Bremen
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Bremer Freimarkt als Freizeitpark auf Zeit?
https://www.weser-kurier.de/bremen/...itpark-auf-zeit-vorstellen-_arid,1931320.html
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Mal auf die einzelnen Punkte eingegangen:
- Es gibt immer noch zahlreiche Menschen, die ihrem Beruf/ihrer Arbeit nicht nachgehen dürfen/können
Habe ich bereits gechrieben, dass ist vor allem für Kulturschaffende, Künstler oder auch Schausteller eine ziemlich bescheidene Zeit, aber da müssen wir als Gesellschaft einspringen und mir ist kaum ein anderer Staat bekannt, der so gute Sicherungssysteme hat wie wir
Da muss ich gleich mal einhaken. Welche Sicherungssysteme währen denn das genau?
Etwa die der ersten Bazooka, die nur für Betriebliche Ausgaben eingesetzt werden durfte, aber nicht für Miete und Lebenserhalt? Nir haben aber selbstständige Schauspieler und Sprecher z.B. gar keine und waren daher nicht Nutzungsberechtigt.
Oder doch sie zweite "Bazooka" die zunächst nur für mitglieder der KSK zugänglich war, obwohl bir ein drittel etwa der freien Künstler Mitglieder sind. Und dazu noch die ausgeschlossen wurden die das erste Paket in Anspruch genommen hatten.
Oder meinst du den vereinfachten zugang zu Hartz 4 für die Künstler der von vielen Jobcentern schlicht ignoriert wurde und trotzdem auf Ersparnisse teilweise zurückgegriffen werden musste. Nicht immer, doch genug das es bemerkbar ist.
Viele private Theater und Kulturhäuser müssen schon jetzt Insolvenz anmelden weil sie keine Veranstaltungen abhalten dürfen.
Die großen Musicals sind noch zu, da sich die erlaubte Zuschauermenge nicht rechnet.
Und die Theater die öffnen machen weiter Verlust.
Also... welches Sicherungssystem meinst du.
Ich bin einer von ca. 5% der Künstler, unterhalb der Stargrenze, der echt glück gehabt hat und im Sommer tatsächlich spielen durfte, wo alle anderen Sommerspielstätten hohe verluste gefahren und abgesagt haben und teilweise nicht wissen ob sie nächstes Jahr wieder öffnen können. Ich habe Glück gehabt. Aber nein, die Veranstaltungsbranche wird nicht gut abgefedert. Von einer Perspektive ganz zu schweigen. Und der Umstand das es in anderen Ländern evtl schlechter aussieht, macht das nicht im geringsten besser.
Unter den derzeitigen Umständen und Vorzeichen schon jetzt größere Veranstaltungen für den Rest des Jahres mehr oder minder abzusagen, ist untragbar, und ich befürchte dass das dicke ende für einige Veranstalter, häuser etc noch kommen wird
Ich bin eher rücksichtsvoll! Mein Kumpel vom Samstag ist bspw. selbständig, der kann sich keine Quarantäne (mehr) leisten. Der kämpft mittlerweile um seine finanzielle Existenz. Glaubst Du allen Ernstes, ich würde im Falle einer Infizierung von mir dem Gesundheitsamt mitteilen, das ich am Samstag mit ihm unterwegs war? Oder denen das Restaurant nennen, in denen wir essen waren? Auch die kämpfen um ihre Existenz, können sich keine weitere Schließung mehr erlauben sonst wars das für die. Manche von euch hier haben echt gut reden, sicherer Job oder sichere Rente, was scheren mich dann Selbständige und so....
Nein mein Lieber, das ist nicht asozial sondern rücksichtsvoll!
) zeichnet und nicht er sei einer. Ja, hat ja auch, außer ihm, niemand behauptet. Derart Schutzreflexe ohne vorherigen Vorwurf hat man auch hier schon gelesen. Naja, ein gutes hat es vielleicht: Das war jetzt nicht Dresden und Pegida oder so, das war buchstäblich vor der eigenen Haustür. Vielleicht entfernt man jetzt ja mal die rechte Scheuklappe und geht entschieden gegen die Rechtsradikalen vor.Spielt es eine Rolle wo es besser ist? Es ist nicht tragbar. Millionen Künstler haben vom Staat quasi ein Berufsverbot auferlegt bekommen. Seit nunmehr 6 Monaten. Und es gibt keine wirkliche Hilfe, noch eine Entschädigung, noch eine Perspektive.Nein - ich meine unser allgemeines soziales Sicherungssystem. Oder mal zur Gegenfrage zu kommen: Wo genau ist das denn besser?
