Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Daher verstehe ich nicht, wenn man unzufrieden ist, gleich die Mitgliedschaft zu kündigen und dadurch keine Möglichkeit mehr hat, eine (mögliche!!) Veränderung herbeizuführen.
Eine durchaus legitime Feststellung. Jedoch gehören zu - besonders zu grundlegenden - Veränderungen zwei Seiten. Sprich nicht nur die, die Veränderungen wünscht, sondern auch die, die Veränderungen qua Amt / Position umsetzen kann. Doch für eine solche Umsetzung ist Grundvoraussetzung, dass eine Bereitschaft für Reformen seitens der Verantwortlichen nicht nur vorhanden ist, sondern diese zusammen mit der Bereitschaft zu Selbstkritik und Selbstreflektion entsprechend signalisiert wird. Davon ist bei den Werder-Verantwortlichen leider nicht viel zu sehen. Und daher kann man es auch nicht verübeln, wenn Mitglieder resignierend ihre Mitgliedschaft kündigen. Das ist zugegeben zwar kontraproduktiv für die Umsetzungen der eigenen Wünsche / Erwartungen, jedoch eine menschlich verständliche Reaktion. Dies lässt sich auch bei anderen Institutionen beobachten, wie z.B. an den zahlreichen Kirchen-Austritten, v.a. der katholischen. Auch dort haften die hohen Herren stur an ihren Vorstellungen und zeigen keine Bereitschaft für grundlegende Änderungen, womit sie die Gläubigen verprell(t)en.
 
Wobei mir gerade etwas einfällt, vielleicht sollte FK noch warten, bis er geht. Man munkelt, das Torsten Frings ums Stadion schleicht.
 
Eine durchaus legitime Feststellung. Jedoch gehören zu - besonders zu grundlegenden - Veränderungen zwei Seiten. Sprich nicht nur die, die Veränderungen wünscht, sondern auch die, die Veränderungen qua Amt / Position umsetzen kann. Doch für eine solche Umsetzung ist Grundvoraussetzung, dass eine Bereitschaft für Reformen seitens der Verantwortlichen nicht nur vorhanden ist, sondern diese zusammen mit der Bereitschaft zu Selbstkritik und Selbstreflektion entsprechend signalisiert wird. Davon ist bei den Werder-Verantwortlichen leider nicht viel zu sehen. Und daher kann man es auch nicht verübeln, wenn Mitglieder resignierend ihre Mitgliedschaft kündigen. Das ist zugegeben zwar kontraproduktiv für die Umsetzungen der eigenen Wünsche / Erwartungen, jedoch eine menschlich verständliche Reaktion. Dies lässt sich auch bei anderen Institutionen beobachten, wie z.B. an den zahlreichen Kirchen-Austritten, v.a. der katholischen. Auch dort haften die hohen Herren stur an ihren Vorstellungen und zeigen keine Bereitschaft für grundlegende Änderungen, womit sie die Gläubigen verprell(t)en.
Ungefähr das habe ich in meinem ersten Absatz geschrieben.
;)
 
Das ist häufig das Problem. Wir diskutieren es hier lokal auch gerade sehr viel. Es wird viel Kritik geübt, selten aber Lösungsorientiert, d.h. viele der die etwas schlecht finden, bieten keine echte Alternative an. "Echte" heißt jetzt im Beispiel Kohfeldt, Baumann, Bode.... Wenige nennen konkrete Alternativen (die auch realistisch sind!).
Viele verfolgen Werder seit 30 Jahren und mehr. Wir haben über den Zeitraum der letzten 2 Jahre die schlechteste Leistung. Alternativen sind damit einfach ausgedrückt: "alles außer so wie jetzt"
Jedoch sind realistische Alternativen wie Thomas Eichin mittlerweile in der Vereinsführung unerwünscht.
 
Aus diversen Erzählungen habe ich gehört, dass auf der JHV oft genug vorgetragene und sachliche Kritik ins Lächerliche gezogen wurde. Also was bringt das dann, wenn man dort nicht ernst genommen wird?! Das ist hier eine Wagenburgmentalität geworden, die einfach nur zum Kotzen ist, weil sich die Verantwortlichen immer wieder gegenseitig schützen. Und das sieht man ja an den ganzen Interviews.
Ich war wie gesagt schon einige Jahre nicht mehr da. Bisher habe ich glaube ich nur einmal sachlich vorgetragen Kritik erlebt, aber häufiger unsachliche Vorträge erlebt. Auch die Art des Vortrages ist da halt schon sehr entscheidend. Wenn man sich dabei angreifbar macht, z.B. durch Polemik oder Stammtischphrase, dann muss man sich nicht wundern, wenn man Gegenwind bekommt.
Ob das Verhältnis (kaum sachlich vorgetragenen Kritik) in den letzte Jahren auch so war, weiß ich natürlich nicht.
 
