Gesamtsituation der Mannschaft

Irgendwie erinnert mich des ganze um Kohfeldt, Baumann und Bode an ne ganz schlechte Teeniesoap.
Irgendeiner hat ne ganz geile Freundin die ihn aber mit den anderen beiden betrügt. Keiner traut sich den anderen anzukacken weil wenn die ganze Geschichte rauskommt ist die Frau weg. Die Frau steht in dem Fall für den Job/Geld.
 
Ob man es nun so wie du mit dem Wecken von anderen Ansprüchen oder wie ich mit dem Überbordwerfen der zum Erfolg führenden Tugenden definierst, so sind die Ursachen letztlich die gleichen: fatale Fehleinschätzungen vom eigenen Leistungsvermögen und/oder dem Fußballgeschäft sowie dessen Entwicklungen. Denn dass sich der deutsche Profifußball sich in der zweiten Hälfte der 2000er Jahre radikal veränderte, war spätestens im Jahr 2009 offensichtlich: die Radkappen wurden Meister, Hoffenheim stieg in die Bundesliga auf, aus dem SSV Markranstädt ist gerade das Projekt RB Leipzig entstanden. Dass in dieser schnelllebigen Zeit die Entscheider in den Traditionsclubs und somit auch bei Werder nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen haben, ist durchaus nachvollziehbar und verständlich. Nicht nachvollziehbar und nicht verständlich ist jedoch, dass auch nach mehr als 10 Jahren niemand es für nötig hielt bzw. hält, die grundlegenden Fehler der Vergangenheiten zu korrigieren, und stattdessen nach dem Motto "Weiter so" agiert wird, so dass sich die Abwärtsspirale immer weiter nach unten dreht.
Perfekt analysiert, die Zeiten haben sich so stark verändert und Werder glaubt noch immer es geht so wie früher. Fataler Irrglaube, man hat es verabsäumt mit der Zeit zu gehen, neue Entwicklungen wurden komplett verschlafen oder bewußt ignoriert. Jetzt haben uns soviele Vereine überholt die mit der Zeit gegangen sind.

Ich befürchte das wir nicht mehr lange in Liga 1 sind wenn sich nicht schnell was ändert. Diese Saison könnte unser Glück sein das es bis dato mit Schalke und Mainz 2 extrem schwache teams gibt und mit köln und Bielefeld auch 2 eher limitierte teams die uns den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) retten könnten.

Aber obs nexte Saison auch wida einige so Schwache teams gibt kann ich nicht glauben. Wenn sich nix ändert wird zwangsläufig der abstieg folgen und dann wirds Werder sehr sehr schwer haben wida aufzusteigen.
Hoffe nicht das wir den weg kaiserslauterns einschlagen werden.
 
