns als Beobachter / Fans ja. Dennoch müssen auch die Clubs, bei denen sich die Ligazugehörigkeit erst später herausstellt, schon früh zweigleisig planen, weil sie Lizenzanträge sowohl für die 1. als auch für die 2. Liga einreichen müssen.
 
Für uns als Beobachter / Fans ja. Dennoch müssen auch die Clubs, bei denen sich die Ligazugehörigkeit erst später herausstellt, schon früh zweigleisig planen, weil sie Lizenzanträge sowohl für die 1. als auch für die 2. Liga einreichen müssen.
Und das hat Werder auch gemacht.
Mir ging es eher um den Kader.
Und in dieser Sache hatte Schalke schon eher Planungssicherheit.
Auch galten bei Schalke, wie erwähnt, nicht alle Verträge für die 2. Liga. Sicher. Werder muss Transfererlöse generieren. Aber die Verträge bei Werder haben auch Gültigkeit für Liga zwei.
 
Das ist etwas ganz anderes.
Die Schalkerspieler hatten keinen Vertrag für die zweite Liga.
Lt Baumann ist das bei Werder ganz anders. Da haben lt ihm alle einen gültigen Vertrag für die zweite Liga.
Bei Werder muss sich noch herausstellen, wer bleibt auch in Liga zwei, wer geht.
Bei Schalke hat sich der Abstieg schon viel eher abgezeichnet. Da gab es mehr Vorlauf zur Planungssicherheit (wo spielt der Verein in der kommenden Saison).

Mir ging es in erster Linie um das gelebte Herzblut und um die Tiefe der Analysen und dann im nächsten Schritt um die Konsequenzen. Wenn man absteigt, ist ja zwangsweise was falsch gelaufen. Diese Analysen sollten öffentlich gelebt werden.
Vielleicht war Schalke ein schlechtes Beispiel, aber schon rein finanziell wird wohl auch unser Kader ausgedünnt werden müssen und was ich wirklich gerne hören oder sehen würde - in welche Richtung gehen unsere Strategien - ich bekomme noch nichts bis sehr wenig von Änderungen / Konsequenzen / Neustart nach dem Abstieg mit. In meinen Augen haben wir die letzten Jahre viele Fehler begangen und sind schon ein paar Mal knapp am Abstieg vorbei - auch da passierte nur wenig. Beim Fußball im Ligageschehen kann man aber strategische Fehler nicht einfach aussitzen...
Bei den Schalkern sehe ich Reaktion und Handlung - Verträge die nicht in der 2. gelten - vielleicht keine schlechte Strategie. Viel mehr kann ich über Schalke sowieso nicht sagen und interessiert mich auch nicht wirklich. Aber Herzblut haben sie und die Ärmel krempeln sie auch hoch...
 
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Die aktuelle Kaderlage beim SV Werder:
37 Spieler im Kader, plus Kyu-Hyun Park.
Bisher 5 Abgänge, alle davon Verteidiger: Gebre Selassie, Moisander, Nawrocki, Rieckmann & Vollert.
2 verliehene Spieler: Nawrocki & Beste
1 externer Neuzugang (Jung)

Worum Twitter

Zweimal Nawrocki? Als Abgang + Leihe?
 
Nachwort: Werder braucht einen richtigen Großinvestor. Oligarchen, Scheichs, Hedge Fonds kommen dafür natürlich nicht infrage. Internationale Konzerne oder besser Deutsche (M)DAX Unternehmen wären solide Partner. Sie müssen Gewinne machen und mindesten einen zweistelligen Milliardenumsatz machen, also keine Klitschen oder StartUps mit Fantasie. Mann könnte dann , auch auf die vernetzten Management Möglichkeiten zurückgreifen. Anstatt die 50+1 Regel öffentlich infrage zu stellen und darüber zu diskutieren sollte man einfach einmal was machen! Andere Bundesliga Clubs setzen sich durch Winkelzüge seit Jahren darüber hinweg. Die Regel ist eine Farce. Aber wahrscheinlich hat man sowieso nichts Großes in der Hand. Von der familiären Organisationskultur muss man sich im Spitzenfußball kompromisslos verabschieden. Sie vertreibt nur vernünftige Investoren.

Professor Hickel schlägt folgendes vor: "Werder Bremen sollte nach Meinung von Finanz- und Wirtschaftsexperte Rudolf Hickel die Suche nach einem Investor forcieren. «Werder braucht frisches Kapital, man bekommt es nicht mehr durch Kredite», sagte der 79 Jahre alte Professor der Uni Bremen im Interview mit der «Bild»-Zeitung (Donnerstag). Und ergänzte: «Meinen Vorschlag, eine Investoren-Gruppe aus Bremer Unternehmern zu versuchen, wiederhole ich.»

Bremer Finanzexperte: Werder braucht dringend Investoren - WELT

Seit einigen Jahren definiert sich Werder als Ausbildungsverein. Wer will denn hier Freiburger Verhältnisse, nichts gegen Freiburg, haben? Also findet es gut, dass unser Club öfters mal absteigt und ewig um den Abstieg mitspielt und ein Platz unter den ersten 10 schon ein grandioser Erfolg ist? Wir haben auch ohne Definition Ausbildungsverein immer wieder Talente nach oben gezogen, die sich dann auch durchgesetzt (!) haben. Unter Rehhagel war es sich nicht einfach, da die Konkurrenz größer war. Wenn Ausbildungsverein bedeutet, vom Ziel internationale Wettbewerbe Abstand zu nehmen, hab ich damit Probleme, da man dann ziellos durch die Liga irrt. Dann doch lieber Gladbacher Verhältnisse.

Man braucht aber entsprechende Ziele um Einnahmen, beginnend aus TV-Einnahmen zu generieren. Um wieder dahin zu kommen, muss endlich organisatorisch umgebaut werden und man muss wieder auf den Wachstumskurs kommen. Ohne eine regionale Investorengruppe (Enge Zielgruppe) wird uns der Laden irgendwann um die Ohren fliegen. Jedes einigermaßen intelligente Start Up hat das Ziel Wachstum (Wirtschaftlich und auch als Mensch) vor Augen. Hier wird seit Jahren gemurkst und sich die Pöstchen gegenseitig zugeschoben. Um dies zu unterbinden braucht der AR einerseits eine größere Unabhängigkeit vom e.V., auf der anderen Seite darf man sich auch nicht an Hedge Fonds verkaufen, die den Verein nur finanziell ausbeuten.
 
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