Bremen
Moderator
Unterm Strich sehe ich es ähnlich wie du, @lord_shanks . Mein Eindruck ist auch der, dass Löw mit Flick einen wichtigen Impulsgeber verloren hat, d.h. dass Flick die Defizite in der Löw'schen Spielweise detailliert erkennen und mit seinen Hinweisen und Argumenten entsprechend auf ein Gegensteuern hinwirken konnte. Damit bildeten die beiden ein gut funktionierendes Gespann.
Bei der WM 2014 zB ließ Löw in der Gruppenphase sowie im AF hinten mit vier gelernten IV spielen. Visuell eine Wand, doch bei gegnerischen Angriffen auf den Außenbahnen geriet die Abwehr ohne "echten" AV gehörig unter Druck, was sich besonders gegen Ghana und Algerien, aber auch in der Schlußpahse des USA-Spiels offenbarte. Dieses Defizit war auch den Zuschauern im TV offensichtlich, so dass man kein Prophet für die Feststellung sein brauchte, dass wenn es Ghana und Algerien gelang, über die Außenbahnen die DFB-Elf derart unter Druck zu setzen und insgesamt 3 Tore zu erzielen - wobei zu berücksichtigen ist, dass Neuer gegen Algerien einen Sahnetag erwischte und somit einen erheblichen Anteil am Sieg gegen die Elf vom Magreb hatte - es gegen spielerisch stärker auftretende Team wohlmöglich noch zu größeren Schwierigkeiten käme. Erst ab dem Viertelfinale schob Löw Lahm vom MF auf die RV-Position und bildete mit Boateng/Hummels ein IV-Duo. Was folgte, ist bekannt: nach 3 Gegentore in den ersten 4 Partien kassierte die DFB-Elf gegen Frankreich, Brasilien und Argentinien insgesamt nur einen Gegentreffer, und bei dem führte sie bereits 7:0 Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass der Impuls für diese Umstellung von Flick kam, auch weil Löw dazu neigt, stur an seinen Vorstellungen festzuhalten, selbst wenn sie mächtig in die Hose gehen - siehe Kaderzusammenstellung und Spielweise bei der WM 2018.
Bei der WM 2014 zB ließ Löw in der Gruppenphase sowie im AF hinten mit vier gelernten IV spielen. Visuell eine Wand, doch bei gegnerischen Angriffen auf den Außenbahnen geriet die Abwehr ohne "echten" AV gehörig unter Druck, was sich besonders gegen Ghana und Algerien, aber auch in der Schlußpahse des USA-Spiels offenbarte. Dieses Defizit war auch den Zuschauern im TV offensichtlich, so dass man kein Prophet für die Feststellung sein brauchte, dass wenn es Ghana und Algerien gelang, über die Außenbahnen die DFB-Elf derart unter Druck zu setzen und insgesamt 3 Tore zu erzielen - wobei zu berücksichtigen ist, dass Neuer gegen Algerien einen Sahnetag erwischte und somit einen erheblichen Anteil am Sieg gegen die Elf vom Magreb hatte - es gegen spielerisch stärker auftretende Team wohlmöglich noch zu größeren Schwierigkeiten käme. Erst ab dem Viertelfinale schob Löw Lahm vom MF auf die RV-Position und bildete mit Boateng/Hummels ein IV-Duo. Was folgte, ist bekannt: nach 3 Gegentore in den ersten 4 Partien kassierte die DFB-Elf gegen Frankreich, Brasilien und Argentinien insgesamt nur einen Gegentreffer, und bei dem führte sie bereits 7:0 Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass der Impuls für diese Umstellung von Flick kam, auch weil Löw dazu neigt, stur an seinen Vorstellungen festzuhalten, selbst wenn sie mächtig in die Hose gehen - siehe Kaderzusammenstellung und Spielweise bei der WM 2018.