Das Problem ist ganz einfach und auch schon oft erläutert worden: dieses NICHTleistungsprinzip setzt sich fort bis in die Mannschaft, das ist ein Rumgestümper auf allen Ebenen. Und das fängt "oben" an: von viel zu unerfahrenen Personen wie Baumann, Bode, Fritz, Borowski etc. :dagegen: Dieses Modell mit unerfahrenen Ex-Spielern ist krachend gescheitert und trotzdem macht man so weiter, ohne Worte. Wie ich schon gestern geschrieben habe, da wird ein Baumann als Leiter der Scouting-Abteilung einfach mal eben so GS ohne irgendwas großartig auf diesem Gebiet vorweisen zu können. Und derjenige darf dann plötzlich mit Mio.-Summen jonglieren, sowas ist doch hanebüchend, wenn man ehrlich ist und das mal neutral beurteilt. :dagegen: Das ist krass gesagt wie wenn die Putzfrau plötzlich nicht mehr im Bankgebäude putzt und in den Bankvorstand wechselt. Hier muss endlich mal der Leistungsgedanke wie bei Bayern im Vordergrund stehen und nicht dieses jahrelange "wird schon werden...". Nicht zu vergessen: für miserable Arbeit bekommt man dann noch als GF eine Vertragsverlängerung angeboten. Woanders hätte man mit diesen miesen Zahlen schon längst ein Entlassungsschreiben in die Hand gedrückt bekommen. Das, was hier abgeht, hat rein gar nichts mit professioneller Unternehmensarbeit zu tun: das ist einfach nur noch unfassbar und führt dazu, dass man sich immer weiter von diesem Verein distanziert. Ich finde diese Entwicklung oder besser gesagt NICHTentwicklung seit 10 Jahren einfach nur noch zum Kotzen, weil sich nichts zum Positiven ändert. Irgendwie wird es nur noch schlimmer von Jahr zu Jahr: ein Negativrekord jagt den Nächsten...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das funktioniert ja auch schon lange nicht mehr, weil Werder aktuell sehr stark gespalten ist, sowohl intern, als auch extern, es gibt quasi zwei Lager, die einen nennen wir sie mal die Fat Wehlages, die eben zum Bode Baumann Weg stehen und die anderen sind diese ständigen Kritiker und Nörgler dieses aktuellen Werderweges, die ständig nur kritisieren und anderen die Kompetenz absprechen.
Werder ist da sehr stark gespalten und da kein gemeinsamer Werder Spirit vorhanden ist und die einen eben kritisieren und die anderen eben ständig nur verteidigen und weiter ihr Ding durchziehen ohne jeglichen Lerneffekt, wird es aktuell auch keine Entwicklung geben in diesem Verein, nicht sportlich, nicht finanziell, nicht gemeinschaftlich.
Aktuell herrschen intern Machtkämpfe, extern Meinungskämpfe in den sozialen Medien.
Werder hält eben lange an Dingen fest, aber das blockiert aktuell mehr, als das es entwickelt. Wenn etwas nicht erfolgreich funktioniert muss man es verändern, Werder tut genau das aktuell nicht, darum kommt auch der Erfolg nicht zurück und stellt sich wieder ein.
Grundlegende Dinge wie Kaderplanung sind völlig schlecht und unstrukturiert seit zu langer Zeit, es sind viele Dinge die aktuell nicht gut laufen.
Aber grundlegend gibt es eben 2 Lager und keine Einheit mehr.
Die Frage bleibt, ist Kohfeldt wirklich der "Beste" für Werder, ich bin mir da nicht so sicher...
Da kann und sollte man vielleicht so langsam doch noch mal drüber nachdenken...

Richtig, sowohl bei Werder als auch bei den Fans ist ein immer tiefer werdender Riss entstanden. Und je tiefer ein solcher Riss ist, umso mehr müssten eigentlich bei den dafür Verantwortlichen die Alarmglocken schrillen. Doch diese leben scheinbar in ihrer eigenen Welt und frönen trotz überwiegend schlechter Darbietungen uns enttäuschenden Resultaten der gegenseitigen Bauchpinseleien, die sich u.a. in Vertragsverlängerungen widerspiegeln. Das ist nicht mehr der SV Werder Bremen, der gut geführt durch harte, ehrliche und weitsichtige Arbeit mit Bodenständigkeit auch außerhalb des eigenen Einzugsgebiets hunderttausende von Fans und noch mehr Anerkennung und Sympathien erntete und sich somit von vielen, auch finanzstärkeren Rivalen positiv abhob. Stattdessen werden seit über 10 Jahren überwiegend Negativschlagzeilen - wenn auch in kleineren Rahmen - wie beim HSV, Schalke oder Stuttgart produziert. :(
 
Richtig, sowohl bei Werder als auch bei den Fans ist ein immer tiefer werdender Riss entstanden. Und je tiefer ein solcher Riss ist, umso mehr müssten eigentlich bei den dafür Verantwortlichen die Alarmglocken schrillen. Doch diese leben scheinbar in ihrer eigenen Welt und frönen trotz überwiegend schlechter Darbietungen uns enttäuschenden Resultaten der gegenseitigen Bauchpinseleien, die sich u.a. in Vertragsverlängerungen widerspiegeln. Das ist nicht mehr der SV Werder Bremen, der gut geführt durch harte, ehrliche und weitsichtige Arbeit mit Bodenständigkeit auch außerhalb des eigenen Einzugsgebiets hunderttausende von Fans und noch mehr Anerkennung und Sympathien erntete und sich somit von vielen, auch finanzstärkeren Rivalen positiv abhob. Stattdessen werden seit über 10 Jahren überwiegend Negativschlagzeilen - wenn auch in kleineren Rahmen - wie beim HSV, Schalke oder Stuttgart produziert. :(

:top: Man wartet nur darauf, dass Avdic, Carlos Alberto, Elia & Co auch noch eine eigens für sie neu geschaffene Position besetzen dürfen. :top: Für was wurde Schaaf zurückgeholt? Um an seine letzten Zeiten, die eher zum Vergessen waren, anzuknüpfen? Hier findet inzwischen ein Personenkult statt, der nicht zum Wohle des Vereins ist.
 
