FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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"Dass aber bei People of Color das Merkmal Hautfarbe mit zahlreichen Zuschreibungen und Vorurteilen belegt ist und die Unterscheidung zwischen Schwarz und Weiß ein von Weißen erfundenes, rassenideologisches Konzept ist, darauf kommt niemand in der Runde. Denn es geht um Ungleichheit und Machtpositionen, nicht um Farben, und auch der Begriff People of Color bezieht sich nicht auf die Hautfarbe, sondern fasst Menschen mit ähnlichen Rassismuserfahrungen zusammen. Aber die weißen alten Männer wollten unbedingt mal wieder ihr Experten-Wissen teilen und ihre Deutungshoheit kundtun, was denn nun rassistisch ist und was nicht."

Das ist ziemlich hetzerisch.
 
Die weißen alten Männer wollen ihre Deutungshoheit kundtun? Das ist eine Unterstellung. Woher sollen die denn bitte die neu aufgeploppten Begriffe wie z.B. PoC kennen? Der Begriff Rassismus wird mittlerweile ziemlich gedehnt und neu definiert. Kann man das einfach so machen?
 
Die weißen alten Männer wollen ihre Deutungshoheit kundtun?
Ja. Schau dir die entsprechende Stelle mal an. Ist schon abstoßend, was Rummenigge und Reif da von sich geben. Und niemand aus de Runde greift ein.´

Ein kompetenter Moderator hätte an dem Punnkt Rummenigge auch mal auf den Rassismus am Bayern-Campus und die mangelhafte Aufklärung der ganzen Angelegenheit dort angesprochen, aber es war ja leider nur der Doppelpass.
 
"Aber die weißen alten Männer wollten unbedingt mal wieder ihr Experten-Wissen teilen und ihre Deutungshoheit kundtun, was denn nun rassistisch ist und was nicht."

Das Idiom des weißen alten Mannes ist ein zuverlässiger Indikator für substanzlose Polemik der billigsten Art.
Lustig ist, dass er denen vorwirft, die Deutungshoheit kundzutun, "was denn nun rassistisch ist und was nicht", und selbst genau dasselbe betreibt.
Das ist unterstes taz-Niveau, von seriösem Journalismus meilenweit entfernt.
 
Immerhin kann man es sich leisten Spielern zum 18. einen Vertrag hinzulegen der ihm 6 Mio im Jahr über 4 Jahre einbringt.
Ausgesorgt.

Bin für eine Super Liga - sollen sich die Bayern dort im Geld messen.

Haben wir eine spannende Liga und mehr Fairplay.
 
Tja, wer kann, der kann eben.
Fairplay besteht auch nicht, wenn die Bayern nicht mehr in der Liga wären - Fairplay wäre, wenn alle Vereine exakt das gleiche Geld und gleiche Ausstattung (Trainingsplätze, Stadion....) zur Verfügung hätten.
 
Hui, die Bayern sind für ihre Verhältnisse gerade wirklich weit entfernt von der Topform. In letzter Zeit regelmäßig zurückgelegen, in Gladbach eine 2:0-Führung verspielt und heute gegen Kiel verloren. Die sind wirklich komplett überspielt.
BTW: Ich muss wirklich sagen: Der Flick ist ein Guter. Sehr faires und sachliches Interview von ihm nach der Niederlage gegen Kiel heute.
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Es war schon etwas länger erkennbar, aber heute - nein gestern - wurde offensichtlich, dass die Bayern momentan ein veritables Defensivproblem und somit erhebliche Schwierigkeiten haben, Spiele zu gewinnen. Diese Defizite kann auf Dauer selbst nicht die 250-Mio-€-Marktwert-Offensive Müller-Sane-Lewandowski-Gnabry kompensieren.
 
Das Defensivproblem der Bayern liegt darin, dass sie zur Zeit eine Fähigkeit verloren haben die sie nach der Corona-Pause zu so einer fast schon (sportlich) erschreckenden Maschine gemacht hat: Bayern München war ein beeindruckendes Pressingmonster, was die vorne angelaufen sind, egal gegen welchen Gegner und bei welchem Spielstand, war einfach nur krass. Fehlt das aber, müssen sie plötzlich etwas tun was sie offenbar verlernt haben: Verteidigen. Sie stehen immer noch so hoch wie vor Monaten aber spielen eben nicht mehr mit diesem extremen Druck und dann reicht halt mal so ein Pass wie heute auf Fin zum 1:1 der mich an unser 0:1 gegen Union erinnert hat. Normalerweise gewinnen sie aufgrund der individuellen Klasse trotzdem, Müller hat vollkommen recht mit dem fehlenden Spielglück, die Flipper in der Verlängerung führen normalerweise zu einem Tor aber heute eben nicht. Vermutlich hätte Bayern heute locker 4:0 oder so gewonnen wenn sie einfach nur solide und kompakt hinten drin gestanden hätten und auf Fehler warten, aber das ist eben nicht ihr Spiel, nicht ihr Selbstverständnis. Und dann innerhalb eines Spieles umschalten wenn es nicht so läuft, gelingt nicht mal der zur Zeit besten Mannschaft der Welt mal eben so. Kann man mal im Hinterkopf behalten wenn die Kritik an unserer eigenen Spielweise wieder laut wird. Will sagen, was uns selbst angeht: Weiter so mit der kompakten Spielweise wie gegen Leverkusen. Vielleicht nicht unbedingt so bedingungslos defensiv ausgerichtet, aber vom Grundsatz.
 
