Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Die Kaufverpflichtungen gab es bei uns eigentlich erst in den letzten beiden Spielzeiten in diesem Maße.

Ich meine das grundsätzlich.

Und auch schon zum Abschluss dieser Verträge wurde hier gemahnt, dass man mit den drei Kaufpflichtklauseln für Toprak, Bittencourt und Selke extrem ins Risiko geht und mit Geld aus der Zukunft zockt

Man zockt nicht. Man guckt wie viel Geld habe ich heute und wie viel werde ich in ein bzw. zwei Jahren sicher haben. Und der Grund wieso man in die Zukunft geguckt hat, war, weil man keinen Leistungträger verkaufen wollte. DIE Entscheidung wurde im Nachgang bereits mehrfach als ein Fehler bezeichnet, egal ob von Bode oder von Baumann. Und doch wird hier auf täglicher Basis wieder und wieder draufgeschlagen. Mithin: Ob sie einen Fehler benennen oder nicht, spielt also überhaupt keine Rolle. Jedenfalls hier.

a keiner eine Glaskugel hat und weiß was in einem oder eben sogar in zwei Jahren ist

Die Finanzen sind schon relativ stabil planbar. Es ist ja nicht so, dass wir eine Mannschaft beschäftigen würden deren Finanzierung von EL/CL abhängt. Wir wissen also ziemlich gut was an TV- und Zuschauereinnahmen rein kommt, auch sonstiges Sponsoring ist langfristig ausgelegt und Merchendising dürfte ebenfalls keine Berg- und Talfahrt machen. Es ist auch klar, welche Zahlungsverpflichtungen in der Zukunft noch ausstehend sind und welche Zahlungen aus alten Transfers rein kommen (wird ja alles gestaffelt heutzutage). Will sagen: Das ist planbar, dafür brauchst du keine Glaskugel. Außer halt, wenn so ne Jahrhundertpandemie in die Quere kommt.
 
Hmmmmm - er sagt eben nicht, dass die Pandemie für den Tabellenplatz (wie von Dir geschrieben) sondern, dass die Pandemie für die finanzielle Situation ausschlaggebend ist.
Auch damit machte es FB sich zu einfach. Dass die Pandemie Werder erheblichen Schaden zufügte bzw. weiterhin hinzufügt, ist unumstritten. Nur war die finanzielle Lage aus bekannten Gründen schon vor Corona angespannt, so dass die Pandemie "nur" als Brandbeschleuniger des eignen Missmanagement - welches höherkarätige Verpflichtungen zunichte machte und sich somit negativ auf die nominelle Kaderqualität und somit letztlich auch auf die gezeigten Leistungen auswirkte - fungierte und Werder somit wie auch Schalke 04 eine Landesbürgschaft für Kredite in Anspruch nehmen musste.
 
Eigentlich habe ich mir vornommen dieses würdelose Kohfeldt/Baumann bashen komplett zu ignorieren und nicht mehr zu kommentieren, aber da das hier jetzt schon häufiger gefallen ist: Das hat Baumann nicht gesagt, unser Moderator nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau wenn es darum geht etwas zu finden um Dreck über Werder auszukippen und andere nehmen es dankend an. Ist nicht das erste mal. Just my 2 cents. Und an den Rest: Weiterjammern.

Danke, Du sprichst mir aus dem Herzen. Es geht mir auch so! Schön ist das von einigen hier gerade nicht, aber wer es haben muss!? Ist viel Frust dabei. Kann ich auch teilweise verstehen. Ist ja im Prinzip immer nach Niederlagen so. Aber Leipzig ist absolut nicht unsere Kragenweite und der Wunsch nach Veränderung in der Aufstellung ist auch erfüllt worden. Da haben auch andere Teams keine Chance. Was wurde erwartet? Ein Sieg, eine knappere Niederlage oder ein Remis wie in München? Jeder Punkt aus den Spielen gegen Leipzig, Bayern und Dortmund sind "Bonus", mehr nicht. Ärgerlich sind die Punktverluste durch die individuellen Fehler in den Spielen Köln und Stuttgart, aber das gestern? Abhaken und aufs nächste Spiel konzentrieren. Wenn gegen Mainz nicht gewonnen wird, kann weiter gejammert werden, aber nicht nach gestern!
 
Ich meine das grundsätzlich.