Stattdessen klammert man sich hier an die Posten ohne auch nur die Idee zu haben, wie man aus dieser öden,langweiligen Agonie herauskommen soll.
Ich glaube die Herren in der Führungsebene, fühlen sich in ihrer mausgrauen Scheinwelt sehr wohl, wenn man ständig davon ausgeht, dass das Geleistete in vielerlei Hinsicht das ist, was Werder zu leisten im stande ist...
Innovation Fehlanzeige ....Aber leider nicht weil es nichts zu verbessern geben würde, sondern weil es anscheinend nicht gewünscht ist ein professionelles Umdenken kritisch anzuführen ....finde es umso wichtiger, dass sich der Aufsichtsrat neu aufstellt und eine kritische Opposition bildet, damit der Laden von innen saniert werden kann.
 
Da liegt ein Jahr Entwicklung zwischen, haben uns ganz schön stark gesteigert aber sind ja auch weiterhin alle verletzt...:

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Was da gestern abgelaufen ist, dies ist doch symptomatisch für die Einstellung der Mannschaft. Vor der kurzen Pause zwei Spiele erfolgreich bestritten, dann war man der Auffassung es ginge so weiter und fiel in alte Muster zurück.
Für mich stellt sich auch die Frage, am Donnerstag kritisierte FK die Trainingsleistung der Mannschaft. Wie es aussieht hat er es nicht geschafft der Mannschaft den Ernst der Lage begreiflich zu machen. Und das ist sehr bedenklich.
Ich sage immer, man kann verlieren. Gehört zum Sport eben dazu. Aber das wie ist auch entscheidend. Vielleicht ein wenig übertrieben was ich jetzt schreibe, aber so ist nun mal meine Gemütslage gegenüber der Mannschaft. Hunderttausende Menschen können und dürfen zur zeit durch die Pandemie ihrem Beruf nicht nachgehen. Und die sogenannten Profis von Werder dürfen es und legen solch eine Einstellung an den Tag. Da darf sich niemand wundern wenn die Entfremdung zum Profifussball immer weiter voran schreitet.
Die Einsicht die dann hinterher öffentlich gezeigt wird, die wirkt für mich immer mehr unglaubwürdig. Weil zu oft gehört und oftmals leider ohne Wirkung.
 
Ich glaube die Herren in der Führungsebene, fühlen sich in ihrer mausgrauen Scheinwelt sehr wohl, wenn man ständig davon ausgeht, dass das Geleistete in vielerlei Hinsicht das ist, was Werder zu leisten im stande ist...
Innovation Fehlanzeige ....Aber leider nicht weil es nichts zu verbessern geben würde, sondern weil es anscheinend nicht gewünscht ist ein professionelles Umdenken kritisch anzuführen ....finde es umso wichtiger, dass sich der Aufsichtsrat neu aufstellt und eine kritische Opposition bildet, damit der Laden von innen saniert werden kann.
Eher "entkernt"..... der Werderschimmel ist tief im Gemäuer...
 
Was da gestern abgelaufen ist, dies ist doch symptomatisch für die Einstellung der Mannschaft. Vor der kurzen Pause zwei Spiele erfolgreich bestritten, dann war man der Auffassung es ginge so weiter und fiel in alte Muster zurück.
Für mich stellt sich auch die Frage, am Donnerstag kritisierte FK die Trainingsleistung der Mannschaft. Wie es aussieht hat er es nicht geschafft der Mannschaft den Ernst der Lage begreiflich zu machen. Und das ist sehr bedenklich.
Ich sage immer, man kann verlieren. Gehört zum Sport eben dazu. Aber das wie ist auch entscheidend. Vielleicht ein wenig übertrieben was ich jetzt schreibe, aber so ist nun mal meine Gemütslage gegenüber der Mannschaft. Hunderttausende Menschen können und dürfen zur zeit durch die Pandemie ihrem Beruf nicht nachgehen. Und die sogenannten Profis von Werder dürfen es und legen solch eine Einstellung an den Tag. Da darf sich niemand wundern wenn die Entfremdung zum Profifussball immer weiter voran schreitet.
Die Einsicht die dann hinterher öffentlich gezeigt wird, die wirkt für mich immer mehr unglaubwürdig. Weil zu oft gehört und oftmals leider ohne Wirkung.
Im Grunde sind wir in einer gefährlicheren Situation als die Konkurrenz hinter uns.
In Schalke, Bielefeld und Mainz (auch in Köln) weiß man um die Situation, in der man steckt.... im Gegensatz zu den Werder Profis, die sich scheinbar nicht bewusst sind, wie trügerisch der Tabellenplatz ist, auf dem man steht.
Klar kann man gegen Union verlieren.
Aber gestern war eine Blaupause (Hallo Herr Fritz :wink2:) vieler Spiele der letzten Saison.....
so gewinnst du keinen Blumentopf
 
