Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Ja, die Zielsetzung war Europa, was nach der Vorsaison auch vernünftig war. Trotzdem wird wohl niemand davon ausgegangen sein, dass man das mal eben schaffen würde, so wie du es darstellst, sondern dafür hätte schon so gut wie alles passen müssen, man hätte quasi eine perfekte Saison spielen müssen. Realistisch wäre wohl eine Einordnung irgendwo im Mittelfeld der Tabelle gewesen, so um Platz 10 rum.

Und dass das Verletzungspech durch höhere Mächte zustande gekommen sei, wurde ja in der PK zur Analyse gerade nicht gesagt, sondern es wurden auch zu dem Punkt eigene Fehler eingestanden.
Nö, im Vorbeigehen schaffst du Europa nicht.
Wir schon gar nicht, natürlich muss da sehr Viel funktionieren.
Mittelfeldplatz ist realistischer, da bin ich bei dir.
Lief schon ziemlich viel schief und mit der Portion Glück und Hilfe sind wir dringeblieben.
Hätte ich nicht mit gerechnet, offen gesagt.
 
Ich würde nächstes Jahr kein Ziel mehr ausgeben, sondern eine eigene Erwartungshaltung in der Art; Wir möchten so schnell wie möglich so viele Punkte wie möglich sammeln und wir erwarten das sich jeder diesem Ziel unterordnet und alles dafür gibt! Diese Erwartungshaltung muss dann über die Saison immer wieder mal öffentlich erneuert werden und auch vor allem mit Leben ggü. den Spielern gefüllt werden. Offener Stammplatzkampf für alle, bei anhaltender Schlechtleistung droht die Bank auch für etablierte Stammkräfte, Niederlagen werden nicht schön geredet, bei Siegen wird nicht sofort Spannung rausgenommen und die Bremer Genügsamkeit hochgefahren, man kann nämlich auch bei Siegen noch Verbesserungspotential finden und und und ...

Was keinen Sinn in meinen Augen macht ist ein Ziel wie Europa auszugeben, um dann vereinsseitig in Opossum-Stellung tatenlos daneben zu stehen, wenn es nicht klappt und die ganze Saison über keinen Spieler, geschweige denn die Mannschaft zu kritisieren. Ein Ziel auszugeben ohne Baukasten/Maßnahmen zu haben oder nicht anwenden zu wollen, die bei Ziel-Verfehlung dann greifen, macht einfach keinen Sinn. Es sei denn man meint das Ziel erreicht sich von alleine. Tut es aber in der Regel nicht. Ich würde erstmal eine vernünftige Erwartungshaltung durchgängig im Verein implementieren! Damit wäre schon viel gewonnen!

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Korrekt, es muß ENDLICH ein Umdenken erfolgen. Seit nun mehr 10 Jahren haben u.a. Selbstzufriedenheit, mangelnde Professionalität, Betriebsblindheit, zu engen persönlichen Verbindungen, Wagenburgmentalität und dgl. zu einem Siechtum geführt, welches uns mehrmals bedrohlich nahe an die 2. Liga brachte. Es ist zu hoffen, daß diese fürchterliche Saison allen Verantwortlichen und anderen Leuten mit Einfluß auf die Geschicke von Werder die Augen dafür geöffnet haben, daß der Irrweg der letzten Dekade nicht weitergehen kann, so daß nicht nur ein Umdenken, sondern auch ein entsprechend professionelles Handeln erfolgt. In Zeiten, in denen Geld immer eine größere Rolle spielt, ist es für Clubs wie Werder schwer, sich im Konzert der Großen weiter zu etablieren, aber es fällt leichter, wenn man Denken und Handeln an die Gegebenheiten und Erfordernissen des Profifußball-Geschäfts ausrichtet und diese nicht unter die eigene Philosophie und/oder langjährige Männerfreundschaften stellt.
 
