Deutsche Nationalmannschaft Aktuell

Eben ein schon länger andauernder Zustand. Nach der WM gab es kaum überzeugende Spiele gegen Mannschaften auf Augenhöhe.
Es wird Zeit das er sein Amt niederlegt.

Richtig, deswegen ja auch mein Hinweis auf die desaströse Nationsleague 18/19. Wenn Löw über Eier in der Hose verfügen würde, hätte er nach diesem zweiten Deaster binnen weniger Monate seinen Hut genommen. Stattdessen hieß es "Weiter so!" und dieses erreichte mit der zweithöchsten Niederlage in der Historie der N11 einen weiteren negativen Höhepunkt.
 
Der DFB könnte es ja mal mit nem neuen Sturmduo probieren..:D

EnDYo7dW8AMHtAy
 
Auch für mich war das Ergebnis überraschend und völlig enttäuschend. Da kann es keine zweite Meinung geben.
das positivste: Besser einmal 0:6 als 6 mal 0:1. Das wars dann aber auch schon. Klar, dass ein Neuanfang Immer ein wenig buckelig wird bzw. ist. Das kann ich verkraften. Trotzdem macht die Höhe der Niederlage schon ein wenig Sorge und muss aufgearbeitet werden. Schade, dachte wir wären nun stabiler und besser in der Spur.
 
Auch für mich war das Ergebnis überraschend und völlig enttäuschend. Da kann es keine zweite Meinung geben.
das positivste: Besser einmal 0:6 als 6 mal 0:1. Das wars dann aber auch schon. Klar, dass ein Neuanfang Immer ein wenig buckelig wird bzw. ist. Das kann ich verkraften. Trotzdem macht die Höhe der Niederlage schon ein wenig Sorge und muss aufgearbeitet werden. Schade, dachte wir wären nun stabiler und besser in der Spur.
In der Offensive sind wir ja gut, aber die Defensive ist doch schon seit einiger Zeit nicht stabil. Gegen die besten Mannschaften wird es bei der Europameisterschaft nicht reichen.
Hoffentlich ist Kimmich dann wieder fit. Dann würde es zumindest etwas besser aussehen.
 
Es ging in dem Vergleich ja auch nicht um die Institutionen, sondern um die Denk- und Vorgehensweise der Protagonisten bzw. der daraus resultierenden Folgen.

Das habe ich schon richtig verstanden, trotzdem sehe ich da keine Parallelen! Nun ja, wir werden sehen, was beim DFB und / oder bei Werder passiert, wobei ich denke, dass beim DFB (an der Basis) der aktuell größere Handlungsbedarf besteht.
 
Das habe ich schon richtig verstanden, trotzdem sehe ich da keine Parallelen!



Parallele 1
Bierhoff wollte nach der verkorksten EM 2004 anfangs mit Klinsmann, ab 2006 mit Löw, die N11 in zurück in die Weltspitze führen. Dies gelang mit dem WM-Titel 2014 als Höhepunkt. Gefolgt von einem jähen Absturz in Form eines Erstrundaus bei der WM 2018, dem sieglosen letzten Platz in der Nations League 18/19 und nun dam 0:6-Debakel in Spanien. Somit steht die N11 im Herbst 2020 ähnlich schlecht da wie 2004.

Baumann wollte nach dem Beinahe-Abstieg 2016 mit Skripnik Werder zurück nach Europa führen. Skripnik war nach einem Erstrundenaus im DFB-Pokal und nur 3 Spieltagen bereits Geschichte. Mit den Nachfolgern Nouri und Kohfeldt klopfte Werder zumindest 2x an die Europa-Pforte, worauf beide Male in der Folgesaison ein jäher Absturz erfolgte, wobei 2020 der Klassenerhalt so gerade einmal in der Relegation geschafft wurde. Somit stand Werder im Sommer 2020 ähnlich schlecht da wie 2016.


