Philipp Bargfrede (Heeslinger SC)

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Wenn er fit ist, dann sehe ich es als richtige Maßnahme an.
Allerdings schließe ich mich den Meinungen an, die anmerken, dass es einer Bankrotterklärung von Baumann gleichkommt.
Denn:
1. Hätte er oder ein anderer schon eher auf so eine Idee kommen können.
2. War es eigentlich schon hohl den Vertrag nicht zu verlängern, wenn man um den Erfahrungs- und Führungsmangel im Kader weiß.

Bargfrede hat immer Leistung gebracht, sich für Werder reingeschmissen, wo es nur ging, seine Knochen immer hingehalten.
Ich hätte ihm als Verantwortlicher unter diesen Voraussetzungen einen angepassten Vertrag angeboten.
Das Geld, dass da ausgegeben worden wäre, hätte sich 100x mehr gerechnet, als die Kohle für die teure Leihe mit einer ebenso teuren Kaufverpflichtung vom "Weltfußballer" Selke.

Aber ich schrieb es ja schon.
Euer Hauptproblem ist nicht Kohfeldt, sondern vordergründig Baumann.

Sorry, sehe ich aus der Ferne zumindest so.
 
@fussball09

Wenn PB fit wäre, hätte er sehr wahrscheinlich einen neuen Vertrag erhalten, denn er war einer der ganz wenigen, der aus unsere Defensive ein Schmerzzentrum für die Gegner machen konnte, so dass jetzt nicht über die Rückkehr diskutiert werden müsste. Jedoch hatte er in seinen letzten beiden Profi-Spielzeiten 18/19 und 19/20 insgesamt 313 (!) Verletztentage bzw. 35 dadurch verpasste Spiele in seiner Akte stehen Und seine Beine waren schon vorher durch viele, zum Teil sehr langwierigen Verletzungen oft ramponiert. Dass er unter diesen Umständen keinen neuen Vertrag bekam, ist leider nachvollziehbar.
 
@fussball09

Wenn PB fit wäre, hätte er sehr wahrscheinlich einen neuen Vertrag erhalten, denn er war einer der ganz wenigen, der aus unsere Defensive ein Schmerzzentrum für die Gegner machen konnte, so dass jetzt nicht über die Rückkehr diskutiert werden müsste. Jedoch hatte er in seinen letzten beiden Profi-Spielzeiten 18/19 und 19/20 insgesamt 313 (!) Verletztentage bzw. 35 dadurch verpasste Spiele in seiner Akte stehen Und seine Beine waren schon vorher durch viele, zum Teil sehr langwierigen Verletzungen oft ramponiert. Dass er unter diesen Umständen keinen neuen Vertrag bekam, ist leider nachvollziehbar.


:tnx:
Ja, leider ist dem so. Normalerweise kam er aber auch immer bockstark zurück, letzte Saison leider nicht.
Die Entscheidung bei Bargi, anders als bei Bartels, war nachvollziehbar.
Jedoch, da mit Bargi und Sahin, 2 verdammt erfahrene Spieler im zentralen defensiven gegangen sind, hat man es versäumt die Lücke zu schließen. Weder mit einem neuen Spieler noch mit einem anderen Spieler / Talent, welchem man die dauerhafte Chance gibt auf der 6.
Erras kam aus Nürnberg, aktuell mit 25? Minuten auf der Uhr und, wie man hört, soll es wohl auch Probleme mit FK geben. Kann ja nicht immer nur an den Spielern liegen..

Das ist schon eine Bankrotterklärung unserer gesamten sportlichen Leitung, das jetzt einer, der nicht mehr gebraucht wurde, den man ersetzen wollte, den Retter spielen soll.
 