Du sprichst definitiv einen Aspekt an, der ziemlich schief läuft, und das, was Du schreibst, deckt sich mit Berichten von Freunden, die freischaffende Künstler sind. Denen wurde teils erklärt, sie könnten doch ALG, Wohngeld etc beantragen, was verständlicherweise frustrierend und wenig hilfreich ist. Zum Teil helfen sie sich mit Crowdfunding, was natürlich auch nur begrenzt funktioniert. Hier sehe ich nicht zuletzt Kommunen in der Verantwortung. Hier bei mir gab es im Sommer Freiluft-Veranstaltungen, die Zeit ist jetzt allerdings vorbei. Erste Konzerte in kleinem Rahmen gibt es auch so langsam wieder. Fair und angemessen fände ich allerdings tatsächlich eine Unterstützung abhängig vom entgangenen Umsatz. Das gab/gibt es nicht nur für Zahnärzte, sondern auch für Reiseveranstalter.Spielt es eine Rolle wo es besser ist? Es ist nicht tragbar. Millionen Künstler haben vom Staat quasi ein Berufsverbot auferlegt bekommen. Seit nunmehr 6 Monaten. Und es gibt keine wirkliche Hilfe, noch eine Entschädigung, noch eine Perspektive.
Zahnärzten wurden z.B. sofort bis zu 90% ihres Vorjahreseinkommens zugesichert. Schauspieler und künstler konnten sich, mit glück, über einmalig 3000, abgespeist und seitdem im Regen stehen gelassen. Veransraltungstechniker sind gezwungen ihr Equipment zu verkaufen oder sie Schulen um. Ist das der Weg?
Es ist ja löblich zu sagen die Gesellschaft soll dafür einspringen. Doch erstens wie soll das aussehen? Und zweitens die selbe Gesellschaft die schon zu Beginn der Pandemie den Künstlern so etwas wie "lern was vernünftiges" oder "hättest du mal was zurück gelegt" zu rufr?
Es ist die Politik die hier was Unternehmen muss. Aber scheinbar wird hier lieber eine ganze Branche wissentlich hingerichtet.
Spielt es eine Rolle wo es besser ist? Es ist nicht tragbar. Millionen Künstler haben vom Staat quasi ein Berufsverbot auferlegt bekommen. Seit nunmehr 6 Monaten. Und es gibt keine wirkliche Hilfe, noch eine Entschädigung, noch eine Perspektive.
Zahnärzten wurden z.B. sofort bis zu 90% ihres Vorjahreseinkommens zugesichert. Schauspieler und künstler konnten sich, mit glück, über einmalig 3000, abgespeist und seitdem im Regen stehen gelassen. Veransraltungstechniker sind gezwungen ihr Equipment zu verkaufen oder sie Schulen um. Ist das der Weg?
Es ist ja löblich zu sagen die Gesellschaft soll dafür einspringen. Doch erstens wie soll das aussehen? Und zweitens die selbe Gesellschaft die schon zu Beginn der Pandemie den Künstlern so etwas wie "lern was vernünftiges" oder "hättest du mal was zurück gelegt" zu rufr?
Es ist die Politik die hier was Unternehmen muss. Aber scheinbar wird hier lieber eine ganze Branche wissentlich hingerichtet.
Denn man hätte ja auch das ganze Geld für Menschen die a) genug Geld haben in Urlaub zu fahren und b) dies auch noch in Risikogebiete tun, dafür verwenden können ein paar kulturelle Testballons steigen zu lassen um damit Kreativen und Künstlern praktisch zu helfen. Und jeden einzelnen der oder die aus Risikogebieten kommt, zur Kasse bitten müssen. Bis hin zu Geldstrafen.
- eine Reise zu buchen ist momentan Lotteriespiel, da sich nahezu täglich die Voraussetzungen ändern können
Das Schlimmste was passieren kann ist, dass man danach 5 - 14 Tage in Quarantäne muss.

Wenn Du schon nicht dezidiert auf @CK82 s Beitrag reagierst, dann ja vielleicht stattdessen auf meine von gestern oder den vergleichbaren von @Christian Günther heute..... Oder fehlen Dir dafür Argumente....?![]()

Du hast Dir ja richtig Mühe gegeben, zu allen vor mir aufgeführten Punkten (die übrigens nur eine kleine Auswahl waren, sonst hätte ich hier Seiten vollschreiben müssen) relativierende Kommentare zu geben.
Mir ist es dagegen viel zu zeitaufwendig und mühsam, darauf wieder mit meinen (Gegen)Argumenten einzugehen.
Nur kurz noch zu oben zitiertem Punkt: Man merkt, Du befasst Dich wenig mit der Reisebranche. Ich kann Dir versichern, das weitaus schlimmeres passieren kann als eine Quarantäne danach in Deutschland. Recht hast Du allerdings damit, das es ja jedem selbst überlassen ist, in Risikogebiete zu reisen und das es Alternativen dafür gibt (zumindest für Touristen, es gibt ja noch anderweitige wichtige Gründe für evtl. Reisen in Risikogebiete).


Nicht der Sache mit Drosten...