Ich glaube die Herren in der Führungsebene, fühlen sich in ihrer mausgrauen Scheinwelt sehr wohl, wenn man ständig davon ausgeht, dass das Geleistete in vielerlei Hinsicht das ist, was Werder zu leisten im stande ist...
Innovation Fehlanzeige ....Aber leider nicht weil es nichts zu verbessern geben würde, sondern weil es anscheinend nicht gewünscht ist ein professionelles Umdenken kritisch anzuführen ....finde es umso wichtiger, dass sich der Aufsichtsrat neu aufstellt und eine kritische Opposition bildet, damit der Laden von innen saniert werden kann.
Solange der Kritische Aufsichtsrat nicht aus Wonti besteht, gehe ich mit!
 
Im Grunde sind wir in einer gefährlicheren Situation als die Konkurrenz hinter uns.
In Schalke, Bielefeld und Mainz (auch in Köln) weiß man um die Situation, in der man steckt.... im Gegensatz zu den Werder Profis, die sich scheinbar nicht bewusst sind, wie trügerisch der Tabellenplatz ist, auf dem man steht.
Klar kann man gegen Union verlieren.
Aber gestern war eine Blaupause (Hallo Herr Fritz :wink2:) vieler Spiele der letzten Saison.....
so gewinnst du keinen Blumentopf
Gegen Leverkusen haben wir keine Chance und dann kommt Augsburg:facepalm: Da werden Erinnerungen wach, letztes Spiel von Nouri:popcorn:
 
Was da gestern abgelaufen ist, dies ist doch symptomatisch für die Einstellung der Mannschaft. Vor der kurzen Pause zwei Spiele erfolgreich bestritten, dann war man der Auffassung es ginge so weiter und fiel in alte Muster zurück.
Für mich stellt sich auch die Frage, am Donnerstag kritisierte FK die Trainingsleistung der Mannschaft. Wie es aussieht hat er es nicht geschafft der Mannschaft den Ernst der Lage begreiflich zu machen. Und das ist sehr bedenklich.
Ich sage immer, man kann verlieren. Gehört zum Sport eben dazu. Aber das wie ist auch entscheidend. Vielleicht ein wenig übertrieben was ich jetzt schreibe, aber so ist nun mal meine Gemütslage gegenüber der Mannschaft. Hunderttausende Menschen können und dürfen zur zeit durch die Pandemie ihrem Beruf nicht nachgehen. Und die sogenannten Profis von Werder dürfen es und legen solch eine Einstellung an den Tag. Da darf sich niemand wundern wenn die Entfremdung zum Profifussball immer weiter voran schreitet.
Die Einsicht die dann hinterher öffentlich gezeigt wird, die wirkt für mich immer mehr unglaubwürdig. Weil zu oft gehört und oftmals leider ohne Wirkung.
ja, ein werder problem, daß wir nun seit 10 jahren kommentieren - ein einstellungsproblem, das fast jede saison überschattet, daß weder mannschaft, noch trainer, noch führung erklären und verstehen können - dabei ist es so einfach, in jedem spiel seine vertraglichen pflichten zu erfüllen und sich für verein, fans und letztlich sich selbst den hintern aufzureißen - als so ziemlich einzige mannschaft der bundesliga hat werder da erheblichen lern- und nachholbedarf - aber eben für diese tugenden wird ein - auch bei werder - hoch bezahlter trainer geholt, denn er soll seinen "jungs" nicht das fußballspielen, sondern einstellung, also kampfgeist und fitness, beibringen und das schafft kohfeld - wie seine vorgänger - nicht - einziger "trost" ist, daß kurioserweise bisher kurz vor dem absturz immer die mannschaft selbst die notbremse gezogen hat - absteigen wollen sie also nicht, aber mehr wohl auch nicht - finden wir uns damit ab - darin haben ja alle schon lange übrung!
 
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