Parallele 2
Statt das Abschneiden bei WM 2018 abzuwarten, erhält Löw schon vor Turnierbeginn eine Vertragsverlängerung.

Statt den Saisonstart 2016/17 abzuwarten, erhielt Skripnik noch vor der Sommerpause eine Vertragsverlängerung.


Parallele 3
Löw ist ein Verfechter eines Fußballs mit hohem Ballbesitzanteil, es war damit zuletzt jedoch auch wegen defizitärer Basics überwiegend brotloses Ballgeschiebe zu sehen. Daher muss der DFB sich darauf besinnen, mit den einfachen Dingen des Fußballs Spiele zu gewinnen, egal wie.

Kohfeldt ist ein Verfechter eines Fußballs mit hohem Ballbesitzanteil, es war damit jedoch bis zur Winterpause 2019/20 auch wegen defizitärer Basics überwiegend brotloses Ballgeschiebe zu sehen. Daher musste Werder sich darauf besinnen, mit den einfachen Dingen des Fußballs Spiele zu gewinnen, egal wie.


Parallele 4
Die N11 steht aktuell am Scheideweg zwischen Fortsetzung des Abwärtstrends oder Zäsur.

Werder stand im Sommer 2020 am Scheideweg zwischen Fortsetzung des Abwärtstrends oder Zäsur.
 
Parallele 1
Bierhoff wollte nach der verkorksten EM 2004 anfangs mit Klinsmann, ab 2006 mit Löw, die N11 in zurück in die Weltspitze führen. Dies gelang mit dem WM-Titel 2014 als Höhepunkt. Gefolgt von einem jähen Absturz in Form eines Erstrundaus bei der WM 2018, dem sieglosen letzten Platz in der Nations League 18/19 und nun dam 0:6-Debakel in Spanien. Somit steht die N11 im Herbst 2020 ähnlich schlecht da wie 2004.

Baumann wollte nach dem Beinahe-Abstieg 2016 mit Skripnik Werder zurück nach Europa führen. Skripnik war nach einem Erstrundenaus im DFB-Pokal und nur 3 Spieltagen bereits Geschichte. Mit den Nachfolgern Nouri und Kohfeldt klopfte Werder zumindest 2x an die Europa-Pforte, worauf beide Male in der Folgesaison ein jäher Absturz erfolgte, wobei 2020 der Klassenerhalt so gerade einmal in der Relegation geschafft wurde. Somit stand Werder im Sommer 2020 ähnlich schlecht da wie 2016.


Parallele 2
Statt das Abschneiden bei WM 2018 abzuwarten, erhält Löw schon vor Turnierbeginn eine Vertragsverlängerung.

Statt den Saisonstart 2016/17 abzuwarten, erhielt Skripnik noch vor der Sommerpause eine Vertragsverlängerung.


Parallele 3
Löw ist ein Verfechter eines Fußballs mit hohem Ballbesitzanteil, es war damit zuletzt jedoch auch wegen defizitärer Basics überwiegend brotloses Ballgeschiebe zu sehen. Daher muss der DFB sich darauf besinnen, mit den einfachen Dingen des Fußballs Spiele zu gewinnen, egal wie.

Kohfeldt ist ein Verfechter eines Fußballs mit hohem Ballbesitzanteil, es war damit jedoch bis zur Winterpause 2019/20 auch wegen defizitärer Basics überwiegend brotloses Ballgeschiebe zu sehen. Daher musste Werder sich darauf besinnen, mit den einfachen Dingen des Fußballs Spiele zu gewinnen, egal wie.


Parallele 4
Die N11 steht aktuell am Scheideweg zwischen Fortsetzung des Abwärtstrends oder Zäsur.

Werder stand im Sommer 2020 am Scheideweg zwischen Fortsetzung des Abwärtstrends oder Zäsur.