Kann man mal im Hinterkopf behalten wenn die Kritik an unserer eigenen Spielweise wieder laut wird. Will sagen, was uns selbst angeht: Weiter so mit der kompakten Spielweise wie gegen Leverkusen. Vielleicht nicht unbedingt so bedingungslos defensiv ausgerichtet, aber vom Grundsatz.

Bedeutet also, das Du auch gegen Augsburg auf ein 0:0 spielen willst, woraus mit ganz viel Glück bei dann vielleicht ein, zwei Chancen ein 1:0 werden könnte?
Also praktisch nach dem Motto: Hinten dicht machen und vorne hilft uns der liebe Gott...Ob das auf Dauer für die Bundesliga reicht? Ich glaube kaum...
 
Das Defensivproblem der Bayern liegt darin, dass sie zur Zeit eine Fähigkeit verloren haben die sie nach der Corona-Pause zu so einer fast schon (sportlich) erschreckenden Maschine gemacht hat: Bayern München war ein beeindruckendes Pressingmonster, was die vorne angelaufen sind, egal gegen welchen Gegner und bei welchem Spielstand, war einfach nur krass. Fehlt das aber, müssen sie plötzlich etwas tun was sie offenbar verlernt haben: Verteidigen. Sie stehen immer noch so hoch wie vor Monaten aber spielen eben nicht mehr mit diesem extremen Druck und dann reicht halt mal so ein Pass wie heute auf Fin zum 1:1 der mich an unser 0:1 gegen Union erinnert hat.
Exakt :tnx:

[...]Müller hat vollkommen recht mit dem fehlenden Spielglück, die Flipper in der Verlängerung führen normalerweise zu einem Tor aber heute eben nicht. Vermutlich hätte Bayern heute locker 4:0 oder so gewonnen wenn sie einfach nur solide und kompakt hinten drin gestanden hätten und auf Fehler warten, aber das ist eben nicht ihr Spiel, nicht ihr Selbstverständnis.[...]
Das fehlende Spielglück spielt sicherlich auch eine Rolle, nur sollte man dessen Einfluß nicht größer machen als er tatsächlich war/ist. Und schon gar nicht darüber solche Krokodilstränen klagen, wie es Müller gestern tat. Denn 1. hatten die Bayern das große Glück, dass das 0:1 durch Gnabry trotz klarer Abseitsstellung zählte und 2. waren sie trotz dieser "geschenkten" und einer weiteren Führung zu - wie man in Bayern sagt - deppert, um die Partie für sich zu entscheiden. Mal ganz abgesehen davon, dass der Begriff "Bayern-Dusel" ja nicht von ungefähr kommt. Trotz plärrte Müller gestern mit seiner Mimimi-Einlage so sehr herum, dass sogar Beaker vor Neid erblasst wäre.


Und dann innerhalb eines Spieles umschalten wenn es nicht so läuft, gelingt nicht mal der zur Zeit besten Mannschaft der Welt mal eben so. Kann man mal im Hinterkopf behalten wenn die Kritik an unserer eigenen Spielweise wieder laut wird..
Grundsätzlich richtig, nur darf auch nicht vergessen werden, dass das Nicht-umschalten-können nur eine Wirkung der Ursache ist, dass sich zu viele Defizite häufen. Und wenn sich so wie zB bei uns dieses Nicht-umschalten-können häuft, ist das ein deutliches Indiz dafür, dass in einer Mannschaft noch einige Defizite zu beheben sind.

Jedenfalls sind die letzen Bayern-Partien und ganz besonders das gestrige Match Beispiele par excellence dafür, dass eine funktionierende defensive Grundordnung der Grundstein für den Erfolg sind, deren Defizite sich nicht beliebig oft mit eine noch so strarken Offensive kompensieren lassen. Selbst nicht so wie gestern Abend mit einer 250-Mio-€-Marktwertoffensive in Person von Müller, Sane, Lewandowski und Gnabry sowie 60% Ballbesitz gegen einen Zweitligisten, dessen gesamter Kaderwert sich auf gerade einmal 17,6 Mio. € beläuft - dies nur mal so als Hinweis an diejeingen, die dem Offensiven Markenkern hinterhertrauernd meinen, mit offensiven Ballbesitzfußball unseren Schwächen in der Defensive nachhaltig entgegenwirken zu können.
 
Bedeutet also, das Du auch gegen Augsburg auf ein 0:0 spielen willst, woraus mit ganz viel Glück bei dann vielleicht ein, zwei Chancen ein 1:0 werden könnte?
Es wurde ja nicht mal in Leverkusen auf ein 0:0 gespielt. Defensive hat funktioniert, Offensive halt nicht.
Wir wissen aber alle warum...
.. bitte nicht noch mal alles durchkauen, ich freue mich auf das Spiel gegen Augsburg.
 
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