Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Natürlich und das ist auch sehr bitter gerade bei den von dir genannten Fälle, ... Da würde ich mich dann wenn möglich sogar rechtlich beraten lassen, ob man dort noch jemanden zur Verantwortung ziehen kann.

Ist es, ja. Und hier findet derzeit, wie schon im Frühjahr, eine Wertung / Abwertung der Patienten statt, die mMn nicht nur unverhältnismäßig sondern auch moralisch falsch ist,
Wer zuerst (ernsthaft) krank ist, hat zuerst behandelt zu werden und nicht verschoben zu werden "weil es KÖNNTEN! ja Patienten kommen, denen es schlechter geht".
Wird, soweit ich weiß, auch geprüft werden, bzw. man wird wohl bei nem Anwalt nachfragen.
 
Gibts eigentlich schon Statistiken darüber, wie viele Todesfälle durch verschobene Operationen (weil nicht lebensbedrohlich und Corona ist wichtiger) zu beklagen sind oder wird das am Ende schön untern Teppich geschoben?
Kenne mittlerweile (über 1-2 Ecken) deren 6, aber noch keinen einzigen Fall von Corona in 1. oder 2. Stufe...

Haben diese 1-2 Ecken auch erwähnt, ob die Todesursachen im Zusammenhang mit den offenbar nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen stehen oder gänzlich andere waren, so dass sie auch nach der OP daran hätten versterben können?
 
Da ist mMn. das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es würde mich wundern, wenn nicht viele Betreiber die Klagen vor den Verwaltungsgerichten schon in der Schublade haben. Zumal die Regierung langsam wirklich EXTREM aufpassen muss. In den Medien wird mittlerweile nur noch vom "Corona-Kabinett" gesprochen. Hatten wir nicht mal sowas wie ein Parlament? Der Lockdown wird so nicht kommen, da bin ich fast überzeugt von.
:tnx:
Ich hoffe, dass Du mit Deiner Einschätzung Recht behältst und finde die Nichtberücksichtigung des Parlaments auch extrem problematisch.
 
Da ist mMn. das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es würde mich wundern, wenn nicht viele Betreiber die Klagen vor den Verwaltungsgerichten schon in der Schublade haben. Zumal die Regierung langsam wirklich EXTREM aufpassen muss. In den Medien wird mittlerweile nur noch vom "Corona-Kabinett" gesprochen. Hatten wir nicht mal sowas wie ein Parlament? Der Lockdown wird so nicht kommen, da bin ich fast überzeugt von.
Richtig.

Dazu eine plausible Erklärung eines Rechtsexperten in der gestrigen heute-Sendung (ab ca. 11:00)
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-19-uhr/201028-heute-sendung-19-uhr-100.html
der mMn zu Recht die Ansicht vertrat, dass die Gerichte darüber entscheiden müssen, in wie weit eine Regierung das Parlament umgehen darf.
 
Haben diese 1-2 Ecken auch erwähnt, ob die Todesursachen im Zusammenhang mit den offenbar nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen stehen oder gänzlich andere waren, so dass sie auch nach der OP daran hätten versterben können?

In zwei Fällen waren es verschobene Herzoperationen ("nicht aktuell lebensbedrohlich") die (nach dem eigentlich geplantem Termin) Herzinfarkte zur Folge hatten. Da denke ich schon, ja. Bei den restlichen weiß ich nur von verschobenen OP's (Krebsverdacht in einem Falle) und lt. Angehörigen wohl auch ursächlich weil nicht behandelt.
 
Richtig.

Dazu eine plausible Erklärung eines Rechtsexperten in der gestrigen heute-Sendung (ab ca. 11:00)
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-19-uhr/201028-heute-sendung-19-uhr-100.html
der mMn zu Recht die Ansicht vertrat, dass die Gerichte darüber entscheiden müssen, in wie weit eine Regierung das Parlament umgehen darf.

Ich erwarte ja durchaus von einer Regierung, dass sie handelt wenn es geboten ist und sich hinterher ihrer Verantwortung stellt. In welcher Form auch immer. Das Problem das ich aktuell habe, ist, das im Sommer nichts getan worden ist und nun wieder alles übers Knie gebrochen wird. Man hätte ja Pläne formulieren können die für verschiedene Szenarien dann zur Anwendung kommen und diese dann im Parlament diskutieren lassen. Aber dieses Forum ist ja das beste Beispiel dafür wie beliebt es ist wenn man sich mit unangenehmen Dingen beschäftigt. Es ist ja nicht so, als hätten nicht so gut wie alle Virologen genau das vorhergesagt was jetzt passiert. Die waren dann aber alle negativ oder diktatorisch und wollten einer 2. Welle die es nicht gibt das Wort reden, so wie es die Krankheit nicht gibt, etc. etc.
 