Habe gerade den Bericht über Löw gelesen und mir kam sofort der Gedanke an die Posts hier vorhin. Dann schau ich rein und sehe,
dass du mal wieder schneller warst. :mad: :(

Schön aufgegliedert. :top::tnx:
 
So sehr ich auch eine Ablösung von Löw befürworte, so finde ich es widersprüchlich,im gleichen Atemzug für eine Rückholung von Müller, Boateng und Hummels zu plädieren. Denn dass die WM 2018 zum Desaster wurde, lag auch daran, dass Löw zu lange an den satten Weltmeistern von 2014 festhielt und trorz des frühen WM-Aus durften Hummels, Boateng und Müller mit der Folge weiterwurschteln, dass mit ihnen die N11 in der Nationsleague gleich das nächste Deaster erlebte. Und weil die 3 in 2018 mit dem FCB die Meisterschaft bzw. 2019 gar das Double gewannen, ist mir das Pro-Argument von guten Leistungen im Verein alleine zu dünn.

:tnx::tnx::tnx:

Tja, so ist das halt, wenns nicht läuft. Dann trauert man immer den Spielern hinterher, die man aussortiert hat bzw. die weggegangen sind. Hätte Löw mit den drei weitergemacht und personell alles so gelassen und wären dann solche Leistungen bei rausgekommen, dann wäre der Aufschrei noch um ein vielfaches größer gewesen. Was man macht ist halt falsch.
Außerdem hab ich so ein bißchen den Eindruck, als ob so mancher hier die WM und die darauffolgende NL schon vergessen hat. Ein Umbruch geht nicht von heute auf morgen, das hat auch Spanien erfahren müssen, von denen jetzt wieder alle schwärmen.
 
Parallele 1
Bierhoff wollte nach der verkorksten EM 2004 anfangs mit Klinsmann, ab 2006 mit Löw, die N11 in zurück in die Weltspitze führen. Dies gelang mit dem WM-Titel 2014 als Höhepunkt. Gefolgt von einem jähen Absturz in Form eines Erstrundaus bei der WM 2018, dem sieglosen letzten Platz in der Nations League 18/19 und nun dam 0:6-Debakel in Spanien. Somit steht die N11 im Herbst 2020 ähnlich schlecht da wie 2004.

Baumann wollte nach dem Beinahe-Abstieg 2016 mit Skripnik Werder zurück nach Europa führen. Skripnik war nach einem Erstrundenaus im DFB-Pokal und nur 3 Spieltagen bereits Geschichte. Mit den Nachfolgern Nouri und Kohfeldt klopfte Werder zumindest 2x an die Europa-Pforte, worauf beide Male in der Folgesaison ein jäher Absturz erfolgte, wobei 2020 der Klassenerhalt so gerade einmal in der Relegation geschafft wurde. Somit stand Werder im Sommer 2020 ähnlich schlecht da wie 2016.


Parallele 2
Statt das Abschneiden bei WM 2018 abzuwarten, erhält Löw schon vor Turnierbeginn eine Vertragsverlängerung.

Statt den Saisonstart 2016/17 abzuwarten, erhielt Skripnik noch vor der Sommerpause eine Vertragsverlängerung.


Parallele 3
Löw ist ein Verfechter eines Fußballs mit hohem Ballbesitzanteil, es war damit zuletzt jedoch auch wegen defizitärer Basics überwiegend brotloses Ballgeschiebe zu sehen. Daher muss der DFB sich darauf besinnen, mit den einfachen Dingen des Fußballs Spiele zu gewinnen, egal wie.

Kohfeldt ist ein Verfechter eines Fußballs mit hohem Ballbesitzanteil, es war damit jedoch bis zur Winterpause 2019/20 auch wegen defizitärer Basics überwiegend brotloses Ballgeschiebe zu sehen. Daher musste Werder sich darauf besinnen, mit den einfachen Dingen des Fußballs Spiele zu gewinnen, egal wie.


Parallele 4
Die N11 steht aktuell am Scheideweg zwischen Fortsetzung des Abwärtstrends oder Zäsur.

Werder stand im Sommer 2020 am Scheideweg zwischen Fortsetzung des Abwärtstrends oder Zäsur.