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Korrekt, es muß ENDLICH ein Umdenken erfolgen. Seit nun mehr 10 Jahren haben u.a. Selbstzufriedenheit, mangelnde Professionalität, Betriebsblindheit, zu engen persönlichen Verbindungen, Wagenburgmentalität und dgl. zu einem Siechtum geführt, welches uns mehrmals bedrohlich nahe an die 2. Liga brachte. Es ist zu hoffen, daß diese fürchterliche Saison allen Verantwortlichen und anderen Leuten mit Einfluß auf die Geschicke von Werder die Augen dafür geöffnet haben, daß der Irrweg der letzten Dekade nicht weitergehen kann, so daß nicht nur ein Umdenken, sondern auch ein entsprechend professionelles Handeln erfolgt. In Zeiten, in denen Geld immer eine größere Rolle spielt, ist es für Clubs wie Werder schwer, sich im Konzert der Großen weiter zu etablieren, aber es fällt leichter, wenn man Denken und Handeln an die Gegebenheiten und Erfordernissen des Profifußball-Geschäfts ausrichtet und diese nicht unter die eigene Philosophie und/oder langjährige Männerfreundschaften stellt.

Das Problem ist aber, dass man sich mal wieder wirtschaftlich selbst ins Knie geschossen bzw. der Spielräume beraubt hat. Hinzu kommen die schon diskutierten Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Aber grundsätzlich gebe ich euch bei Recht: Werder braucht einen grundlegenden Mentalitätswandel. Aber auch das forderten wir ja schon in den letzten Jahren KATS. Man gab sich immer zufrieden, hat nie nach größerem gestrebt und sich entsprechend aufgestellt. Damals lies sich das mit den sportlichen Ergebnissen, welche erzielt wurden, gut kaschieren, aber schon die 2007 ins Schwäbische verschenkte Meisterschaft, hat dieses Problem deutlich werden lassen.
 
Was soll dann die Auflistung der großen Vereine? Da herrschen einfach vollkommen andere Rahmenbedingungen und die komplette Situation ist einfach nicht ansatzweise vergleichbar. Wenn Bayern ein Ziel nicht erreicht, können sie den Trainer feuern und ne Menge anderer guter Trainer stehen bereits auf der Matte, weil Bayern als europäischer Topclub eben unheimlich attraktiv ist und auch die entsprechenden Gehälter zahlen kann. Wenn ein Verein wie Werder hingegen in Kohfeldt einen talentierten Trainer gefunden hat, wird eben ganz genau überlegt, ob man den nach zwei starken und einer miserablen Saison direkt feuert, weil man sich fragen muss, welche Alternativen denn eigentlich bereit stehen.
 
Falls es Dir entgangen ist: Werder spielt in derselben Spielklasse wie die genannten Vereine. Insofern muss Werder, wenn Erstklassigkeit gewünscht, mit den Vereinen konkurrieren. Bei München etc. herrscht das Leistungsprinzip....und damit haben sie Erfolg. Werder mit seinem familiären ‚Wird-schon-werden’-Vorgehen seit Schaafs Absturz 2011 nicht mehr.
Irgendwelche Fakten, die dagegen sprechen?
Keine?

Danke. Dann hat sich das Versorgungsmodell Werder 2011+x erfolgreich das absurdum geführt.

Es kommt kein Trainer mehr nach Bremen, weil inzwischen jeder in Deutschland weiß, dass Bremen den Status als dauerhafter Bayern-Konkurrent und CL-Stammgast leichtfertig und unnötig hergeschenkt hat (danke auch an Allofs), weil man in Bremen immer zu lange am Bewährten festhält und damit unkreativ geworden ist. Damals an Allofs/Schaaf, heute am Trainer Kohfeldt. Was der in Bremen Mit Baumann und Bode für einen Schaden angerichtet hat...das dauert Jahre, bis sich Werder davon erholt. Und ich gehe jede Wette (ich hoffe, ich liege falsch), dass Bremen in den nächsten zwei Jahren absteigen muss, weil dem Verein in den beiden kommenden Saisons zuviel Substanz (=Geld) fehlt, um sich konkurrenzfähig aufstellen zu können. Auch das wäre übrigens nicht nötig gewesen.... aber Bode & Friends haben es so gewollt.
 
