In einem kleinen Hotel in Österreich suchten sie einen Kellner, Ausschreibung mit m/w/d.
Ein Gast, älteres Baujahr, stellte fest, "jetzt schreiben sie schon dabei, das er deutsch sprechen muss".![]()

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In einem kleinen Hotel in Österreich suchten sie einen Kellner, Ausschreibung mit m/w/d.
Ein Gast, älteres Baujahr, stellte fest, "jetzt schreiben sie schon dabei, das er deutsch sprechen muss".![]()

Veränderungen werden wohl oftmals zunächst negativ aufgenommen. Das ganze ist ja auch ein Prozess, der lange dauern wird und an den sich die Leute erst gewöhnen müssen. Natürlich führt die Änderung des Sprachgebrauchs nicht innerhalb kürzester Zeit zu einer Änderung der Denkweise. Aber (hoffentlich) schrittweise.Das stimmt, allerdings passiert das im Positiven wie im Negativen. In meinem Umfeld gibt es Menschen, die das Ganze als sinnvoll erachten und positiv sehen, so wie Du. Mehrheitlich allerdings empfindet es mein Umfeld - und zwar Männlein und Weiblein gleichermaßen (ich kennen niemanden, der "divers" ist), als nervig, sobald es zu erschwerter Lesbarkeit etc. führt. Und etwas, das als nervig empfunden wird, ist nicht positiv besetzt, sondern schadet mMn eher denjenigen, zu deren Nutzen es gedacht ist.
Es ist aber nunmal eine Tatsache, dass Menschen aufgrund von Hautfarbe und Geschlecht diskriminiert werden. Zu sagen, man würde nicht auf Hautfarbe oder Geschlecht achten wollen, ignoriert diese Tatsache und macht eine Diskussion und daraus folgend eine Änderung des Status Quo unmöglich. Wie die Leute, die auf "Black lives matter" immer mit "all live matter" geantwortet haben.
Veränderungen werden wohl oftmals zunächst negativ aufgenommen. Das ganze ist ja auch ein Prozess, der lange dauern wird und an den sich die Leute erst gewöhnen müssen. Natürlich führt die Änderung des Sprachgebrauchs nicht innerhalb kürzester Zeit zu einer Änderung der Denkweise. Aber (hoffentlich) schrittweise.
Jo, mich nervt diese Debatte, weil sie mehr schadet als nützt eben weil dieses Umdenken mMn nicht dazu führt, dass eine Gleichberechtigung (Die ich erstrebenswert finde) damit erreicht wird.Das hier unter anderem:
Ist das deine normale Wortwahl im Ruhepuls oder was?
Ach so, aus ihrer subjektiven Warte heraus bestimmen Leute für die Allgemeinheit, was die wahren Probleme sind. Wow.
Was du aber offenbar nicht hinkriegst, ist zu sagen, warum du dieser Ansicht bist. Es kommt immer nur die Behauptung, es würde nichts bringen oder am Thema vorbei gehen. Hab ich verstanden. Aber warum denkst du, dass das so ist?
Was hälst du zum Beispiel hiervon? https://www.tagesspiegel.de/gesells...chlechtergerechte-sprache-wirkt/24906988.html

Ach so, na klar. Ist halt eigentlich auch nur eine Frage der persönlichen Meinung, ob das was bringt oder schadet, Begründungen dafür sind eh überflüssig.Jo, mich nervt diese Debatte, weil sie mehr schadet als nützt eben weil dieses Umdenken mMn nicht dazu führt, dass eine Gleichberechtigung (Die ich erstrebenswert finde) damit erreicht wird. Es mag Leute geben, wie dich, die finden dass das ein Schritt in die richtige Richtung ist, ich finde das eben nicht.
Ein besonderes Phänomen ist, dass die meisten Schwarzen überhaupt kein Problem damit haben, wenn sie als Schwarze bezeichnet werden. Dass man das Wort Negerkuss nicht mehr verwendet, finden sie geradezu lächerlich.
Ebenso lehnen auch die meisten Frauen das Gendersternchen und andere sprachliche Verunstaltungen ab.
Die meisten Eiferer sind völlig unbetroffen, was mich in meiner Vermutung bestärkt, dass es nur darum geht, sich selbst zu dekorieren.

