Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Doch negativ behaftet ist der Begriff sehr wohl. Sind Krisen immer. Und die Verbindung beider Wörte führt eben dazu, dass negative Assoziationen beim Wort Flüchtling kommen.
Richtig, Krisen sind immer negativ behaftet - in ihrem ureigentlichen Sinn. Doch mein Post bezog sich auf die Äußerung von @PrinzHF , dass dieser Begriff der nicht im Sinne von von rechtsradikal oder rassistisch negativ ist. Oder anders artikuliert: es ist ein Begriff des allgemeinen Sprachgebrauchs und kein Wording mit Ursprung in der rechtsradikalen Szene - die dieses Wort für ihre Parolen jedoch verwendet.


Besser wäre hier vielleicht der Begriff Fluchtkrise, weil das Problem ja nicht diejenigen sind, die flüchten müssen, sondern das Problem ist, dass sie flüchten müssen. Wording finde ich gerade bei dem Thema sehr spannend. Gibt ja einige weitere Wortkombinationen, die negative Assoziationen hervorrufen, "Flüchtlingslawine", "Flüchtingstsunami", vieles aus dem Bereich der Katastrophen, Begriffe die die betroffenen Menschen entmenschlichen.
Im Grundsatz Zustimmung. Doch ein anderes Wording wird die Entmenschlichung der betroffenen Menschen zwar im alltäglichen Sprachgebrauch reduzieren jedoch nicht gänzlich verhindern können, weil diese entmenschlichenden Begriffe sich über Jahrzehnte ins Sprachbewusstsein eingeprägt haben. Zum Beispiel, dass viele Menschen auch heute noch ohne eine diskriminierende Absicht "Zigeuner" statt "Sinti und Roma" oder "Behinderung" statt "Handicap"* schreiben / ausprechen. Es wird also wohl noch eine Zeit dauern, bis sich die politisch korrekten Formulierungen im Alltag etabliert haben. Und diejenigen, die mit menschenverachtenden Parolen um sich werfen, sind im negativen Sinne so kreativ, dass sie auch bei weniger entmenschlichenden Alltagsbegriffen diskriminierende Schlagwörter finden, mit denen sie ihr perfides Gedankengut zum Ausdruck bringen.


* Kleine Anmerkung dazu aus meinem persönlichen Umfeld dazu: Für ein befreundetes Paar mit einem autistischen Kind ist es sogar egal, welches der beiden Begrifflichkeien verwendet wird. Ihnen ist jedoch wichtig, dass man diese Menschen nicht alleine als "Behinderte" oder "Gehandicapte" bezeichnet, sondern dabei stets den Begriff Mensch(en) einfügt, d.a.also "behinderte Menschen" bzw. "gehandicapte Menschen"
 
Es war eine Herausforderung. Manche haben es zur Krise geschrieben, andere zur Chance. Geblieben ist das Wort Krise. Die war auch da, hatte aber mit Flüchtlingen nichts zu tun. Die können ja weder was für die Kriege in ihren Ländern, noch was für die Xenophobie hierzulande. Es gab ja auch keinerlei Problem für uns, außer für jene die ein kulturelles Problem sehen. Freundlich ausgedrückt.
Es gab keinerlei Probleme für uns? Das ist wirklich falsch.
 
Es gab keinerlei Probleme für uns? Das ist wirklich falsch.

Hattest du Probleme? War es eine wirtschaftliche Herausforderung? Nö, da war nur ne Menge Hysterie. Das meiste davon hausgemacht weil Deutschland ja kein Einwandererland ist und man jahrelang ignoriert hat, trotz Warnungen eigener Behörden, was sich im Süden zusammenbraut. Das Ergebnis ist eine Verschiebung der politischen Landschaft. Oder besser gesagt, was vorher schon da war wurde dann offensichtlich. In Form der AfD.
 