@Bremen: Grün-weißen Dank! Ich nehme die von Dir aufgeführten Parallen zur Kenntnis und harre der Dinge, die da jetzt beim DFB und / oder bei Werder passieren oder eben nicht! :kaffee:
 
. Ein Umbruch geht nicht von heute auf morgen, das hat auch Spanien erfahren müssen, von denen jetzt wieder alle schwärmen.

Wenn ein Coach ca. 2+x Jahre zu lange seinen Erfolgen von einst mit großem Abstand hinterherläuft, sind die Erfolgsaussichten eines Umbruchs mit ihm eher gering. Das hat zB bei Werder mit Schaaf genau so wenig funktioniert wie bei Arsenal mit Wenger. Und bei der N11 sieht es ganz danach aus, als ob auch der Umbruch mit Löw ebenfalls scheitert. Überraschend? Nein, weil das ist de facto alter Wein in neuen Schläuchen. Daher erscheint es erfolgsversprechender, wenn der personelle Umbruch auf dem Trainerstuhl beginnt, auch wenn das selbstverständlich keine Garantien dafür geben kann. Bei den Spaniern hat es jedenfalls funktioniert - trotz der persönlichen Querelen zwischen Luis Enrique und Robert Moreno.
 
Wenn ein Coach ca. 2+x Jahre zu lange seinen Erfolgen von einst mit großem Abstand hinterherläuft, sind die Erfolgsaussichten eines Umbruchs mit ihm eher gering. Das hat zB bei Werder mit Schaaf genau so wenig funktioniert wie bei Arsenal mit Wenger. Und bei der N11 sieht es ganz danach aus, als ob auch der Umbruch mit Löw ebenfalls scheitert. Überraschend? Nein, weil das ist de facto alter Wein in neuen Schläuchen. Daher erscheint es erfolgsversprechender, wenn der personelle Umbruch auf dem Trainerstuhl beginnt, auch wenn das selbstverständlich keine Garantien dafür geben kann. Bei den Spaniern hat es jedenfalls funktioniert - trotz der persönlichen Querelen zwischen Luis Enrique und Robert Moreno.

Wie schon erwähnt begann Jogi Talfahrt bereits vor der WM. Die WM war eigentlich nur der spielerische und taktische Offenbarungseid.
Die "Deutsche DNA" war ausgelesen. Es verhielt sich wie immer, nach einer gewissen Dominanz von Spielsystemen stellen sich die Gegner
(die die es auch können) auf eben diese oder jene Spielweise ein und stellen wirkungsvolle Spielsysteme entgegen. Hinzu kommt einfach nach
einer längeren Zeit, dass Spieler satt/müde werden auf höherem Niveau zu spielen.
Dies trifft aber eben auch viele andere Nationen. Die Kunst ist es eben den Umbruch hinzubekommen, neue Spieler zu integrieren
evtl. auch das eigene Spielsystem zu variieren, d. h. taktische Veränderungen (Grundordnung) vorzunehmen. Dies ist z. B. dann zwingend
erforderlich, wenn ich bemerke, dass sich meine Spielphilosophie aus Mangel an Dominanz nicht mehr durchsetzen kann.
(ganz krass 2018)
MMn leitet man einen Umbruch i. d. R. auch mit einem neuen Trainer ein.
 
Ich überlese jetzt mal die Provokatiin, obwohl ich sie blöd hoch
Auch für mich war das Ergebnis überraschend und völlig enttäuschend. Da kann es keine zweite Meinung geben.
das positivste: Besser einmal 0:6 als 6 mal 0:1. Das wars dann aber auch schon. Klar, dass ein Neuanfang Immer ein wenig buckelig wird bzw. ist. Das kann ich verkraften. Trotzdem macht die Höhe der Niederlage schon ein wenig Sorge und muss aufgearbeitet werden. Schade, dachte wir wären nun stabiler und besser in der Spur.