neuman kannste einfach ignorieren in der Diskussion, kannst ja mal schauen, was er gestern schon alles abgelassen hat. Aber natürlich ist er auch gegen GeschlechterdiskriminierungWow. Einfach nur: Wow. Wer bist du, der Lobbyführer von 40mio Frauen und PoC in Deutschland?
Frage an alle: Was genau verliert ihr eigentlich?
Sobald das geschriebene Wort sich nicht ins Gesprochene übertragen lässt, ist es mir persönlich komplett Wumpe ob da Sternchen oder sonstwas stehen denn aussprechen kann man es ja nicht. Wenn man mich auffordert im dienstlichen Umfeld auf dieses oder jenes zu achten: Ja meine Güte, dann mache ich es halt, kostet mich nämlich nichts. Wo man Sprache ohne große Verrenkung "gerecht" verwenden kann, soll man es tun. Wo das nicht geht, soll man es lassen. Zum Beispiel beim heiligen Gral: Der Mensch![]()

neuman kannste einfach ignorieren in der Diskussion, kannst ja mal schauen, was er gestern schon alles abgelassen hat. Aber natürlich ist er auch gegen Geschlechterdiskriminierung![]()

Na offenbar herrscht eben noch nicht die nötige Akzeptanz in der Gesellschaft, dass sich alle Menschen trauen können, sich zu outen. Das Problem existiert also offensichtlich und muss angegangen werden. Und da wären wir dann unter anderem wieder bei Änderungen der Sprache, die Änderungen im Denken beeinflussen kann. Und damit dann auch wieder bei der Gleichstellung der Geschlechter.![]()
Unsere Gesellschaft - und damit meine ich nicht nur die des deutschen Michels, sondern generell in demokratisch geprägten Staaten - ist bei aller Entwicklung, die sie in den letzten Jahrzehnten durchlebte, hinsichtlich der Gleichstellung der Geschlechter (ebenso wie in der Akzeptanz von nicht heterosexuellen Orientierungen) noch sehr rückständig. Deswegen sind die Hemmschwellen für ein Comingout entsprechend hoch. Die Änderungen der Sprache sind zwar ein guter Anfang, auch wenn dies ggf. die Lesbarkeit stört. Weil gute Anfänge reichen alleine nicht aus, denn die Gesellschaft muss diesen Wandel auch aktiv gestalten. Denn gute Ansätze hat es mit der sukzessiv erfolgten rechtlichen Gleichstellung in den Jahren 1962, 1979 und 1977 auch schon (wenn auch sehr spät) gegeben, doch in den Köpfen unserer heutigen Gesellschaft ist die Gleichstellung der Geschlechter in vielerlei Hinsicht in den 1950er Jahren nahezu stehengeblieben.Wow. Einfach nur: Wow. Wer bist du, der Lobbyführer von 40mio Frauen und PoC in Deutschland?
Frage an alle: Was genau verliert ihr eigentlich?
Sobald das geschriebene Wort sich nicht ins Gesprochene übertragen lässt, ist es mir persönlich komplett Wumpe ob da Sternchen oder sonstwas stehen denn aussprechen kann man es ja nicht. Wenn man mich auffordert im dienstlichen Umfeld auf dieses oder jenes zu achten: Ja meine Güte, dann mache ich es halt, kostet mich nämlich nichts. Wo man Sprache ohne große Verrenkung "gerecht" verwenden kann, soll man es tun. Wo das nicht geht, soll man es lassen. Zum Beispiel beim heiligen Gral: Der Mensch![]()