Man zockt nicht. Man guckt wie viel Geld habe ich heute und wie viel werde ich in ein bzw. zwei Jahren sicher haben. Und der Grund wieso man in die Zukunft geguckt hat, war, weil man keinen Leistungträger verkaufen wollte. DIE Entscheidung wurde im Nachgang bereits mehrfach als ein Fehler bezeichnet, egal ob von Bode oder von Baumann. Und doch wird hier auf täglicher Basis wieder und wieder draufgeschlagen. Mithin: Ob sie einen Fehler benennen oder nicht, spielt also überhaupt keine Rolle. Jedenfalls hier.



Die Finanzen sind schon relativ stabil planbar. Es ist ja nicht so, dass wir eine Mannschaft beschäftigen würden deren Finanzierung von EL/CL abhängt. Wir wissen also ziemlich gut was an TV- und Zuschauereinnahmen rein kommt, auch sonstiges Sponsoring ist langfristig ausgelegt und Merchendising dürfte ebenfalls keine Berg- und Talfahrt machen. Es ist auch klar, welche Zahlungsverpflichtungen in der Zukunft noch ausstehend sind und welche Zahlungen aus alten Transfers rein kommen (wird ja alles gestaffelt heutzutage). Will sagen: Das ist planbar, dafür brauchst du keine Glaskugel. Außer halt, wenn so ne Jahrhundertpandemie in die Quere kommt.

Und die aktuelle Situation zeigt, dass man das Geld in zwei Jahren eben nicht "sicher" hatte. Jahundertereignis, Insolvenz / Wirtschaftskrise von Sponsoren, Implodieren von UEFA / FIFA und was weiß ich.

Wenn ich eines in meinen Planungsperioden der letzten Jahre gelernt habe, auch die finanzielle Seite, dann das, das nichts so sicher ist wie eine Änderung des Plans, in welchem Ausmaß auch immer.
 
Und die aktuelle Situation zeigt, dass man das Geld in zwei Jahren eben nicht "sicher" hatte. Jahundertereignis, Insolvenz / Wirtschaftskrise von Sponsoren, Implodieren von UEFA / FIFA und was weiß ich.

Die Wirtschaftskrise ab 2008 oder später die Staatsschuldenkrise hatte aber nicht ansatzweise solche Auswirkungen. Und da reden wir vom größten finanziellen Einschnitt seit dem Schwarzen Freitag vor fast 100 Jahren. Wenn du in deinen finanziellen Erwägungen, auch privat, immer mit einbeziehst, dass morgen ein Supervulkan ausbrechen oder ein Komet einschlagen könnte, dann wird dir zum Leben vermutlich nicht viel übrig bleiben weil du irgendwie deinen Prepper-Bunker am laufen halten musst ;)

Wenn ich eines in meinen Planungsperioden der letzten Jahre gelernt habe, auch die finanzielle Seite, dann das, das nichts so sicher ist wie eine Änderung des Plans, in welchem Ausmaß auch immer.

Naja eben nicht "in welchem Ausmaß auch immer". Seriöse Planung geht von dem aus, was realistisch zu erwarten ist. Bei uns sind das Risikoanalysen (technisch, finanziell, organisatorisch) die sich vereinfacht in einer Matrix abbilden (lassen). Ein Risiko wird dort danach beurteilt a) wie wahrscheinlich ist es, DASS das Risiko eintritt und b) welche Konsequenzen es hätte, WENN es eintritt. Daraus ergibt sich eine Risikoklasse als Vorlage für nötige Handlungen. Das geht von Risiko mitigieren bis zu Risiko inkauf nehmen in verschiedenen Ausprägungen. Was du gerade vorschlägst ist der Kombination "Probability = Extremly remote" + "Severity = catastrophic" eine hohe Priorität einzuräumen. DAMIT würdest du bei finanziell oder technisch verantwortlichen allerdings hochkant aus dem Büro fliegen, auch aus meinem ;)
 
Die Wirtschaftskrise ab 2008 oder später die Staatsschuldenkrise hatte aber nicht ansatzweise solche Auswirkungen. Und da reden wir vom größten finanziellen Einschnitt seit dem Schwarzen Freitag vor fast 100 Jahren. Wenn du in deinen finanziellen Erwägungen, auch privat, immer mit einbeziehst, dass morgen ein Supervulkan ausbrechen oder ein Komet einschlagen könnte, dann wird dir zum Leben vermutlich nicht viel übrig bleiben weil du irgendwie deinen Prepper-Bunker am laufen halten musst ;)