Hattest du Probleme? War es eine wirtschaftliche Herausforderung? Nö, da war nur ne Menge Hysterie. Das meiste davon hausgemacht weil Deutschland ja kein Einwandererland ist und man jahrelang ignoriert hat, trotz Warnungen eigener Behörden, was sich im Süden zusammenbraut. Das Ergebnis ist eine Verschiebung der politischen Landschaft. Oder besser gesagt, was vorher schon da war wurde dann offensichtlich. In Form der AfD.
Das ganze ist nun schon ein paar Jahre her aber es gab dutzende Berichte von Menschen die an ihre Grenzen getrieben wurden um das ganze irgendwie zu meistern.

Dazu hab ich eine Menge Gewaltkriminalität mitbekommen.

Außerdem Köln... Ist das alles nichts?
 
Das ganze ist nun schon ein paar Jahre her aber es gab dutzende Berichte von Menschen die an ihre Grenzen getrieben wurden um das ganze irgendwie zu meistern.

Menschen die, qua Beruf oder weil sie freiwillig helfen wollten, die Situation meistern mussten. Das war aber ein organisatorisches Problem. Im übrigen eines, vor dem wir aktuell wieder stehen. Nur halt nicht wegen Flüchtlingen sondern wegen der nächsten Herausforderung auf die wir uns nicht vorbereitet haben. Man könnte hier etwas strukturelles vermuten, ein Problem in der Art wie unsere Verwaltung funktioniert. Das manifestiert sich immer dann, wenn diese strapaziert wird.

Dazu hab ich eine Menge Gewaltkriminalität mitbekommen.

Ja, die gab und gibt es leider immer.


Ist in der Tat nichts. Köln war häßlich. Viele andere Dinge waren häßlich. Stellt uns das als Gesellschaft wirklich vor Probleme? Ich mein, vor ECHTE Probleme? Substanziell? Böse gesagt, könnte man das als Prototyp von Firstworld-Problems darstellen. Hunderttausende flüchten aus ihren zerbombten oder heruntergewirtschafteten Ländern. Und unser Problem ist eine aus dem Ufer geratene Silvesterparty vergleichsweise Weniger deren Bilder du ehrlich gesagt bei jedem Oktoberfest oder Hafengeburtstag sehen kannst. Wenn auch nicht so fokussiert wie an dem einen Tag.
 
Es war eine Herausforderung. Manche haben es zur Krise geschrieben, andere zur Chance. Geblieben ist das Wort Krise. Die war auch da, hatte aber mit Flüchtlingen nichts zu tun. Die können ja weder was für die Kriege in ihren Ländern, noch was für die Xenophobie hierzulande. Es gab ja auch keinerlei Problem für uns, außer für jene die ein kulturelles Problem sehen. Freundlich ausgedrückt.

Zum einen sind die meisten Flüchtlinge Wirtschaftsflüchtlinge, zum anderen geht es nicht darum, wieviel davon ein Land aufnehmen kann sondern darum, das danach immer mehr kommen wollen bzw. werden.
Interessant jetzt die Situation in Guatemala, wo gewaltsam ein Durchdringen der vielen Honduras-Flüchtlinge verhindert wurde. Jene, die eigentlich nur DURCH Guatemala und danach Mexiko wollen, um in den USA "ein besseres Leben" haben zu können, da sie im Glauben sind, das Biden ein "netter Mensch, anders als sein Vorgänger" ist, wie es ein Flüchtling vor Kameras ausdrückte. Erinnerte mich irgendwie an "Mama Merkel"...

O.k., aber das sollte jetzt nicht Thema dieses Threads werden. Da passt besser dieses hier hin:

https://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/aussetzung-insolvenzantragspflicht-notwendig

Aha, die SPD will also mal wieder eine Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht, jetzt bis mindestens Ende März 21. Warum eigentlich nicht gleich bis zur Bundestagswahl? Damit würde man sich der unangenehmen Situation einer Pleitewelle in Deutschland vor den Wahlen entlediigen, was nur Stimmen kosten würde. Da die CDU wohl ähnlich denken wird, wird sie wohl der Verlängerung zustimmen. Ich würde sogar darauf wetten, das sie es macht....
 
