Deshalb ist es nachvollziehbar, daß die hiesige Politik a) sich primär vom vermutlich kompetentesten deutschen Virologen beraten lässt
Es ist dieser Punkt der mich immer wieder verzweifeln lässt. Es passiert etwas, für das wir keinen Plan haben. Nicht mal ansatzweise (selbstverschuldet im übrigen). Aber es gibt in Deutschland eine Instanz deren Existenzberechtigung es ist, in solchen Fällen die Regierung zu beraten. Das RKI. Und daneben noch die Charité. An wen wendet man sich denn bitte sonst??? Soll man erst mal eine Konferenz einberufen und eine Auswahl von 20 Virologen/Epimediologen/Soziologen/Politikern/etc. wählen? Das wäre so, als wenn man nicht der Feuerwehr vertraut, sondern fordert das auch noch andere Stimmen gehört werden und auch die Feuerwehren der Nachbargemeinden gehört werden sollten, obwohl es dort Stimmen gibt das es gar nicht brennt, während 10 Meter weiter die Innenstadt abfackelt.
Richtig ist, wir müssen darauf vorbereitet sein, dass sowas wieder passieren wird und dann müssen Prozesse ausgearbeitet sein, zum Beispiel eben bereits bestimmte Experten/Gremien die aktiviert werden können und in denen ein breiteres Spektrum an Sichtweisen herrscht. Sichtweisen(!), nicht zwingend Meinungen. Lernen aus dem was wir gemacht und unterlassen haben, lernen aus dem was andere Staaten gemacht oder eben nicht gemacht haben. Die positiven Aspekte übernehmen, wie zb von Drosten angesprochen bez. der Japanischen Strategie vor allem bei Schulen. Die negativen anerkennen und ändern.
Es wird immer grotesker, nein, lustiger...