Naja eben nicht "in welchem Ausmaß auch immer". Seriöse Planung geht von dem aus, was realistisch zu erwarten ist. Bei uns sind das Risikoanalysen (technisch, finanziell, organisatorisch) die sich vereinfacht in einer Matrix abbilden (lassen). Ein Risiko wird dort danach beurteilt a) wie wahrscheinlich ist es, DASS das Risiko eintritt und b) welche Konsequenzen es hätte, WENN es eintritt. Daraus ergibt sich eine Risikoklasse als Vorlage für nötige Handlungen. Das geht von Risiko mitigieren bis zu Risiko inkauf nehmen in verschiedenen Ausprägungen. Was du gerade vorschlägst ist der Kombination "Probability = Extremly remote" + "Severity = catastrophic" eine hohe Priorität einzuräumen. DAMIT würdest du bei finanziell oder technisch verantwortlichen allerdings hochkant aus dem Büro fliegen, auch aus meinem ;)


Ich habe gar nichts vorgeschlagen, da agierst Du jetzt auf gleichen Terrain wie Du es @Bremen vorgeschlagen hast. Warum Du jetzt versuchst noch irgendwelche privaten Überlegungen oder Pläne mit einzubeziehen weiß ich nicht, außer Du traust Mitdiskutanten nicht zu beruflich auch eine gewisse finanzielle Verantwortung zu tragen.

Ich lass es damit auch gut sein, da mir die Muße fehlt das im Detail zu diskutieren und wir hier auch wieder auf keinen grünen Zweig kommen.
 

Das mit dem Vorschlag bezog sich auf "welches Ausmaß auch immer". Nimm das nicht zu wörtlich und vor allem nicht persönlich.

außer Du traust Mitdiskutanten nicht zu beruflich auch eine gewisse finanzielle Verantwortung zu tragen.

Genau das Wort habe ich doch benutzt. Auch. Beides. Privat wie dienstlich.

wir hier auch wieder auf keinen grünen Zweig kommen.

Müssen wir ja auch nicht. Ungeachtet dessen bin ich ganz bei dir wenn du sagst, kein Plan (meine Worte) übersteht den Zusammenprall mit der Realität. Über kurz oder lang.
 
Tony heute wida gut drauf was :D.
FLOKO und Baumann sind natürlich nicht schuld. Wie können wir das nur denken und schreiben.

ECHT böse Foristen hier :D.

Du hast natürlich recht, FLOKO und Baumi sind die besten die wir kriegen konnten.

Wir spielen super fussball, habe soviele Lösungen, sind flexibel wie nur was, es läuft alle supa .

Du hast echt nieeeee fussball gespielt, du schreibst soviel Blödsinn das es schon wida witzig ist. Hauptsache FLOKO und Baumi sind Supa.

Als flokos Frau oder Florian himself musst du Werder natürlich bis zum Tode verteidigen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Aber Leipzig ist absolut nicht unsere Kragenweite und der Wunsch nach Veränderung in der Aufstellung ist auch erfüllt worden. Da haben auch andere Teams keine Chance. Was wurde erwartet? Ein Sieg, eine knappere Niederlage oder ein Remis wie in München? Jeder Punkt aus den Spielen gegen Leipzig, Bayern und Dortmund sind "Bonus", mehr nicht. Ärgerlich sind die Punktverluste durch die individuellen Fehler in den Spielen Köln und Stuttgart, aber das gestern? Abhaken und aufs nächste Spiel konzentrieren. Wenn gegen Mainz nicht gewonnen wird, kann weiter gejammert werden, aber nicht nach gestern!
Klaro, Leipzig, Bayern und Dortmund sind nicht unsere Kragenweite, so dass ein Punktgewinn Bonus wäre. Demzufolge werden wohl die wenigsten erwarten, dass wir dort etwas mitnehmen. Daher sind die Enttäuschungen über die Niederlage beim Brauseclub nicht darin begründet, dass in Leipzig verloren wurde, sondern wie. Denn diese Niederlage wurde durch individuelle Fehler sehr begünstigt; und solche Fehler waren auch entscheidend dafür, dass wir die beiden letzten Heimspiele gegen Köln und Stuttgart nicht gewonnen haben - und somit der Bonuspunkt in München kanibalisiert wurde. Und selbst FK hatte mittlerweile geäußert, dass die Fehler in den letzten Partien zunahmen.