Viele verfolgen Werder seit 30 Jahren und mehr. Wir haben über den Zeitraum der letzten 2 Jahre die schlechteste Leistung. Alternativen sind damit einfach ausgedrückt: "alles außer so wie jetzt"
Jedoch sind realistische Alternativen wie Thomas Eichin mittlerweile in der Vereinsführung unerwünscht.
"Alles außer so wie jetzt" ist eben KEINE konkrete Alternative! Oder würde man mit Jan Marsalek besser fahren?

Inwiefern Eichin aktuell realistisch wäre (also ob er zur Verfügung stände) weiß ich nicht.
 
Ich war wie gesagt schon einige Jahre nicht mehr da. Bisher habe ich glaube ich nur einmal sachlich vorgetragen Kritik erlebt, aber häufiger unsachliche Vorträge erlebt. Auch die Art des Vortrages ist da halt schon sehr entscheidend. Wenn man sich dabei angreifbar macht, z.B. durch Polemik oder Stammtischphrase, dann muss man sich nicht wundern, wenn man Gegenwind bekommt.
Ob das Verhältnis (kaum sachlich vorgetragenen Kritik) in den letzte Jahren auch so war, weiß ich natürlich nicht.

Also von Stammtischphrasen habe ich nichts gehört, aber mich würde dieses Abkanzeln von sachlicher Kritik überhaupt nicht wundern. Die Interviews sagen sehr viel darüber aus, inwieweit Selbstkritik und Selbstreflektion vorhanden ist: nämlich gar nicht. Corona ist da aktuell eine sehr bequeme Ausrede für die ganzen gemachten Fehler.
 
Also von Stammtischphrasen habe ich nichts gehört, aber mich würde dieses Abkanzeln von sachlicher Kritik überhaupt nicht wundern. Die Interviews sagen sehr viel darüber aus, inwieweit Selbstkritik und Selbstreflektion vorhanden ist: nämlich gar nicht. Corona ist da aktuell eine sehr bequeme Ausrede für die ganzen gemachten Fehler.
Und da sind wir schon bei der Sachlichkeit, Corona ist nämlich keine Ausrede, sondern ein Teil des Problems. Nicht das einzige, vermutlich nicht mal das Größe, aber wenn man wieder mit so einem Satz kommt, macht das eben keinen guten Eindruck.
 
Wie soll es nur weitergehen?
Die Situation macht einen nur noch fassung- und sprachlos...ein FK, der in seiner eigenen Welt lebt...ebenso die weiteren Herren in der oberen Etage...
Hat man gar kein Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Fans, den MitarbeiterInnen...gegenüber dem Verein?
Wie soll ein FK eine Mannschaft in der 2. Liga formen, mit einem geringeren Etat als jetzt, die dann um den Aufstieg spielen soll, wenn er es jetzt schon nicht hinbekommt..
Eine Stärke wäre es, nun Fehler zu zugeben und die entsprechenden Schlüsse zu ziehen...aber anscheinend ist man so in sich verliebt und verbohrt...dass man alles andere ausblendet...
Auch wenn manche, sicherlich richtigerweise, ein Austritt bzw. eine Kündigung der Mitgliedschaft nicht als Alternative sehen, aber es wäre ein Zeichen...es muss ja auch nicht bedeuten, dass man für immer austreten will/soll..aber als Zeichen, dass es etwas passieren muss, wäre es schon ggf. ein Denkanstoss für die Vereinsführung.....
Tut endlich etwas, wenn euch der Verein am Herzen liegt und denkt nicht nur an eure Vorteile...gebt Fehler zu...wäre ganz menschlich!
Ändert etwas, versucht neue Impulse zu setzen, damit wir den Klassenerhalt schaffen und selbst wenn es dann nicht klappen sollte, haben wir es versucht!
ggf. auch mit Thomas Schaaf (übergangsweise), Labbadia, auch wenn der sicherlich nicht die Lösung Nr. 1 ist...aber mit FK---- wird es sehr sehr schwer die Klasse zu halten...
Ich bin nur noch verbittert....
 
Stimmt. Hast recht.
Aber trotzdem kann/könnte man durch die Anwesenheit bei der JHV eine Veränderung herbeiführen. Ob diese dann eintritt, weiß niemand.

Daher verstehe ich nicht, wenn man unzufrieden ist, gleich die Mitgliedschaft zu kündigen und dadurch keine Möglichkeit mehr hat, eine (mögliche!!) Veränderung herbeizuführen.
Chrissi ich verstehe die Leute. Du glaubst doch nicht das ein OttoNormalverbraucher Fan die Möglichkeit hat eine Veränderung herbeizuführen.

Man sieht und hört ja immer wieder auf den Pressekonferenzen von Baumann, Bode und Kohfeldt wie super alles ist. Alles wurde letzte Saison analysiert und was kam dabei heraus?

Nämlich nichts, das gleiche lahme Gekicke geht weiter.
Also ein Normalofan kann absolut nichts bewirken bei der JHV oder sonst wo.
 
Chrissi ich verstehe die Leute. Du glaubst doch nicht das ein OttoNormalverbraucher Fan die Möglichkeit hat eine Veränderung herbeizuführen.

Man sieht und hört ja immer wieder auf den Pressekonferenzen von Baumann, Bode und Kohfeldt wie super alles ist. Alles wurde letzte Saison analysiert und was kam dabei heraus?