Nach einer vergeigten WM, den den Abstieg aus der A-Gruppe der UEFA Nations League und den gebotenen Leidtungen in Testspielen kann msn wohl nicht von einem "Neuanfang" sprechen.
Wie auch, wenn die handelnden Protagonisten, die gleichen, nämlich der Popeljogi und dieser, quasi "seine eigene Mutter verkaufende" schmierige Bierhoff, geblieben sind?
 
Ja, so geile Typen wie Kevin Großkreutz!!

Jeder, antwortet entsprechend seines Horizonts.
Deine Antwort spricht nicht für einen sehr großen.

Es ging nicht um einen bestimmten Spieler, mithin auch nicht um KG, sondern um einen Vergleich der Spielergenerationen.

Bei der derzeitigen Generation hat es der DFB (beginnend in den U-NM) geschafft, glattgebügelte Spieler auszubilden.
Das zeigt sich auch außerhalb der NM, in den Vereinen.
Warum sonst, ist unser Nachwuchs inzwischen denen von Frankreich, Spanien, Portugal, etc., derartig unterlegen?
Warum kommen unsere Talente nicht an den ausländischen Talenten vorbei?
Warum haben wir davon gar so wenig?

Wir haben einen akuten Bedarf an Innenverteidigern.
Schau Dir mal die Kader der BL an.
Da findest Du eine Menge an ausländischen IV's, besonders aus Frankreich.
Alleine die Dosen haben, mit Konate und Upamecano, zwei sehr gute Innenenverteidiger, die solche mittelmäßigen Leute, wie Tah, Rüdiger, ja auch Süle, in den Schatten stellen.
Ähnlich sieht es bei der zweiten Problemposition der Außenverteidiger aus.

Die damalige Generation hatte noch Typen, die Willen, Kampfkraft, Entscheidungsfähigkeit AUF DEM PLATZ in sich trugen.
Auch die drei Aussortierten.
Ich mag keinen der drei, selbst Hummels beim BVB nicht besonders.
Nur:
Wer ist besser als sie?
Wer gibt, wenn es scheiße läuft, auf dem Platz die Marschrichtung vor, pusht auf, demonstriert durch seine Körpersprache die erforderlichen Eigenschaften besser, als Müller?
Kimmich, dann hört es schon auf.
Alle anderen sind weichgespülte Typen oder grundsätzlich keine "Anführer".
DAS ist bei weitem nicht genug.

Übrigens:
Obwohl es Deinerseits sicher mir gegenüber eine Provokation sein sollte, sind wir uns beim Spieler Großkreutz sehr nahe.
Für mich ist der auch in der Birne nicht klar, wenn nicht sogar auf sehr geringem Intelligenz-Niveau.
Aber:
Trotzdem verkörpert vielleicht gerade er sogar das, was ich meine.
Der war bzw. ist fußballerisch sehr, sehr limitiert.
Gerade er, eben nicht einer der Hellsten, hat es über einen unbändigen Willen, sportlichen Ergeiz und der Förderung durch Klopp, bis hin zum Nationalspieler geschafft.
Selbst, wenn er realistisch gesehen, das dort vorherrschende Niveau nicht mitbrachte, dort eigentlich nicht hingehörte.

Mithin ist das für mich eine Type.
Nicht einer, wie z.B. Ginter, der zwar fußballerisch vielleicht sogar der beste IV (auf seiner eigentlichen Position) unter allen derzeitigen ist.
Der ist AUF DEM PLATZ(!) jedoch das ganze Gegenteil von KG.
Wenn er nicht mitspielt, merkt das praktisch keiner, weil er eben nur unauffällig mitspielt.
Nicht mehr und nicht weniger.

Und davon gibt es außer Neuer und Kimmich, übermäßig viele der aktuellen Generation.
Auch Kroos und Gündogan bilden da keine besondere Ausnahmen.

PS.
Jetzt hast Du drei Möglichkeiten:
1. Wieder mit einer doofen Provokation antworten.
2. Mit Deiner sachlichen Sicht antworten.
ODER
3. Gar nicht antworten, weil Dir keine Provokation einfällt.