Wie soll er dir folgen können, wenn er nicht einmal in der Lage ist die Aussagen von FB richtig zu interpretieren und
sich an den Fakten zu orientieren.
Er geht doch vielmehr nach seinem Gefühl und versucht durch Haarspalterei eine unsinnige Diskussion vom Zaun zu
brechen. Gestellte Fragen kann er nicht beantworten bzw. versucht sich ebenso nebulös zu verhalten wie er z. B.
FB eine Fehleranalyse bescheinigt, weil dieser in zwei Satz verlauten ließ, ..... Als Geschäftsführer Fußball bin ich für die
Rahmenbedingungen im sportlichen Bereich verantwortlich. Ich übernehme die Gesamtverantwortung für die Saison.
Ich bin in der Lage, Fehler öffentlich einzustehen.......

Wo bitte gesteht FB welche Fehler öffentlich ein? Was will er konkret ändern? Welche Verantwortlichkeit stellt er her , wenn er sie
erwähnt?
Dazu der Hammer, sich über die Mannschaft/Spieler in der Fehleranalyse herzumachen. Natürlich hat man hier auch über die Fehler
der Mannschaft zu reden, aber erst dann, wenn ich meine Fehler selbst erkannt, benannt und/oder Konsequenzen gezogen habe.
Herr Baumann, im Gegensatz zu Ihnen hat der Cheftrainer diese Selbstverständlichkeit besessen und letztendlich sich auch eine Glaubwürdigkeit
verdient.
Dieser GFS hat in meinen Augen keine berufsspezifische Fachkompetenz und in diesem Zusammenhang (Person und Geschäftsbereich)
von dem Bestmöglichen zu reden ist genauso der Bruderschaft verschrieben, s. h. da greift wie auch in anderen Fällen ein Verhaltensmuster
des gegenseitigen Schutzes/Decken/Versorgung. Alle Entscheidungen die unter diesen Aspekten getroffen werden, dienen dem Einzelnen, sind aber nicht unbedingt zum Wohle des Vereins.


 
Falls es Dir entgangen ist: Werder spielt in derselben Spielklasse wie die genannten Vereine. Insofern muss Werder, wenn Erstklassigkeit gewünscht, mit den Vereinen konkurrieren. Bei München etc. herrscht das Leistungsprinzip....und damit haben sie Erfolg. Werder mit seinem familiären ‚Wird-schon-werden’-Vorgehen seit Schaafs Absturz 2011 nicht mehr.
Irgendwelche Fakten, die dagegen sprechen?
Keine?
Ja, München, Dortmund und Leipzig sind nur so viel erfolgreicher als Werder, weil dort das Leistungsprinzip herrscht und bei Werder vermeintlich nicht. Klar. :D
Was soll denn Leistungsprinzip überhaupt genau bedeuten? Für dich anscheinend, dass, wenn schlechte Leistungen über einen bestimmten Zeitraum gebracht werden, die entsprechende(n) Person(en), die dafür verantwortlich sind, automatisch gefeuert werden sollten. Das ist aber so pauschal nun mal Blödsinn. Denn schauen wir uns mal den Fall Kohfeldt an, erkennt man, dass er hier die ersten zwei Jahre gute bis sehr gute Arbeit mit den Profis gemacht hat und letzte Saison dann ein knappes Jahr ziemlich schlechte. Er ist ein junger, offenbar auch sehr talentierter Trainer, wie man in den ersten beiden Jahren erkennen konnte. Warum sollte er nun wegen des Leistungsprinzips gefeuert werden? Schaut man sich seine gesamten Leistungen an, erkennt man, dass er der beste Trainer seit Schaaf bei Werder ist, was die Punkte pro Spiel angeht. Die Saison 18/19 war die mit Abstand beste seit zehn Jahren. Und schaut man sich die letzte Saison an, erkennt man zudem, dass er zwar über weite Strecken keine gute Arbeit abgeliefert hat und es einige Kritikpunkte gibt, allerdings die Umstände zusätzlich auch ihren Teil zu dieser katastrophalen Saison beigetragen haben, insbesondere die Füllkrug-Verletzung, die man eben kaum einer Überlastung durch falsch konzipiertem Training zuschreiben kann, sondern die einfach durch einen unglücklichen Zweikampf verursacht wurde. Weiterhin erkennt man, dass die Mannschaft nach der Coronapause bereits um einiges stärker als vorher agiert hat, Kohfeldt und sein Team haben also offenbar in der Pause einige Fehler analysieren und beheben können.
Ich hätte es trotzdem gut verstanden, wenn man Kohfeldt nach dieser Saison rausgeschmissen hätte. Genauso kann ich aber auch verstehen, dass man ihn behält, da es eben auch hierfür gute Gründe gibt. Die letzte Saison bietet einfach die große Möglichkeit, dass ein junger Trainer wie Kohfeldt eine Menge daraus lernt und daher gestärkt aus der Situation hervorgeht. Den Lerneffekt würde man sich nehmen, wenn man Kohfeldt jetzt feuern würde. Zudem wäre halt die Frage, die ich im letzten Post auch schon aufgeworfen habe und die eben auch einen Unterschied zwischen Bayern und uns darstellt, wer als Ersatz bereit stehen würde. Ich nehme an, die interessanten Kandidaten werden sich nicht gerade die Klinke in die Hand geben, und das in einer sowieso schon verkürzten Sommerpause. Daher habe ich vollstes Verständnis dafür, und es widerspricht eben auch nicht diesem so oft zitierten Leistungsprinzip, dass mit Kohfeldt weitergemacht wird, ebenso wie bei Baumi, auch wenn ich bei ihm etwas skeptischer bin, was die weitere Entwicklung angeht.