Nämlich nichts, das gleiche lahme Gekicke geht weiter.
Also ein Normalofan kann absolut nichts bewirken bei der JHV oder sonst wo.
Einer natürlich nicht.
Nur wenn viele gg den aktuellen AR sind/stimmen, könnte (!!!) sich was ändern.
Nur, wenn keiner mehr zur JHV hingeht, wird es eher ein "weiter so" geben.
 
Was wir alle nicht wissen, inwieweit die Mannschaft ihrem Trainer wirklich noch vertraut? Ich vergleiche es mit einem Bergführer, der eine Gruppe auf den Mont Blanc führen will. Ich bin, um bei Werder zu bleiben, überzeugt davon, dass die Mannschaft ihn sympathisch findet und bereit wäre den Aufstieg zu wagen. Aber sobald es kritisch wird, zB an der Ostwand, könnte ich mir vorstellen, dass so mancher von denen die Gruppe verlassen möchte.
Wir erleben keine Momentaufnahme sondern einen fortwährenden Prozess über 2 Jahre. Das führt ganz automatisch zu Abrieb und Vertrauensverlust, weil keine Besserung zu sehen ist. Wenn dem tatsächlich so wäre, macht es keinen Sinn mehr. Für Außenstehende ganz schwer einschätzbar, aber es sieht sehr danach aus.
 
Und da sind wir schon bei der Sachlichkeit, Corona ist nämlich keine Ausrede, sondern ein Teil des Problems. Nicht das einzige, vermutlich nicht mal das Größe, aber wenn man wieder mit so einem Satz kommt, macht das eben keinen guten Eindruck.

Ich habe bis jetzt keine Kritik gehört, dass Baumann sich alleine mit den Kaufverpflichtungen komplett verkalkuliert hat. Man hört von den Verantwortlichen immer wieder, dass coronabedingt die finanzielle Lage so angespannt wäre. Dass Baumann hier aber eine gravierende Schuld und hauptverantwortlich für diese desaströse finanzielle Lage ist, hört man eben nicht. Und genau das ist ja das, was viele kritisieren: jeder schützt hier jeden und sie klopfen sich immer wieder gegenseitig auf die Schulter und bescheinigen sich eine gute Arbeit. Und deshalb wundert mich es nicht, dass sich so viele Fans abwenden.
 
Ich habe bis jetzt keine Kritik gehört, dass Baumann sich alleine mit den Kaufverpflichtungen komplett verkalkuliert hat. Man hört von den Verantwortlichen immer wieder, dass coronabedingt die finanzielle Lage so angespannt wäre. Dass Baumann hier aber eine gravierende Schuld und hauptverantwortlich für diese desaströse finanzielle Lage ist, hört man eben nicht. Und genau das ist ja das, was viele kritisieren: jeder schützt hier jeden und sie klopfen sich immer wieder gegenseitig auf die Schulter und bescheinigen sich eine gute Arbeit. Und deshalb wundert mich es nicht, dass sich so viele Fans abwenden.
Du musst aber tiefe interne Einblicke haben, dass du dies beurteilen kannst.
 
Eine durchaus legitime Feststellung. Jedoch gehören zu - besonders zu grundlegenden - Veränderungen zwei Seiten. Sprich nicht nur die, die Veränderungen wünscht, sondern auch die, die Veränderungen qua Amt / Position umsetzen kann. Doch für eine solche Umsetzung ist Grundvoraussetzung, dass eine Bereitschaft für Reformen seitens der Verantwortlichen nicht nur vorhanden ist, sondern diese zusammen mit der Bereitschaft zu Selbstkritik und Selbstreflektion entsprechend signalisiert wird. Davon ist bei den Werder-Verantwortlichen leider nicht viel zu sehen. Und daher kann man es auch nicht verübeln, wenn Mitglieder resignierend ihre Mitgliedschaft kündigen. Das ist zugegeben zwar kontraproduktiv für die Umsetzungen der eigenen Wünsche / Erwartungen, jedoch eine menschlich verständliche Reaktion. Dies lässt sich auch bei anderen Institutionen beobachten, wie z.B. an den zahlreichen Kirchen-Austritten, v.a. der katholischen. Auch dort haften die hohen Herren stur an ihren Vorstellungen und zeigen keine Bereitschaft für grundlegende Änderungen, womit sie die Gläubigen verprell(t)en.

Ist doch Quatsch,
ist doch Polemik zu behaupten, dass keine Bereitschaft für Reformen besteht,
ebenso die dumme Behauptung die Verantwortlichen hätten keine Bereitschaft zu Selbstkritik und Selbstreflexion.

Dein Vergleich mit der katholischen Kirche ist total daneben. Die Austritte in Köln waren eine Reaktion auf die vielen Fälle von Kindesmissbrauch.
Dein pauschaler unreflektierte Vergleich und die damit verbundene Verniedlichung geht gar nicht.

Wie kann man Pädophilie mit "Vorstellungen" beschreiben und vergleichen.
Total daneben.

:heul:
 
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