die leser kommentare im WK u.a. sprechen bände - da ist aber auch keiner, der da ein "riesenspiel" gesehen hat, sondern kampf, ja, aber das reicht natürlich nicht - planvolles offensivspiel, schnelligkeit nicht nur im spielen, sondern auch im denken (ausnahme bittencourt beim tor) und vor allem chancen kreieren und dann vollstrecken - das alles fehlt bei werder, das war mal da, ist dann aber von FK mit seinen maßnahmen langsam immer mehr verschwunden - daß ein selke nicht in die puschen kommt, ein bittencourt kein stammspieler mehr ist, der vorher hoch gelobte osako zum flop wurde, usw usw - alles teile eines puzzles, das FK zu verantworten hat und zu dem absturz geführt hat - hauptverantwortlich sind aber die, die doch tatsächlich geglaubt hatten nach der rettung letzte saison, daß dieser trainer nun alles zum besseren wenden würde und sie glauben ihm noch immer - hoffentlich behalten sie recht!
Du magst in einigen Dingen recht haben.
Eine Deiner Aussagen teile ich jedoch nicht.
Es reicht durchaus, Spiele über den Kampf erfolgreich zu gestalten.
Teams, deren Kaderstruktur kaum besser ist, machen das Werder vor.
Wenn man keinen solchen Kader hat, um mittels höherer Spielkultur erfolgreich zu sein, kann, muss und sollte der Weg über den aboluten Kampf und Willen erfolgen.
Bis zum Freitag dachte ich, dass viele Spieler vom Typ her dazu nicht geeignet sind.
Das Pokalspiel hat gezeigt, dass sogar ein Osako kämpfen kann.
Warum also nicht immer oder wenigstens häufig so?
Klar, ihr alle seit vom technisch sehr guten Werderspiel von einst verwöhnt.
Das war vor Jahrzehnten auch der Hauptaspekt, warum Werder praktisch eine Art von "Zweitverein" von mir wurde.
Aber es waren andere Zeiten.
Die haben sich wirtschaftlich stark verändert, Standortvorteile begünstigten andere Regionen, als die von Bremen und, es wurde intern viel falsch gemacht.
Wenn es denn nun eimmal so ist, wie es ist, gilt es sich mit den gegebenen Grundvoraussetzungen abzufinden bzw. zu arrangieren.
Was nicht heißt, dass man sie gut finden soll.
Aber, man sollte respektieren, dass mit diesen finanziellen Voraussetzungen und diesem Kader Erfolg (damit meine ich zunächst erst einmal einen jährlich gesicherten Klassenerhalt) derzeitig nur über das Stilmittel vom Kampf zum Spiel oder nur über den Kampf möglich ist.
Diesen muss man jedoch von jedem Spieler einfordern.
Man kann über die Arbeit von FK sehr differenziert urteilen.
Wenn jedoch jeder der Spieler dessen Engagement und Einsatz zeigen würde, so wie am Freitag aufgetreten wäre bzw. auftreten würde, hätte m.M.n. Werder mit dem Abstieg null zu tun.
Hoffen wir alle, dass dreimal so unbändig gekämpft wird und das dann zu den fehlenden 3 Punkten und den Klassenerhalt reicht.
Mir würde es übrigens ganz gut gefallen, wenn der BCC absteigen würde.
Das wäre zudem eine Riesensache für die super Fans von Union.