Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Also in Frankreich und Italien hat das geklappt. Weil sich die meisten Menschen ja dran halten und nicht die Revolution proben. Aber ich will ja gar keine Ausgangssperren, du hast halt gefragt wie man private Feiern verhindert. Nun, genau SO.

Du fingst aber mit Ausganssperren an, auf meine Meinung, das eine Demokratie keine Möglichkeit hat, private Feiern komplett zu unterbinden.
Und das ist eben schlicht nicht möglich.
Und auch in Frankreich oder Italien hat das mit Sicherheit nicht zu 100% funktioniert. Oder hast du in der Zeit alle Häuser ständig überwacht? :denk:
 
Ja richtig, in Bremen zb gibt es ja das El Mundo, ein riesen Laden in einem alten Speicher. Nicht weit entfernt im selben Speicher ein toller Syrer, das Al Dar. Die müssten nicht schließen. Aber bevor man hier überspezifisch wird, wo es nur um einen Monat geht, würde ich glaube ich auch eher die Gießkanne anwenden.

Das mit dem "pro Gießkanne" werden die betroffenen Gastronomen vermutlich anders sehen, auch wenn es "nur" ein Monat ist. Und das mit Recht, besonders weil der erste Lockdown schon an ihre wirtschaftliche Substanz ging, so dass ein weiterer Monat ohne Einnahmen dem einen oder anderen Gastronom das Genick brechen könnte.

PS: ich kenne das El Mundo sogar noch zu den Zeiten, wo es in der Vegesacker Straße in Walle untergebracht war - wesentlich gemütlicher und uriger als jetzt die "Mensa-Atmosphäre" im alten Hafenspeicher.
 
Und das mit Recht, besonders weil der erste Lockdown schon an ihre wirtschaftliche Substanz ging

Nein! Sie bekommen 75% ihrer Einnahmen aus November 2019 und das ist MEHR als sie aktuell im "Normalbetrieb" einnehmen würden. Kein Gastronom geht pleite. Nur du und ich können nicht mehr ins Restaurant.

PS: ich kenne das El Mundo sogar noch zu den Zeiten, wo es in der Vegesacker Straße in Walle untergebracht war - wesentlich gemütlicher und uriger als jetzt die "Mensa-Atmosphäre" im alten Hafenspeicher.

Findest du? Ich finde das Renoir ist ebenso wie das El Mundo vorher eher in Richtung Kantine/Mensa einzuordnen. Klar, die Lagerhalle im Speicher ist jetzt nicht der gemütliche kleine Spanier, aber dafür hatte man auch vor Corona schon genug Abstand zu den anderen Gästen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Keiner würde ich auch nicht sagen, aber der November sollte für die meisten gesichert sein, wenn die Auszahlung vernünftig und zeitnah läuft.

Das was den meisten (naja, die zwei die ich kenne :) ) eher auf den Zeiger geht ist a) das sie wieder in Kurzarbeit müssen und b) die Sorge vor dem danach. Ob die Leute wieder kommen. Wie gesagt, die 75% dürften für fast alle ein ordentliches Einnahmeplus darstellen.

Jetzt aber die Quizfrage: Bekommen sie das Geld auch dann, wenn sie "To Go" verkaufen? Oder MÜSSEN sie komplett schließen um das Geld zu bekommen?
 
Ich beziehe mich auf FESTE Behauptungen wie "Es gab 20.000 Suizid seit April" (was ja fast 4 Mal soviel wäre wie normal), Aussagen im Konjunktiv oder mit Einschränkungen sollte jeder, der nicht nur Überschriften liest, einordnen können.

Ach so, ich bezog das auf die feste Behauptung, die täglich bombastisch aufbereiteten Headlines mit Infektionszahlen würde tatsächlich die Gefährlichkeit des Virus abbilden. Das hat ja immens Panik geschürt in diesem Land. Sorry...
 
und wie verhindert man damit private Feiern?
Steht dann in jedem Treppenhaus in jedem Haus Tag und Nacht ein Polizist?

Feiern im privaten Raum wird man nicht komplett verhindern, aber es geht hier auch eher um größere Veranstaltungen mit 50+ Personen. Die wenigsten Menschen werden in Ihrer privaten Wohnung oder Haus so eine große Zahl an Personen einladen. Selbst mit 25 Personen zuhause werden die meisten (räumlich) überfordert sein. Mal davon abgesehen dass es dann auch andere rechtliche Einschränkungen gibt zum Beispiel den Lärmschutz und deswegen auch nochmal weniger (hart) gefeiert wird - und das ganz ohne "Blockwart".
 
Das mit dem "pro Gießkanne" werden die betroffenen Gastronomen vermutlich anders sehen, auch wenn es "nur" ein Monat ist. Und das mit Recht, besonders weil der erste Lockdown schon an ihre wirtschaftliche Substanz ging, so dass ein weiterer Monat ohne Einnahmen dem einen oder anderen Gastronom das Genick brechen könnte.

PS: ich kenne das El Mundo sogar noch zu den Zeiten, wo es in der Vegesacker Straße in Walle untergebracht war - wesentlich gemütlicher und uriger als jetzt die "Mensa-Atmosphäre" im alten Hafenspeicher.
Dazu kommt, dass sie zum Teil investiert haben, um die Corona Regeln zu erfüllen. Heizstrahler, Plexiglas, Lüftung etc. Dass sie jetzt dennoch schliessen müssen erschüttert zu Recht ihr Vertrauen in Staat und Regierung, und das wiederum ist mmn fatal. Die Schließung ohne fundierte Studien und Zahlen ist try and error auf Kosten der Gastronomie. Daher widerrufe ich meinen Like zu Deiner Aussage, dass das hoffentlich gerichtlich kippt, nicht.
 
Hmm... Wird sicher so sein, teilweise in besser betuchten Gegenden.
Kenne aber genug Straßen, auch bei uns in der relativen Nachbarschaft, wo sicher niemand auch nur einen Mucks sagen wird wenn zu laut, da man gerne am nächsten Tag noch heile Reifen an seinem Auto haben möchte...

Ja auch das mag sein - wie gesagt unterbinden kann man das nicht zu 100% aber man reduziert die Anzahl an Personen & Veranstaltungen doch erheblich. Vor allem durch die räumliche Einschränkung.
 
Ja auch das mag sein - wie gesagt unterbinden kann man das nicht zu 100% aber man reduziert die Anzahl an Personen & Veranstaltungen doch erheblich. Vor allem durch die räumliche Einschränkung.

Seh ich ein wenig anders. Man "sperrt" die vernünftigen Leute, die sonst ins Restaurant / Kneipe gehen und sich an die Bestimmungen halten ein, aber die unvernünftigen, die sich eh nicht an Konzepte / Regeln halten, für die ändert sich nichts. Die wären eh zu Hausen am Feiern und das werden sie auch weiterhin.

Wird man sehen, wie die Zahlen sich entwickeln.
Signifikant sinken werden diese mMn erstmal nicht - dafür hocken die Menschen jetzt viel zu dicht zu Hause aufeinander.
 
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