@Fliegenfänger

Danke für die Info. Bei den Herzinfakten sieht es scheinbar so aus; allerdings muss auch berücksichtigt werden, dass Herz-OPs ein vergleichsweise hohes Restrisiko haben, so dass Patienten auch nach einer erfolgten OP an einem Infakt versterben können. Und Krebs ist bekanntermaßen eine so heimtückische Krankheit, die auch bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung tragische Folgen haben kann. Nicht dass der Eindruck entsteht, dass ich Ärzte für Halbgötter in Weiß halte, aber wenn solche Dinge aus zweiter, dritter oder wievielter Hand auch immer berichtet werden und somit wesentliche Informationen fehlen, ist es schwer einschätzbar ob das Versterben von Patienten durch eine rechtzeitige OP definitiv hätte verhindert werden können.
 
Ich erwarte ja durchaus von einer Regierung, dass sie handelt wenn es geboten ist und sich hinterher ihrer Verantwortung stellt. In welcher Form auch immer. Das Problem das ich aktuell habe, ist, das im Sommer nichts getan worden ist und nun wieder alles übers Knie gebrochen wird.

Dass muss man auch von einer Regierung erwarten, dass sie sich an die Gepflogenheiten des demokratischen Parlamentarismus hält. Gerade in heutiger Zeit, wo in immer mehr Staaten die demokratischen Prinzipen und Rechte von Regierungen, aber auch von Oppositionellen zum Teil demagogisch mit den Füßen getreten werden. Und wenn dann auch noch - nur mal so am Rande - sich ein gesellschaftspolitisch Vorgestriger namens Friedrich Merz um den Vorsitz der größten Regierungspartei und somit wohlmöglich auch das Kanzleramt bewirbt, dann ziehen noch mehr dunkle Wolken über die Rechte des Parlaments auf.
 
Ist es, ja. Und hier findet derzeit, wie schon im Frühjahr, eine Wertung / Abwertung der Patienten statt, die mMn nicht nur unverhältnismäßig sondern auch moralisch falsch ist,
Wer zuerst (ernsthaft) krank ist, hat zuerst behandelt zu werden und nicht verschoben zu werden "weil es KÖNNTEN! ja Patienten kommen, denen es schlechter geht".
Wird, soweit ich weiß, auch geprüft werden, bzw. man wird wohl bei nem Anwalt nachfragen.
Ich habe mich tatsächlich nicht genauer mit dem verschieben von OPs beschäftigt, dachte aber tatsächlich das es da eher um Sachen ging wie kosmetische OPs, NachOps wo die Hilfsmittel entfernt werden etc.
 
@Fliegenfänger

Danke für die Info. Bei den Herzinfakten sieht es scheinbar so aus; allerdings muss auch berücksichtigt werden, dass Herz-OPs ein vergleichsweise hohes Restrisiko haben, so dass Patienten auch nach einer erfolgten OP an einem Infakt versterben können. Und Krebs ist bekanntermaßen eine so heimtückische Krankheit, die auch bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung tragische Folgen haben kann. Nicht dass der Eindruck entsteht, dass ich Ärzte für Halbgötter in Weiß halte, aber wenn solche Dinge aus zweiter, dritter oder wievielter Hand auch immer berichtet werden und somit wesentliche Informationen fehlen, ist es schwer einschätzbar ob das Versterben von Patienten durch eine rechtzeitige OP definitiv hätte verhindert werden können.

Jepp, das nach OPs durchaus Risiko da ist, weiß ich.
Finden die OPs aber gar nicht erst statt, weil wegen Corona, ist das Risiko mMn höher, zumindest in zwei Fällen gerade geschehen.

Den Rest nehm ich auch "nur" auf und ob das wirklich mit der Verschiebung zusammen hängt weiß man nie - der Verdacht kommt aber schon auf und selbst, wenn man davon ausgeht, das die Todesfälle eh passiert wären, war es mMn falsch zu verschieben.
Das ist unmenschlich und unwürdig, meiner Ansicht nach, solange man nicht selektieren muss!, weil es nicht genügend Betten gibt, im Vorfeld zu entscheiden, wer behandelt wird und wer nicht....