Auf welchen Post Du geantwortet hast, tut hier nichts zur Sache. Du hast das geschrieben und das nehme als deine Meinung.Na dann lies mal den Post, auf den ich reagiert habe.![]()
Fehlende Akzeptanzen für Menschen die sich außerhalb der gesellschaftlichen Norm (so man sie überhaupt festlegen kann) befinden, ist ein alter Hut, dem begegnet man m.M. nicht mit Änderungen der Schriftform, der Sprechweise oder einschlägigen Artikeln. Wenn Frau Will z.B. ihre Sprechpause im Sinne der Sendervorgabe macht, denke ich nicht, "Hoppla, eine "Genderpause". Genau, da müssen wir was ändern."Na offenbar herrscht eben noch nicht die nötige Akzeptanz in der Gesellschaft, dass sich alle Menschen trauen können, sich zu outen. Das Problem existiert also offensichtlich und muss angegangen werden. Und da wären wir dann unter anderem wieder bei Änderungen der Sprache, die Änderungen im Denken beeinflussen kann. Und damit dann auch wieder bei der Gleichstellung der Geschlechter.![]()
Hä, wenn du mir vorwirft, das ins Spiel gebracht zu haben?Auf welchen Post Du geantwortet hast, tut hier nichts zur Sache. Du hast das geschrieben und das nehme als deine Meinung.
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Aha. Und warum bist du dieser Meinung? Warum denkst du, Änderungen der Sprache könnten, gerade auch auf lange Sicht gesehen, keine Veränderung der Denkweisen bewirken?Fehlende Akzeptanzen für Menschen die sich außerhalb der gesellschaftlichen Norm (so man sie überhaupt festlegen kann) befinden, ist ein alter Hut, dem begegnet man m.M. nicht mit Änderungen der Schriftform, der Sprechweise oder einschlägigen Artikeln.
Das stimmt, allerdings passiert das im Positiven wie im Negativen. In meinem Umfeld gibt es Menschen, die das Ganze als sinnvoll erachten und positiv sehen, so wie Du. Mehrheitlich allerdings empfindet es mein Umfeld - und zwar Männlein und Weiblein gleichermaßen (ich kennen niemanden, der "divers" ist), als nervig, sobald es zu erschwerter Lesbarkeit etc. führt. Und etwas, das als nervig empfunden wird, ist nicht positiv besetzt, sondern schadet mMn eher denjenigen, zu deren Nutzen es gedacht ist.
Auch geil ist natürlich die Vorstellung, Gendern wäre eingeführt worden, um von echten Problemen abzulenken.![]()
Mich überzeugen derartige Argumente nicht. Natürlich gibt es größere Probleme und selbstverständlich wäre der Gleichberechtigung mehr geholfen, die Gender Pay Gap zu schließen als Mailanreden zu gendern. Aber es ist doch nicht so, als könnte man sich immer nur genau um ein einziges Problem kümmern und alles andere müsste man beiseite lassen. (Ganz abgesehen von der Verbindung sprachlicher und gesellschaftlicher Gleichberechtigung von der ich oben sprach!)Das gleiche ist im Grunde auch schon dieses unterteilen in vermeintlich „Privilegierte“ und diejenigen, die da nicht sind. Wahlweise wird ja auch gerne der „alte weiße Mann“ bemüht. Das ist am Ende alles nicht weniger diskriminierend. Es kollektiviert in vermeintlich gute und schlechte Menschen. Ja, natürlich weiß ich, dass ich in gewisser Weise privilegiert bin, wobei es eben immer auf den Vergleichsmaßstab ankommt.
Wie vielen dieser „reichen weissen Männer“ gibt es denn wirklich?
Aber ist eben weiß sind ein Mann und deswegen automatisch privilegiert?
Und dennoch wird er staatlicherseits und von Bundesverfassungsgericht abgesegnet aufgrund seines Geschlechtes diskriminiert.
Mittlerweile schlagen ja schon Landejustizminister Alarm, weil denen die RichtER fehlen.
Als es bei uns um die Abteilungsleitung ging gab es zwei KandidatInnen, Männlein und Weiblein. Weiblein hat gewonnen und ist jetzt meine Cheffin. Männlein hat sich beklagt wegen einer Quote den Kürzeren gezogen zu haben und war beleidigt. Ich habe verzichtet darauf hinzuweisen, dass Weiblein über die weitaus bessere Qualifikation verfügt. Dass sich nebenher die Frauenquote verbessert hat war ein Zugewinn, aber kein Kriterium (wäre es sicherlich bei gleicher Qualifikation geworden aber war ja nicht nötig).Und ich habe mich nie und werde mich nie von irgendwelchen Menschen mit einem krankhaften Helferkomplex in eine Opferrolle drängen lassen.
aber wir werden langsam gerade durch Massenshitstorms und staatliche Eingriffe in unserer Freiheit doch arg beschränkt.
