Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Bei letztgenannten gibst Du dir selber die Antwort.
Meine Vorstellungen laufen in die Richtung, dass Bundesländer z.B. Regelungen finden in der Touristik. Ein schönes Beispiel gefällig?
Die Menschen aus Hamburg und Niedersachsen reisen zu tausenden an die Strände von S-H, um Sonne und Wasser zu genießen mit dem Ergebnis, das die Strände/Orte überfüllt werden bzw. belagert werden. Mecklenburg-Vorpommern sperrt die Tagestouristen einfach aus, keine Einfahrt, Kontrollen, Bußgelder. Das geht/ging so weit, das z.B. Lübecker, die zur Halbinsel Priwall (gehört zu Lübeck) an die Ostsee wollten, nicht durch M-V fahren durften! Jetzt haben sie in einem Verwaltungsakt eine Transiterlaubnis zur Durchfahrt erschaffen (gab es vor 30 Jahren auch schon mal). Das sind die Dinge, die mich stören. Jedes Land macht sein eigenes Ding, ob sinnvoll oder nicht. Ich denke, Beispiele zum Wahnsinn der Überregulierung gibt es zu Hauf.
Inhaltlich stimme ich Dir zu. Das ist aber in dem föderalen System, das wir mit allen Vor und Nachteilen haben, wie von Dir angemerkt Sache der Länder...Abhilfe schuefe nur ein Ende des föderalen Systems.
 
Das ist aber unmöglich umzusetzen, damit schüfest du einen Lex Bundesliga.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht was so schwierig an einer einheitlichen Regelung in der Bundesliga sein soll. Ob jetzt 2 Spieler in Köln infiziert werden, 2 in Düsseldorf oder 2 in Dresden. Das wird man wohl gleich bewerten können?
Man kann es auch kompliziert machen
 
Ich weiß ehrlich gesagt nicht was so schwierig an einer einheitlichen Regelung in der Bundesliga sein soll. Ob jetzt 2 Spieler in Köln infiziert werden, 2 in Düsseldorf oder 2 in Dresden. Das wird man wohl gleich bewerten können?
Man kann es auch kompliziert machen

Das Problem dabei ist:
schafft man für die Fußballer einheitliche Schritte, muss man das für alle anderen Bereiche auch tun.
 
Ich weiß ehrlich gesagt nicht was so schwierig an einer einheitlichen Regelung in der Bundesliga sein soll. Ob jetzt 2 Spieler in Köln infiziert werden, 2 in Düsseldorf oder 2 in Dresden. Das wird man wohl gleich bewerten können?
Man kann es auch kompliziert machen
Damit würdest Du die Box der Pandora öffnen, denn dann will der nächste eine einheitliche Regelung für x und der übernächste für y. Inhaltlich stimme ich Dir komplett zu, nur haben wir ein föderales System mit fest zwischen Bund und Ländern verteilten Kompetenzen, und wenn man das nach Belieben aushöhlt, kann man es auch abschaffen. Von daher geht es nur einheitlich, wenn die Länder sich darauf verständigen, und nicht, weil eine DFL oder wer auch immer es will.
 
Inhaltlich stimme ich Dir zu. Das ist aber in dem föderalen System, das wir mit allen Vor und Nachteilen haben, wie von Dir angemerkt Sache der Länder...Abhilfe schuefe nur ein Ende des föderalen Systems.
Aber man könnte auch Absprachen treffen, die in die selbe Richtung gehen. Entscheidungen treffen, nur weil ich als Land eigenständig bin, halte ich für kontraproduktiv. Um bei meinem Beispiel zu bleiben: es dürfen keine Tagestouristen einreisen, aber Arbeitnehmer reisen fröhlich jeden Tag hin und her. Ergibt für mich unterm Strich keinen Sinn.
 
Aber man könnte auch Absprachen treffen, die in die selbe Richtung gehen. Entscheidungen treffen, nur weil ich als Land eigenständig bin, halte ich für kontraproduktiv. Um bei meinem Beispiel zu bleiben: es dürfen keine Tagestouristen einreisen, aber Arbeitnehmer reisen fröhlich jeden Tag hin und her. Ergibt für mich unterm Strich keinen Sinn.
Ob jemand rein darf, weil er dort arbeitet oder weil er am Strand liegen will, macht für mich schon einen Unterschied....
 