Und da du ja meinst, Werder sei unkreativ: es ist btw auch alles andere als kreativ, genau das zu machen, was vermutlich alle anderen machen würden.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wo bitte gesteht FB welche Fehler öffentlich ein?
Das habe ich dir mehrfach erklärt und es reicht auch, einfach die PK anzuschauen. Wenn du das nicht verstehen willst oder nicht kannst, ist das natürlich Pech. Aber so zu tun, als würdest ausgerechnet du dich an den Fakten orientieren, wenn du gleichzeitig schreibst, es ginge darum Baumanns Aussagen richtig zu interpretieren, ist schon recht amüsant. ;)
 
Ja, München, Dortmund und Leipzig sind nur so viel erfolgreicher als Werder, weil dort das Leistungsprinzip herrscht und bei Werder vermeintlich nicht.

Bei Werder herrscht kein Leistungsprinzip. Sonst würden nicht wochenlang Spieler im Formtief auflaufen (Beispiel ME/Osako etc. in der abgelaufenen Saison), Spieler wie Sahin wären nicht geholt worden, Kohfeldt wäre nicht mehr Trainer, die Physioabteilung wäre eher personell verändert worden und Dimanski wäre nicht erst Jahre nach dem Klasnic-Fall aus der Funktion genommen worden.

Ich verstehe aber, das bei Dir der Wille zählt, Leistung bringen zu wollen.

Bei mir reicht das nicht. Ich lege Kriterien an und sehe dann nach einiger Zeit den Ertrag - oder eben nicht. Wenn der Ertrag nicht stimmt, ist die Leistung nicht erbracht.

Damit ist dieser Dialog auch beendet. Ich sage Dir den Abstieg Werders in den nächsten beiden Jahren voraus. Weil Werder Werder bleiben soll und meinungslose Fans wie Du diese Grütze einem Blender wie Bode aus der Hand fressen.
 
Wie soll er dir folgen können, wenn er nicht einmal in der Lage ist die Aussagen von FB richtig zu interpretieren und
sich an den Fakten zu orientieren.
Er geht doch vielmehr nach seinem Gefühl und versucht durch Haarspalterei eine unsinnige Diskussion vom Zaun zu
brechen. Gestellte Fragen kann er nicht beantworten bzw. versucht sich ebenso nebulös zu verhalten wie er z. B.
FB eine Fehleranalyse bescheinigt, weil dieser in zwei Satz verlauten ließ, ..... Als Geschäftsführer Fußball bin ich für die
Rahmenbedingungen im sportlichen Bereich verantwortlich. Ich übernehme die Gesamtverantwortung für die Saison.
Ich bin in der Lage, Fehler öffentlich einzustehen.......