Deshalb darf man die geäußerten Enttäuschungen auch nicht monokausal auf die Partie in Leipzig beschränken, sondern es muß eine Gesamtbetrachtung erfolgen. Denn hätten Werder aus den vorherigen Partien, wie zB aus den Heimspielen gegen Köln und Stuttgart mehr Punkte mitgenommen, hätte man nach der gestrigen Partie schnell wieder zur Tagesordnung übergehen können. Die Realität sieht jedoch so aus, dass nach ca. 1/3 der Saison keine spielerische Weiterentwicklung zu erkennen ist und durch die Häufung von zu vielen Fehlern die Punktausbeute nach 11 Spielen genauso schlecht ist wie vor einem Jahr - wofür seinerzeit die Verletztenmisere als Ursache ausgemacht wurde - so dass die Grün-Weißen zum zweiten Mal in diesem Jahr seit 8 Partien sieglos sind. Dass in dieser Situation die Zahl der Enttäuschten mehr wird, ist weder verwunderlich, noch kann man es diesen Fans verübeln - denn diese Reaktionen sind "nur" die Wirkung von altbekannten, nicht ausreichend behobenen Ursachen.
 
Klaro, Leipzig, Bayern und Dortmund sind nicht unsere Kragenweite, so dass ein Punktgewinn Bonus wäre. Demzufolge werden wohl die wenigsten erwarten, dass wir dort etwas mitnehmen. Daher sind die Enttäuschungen über die Niederlage beim Brauseclub nicht darin begründet, dass in Leipzig verloren wurde, sondern wie. Denn diese Niederlage wurde durch individuelle Fehler sehr begünstigt; und solche Fehler waren auch entscheidend dafür, dass wir die beiden letzten Heimspiele gegen Köln und Stuttgart nicht gewonnen haben. Und selbst FK hatte mittlerweile geäußert, dass die Fehler in den letzten Partien zunahmen.

Deshalb darf man die geäußerten Enttäuschungen auch nicht monokausal auf die Partie in Leipzig beschränken, sondern es muß eine Gesamtbetrachtung erfolgen. Denn hätten Werder aus den vorherigen Partien, wie zB aus den Heimspielen gegen Köln und Stuttgart mehr Punkte mitgenommen, hätte man nach der gestrigen Partie schnell wieder zur Tagesordnung übergehen können. Die Realität sieht jedoch so aus, dass nach ca. 1/3 der Saison keine spielerische Weiterentwicklung zu erkennen ist und durch die Häufung von zu vielen Fehlern die Punktausbeute nach 11 Spielen genauso schlecht ist wie vor einem Jahr - wofür seinerzeit die Verletztenmisere als Ursache ausgemacht wurde - so dass die Grün-Weißen zum zweiten Mal in diesem Jahr seit 8 Partien sieglos sind. Dass in dieser Situation die Zahl der Enttäuschten mehr wird, ist weder verwunderlich, noch kann man es diesen Fans verübeln - denn diese Reaktionen sind "nur" die Wirkung von altbekannten, nicht ausreichend behobenen Ursachen.

Es ist nicht nur im ersten Drittel diese Saison keine positive Fortentwicklung zu erkennen, sondern seit gut 1,5 Jahren. Hier liegt doch das eigentliche Problem. Und es ist ja nicht so als wenn der Trainer hier an irgendeine Kette gelegt wäre. Er genießt hier alle Freiheiten und kann im Grunde machen wie er möchte.

Zum Spiel gestern: natürlich sind die taktisch und technisch nicht unsere Kragenweite, aber in solchen Spielen muss man dann beißen und kratzen. Zugleich muss man ein Umschaltspiel für Konter haben. Aber natürlich passte gestern auch die Einstellung nicht und wir haben weiterhin null Präzision in unserem Pass- und Laufspiel, wodurch wir Bälle immer zu schnell abgegeben haben. Das war in Wolfsburg in der ersten Hälfte noch einen Tick schlimmer.
Habe vor dem Spiel den Spielverlauf im Grunde exakt vorher sagen können, denn man weiß, dass diese Truppe von FloKo nur äußerst selten positiv überrascht.

Fakt ist, dass wir in keinem Bereich auch nur einen Hauch eine positive Entwicklung haben. Wir treten gerade noch auf der Stelle und dies nach der schlechtesten Saison der Vereinsgeschichte. Da sollte man eigentlich meinen, dass selbst ohne einen Trainer irgendein Fortschritt gemacht werden sollte oder wollen wir die Negativrekorde einstellen oder gar verbessern?
 