BG :beer:
 
Wie wäre es, wenn du einfach sachlich anfangen würdest, anstatt von Weicheiern und Typen zu reden? Das ist nämlich einfach nur übelstes Stammtischgelaber. Lustig, dass ausgerechnet du dann auch noch anderen einen kleinen Horizont bescheinigst.

Die Nationalmannschaft befindet sich gerade im Umbruch, da müssen sich neue Wortführer natürlich erst herausbilden, ist ein ganz normaler Vorgang. Ob es mit den jetzigen Spielern funktioniert, und wer sich da gegebenenfalls dann als Wortführer herauskristalliert, wird man zukünftig sehen. Ich hoffe allerdings, es funktioniert nicht, denn der Hype um die Mannschaft im Erfolgsfall ist unerträglich.

Btw gibt es die Diskussion um vermeintlich "weichgespülte" (so eine dämliche Bezeichnung) Spieler schon ewig. Interessant, dass jetzt der 2014er Kader als Gegenteil dessen angeführt wird.
 
Wie wäre es, wenn du einfach sachlich anfangen würdest, anstatt von Weicheiern und Typen zu reden? Das ist nämlich einfach nur übelstes Stammtischgelaber. Lustig, dass ausgerechnet du dann auch noch anderen einen kleinen Horizont bescheinigst.

Die Nationalmannschaft befindet sich gerade im Umbruch, da müssen sich neue Wortführer natürlich erst herausbilden, ist ein ganz normaler Vorgang. Ob es mit den jetzigen Spielern funktioniert, und wer sich da gegebenenfalls dann als Wortführer herauskristalliert, wird man zukünftig sehen. Ich hoffe allerdings, es funktioniert nicht, denn der Hype um die Mannschaft im Erfolgsfall ist unerträglich.

Btw gibt es die Diskussion um vermeintlich "weichgespülte" (so eine dämliche Bezeichnung) Spieler schon ewig. Interessant, dass jetzt der 2014er Kader als Gegenteil dessen angeführt wird.

Ich weiß ja nicht, ob Du selbst AKTIV Fußball spielst oder gespielt hast.
Wenn ja, weißt Du oder solltest es wissen, dass es quasi eine "normale Sprache" gibt und unter Fußballern in der Kabine und auf dem Platz sprachlich etwas deftiger zugeht.
Übrigens unabhängig von ihrer sozialen Stellung, Bildung und Herkunft.

Was Du am Wort "Typ" zu bemängeln hast, erschließt sich mir nicht einmal, wenn ich es auf den normalen Sprachgebrauch abstelle.

Was bezeichnet man mit Typ?
Einen Menschen, der ruhig daherkommt, als ruhigen Typ.
Einen Menschen der aufbrausend ist, als aufbrausenden Typ.
Einen Menschen, der Führungsqualität besitzt, als Anführertyp.
Dazwischen gibt es Menschen, mit anderen Eigenschaften, das sind dann eben andere Typen.

Wenn ich von "damals gab es noch Typen" schrieb, meinte ich, und das ist bestimmt sehr vielen Useren auch geläufig, dass es die Spieler auf dem Platz und in der Kabine sind, die dann, wenn es im Spiel, in einem Turnier, etc., nicht gut läuft, sprichwörtlich die Ärmel hochkrempeln und vorangehen, andere aufmuntern, pushen , und dem Gegner mit ihrer eigenen Körpersprache Wiederstand demonstrieren.
Was Du an dieser Wortwahl auszusetzen hast, kann ich nicht nachvollziehen!

