Gleichberechtigung / Genderneutrale Sprache

Verstehe ich nicht, ich habe auf "eine Frau" mit "... auch .... Männer und Diverse" geantwortet? Was war falsch?


Na das ist dann schon besser verständlich und war aus deinem ersten Beitrag (so wie formuliert) nicht erkennbar. War halt sehr seltsam wie du das Beispiel gebracht hast.
Das ist das Problem, wenn in einem Forum "diskutiert" wird. Sätze, die für den Verfasser klar sind, kommen thematisch ggf. falsch oder gar nicht an. Wenn ich interessiert kurze Beiträge zu einem Thema lese und verstehe nicht, was der Verfasser sagen will, dann frage ich nach (so, wie Du hier) und gut ist. Oft entwickelt sich daraus eine kurze Korrespondenz mit einem Konsens - oder auch nicht; dann bricht man eben ab.
 
https://www.spiegel.de/sport/fussba...sabine-a-8e97e2bb-7c7a-440a-8bf0-2f3255289269

Auch das ist ein Bereich, in dem Frauen unterrepräsentiert sind. Gibt's irgendwo eine Stadionsprecherin....? Mag sein, es wollte bis dato keine Frau diesen Job. Aber vielleicht haben Frauen es auch einfach schwerer....

Am besten führen wir auch hier Quotenregelungen und Verpflichtungen ein, damit einige Leute in diesem Land ihren inneren Egogleichstellungsfrieden haben...:facepalm:
 
Am besten führen wir auch hier Quotenregelungen und Verpflichtungen ein, damit einige Leute in diesem Land ihren inneren Egogleichstellungsfrieden haben...:facepalm:
Falls Du hier zurückblätterst, ich bin keine Befürworterin von Quoten. Wenn man allerdings in Interviews mit oder Berichten über Sabine Töpperwien liest, wie ihr zum Teil begegnet wurde, dann ist das, sorry, unter aller Sau. Daher hat sie meinen Respekt, dass sie sich für ihren Traum da durchgebissen hat. Und nicht nur ihr "Toooooor.... Toooooor in Leverkuuuuusen...." werde ich im Radio vermissen.
 
Falls Du hier zurückblätterst, ich bin keine Befürworterin von Quoten. Wenn man allerdings in Interviews mit oder Berichten über Sabine Töpperwien liest, wie ihr zum Teil begegnet wurde, dann ist das, sorry, unter aller Sau. Daher hat sie meinen Respekt, dass sie sich für ihren Traum da durchgebissen hat. Und nicht nur ihr "Toooooor.... Toooooor in Leverkuuuuusen...." werde ich im Radio vermissen.

Ich habe absolut nichts gegen Moderatorinnen oder Sportreporterinnen, wenn sie ihren Job ordentlich machen. Manche übertreffen bei weitem einige männliche Kollegen. Am allerbesten fand ich früher Monika Lierhaus, deren bitteres gesundheitliches Schicksal mich heute noch traurig macht. Aktuell finde ich Laura Papendick am besten, schade, das sie im DP nur "Co-Moderatorin" ist. Einen Helmer würde die um Welten übertreffen.
Und ja, Sabine Töpperwien habe ich auch immer gerne gehört, schade das sie aufhört. Vielleicht wird sie ja irgendwo Stadionsprecherin, Bruder Rolf macht das ja auch jetzt.

Ja, Sabine Töpperwien hatte es nicht einfach in dieser einstigen Männerdomäne. Ein Zitat aus dem Kicker:
"Mit Vorurteilen musste Sabine Töpperwien – trotz ihres berühmten Bruders – oft kämpfen. „Ich habe einmal Otto Rehhagel am Trainingsplatz angesprochen. Er erwiderte nur: Sie wollen sich mit mir über Fußball unterhalten? Sie haben doch noch nie den Schweiß einer Kabine gerochen. Da habe ich gesagt: Sie können mich ja gerne mal einladen. Drei Jahre später hat er dann mit mir gesprochen, nachdem seine Frau Beate mich im Radio gehört hatte. Auch Christoph Daum sagte bei einem Gesprächsversuch lediglich: Schicken sie mir lieber ihren Bruder.“

Ich stell mir gerade vor, ich würde sowas sagen/schreiben. Das gäbe hier einen Sturm der Entrüstung und natürlich... Sexismusvorwürfe. Ganz sicher auch von Dir...:D
 
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-verkehrsplanung-geschlechtergerechigkeit-1.5193198

Gendergerechte Verkehrsplanung....:lol::facepalm:

Ich frage mich immer öfters, ob es keine Grenzen für Lächerlichkeit in der Politik mehr gibt. Das Land und überhaupt die Welt steht vor nie dagewesenen Problemen und Herausforderungen und in Deutschland widmet man sich einer Gendergerechten Verkehrsplanung...:facepalm:
Ohne Worte....:wall:
Naja, in dem Artikel und dem dazugehörigen Anliegen geht es aber wohl darum:
"Das Hearing solle auf verschiedene Bedürfnisse aufmerksam machen und Fragen behandeln wie die Sicherheit und die Ausleuchtung von Unterführungen, Hindernisse für Kinderwagen oder Rollatoren, oder Ampelschaltungen, die eine stressfreie Querung der Straße erlauben. Als konkrete Beispiele für potenzielle Verbesserungen fallen der SPD-Rätin etwa die Beleuchtung im Maßmannpark ein, die sich für ein besseres Sicherheitsgefühl optimieren ließe, oder der schmale Radweg an der Lindwurmstraße, der ohnehin schon auf der Liste der Stadt steht."
Nur weil wir in Coronazeiten leben, heißt es nicht, dass man sich in der Politik um nix anderes mehr kümmern sollte, als Lockdown und Impfung.
 
:tnx:

Als wenn das Thema irgendwelche Auswirkungen auf die Eindämmung der Pandemie hätte. Ich habe keine Ahnung, was man dagegen haben kann, Diskriminierung und gruppenbezogene Ungleichberechtigungen zu verringern.
Wer es selber mit dem Thema Diskriminierung, Frauenfeindlichkeit und Co nicht so genau nimmt, wird sich halt daran stören wenn diese Themen bearbeitet werden. Würde man sich jetzt voll auf die Pandemie konzentrieren und nichts anderes mehr beachten, ich müsste raten, wer dann hoch kommt und sich beschwert....
 
Naja, in dem Artikel und dem dazugehörigen Anliegen geht es aber wohl darum:
"Das Hearing solle auf verschiedene Bedürfnisse aufmerksam machen und Fragen behandeln wie die Sicherheit und die Ausleuchtung von Unterführungen, Hindernisse für Kinderwagen oder Rollatoren, oder Ampelschaltungen, die eine stressfreie Querung der Straße erlauben. Als konkrete Beispiele für potenzielle Verbesserungen fallen der SPD-Rätin etwa die Beleuchtung im Maßmannpark ein, die sich für ein besseres Sicherheitsgefühl optimieren ließe, oder der schmale Radweg an der Lindwurmstraße, der ohnehin schon auf der Liste der Stadt steht."
Nur weil wir in Coronazeiten leben, heißt es nicht, dass man sich in der Politik um nix anderes mehr kümmern sollte, als Lockdown und Impfung.
:tnx: Die Überschrift "gendergerecht" unter der die Themen angegangen werden, finde ich ungünstig bis kontraproduktiv, weil die geplanten Verbesserungen nicht nur Frauen nutzen, sondern allen. Inhaltlich wüsste ich jedoch nicht, was an den Massnahmen auszusetzen sein könnte.
 
:tnx:

Als wenn das Thema irgendwelche Auswirkungen auf die Eindämmung der Pandemie hätte. Ich habe keine Ahnung, was man dagegen haben kann, Diskriminierung und gruppenbezogene Ungleichberechtigungen zu verringern.
Die Massnahmen sind für mich jedoch, wie gesagt, kein Gender-Thema, sondern ein Nutzen für alle. Von daher sollte man sich schon überlegen, wie man etwas nennt, denn durch die Bezeichnung gerät der Inhalt in den Hintergrund.
 
@neuegrünewelle - aus dem Uerdingen Thread - mir ist es egal, ob jemand privat den Playboy abonniert, zumal die Frauen, die da mitwirken, das freiwillig tun. Jedem seines.

Sympathiepunkte verspielt, soweit welche vorhanden waren, bzw. Widerspruch erntet, wer Frauen gegenüber mit platten Macho-Sprüchen glänzt oder sie abwertend auf Aussehen statt Qualifikation reduziert. Auch da sind Deine Gedanken frei, aber in einer öffentlichen Diskussion lasse ich so etwas nicht unkommentiert stehen, wenn ich es sehe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum gibt es eigentlich nur SchneeMÄNNER? Die Ampelmännchen wurden ja schon zur Diskussion gebracht, wann kommen die Schneemänner endlich dran? @opalo, kannst ja mal eine Initiative "Pro Schneefrau" starten...lol
 
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