Menschen die, qua Beruf oder weil sie freiwillig helfen wollten, die Situation meistern mussten. Das war aber ein organisatorisches Problem. Im übrigen eines, vor dem wir aktuell wieder stehen. Nur halt nicht wegen Flüchtlingen sondern wegen der nächsten Herausforderung auf die wir uns nicht vorbereitet haben. Man könnte hier etwas strukturelles vermuten, ein Problem in der Art wie unsere Verwaltung funktioniert. Das manifestiert sich immer dann, wenn diese strapaziert wird.



Ja, die gab und gibt es leider immer.



Ist in der Tat nichts. Köln war häßlich. Viele andere Dinge waren häßlich. Stellt uns das als Gesellschaft wirklich vor Probleme. Ich mein, vor ECHTE Probleme?
Ok, ECHTE Probleme sind nicht genau definiert. Gut ist das alles nicht gelaufen. Ich nenne das Probleme. Ich kann nicht immer wieder auf die "aber anderen geht es noch schlechter"-Schiene abdriften, das hab ich mein ganzes Leben schon getan aber irgendwann reichts auch mir, besonders dann wenn man selbst mal Probleme hat. Ich bin froh, dass sich das jetzt normalisiert hat und ich war am Anfang auch sehr positiv gestimmt, aber die Ereignisse haben mich komplett erschreckt. Der Konsens "alles gut" ist geblieben, die Probleme die wir dadurch in der Gesellschaft auf vielen Seiten haben wird teilweise ausgeblendet. Ich schreib schon wieder zuviel Zeug was ich eigentlich in der heutigen Zeit nicht mehr schreiben darf, darum bin ich jetzt auch raus.

Dazu sei gesagt: Mir ist egal welche Hautfarbe oder welches Geschlecht jemand hat. Über die sexuelle Gesinnung definiere ich einen Menschen schon 3x nicht. Aber man muss doch darüber reden können, dass es Menschen gibt, die durch ihre Kultur so geprägt sind - wenn sie das nicht ablegen können -, dass sie nach unserem (meinem) Werteverständnis Probleme verursachen.

Wie sind wir eigentlich von Zensur auf Flüchtlinge gekommen?
 
Ist in der Tat nichts. Köln war häßlich. Viele andere Dinge waren häßlich. Stellt uns das als Gesellschaft wirklich vor Probleme? Ich mein, vor ECHTE Probleme? Substanziell? Böse gesagt, könnte man das als Prototyp von Firstworld-Problems darstellen. Hunderttausende flüchten aus ihren zerbombten oder heruntergewirtschafteten Ländern. Und unser Problem ist eine aus dem Ufer geratene Silvesterparty vergleichsweise Weniger deren Bilder du ehrlich gesagt bei jedem Oktoberfest oder Hafengeburtstag sehen kannst. Wenn auch nicht so fokussiert wie an dem einen Tag.
Und um eine wirklich hässliche Analogie heranzuführen: Für mich war Köln hässlicher als der "Sturm aufs Kapitol". G20 war noch schlimmer.
 
Und um eine wirklich hässliche Analogie heranzuführen: Für mich war Köln hässlicher als der "Sturm aufs Kapitol". G20 war noch schlimmer.

Das liegt natürlich im Auge des Betrachters, wie immer letztlich. Für mich liegen da Welten dazwischen. Der Sturm auf das Capitol war eine Sache die global von Bedeutung war und von der man auch noch Jahre global reden wird. Über Köln hat schon ein Jahr später niemand in Deutschland mehr gesprochen (geschweige denn global). Wir jetzt halt hier, aber das ist ja ohne Bedeutung.