Wenn Du den Ausdruck "Weicheier" schrecklich findest, dann ist der im Fußballsport nicht selten zu finden.
Er bezieht sich zumeist auf Spieler (Typen), die z. B. Zweikämpfen aus dem Weg gehen, nur dann gute Leistungen bringen, wenn es "läuft", ansonsten eher "abtauchen".
Die praktisch Mitläufer sind.
Solche Mitläufer werdem im Fußballdeutsch eben Weicheier genannt.
Wenn einer dann, wenn ich einem Zweikampf aus dem Weg gehe, zu mir sagt, "eh Du Weichei, hau mal richtig dazwischen" fasse ich das nicht krumm auf, sondern weiß, was derjenige meint.

Wenn Ähnliches im Berufsleben passiert, einer z.B. sagt "eh Du Weichei, kümmere Dich mal darum, dies (oder jenes) zu erledigen", dann wäre das etwas völlig anderes.
Dann wäre es so, wie Du es interpretierst zu werten, nämlich unschön bzw. eine unhöfliche Beleidigung.

Zurück zu NM.
Nimm den Kader der erfolgreichen Nationalspieler.
Ob es die Weltmeister um Beckenbauer, Matthäus oder Schweinsteiger waren, in all diesen Teams standen eine Menge an Spielern, eben Typen, die den Anführer-Typ verkörperten.
Deshalb hatten sie, neben ihrer fußballerischen Klasse, diese Erfolge.

Nimm hingegen die jetztige Generation.
Nenne mir Spieler, die dann vorangehen, wenn es scheiße läuft.
Ausgenommen Neuer und eben Kimmich, ist da nichts.
Keiner haut mal dazwischen.
Keiner pusht den anderen mit seiner Körpersprache.
Keiner wehrt sich, gegen eine drohende Niederlage, gleich recht nicht eine solche geschichtsträchtige Niederlage.
Nein, alle schauen schön nett und lieb zu, wie die sich ebenfalls oder tatsächlich im Neuaufbau befindlichen Spanier, uns so richtig eine überwatschen.

Ja, sie sind alle nett und lieb.
Zu lieb ..... AUF DEM PLATZ gegen den Gegner.
Und waren bzw. sind fußballerisch den Spaniern haushoch unterlegen.
Lieb und nett sind an sich sehr begrüßenswerter Wesenszüge.
Nur nicht auf dem Platz.

Warum ist das so?
Weil alle Spieler, beginnend im Jugenbereich, speziell in den Schulungen der DFB-Nachwuchsteams so erzogen werden.
Und zudem in Schematas, die diesen Talenten den individuellen Handlungsspielraum berauben.
DAS nennt man dann im Fußballjargon, glattgebügelt.
Sie können praktisch nichts dafür, der Verursacher sind de facto die Ausbildungsgrundlagen des DFB.
Ihnen wird ganz einfach die Selbstbestimmung für's eigenverantwortliche Handeln auf dem Platz, nicht in die Wiege gelegt, sondern damit sogar entzogen.

So gesehen, muss man sich nicht wundern, wenn die Ginter's, Werner's, Tah's, Max's, etc. zu Mitläufern (Weicheiern) mutieren.
Sie befinden sich seit ihrer frühesten Jugend in einem Konzept, dass sie in ein Korsett zwängt, das ihnen und den deutschen Fußball nicht gut tut.
Hinzu kommt, dass einigen von denen die fußballerischen Fähigkeiten für einen Nationalspieler gar nicht gegeben sind.

Das meinte ich und wollte nicht etwa einzelne Spieler beleidigen.
Meine Kritik bezog sich auf dem DFB, dessen Ausbildungskonzepte und besonders auf die, die das dann so beschissen fortsetzen bzw. umsetzen, wie dieser Bierhoff und der Popeljogi.

Wegen dem Sachverhalt, dass diese Pfeifen noch immer am Ruder sind, kann man wohl kaum von einem Umbruch reden.
Ein Umbruch beginnt am Kopf des Fisches, denn dort beginnt er nämlich zuerst zu stinken
Und, diese Fische heißen Löw, Bierhoff und, diese als DFB-Präsident auftretende Witzfigur Keller (eigentlich ein sympathisch wirkender Mensch).
 
Back
Top