Wo bitte gesteht FB welche Fehler öffentlich ein?
Na ja, man den Verantwortlichen inkl. FB nun nicht vorwerfen, daß sie Fehler nicht eingestanden haben, sei es zB in der kruden Kaderzusammenstellung, den Irrtümern in der Belastungssteuerung sowie der bis in den Spätherbst grassierenden Schönrederei. Was man ihnen jedoch vorwerfen kann bzw. muß, ist, daß sie bei diesen für Aussenstehende offensichtlichen Dinge, nicht rechtzeitig die Bremse gezogen haben, um den freien Fall eher zu stoppen. Hier haben zu lange Betriebsblindheit, Mangel an Selbstrefelxion und dgl. geherrscht.


Was will er konkret ändern? Welche Verantwortlichkeit stellt er her , wenn er sie
erwähnt?
Berechtigte Frage. Aber bei der Vielzahl an Baustellen kannst du nicht mal eben in 3 Tagen einen Masterplan erstellen und diesen der Öffentlichkeit präsentieren. Mir ist es lieber, wenn die Herren sich die erforderliche Zeit nehmen, um die Misstände gründlich zu beheben. Mangelende Weitsicht bzw. Flickschusterei hatten wir in den letzten Jahren zu Hauf.


Dazu der Hammer, sich über die Mannschaft/Spieler in der Fehleranalyse herzumachen. Natürlich hat man hier auch über die Fehler
der Mannschaft zu reden, aber erst dann, wenn ich meine Fehler selbst erkannt, benannt und/oder Konsequenzen gezogen habe.
Herr Baumann, im Gegensatz zu Ihnen hat der Cheftrainer diese Selbstverständlichkeit besessen und letztendlich sich auch eine Glaubwürdigkeit
verdient.
Dieser GFS hat in meinen Augen keine berufsspezifische Fachkompetenz und in diesem Zusammenhang (Person und Geschäftsbereich)
von dem Bestmöglichen zu reden ist genauso der Bruderschaft verschrieben, s. h. da greift wie auch in anderen Fällen ein Verhaltensmuster
des gegenseitigen Schutzes/Decken/Versorgung. Alle Entscheidungen die unter diesen Aspekten getroffen werden, dienen dem Einzelnen, sind aber nicht unbedingt zum Wohle des Vereins.
:tnx: :tnx::tnx:
 
Bei Werder herrscht kein Leistungsprinzip. Sonst würden nicht wochenlang Spieler im Formtief auflaufen (Beispiel ME/Osako etc. in der abgelaufenen Saison), Spieler wie Sahin wären nicht geholt worden, Kohfeldt wäre nicht mehr Trainer, die Physioabteilung wäre eher personell verändert worden und Dimanski wäre nicht erst Jahre nach dem Klasnic-Fall aus der Funktion genommen worden.

Ich verstehe aber, das bei Dir der Wille zählt, Leistung bringen zu wollen.

Bei mir reicht das nicht. Ich lege Kriterien an und sehe dann nach einiger Zeit den Ertrag - oder eben nicht. Wenn der Ertrag nicht stimmt, ist die Leistung nicht erbracht.

Damit ist dieser Dialog auch beendet. Ich sage Dir den Abstieg Werders in den nächsten beiden Jahren voraus. Weil Werder Werder bleiben soll und meinungslose Fans wie Du diese Grütze einem Blender wie Bode aus der Hand fressen.
:top::top: guter Kommentar leider gehe ich auch davon aus
Was ich aber nicht verstehe ist das Bode und Baumann doch eigentlich was vom Fußball verstehen müssten ?? Waren doch Vice Weltmeister der andere Europameister
 
Dimanski....:XD: Wenn's darum geht seinen Frust zu verabeiten ist manchem wirklich nichts zu dumm. Was kommt als nächstes, unsere Schwäche bei Standards am Beispiel Kutzop?
 