Naja, OT
 
WER kontrolliert eigentlich jetzt, ob in den Geschäften die Kunden auch die jetzt verpflichtenden OP-Masken bzw. FFP2-Masken anhaben? Muß jetzt jedes Geschäft eine Security haben bzw. Mitarbeiter dafür abstellen?
 
Was redest Du wieder für ein Schwachsinn.... Ist aber nichts neues. Ich trage schon seit Jahren beim Hausputz FFP2-Masken, war und bin gegen Maskenpflicht von herkömmlichen Masken, weil die fast mehr Schaden als Nutzen bringen. Was hat sich da um 180 Grad geändert? Weißt wohl nur Du oder bildest es Dir zumindest ein. Wieder so ein sinnfreier Einzeiler von Dir!
Das ist kein Schwachsinn.
Wer hat, als die Maskenpflicht eingeführt wurde, geschrieben, dass er sich nach einem Einkauf mit Maske erstmal erholen müsse?
Und jetzt trägst du seit Jahren Maske beim Hausputz...
:lol:
Eine Frage: wie oft putzt du? Einmal im Monat? Oder doch nicht so oft?
Meine Schwester hat ebenfalls eine Hausstauballergie. Die putzt ohne Maske.
 
Das liegt natürlich im Auge des Betrachters, wie immer letztlich. Für mich liegen da Welten dazwischen. Der Sturm auf das Capitol war eine Sache die global von Bedeutung war und von der man auch noch Jahre global reden wird. Über Köln hat schon ein Jahr später niemand in Deutschland mehr gesprochen (geschweige denn global). Wir jetzt halt hier, aber das ist ja ohne Bedeutung.

Naja, OT

Über sowas sprechen wir hier auch nicht so gerne. ;)
 
Ok, ECHTE Probleme sind nicht genau definiert. Gut ist das alles nicht gelaufen. Ich nenne das Probleme. Ich kann nicht immer wieder auf die "aber anderen geht es noch schlechter"-Schiene abdriften, das hab ich mein ganzes Leben schon getan aber irgendwann reichts auch mir, besonders dann wenn man selbst mal Probleme hat. Ich bin froh, dass sich das jetzt normalisiert hat und ich war am Anfang auch sehr positiv gestimmt, aber die Ereignisse haben mich komplett erschreckt. Der Konsens "alles gut" ist geblieben, die Probleme die wir dadurch in der Gesellschaft auf vielen Seiten haben wird teilweise ausgeblendet. Ich schreib schon wieder zuviel Zeug was ich eigentlich in der heutigen Zeit nicht mehr schreiben darf, darum bin ich jetzt auch raus.

Dazu sei gesagt: Mir ist egal welche Hautfarbe oder welches Geschlecht jemand hat. Über die sexuelle Gesinnung definiere ich einen Menschen schon 3x nicht. Aber man muss doch darüber reden können, dass es Menschen gibt, die durch ihre Kultur so geprägt sind - wenn sie das nicht ablegen können -, dass sie nach unserem (meinem) Werteverständnis Probleme verursachen.

Wie sind wir eigentlich von Zensur auf Flüchtlinge gekommen?

Absolut richtig aber der markierte Satz wird dir um die Ohren fliegen.
Wie kannst du es wagen zu vermuten, dass es sowas wie unterschiedliche Kulturen und nicht oder schwer zu vereinbare Differenzen darin gibt, die teils schwerwiegende Probleme verursachen können?
 
Ja genau, du darfst das Zeug eigentlich nicht mehr schreiben :ugly: wtf wie kommt man auf so einen Scheiß? Macht man das, um sich wichtig zu fühlen?
Sowas macht man wenn man das Gefühl hat, dass sich der Diskurs so weit in eine Richtung verschoben hat, dass man Gefahr läuft als etwas betitelt zu werden was einem fern liegt. Mit Wichtigkeit hat das überhaupt nichts zu tun.
 
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