Aber man könnte auch Absprachen treffen, die in die selbe Richtung gehen. Entscheidungen treffen, nur weil ich als Land eigenständig bin, halte ich für kontraproduktiv. Um bei meinem Beispiel zu bleiben: es dürfen keine Tagestouristen einreisen, aber Arbeitnehmer reisen fröhlich jeden Tag hin und her. Ergibt für mich unterm Strich keinen Sinn.
Für mich ergibt es sehr wohl Sinn. Es ist doch wohl ein Unterschied, ob Arbeitnehmer oder Freizeit!
 
Das hat man doch aber für die Bundesliga sowieso schon getan.
Ja, in Sachen Geisterspiele. Allerdings, soweit ich weiß, nicht durch Aushebeln der gegebenen Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern in irgend einer Weise. Wenn daher einheitliche Quarantäneregelungen für den Fußball ohne Aushebeln der gegebenen Zuständigkeiten erreicht werden, weil sich die Länder auf ein einheitliches Vorgehen einigen, perfekt. Wenn aber nicht, dann ist es eben so, und mir allemal lieber als eine Abschaffung des föderalen Systems.
 
Für mich ergibt es sehr wohl Sinn. Es ist doch wohl ein Unterschied, ob Arbeitnehmer oder Freizeit!
Es geht mit um die Gefahr der Ansteckung. Das AN reisen dürfen ist doch selbstverständlich, nur, kann sich die Friseurin aus Herrenburg nicht bei Kunden in ihrem Laden in Lübeck anstecken und zu Hause ungewollt als Virenschleuder fungieren? Es geht mir um die Vergleichbarkeit.
Der Mensch aus M-V fährt lustig an die belebte Ostseeküste (Travemünde, Timmendorf, Scharbeutz, Niendorf) und abends erschöpft nach Hause.
Dem Lübeck-Tourist wird aber untersagt aus Lübeck-Stadt nach Lübeck-Priwall zu fahren?
Um hierzu eine Relation zu schaffen: Der Bremer darf nicht nach Bremerhaven, weil Niedersachsen zugemacht hat. Wäre das in Ordnung?
 
Nochmal: Arbeit und Freizeit sind wohl nicht zu vergleichen oder? Über den Rest habe ich nicht gesprochen. Das mit von Lübeck nach Lübeck durch M-V ist mMn auch seltsam, aber sowas kommt eben vor....

EDIT: Kommt man da nicht hin ohne durch M-V zu fahren? Wie war das zu Zeiten der DDR?
 
Der Mensch aus M-V fährt lustig an die belebte Ostseeküste (Travemünde, Timmendorf, Scharbeutz, Niendorf) und abends erschöpft nach Hause.
Dem Lübeck-Tourist wird aber untersagt aus Lübeck-Stadt nach Lübeck-Priwall zu fahren?
Um hierzu eine Relation zu schaffen: Der Bremer darf nicht nach Bremerhaven, weil Niedersachsen zugemacht hat. Wäre das in Ordnung?
Ich stimme Dir zu, dass das schwachsinnig ist. In diesem Fall verstehe ich, ehrlich gesagt nicht, dass Schleswig Holstein nicht analog Mecklenburg Vorpommern dem Tagestourismus den Riegel vorgeschoben hat. Denn mit Blick auf die Begrenzung von Menschen am Strand war das die sinnvollste Option. Alternativ hätte vielleicht jemand, der eine Wohnung oder ein Hotel für 2 Wochen gebucht hat, keinen Strandzugang - das kann's wohl kaum sein, insb. mit Blick darauf, dass so jemand viel mehr Geld da lässt als ein Tagestourist und ggf. nach so einer Erfahrung nie wieder ein Hotel oder eine FeWo dort bucht. Warum Schleswig Holstein sich anders entschieden hat als Mecklenburg Vorpommern, kann ich nicht bewerten. Allerdings gibt's nur die Optionen a) föderales System mit diesen Unzulänglichkeiten oder b) kein föderales System. Und da bevorzuge ich a).
 
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