Fakt ist, dass wir in keinem Bereich auch nur einen Hauch eine positive Entwicklung haben. Wir treten gerade noch auf der Stelle und dies nach der schlechtesten Saison der Vereinsgeschichte. Da sollte man eigentlich meinen, dass selbst ohne einen Trainer irgendein Fortschritt gemacht werden sollte oder wollen wir die Negativrekorde einstellen oder gar verbessern?

Seinen persönlichen Rekord von 8 sieglosen Spielen in Folge hat FK in nicht einmal einem Jahr schon eingestellt. Brechen kann er ihn am Dienstag....
 
Es ist nicht nur im ersten Drittel diese Saison keine positive Fortentwicklung zu erkennen, sondern seit gut 1,5 Jahren. Hier liegt doch das eigentliche Problem. Und es ist ja nicht so als wenn der Trainer hier an irgendeine Kette gelegt wäre. Er genießt hier alle Freiheiten und kann im Grunde machen wie er möchte.

Zum Spiel gestern: natürlich sind die taktisch und technisch nicht unsere Kragenweite, aber in solchen Spielen muss man dann beißen und kratzen. Zugleich muss man ein Umschaltspiel für Konter haben. Aber natürlich passte gestern auch die Einstellung nicht und wir haben weiterhin null Präzision in unserem Pass- und Laufspiel, wodurch wir Bälle immer zu schnell abgegeben haben. Das war in Wolfsburg in der ersten Hälfte noch einen Tick schlimmer.
Habe vor dem Spiel den Spielverlauf im Grunde exakt vorher sagen können, denn man weiß, dass diese Truppe von FloKo nur äußerst selten positiv überrascht.

Fakt ist, dass wir in keinem Bereich auch nur einen Hauch eine positive Entwicklung haben. Wir treten gerade noch auf der Stelle und dies nach der schlechtesten Saison der Vereinsgeschichte. Da sollte man eigentlich meinen, dass selbst ohne einen Trainer irgendein Fortschritt gemacht werden sollte oder wollen wir die Negativrekorde einstellen oder gar verbessern?
Der Unterschied besteht ja schon darin, dass bei uns die Angriffe häufig in Ruhe aufgebaut werden, dann erstmal hinten rum:zzz:, dann vielleicht über die linke Aussenbahn über Ludde, bis wir im letzten Drittel gefährlich werden steht die gegnerische Abwehrformation wieder komplett in Position.

Bei Leipzig gestern konnte man hervorragend sehen, wie es da abgeht wenn der Ballbesitz da ist, 4-5 Spieler starten im Vollsprint gemeinsam in die verschiedenen Zwischenräume und dort in die Tiefe im letzten Drittel, der Ball geht über Aussen und durch diese Gruppenläufe kann sich eine Abwehr garnicht so schnell orientieren, wenn diese 4-5 offensiver Spieler gleichzeitig starten.

Alleine das war schon ein riesen Unterschied zu unseren Angriffsversuchen, da ist bei uns viel zu standartisiert und langsam und in meinen Augen auch nicht mehr zeitgemäß, da brauchst Du aber auch die Spieler zu, die das so umsetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke nicht das man sich in irgendwas flüchtet. Es sind Reporter und Reporter stellen fragen. Die finanzielle Situation ist durch die Bank weg für alle unvorbereitet eingetreten. Man kann sich jetzt hinstellen und auch dafür Baumann verantwortlich machen (passiert hier täglich von den immer gleichen Autoren), dann darf die Frage gestattet sein wieso ein Max Eberl gestern im ASS sagte das es für seinen Verein täglich darum geht den Laden irgendwie zusammen zu halten.
Korrekt, die Pandemie ist für alle Clubs unvorbereitet eingetreten, so dass der Grundsatz, den Laden zusammenzuhalten, für das Gros der 1. Liga gilt. Dennoch hierbei trennt sich die Spreu vom Weizen: sprich auf der einen Seite die Clubs, die gänzlich ohne Kredite auskommen bzw. wegen guter Bonitätsindizes Kredite ohne Auflagen erhalten und den Vereinen, die aufgrund schlechtem Wirtschaftens vor Corona zum Erhalt solcher Kredite Landesbürgschaften benötigten; namentlich Schalke 04 und leider auch Werder Bremen. Daran ändert auch das schier nimmermüde Bashen kritischer Mitforisten nichts - auch wenn es noch so befriedigend sein mag, diejenigen mit dem verbalen Wasserschlauch zu bespritzen, die "Feuer, Feuer" rufen, statt diejenigen, die diese Brände legten. ;)
 