:tnx:
Ja, leider ist dem so. Normalerweise kam er aber auch immer bockstark zurück, letzte Saison leider nicht.
Die Entscheidung bei Bargi, anders als bei Bartels, war nachvollziehbar.
Jedoch, da mit Bargi und Sahin, 2 verdammt erfahrene Spieler im zentralen defensiven gegangen sind, hat man es versäumt die Lücke zu schließen. Weder mit einem neuen Spieler noch mit einem anderen Spieler / Talent, welchem man die dauerhafte Chance gibt auf der 6.
Erras kam aus Nürnberg, aktuell mit 25? Minuten auf der Uhr und, wie man hört, soll es wohl auch Probleme mit FK geben. Kann ja nicht immer nur an den Spielern liegen..

Das ist schon eine Bankrotterklärung unserer gesamten sportlichen Leitung, das jetzt einer, der nicht mehr gebraucht wurde, den man ersetzen wollte, den Retter spielen soll.
:tnx:

Die Besetzung der Schlüsselposition 6er ist bei uns eine Dauerbaustelle und sinnbildlich für viele Versäumnisse / Fehler in der Transferpolitik der letzten Jahre. Mit der Rückholung von Bargi ist ein weiteres Kapital dazugekommen.
 
@fussball09

Wenn PB fit wäre, hätte er sehr wahrscheinlich einen neuen Vertrag erhalten, denn er war einer der ganz wenigen, der aus unsere Defensive ein Schmerzzentrum für die Gegner machen konnte, so dass jetzt nicht über die Rückkehr diskutiert werden müsste. Jedoch hatte er in seinen letzten beiden Profi-Spielzeiten 18/19 und 19/20 insgesamt 313 (!) Verletztentage bzw. 35 dadurch verpasste Spiele in seiner Akte stehen Und seine Beine waren schon vorher durch viele, zum Teil sehr langwierigen Verletzungen oft ramponiert. Dass er unter diesen Umständen keinen neuen Vertrag bekam, ist leider nachvollziehbar.

Alle Argumente stimmen.

Aber:
Für mich ist es dahingehend nicht nachvollziehbar, weil es keinen Spielertyp mit seiner Erfahrung und Können auf dieser Position im Kader gibt.
Das Finanzielle hätte man höchstwahrscheinlich mit ihm im Rahmen der gegebenen Umständen der Werder-Finanzen einvernehmlich klären können.
Zum Beispiel mit einem Fixum X plus einsatzbezogene Boni.
Ich sehe in ihm nämlich mehr den Werder verbundenen, als den geldgierigen Profi.

Dass im Management nichts rund läuft, erklärt sich für mich zudem in der Tatsache, dass man erst jetzt, wo das Kind am Brunnenrand steht und droht in diesen hineinzufallen, mit einer solchen Maßnahme handelt.
In welche Richtung es geht bzw. vor allem die Gefahr, dass es in diese Richtung gehen könnte, besteht leider schon einige Wochen.

Im Anbetracht dessen und dem Restprogramm, wäre ein früheres Reagieren ratsamer gewesen.
DAS schien aber wohl nicht Werder like, sondern man handelte stattdessen mal wieder nach dem "Vogel Strauß-Prinzip".
Nicht zum ersten Mal in solchen oder ähnlichen Situationen.

Wäre eine solche Maßnahme schon eher erfolgt, hätte er zumindest mit kurzen Teileinsätzen erst einmal etwas herangeführt werden können.
Soll die Maßnahme wirksam sein, besteht diese Zeit jetzt nicht.
Jetzt muss er praktisch sofort funktionieren.
Ob das funktioniert, hoffe ich, wage es aber stark zu bezweifeln.
Richtig ist sie dennoch, m.M.n. jedoch zu spät.
 