Bei Werder herrscht kein Leistungsprinzip. Sonst würden nicht wochenlang Spieler im Formtief auflaufen (Beispiel ME/Osako etc. in der abgelaufenen Saison),
Maxi hat sicherlich keine gute Saison gespielt, gerade wenn man die Vorsaison im Kopf hat, haben die im positiven Sinne auffälligen Momente gefehlt. Er war aber über weite Strecken auch nicht richtig schlecht, sondern überwiegend einfach ziemlich durchschnittlich und sehr unauffällig. Trotzdem war er immer noch sehr lauffreudig, nicht immer auf intelligente Weise, aber doch teilweise wichtig, um entstandene Lücken zu schließen. Natürlich war das keine gute Saison für ihn, gar keine Frage. Aber er war auch gar nicht so leicht zu ersetzen, auch weil ganz einfach die Alternativen gefehlt haben, zum einen, weil die Kaderplanung dieses Jahr in die Hose gegangen ist und die vielen Verletzungen ihr übriges dazu beigetragen haben, zum anderen, und da kommen wir wieder auf den Unterschied zwischen Teams wie Bayern, Dortmund, Leipzig auf der einen Seite und Werder auf der anderen, weil Werder ganz einfach nicht das Geld hat, um sich einen so breiten Kader zuzulegen wie die genannten Teams. Einfach so mal eben einen Spieler wie Maxi Eggestein zu ersetzen, ist für Werder eben nicht so leicht.
Schaut man sich Osako an, sieht man, dass dieser zu Saisonbeginn recht gute Leistungen gebracht hat, dann in ein Tief gerutscht ist und zu der Zeit eben auch aus der Startelf geflogen ist. Gleiches hat sich wiederholt, nachdem er dann wieder in der Startelf ran durfte, aber wiederum miese Leistungen gebracht hat. Zum Ende der Saison durfte er dann wieder und hat dann durchschnittlich bis gut gespielt. Am Ende ist er immerhin auch, zusammen mit Rashica, unser bester Torschütze gewesen.
Spieler wie Sahin wären nicht geholt worden
:denk: Das macht einfach keinen Sinn.
Genau darum ging es doch im Post davor. Schön, dass du einfach null darauf eingehst.
die Physioabteilung wäre eher personell verändert worden
Dass da etwas falsch gelaufen ist, wurde ja eingestanden. Und gehandelt wurde schließlich auch, was deiner Behauptung, es würde nicht nach dem Leistungspinzip gehandelt, eigentlich eher widerspricht. Weißt du, welche Gründe nun genau vorlagen, dass die Veränderungen nicht eher passiert sind?
Dimanski wäre nicht erst Jahre nach dem Klasnic-Fall aus der Funktion genommen worden.
Das sind mal ganz alte Kamellen und da hing, wenn ich das richtig im Kopf habe, ja auch ein ziemlicher juristischer Rattenschwanz mit dran.

Übrigens ist nicht jeder Fehler, der mal passiert, gleichbedeutend damit, dass das Leistungsprinzip nicht gelte. Es können auch ganz simple Fehleinschätzungen ursächlich für bestimmte Entscheidungen sein. Soll vorkommen.

Damit ist dieser Dialog auch beendet. Ich sage Dir den Abstieg Werders in den nächsten beiden Jahren voraus. Weil Werder Werder bleiben soll und meinungslose Fans wie Du diese Grütze einem Blender wie Bode aus der Hand fressen.
Jetzt ist man also meinungslos, wenn man eine andere Meinung vertritt. Großartig :D

Mal ehrlich: dass das Blödsinn ist, hätte dir auch selber auffallen können. Wäre ich meinungslos, hättest du doch keinen Grund, gegen meine Meinung zu argumentieren. :denk:
 
Lese hier ständig mit Verwunderung, dass Kohfeldt vor dieser Grottensaison, zwei gute Jahre als Chefcoach gehabt haben soll ...wo waren das bitte 2 Jahre oder besser gesagt 2 Saisons ?
Kohfeldt übernimmt den Posten vom freigestellten Nouri im Oktober in der Saison 2017/2018 .
Darüber hinaus, wird hier gerne vergessen, dass Kohfeldt auch als Co, 2014-2016,unter Skripnik maßgeblich an zwei verkorksten Saisons beteiligt war...
 
Gut, dann sind es eben 1,75 Saisons statt 2. Macht das einen großen Unterschied?
 
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