Dass muss man auch von einer Regierung erwarten, dass sie sich an die Gepflogenheiten des demokratischen Parlamentarismus hält. ....

besonders, wenn man den "Feind der Demokratie" mit der AFD da sitzen hat, denen man so wunderbares Futter gibt - bin auf die nächste Wahl sehr gespannt und würde vermuten, das die Flügel (links wie rechts) eher zunehmen denn verlieren werden, bei dem was gerade passiert bzw. passieren könnte, wenn die Gerichte nicht einschreiten und diverse Dinge wieder kippen.
 
Haben diese 1-2 Ecken auch erwähnt, ob die Todesursachen im Zusammenhang mit den offenbar nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen stehen oder gänzlich andere waren, so dass sie auch nach der OP daran hätten versterben können?
Was soll das? Wenn @Fliegenfänger über 1-2 Ecken gehört hat, dass Menschen aufgrund einer verschobenen Herzopration verstorben sind, dann hat man das einfach mal zur Kenntnis zu nehmen. Unsicherheiten sind schon genug enthalten in dieser Aussage, da muss man nicht noch Mutmaßungen anstellen nach dem Motto:
die OPs hätten nicht verschoben werden dürfen.
(klar kann man auch eine Herz-OP verschieben, z.B. in der Abwägung, legt man einen Bypass oder setzt man einen Stent, ersteres ist eine ungleich schwerere OP als das Setzen eines Stent), oder
Haben diese 1-2 Ecken auch erwähnt, ob die Todesursachen im Zusammenhang mit den offenbar nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen stehen oder gänzlich andere waren, so dass sie auch nach der OP daran hätten versterben können?
Einfach mal einen Beitrag stehen lassen!
 
@Lübecker

Ich habe keine Mutmaßungen geäußert, sondern verschiedene möglich Ursachen dargestellt.

Im Übrigen sollte es jeder Mitforisten und jedem Mitforisten selbst überlassen werden, worüber sie/er sich äußert, oder möchtest du dir das etwa "vorschreiben" lassen? Wohl kaum, oder? ;)
 
Da ist mMn. das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es würde mich wundern, wenn nicht viele Betreiber die Klagen vor den Verwaltungsgerichten schon in der Schublade haben. Zumal die Regierung langsam wirklich EXTREM aufpassen muss. In den Medien wird mittlerweile nur noch vom "Corona-Kabinett" gesprochen. Hatten wir nicht mal sowas wie ein Parlament? Der Lockdown wird so nicht kommen, da bin ich fast überzeugt von.
Zustimmung, bis auf den letzten Satz. Ich bin mir da nicht mehr sicher. Hoffe wirklich, dass du recht behältst und die Judikative ihren Job macht, wenn man sich auf die Legislative (die doch die Exekutive kontrollieren soll) schon nicht mehr verlassen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ne, so ist es nicht, auch wenn du es nicht verstehst. Und schon alleine das über 1-2 Ecken, ach komm mach doch eh kein Sinn darauf einzugehen. das kannst du doch unmöglich ernst gemeint haben.


Was du glaubst oder nicht, ist mir scheiß egal.
Das du mir Dummheit und meinen Arbeitskollegen / Bekannten Lüge unterstellst... Nun ja.

Jeder so wie er oder sie oder es halt meint...
 
Wo meinte Frau Merkel denn das Gegenteil?
Wenn sie vom Gegenteil überzeugt wäre, gäbe es jetzt mMn keine Schließung. Von daher finde ich - und das kommt in diesem Thread selten vor ;) - die Anmerkung von @Klatti5 durchaus berechtigt. Ich habe die radikalen Maßnahmen bezogen auf Restaurants, Hotels, Museen etc. im Frühjahr für nachvollziehbar betrachtet und befürwortet, weil damals nicht bekannt war, wie sich das Virus verbreitet und welche Vorkehrungen sinnvoll sein könnten, um eine Verbreitung zu verhindern. Jetzt, ein paar Monate und diverse Studien und Datenerhebungen später, sollte man diesbezüglich deutlich mehr wissen und basierend auf diesem Wissen sinnvolle Maßnahmen beschließen sowie die Beweggründe für die ergriffenen Maßnahmen fundiert und transparent kommunizieren. Ansonsten besteht mMn nicht nur das (erhebliche) Risiko von noch stärkerer Nichtakzeptanz, sondern schlimmstenfalls auch von aktivem Widerstand. Und Szenen wie zum Teil in Italien bei den Protesten gegen die Beschränkungen möchte ich hier nicht sehen.
 
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