Wenn man zynisch als Werder-Fan wär müsste man sich wünschen das es so kommt und zwar deftig in etwa ein 0:7, 0:8 und dann noch nachlegen gegen M05 in der Größenordnung von 0:3,0:4. Weil dann wirds selbst für MB und FB schwierig FK zu halten.
Ich sage hier ausdrücklich das ich mir das nicht wünsche sondern eher das Gegenteil.
Aber es ist nunmal so, das ich bei Werder mit FK, keine positive Entwicklung erwarte sondern das Gegenteil. Und die ganzen Gründe möchte ich nicht nochmal alle aufzählen, die wurden bereits zur genüge genannt hier im Forum
 
„Aus meiner Sicht war es nicht ganz schlecht, was wir in der zweiten Halbzeit auf den Platz gebracht haben“, sagte der Trainer des SV Werder Bremen. „Wir hatten Zugriff, Balleroberungen und haben hinten herausgespielt. Das Gefühl, dass wir unbedingt etwas verändern müssen, damit etwas explodiert, hatte ich nicht.“

Damit haben Sie sich in meinen Augen final selbst disqualifiziert Herr Baufeldt, wie realitätsfern kann man das noch sehen? Man muss ja auch nicht gewinnen wollen:lol::lol::denk::lol::lol:
 
Danke, Du sprichst mir aus dem Herzen. Es geht mir auch so! Schön ist das von einigen hier gerade nicht, aber wer es haben muss!? Ist viel Frust dabei. Kann ich auch teilweise verstehen. Ist ja im Prinzip immer nach Niederlagen so. Aber Leipzig ist absolut nicht unsere Kragenweite und der Wunsch nach Veränderung in der Aufstellung ist auch erfüllt worden. Da haben auch andere Teams keine Chance. Was wurde erwartet? Ein Sieg, eine knappere Niederlage oder ein Remis wie in München? Jeder Punkt aus den Spielen gegen Leipzig, Bayern und Dortmund sind "Bonus", mehr nicht. Ärgerlich sind die Punktverluste durch die individuellen Fehler in den Spielen Köln und Stuttgart, aber das gestern? Abhaken und aufs nächste Spiel konzentrieren. Wenn gegen Mainz nicht gewonnen wird, kann weiter gejammert werden, aber nicht nach gestern!

Ein absolut ausgewogenes Post und ich würde es auch normalerweise liken, wenn noch die Dynamik bzw. Verbindung zwischen dem Stuttgartspiel und dem Leipzigspiel gezogen worden wäre. Getrennt betrachtet hast Du vollkommen recht, Leipzig ist nicht unsere Kragenweite und die Niederlage gg. Stuttgart ist ärgerlich. Aber Niederlagen bzw. Krisen (8Spiele ohne Sieg) schaukeln sich nunmal hoch. Genau solche Spiele wie gg. Stuttgart bzw. Heimspiele generell gg. Fast alle Gegner müssen einfach gewonnen werden um Krisen zu vermeiden, um ein Hochschaukeln von Angst und Verunsicherung zu verhindern.... im Team, bei der Presse und auch bei den Fans. Und das werfe ich Kohfeldt konkret vor, er schafft es nicht die Wichtigkeit bspw des Stuttgart Spiels der Mannschaft zu vermitteln, geschweige denn das er selber mutig neue und noch hungrige Spieler reinschmeist.

Wir rutschen immer klammheimlich in die Krise, Kohfeldt hat es nachweislich mehrfach nicht geschafft Krisen zu unterbinden. Wo ist die Kritik an der Mannschaft? Wo sind die Impulse bzw. stark geänderten Aufstellungen? Er läßt es wiederholt einfach so geschehen. Jetzt steht er so mit dem Rücken zur Wand, daß auch eine Niederlage gg. Dortmund ihn noch weiter beschädigt. Weil er es nicht schafft die Spiele zu gewinnen, die er gewinnen muß (Köln, Stuttgart). Also muß er halt die Spiele gewinnen, die er fast nicht gewinnen kann. Selber schuld....
Von daher ist es m. E. falsch das Leipzig Spiel gesondert zu betrachten!
 
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