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CK82
Guest
Wenn sie vom Gegenteil überzeugt wäre, gäbe es jetzt mMn keine Schließung. Von daher finde ich - und das kommt in diesem Thread selten vor- die Anmerkung von @Klatti5 durchaus berechtigt. Ich habe die radikalen Maßnahmen bezogen auf Restaurants, Hotels, Museen etc. im Frühjahr für nachvollziehbar betrachtet und befürwortet, weil damals nicht bekannt war, wie sich das Virus verbreitet und welche Vorkehrungen sinnvoll sein könnten, um eine Verbreitung zu verhindern. Jetzt, ein paar Monate und diverse Studien und Datenerhebungen später, sollte man diesbezüglich deutlich mehr wissen und basierend auf diesem Wissen sinnvolle Maßnahmen beschließen sowie die Beweggründe für die ergriffenen Maßnahmen fundiert und transparent kommunizieren. Ansonsten besteht mMn nicht nur das (erhebliche) Risiko von noch stärkerer Nichtakzeptanz, sondern schlimmstenfalls auch von aktivem Widerstand. Und Szenen wie zum Teil in Italien bei den Protesten gegen die Beschränkungen möchte ich hier nicht sehen.



Vor allem hätte man viel früher (sprich vor sechs bis acht Wochen) konsequent gegen die Infektionstreiber vorgehen müssen. Da konnte man die Infektionskette noch gut nachvollziehen und hat eben die privaten Veranstaltungen identifiziert. Jetzt geht es nicht mehr und man haut auf alles was sich bewegt...
Der Sommer war geprägt von Streitereien der Landesfürsten und man hat sich im Endeffekt gegenseitig bei den Maßnahmen zur Öffnung verschiedener Bereiche überboten, im März war es genau andersrum und jetzt fängt es wieder an wie im März (vgl. Söder in Bayern der noch mehr die Zügel anzieht). Und das im Endeffekt nur, weil man vor eben sechs bis acht Wochen nicht den nötigen Schneid hatte gegen bestimmte Aktionen vorzugehen - da hat man sich noch an Maskenverweigerern an Bahnhöfen abgearbeitet...
- die Anmerkung von 