Für mich ist es dahingehend nicht nachvollziehbar, weil es keinen Spielertyp mit seiner Erfahrung und Können auf dieser Position im Kader gibt.
Das Finanzielle hätte man höchstwahrscheinlich mit ihm im Rahmen der gegebenen Umständen der Werder-Finanzen einvernehmlich klären können.
Zum Beispiel mit einem Fixum X plus einsatzbezogene Boni.
Ich sehe in ihm nämlich mehr den Werder verbundenen, als den geldgierigen Profi.
Durchaus, doch der finanzielle Aspekt mit PB ist nur ein Teil des Ganzen. Denn 1.) besteht bzw. bestand bei seiner Verletzungsanfälligkeit keine sportliche Planungssicherheit, d.h. das Risiko, dass der Coach verletztungsbedingt nicht auf PB zurückgreifen konnte, war sehr hoch. Ergo hätte Werder 2.) ohnehin einen weiteren 6er benötigt, der diesen Ausfall hätte kompensieren können. D.h. ein weiteres Gehalt in Zeiten von Missmanagement und Corona, war wohl nicht machbar.


Im Anbetracht dessen und dem Restprogramm, wäre ein früheres Reagieren ratsamer gewesen.
Das hätte auch nicht viel gebracht, weil das Kind schon längst in den Brunnen gefallen war. Denn bei Werder setzte man über Jahre (scheinbar) auf das Prinzip Hoffnung, dass PB möglichst verletzungsarm bleibt. In Anbetracht seiner dicken Verletztenakte wirkte das wie ein Fallschirmsprung ohne Fallschirm, weil PB in seiner gesamten Profikarriere - obwohl von Beginn an als Stammspieler gesetzt und schon früh bei Bundes-Jogi auf dem Zettel möglicher Kandidaten stehend - überwiegend verletzungsbedingt im Schnitt weniger als 19 Buli-Einsätze / Saison bestritt. In Anbetracht dieser Verletzungsanfälligkeit, die sich leider wie ein roter Faden durch seine Karriere zieht, eine fast schon fahrlässige Passivität in der Personalpolitik bei der Schlüsselposition 6er.
 
Durchaus, doch der finanzielle Aspekt mit PB ist nur ein Teil des Ganzen. Denn 1.) besteht bzw. bestand bei seiner Verletzungsanfälligkeit keine sportliche Planungssicherheit, d.h. das Risiko, dass der Coach verletztungsbedingt nicht auf PB zurückgreifen konnte, war sehr hoch. Ergo hätte Werder 2.) ohnehin einen weiteren 6er benötigt, der diesen Ausfall hätte kompensieren können. D.h. ein weiteres Gehalt in Zeiten von Missmanagement und Corona, war wohl nicht machbar.



Das hätte auch nicht viel gebracht, weil das Kind schon längst in den Brunnen gefallen war. Denn bei Werder setzte man über Jahre (scheinbar) auf das Prinzip Hoffnung, dass PB möglichst verletzungsarm bleibt. In Anbetracht seiner dicken Verletztenakte wirkte das wie ein Fallschirmsprung ohne Fallschirm, weil PB in seiner gesamten Profikarriere - obwohl von Beginn an als Stammspieler gesetzt und schon früh bei Bundes-Jogi auf dem Zettel möglicher Kandidaten stehend - überwiegend verletzungsbedingt im Schnitt weniger als 19 Buli-Einsätze / Saison bestritt. In Anbetracht dieser Verletzungsanfälligkeit, die sich leider wie ein roter Faden durch seine Karriere zieht, eine fast schon fahrlässige Passivität in der Personalpolitik bei der Schlüsselposition 6er.

So betrachtet hast Du schon recht.
Meine Argumentation bezog sich eher auf das Wissen um dessen Probleme und das falsche Handeln im vergangenen Sommertransferfenster.
Dass die Besetzung des Kaders auf der "Bargfrede-Position" schon eher vernachlässigt wurde, ist klar.
Vielleicht sah man Klaassen auf dieser Position, der jedoch gar nicht diese strategischen Fähigkeiten besaß, um das durch den Abgang von Bargfrede entstandene Vakuum auszufüllen.
In Summe steht mithin eine über Jahre anhaltende Fehleinschätzung und ein Nichthandeln auf dieser Position.
Der Beweis dafür ist quasi die jetztige "Rettungsmaßnahme", die die Unfähigkeit von FB letztlich irgendwie belegt.
 
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