Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Kohfeldt führt Selbstgespräche und Baumann motiviert...… soll sich jeder seinen Reim drauf machen.

Weser Kurier vom 05.07.2020

https://www.weser-kurier.de/werder/...ir-doch-alle-von-getraeumt-_arid,1921921.html
Ich find den Absatz hier viel schlimmer:

"Florian Kohfeldt weiß sehr genau, was an diesem Montag im beschaulichen Heidenheim auf dem Spiel steht. Er kann Werder Bremen in der zweiten Liga versenken und seine noch junge Trainerkarriere damit erheblich beschädigen. Oder er kann den für Werder existenziell wichtigen Klassenerhalt schaffen „und damit der große Gewinner sein“, wie Weltmeister Rudi Völler dieser Tage sagte. Alles spitzt sich nun in diesem einen Spiel zu."
 
Wenn Völler oder Streich, Kohfeldt aus der Entfernung und ohne Einblicke in Abläufe zu haben, über den Klee loben, klatschen viele hier Beifall und verweisen auf den fußballerischen Sachverstand dieser Personen....
Wenn aber ein Bratseth, Borowka, Rost oder Burdenski ( die mit Sicherheit näher dran sind) offensichtliche und berechtigte Kritik üben, dann sind es genau die Gleichen hier, die versuchen es mit den üblichen Floskeln abzuwerten und in die Schublade der Nestbeschmutzer zu stecken...
Vielleicht steckt da ja auch System dahinter...
...aus Sicht von Streich & Co. ist Werder, wenn nicht in dieser, dann aber (vielleicht :ugly: ) in der nächsten Saison als Konkurrent zu betrachten? :D

Ich hatte damals doch auch immer gehofft, dass der HSV seine stets frühzeitig "angebrannten" Trainer möglichst lange behalten hatte. :kaffee:
 
Die Corona-Pause hat ja im Endeffekt dazu geführt, dass einige Spieler im Laufe der Saison noch fit zu bekommen waren...diese Pause dann als negativ darzustellen würde ja im Umkehrschluss einige Vorabanalysen ad absurdum führen...denke die Verletztenmisere muss bis zum bitteren Ende proforma für diese Horrorsaison herhalten, damit die Hauptverantwortlichen sich dahinter verstecken können...
Einerseits ja...aber man setzt anderseits ja auch immer stark auf das Vergessen der Presse & Fans:

https://www.butenunbinnen.de/sport/...iga-abstiegskampf-kohfeldt-prognosen-100.html

Muss man ja wohl so deuten. :D

Pass auf...am Ende sind wir dann deswegen abgestiegen, weil wir wegen Corona die Unterstützung unserer Fans nicht im Stadion dabei hatten. :party:
 
Vielleicht steckt da ja auch System dahinter...
...aus Sicht von Streich & Co. ist Werder, wenn nicht in dieser, dann aber (vielleicht :ugly: ) in der nächsten Saison als Konkurrent zu betrachten? :D

Ich hatte damals doch auch immer gehofft, dass der HSV seine stets frühzeitig "angebrannten" Trainer möglichst lange behalten hatte. :kaffee:
Vorgeheuchelte Unterstützung in Themen die sie nicht bewerten können, denke Funkel und Streich haben da eher die allgemeine Umgehensweise der Trainerriege im Blick, also im Endeffekt Selbstschutz wenn sie mal zur Diskussion stehen.
Konstruktive Kritik ist alles andere als Nestbeschmutzung, gerade wenn diese Kritik aus dem Mund von Ex-Spielern kommt, denen man ein Herz für ihren Ex-Club ohne Eigennutzen auch abnehmen kann...Werder aber lässt sich lieber Beweihräuchern ...
 
Ich kritisiere ihn nicht als charakterlos, sondern sehe bei FK Zeichen eindeutiger Überforderung. Allein solche Aussagen wie, dass er nach 2 min bereits gesehen hat, dass der Plan nicht aufgeht und was macht er? Er wartet eine Hz-Pause und bis zur 64 min, um Wechsel zu vollziehen.
Wer hilft ihm denn in Bremen, in denen flache Hierarchien groß geschrieben werden? Boro als sein 1. Assistent zB? Oder der langjährige Coach TS?
FB ist nicht der Typ dafür. Schon als Kapitän 2004 hat er es abgelehnt, die Verhandlungen mit der Vereinsspitze wegen der Prämien zu führen. FB ist konfliktscheu. Er will doch 2025 eine Auszeit nehmen. Der fährt doch nicht mit dem Fahrrad um die Welt. Das ist dann seine zweite. Was soll uns das sagen?
Beispiel für den Werderweg: Als Ailton nach Gelsenkirchen ging, haben sich WL und KDF vehement gewehrt, einen Klose als Ersatz für 5 Mio € zu holen. Am Ende haben sie wegen des Doubles klein beigegeben. Es fehlt völlig das Unternehmerische. Und MB hat sich von WL ins Stammbuch schreiben lassen, diesen o.g. Weg fortzusetzen. Und genau das tut er mit all seinen Erscheinungen.
Wir werden abwarten, was morgen passiert? Ich glaube, dass sie maximal ein Unentschieden erreichen können. Ein 1:1 reicht ja. Selbst eine Niederlage ist mehr als wahrscheinlich. Für mich bleibt FK ein gescheiterter Trainer und ob Funkel oder Völler wirklich so eine hohe fachliche Meinung von ihm nach dieser Saison haben, lasse ich mal dahingestellt. Mit diesem Kader dermaßen abzustürzen und das alles nur auf die Verletzungen zu schieben, ist mir nicht fundiert genug.
Schon ein Hammer, was du da gegen den in der Zeit für Werder bestmöglichen Trainer so alles auffährst, alter Nestbeschmutzer... :kaffee:
 
Vorgeheuchelte Unterstützung in Themen die sie nicht bewerten können, denke Funkel und Streich haben da eher die allgemeine Umgehensweise der Trainerriege im Blick, also im Endeffekt Selbstschutz wenn sie mal zur Diskussion stehen.
Konstruktive Kritik ist alles andere als Nestbeschmutzung, gerade wenn diese Kritik aus dem Mund von Ex-Spielern kommt, denen man ein Herz für ihren Ex-Club ohne Eigennutzen auch abnehmen kann...Werder aber lässt sich lieber beweihräuchern ...
Ich rieche es übrigens bis hierher...ich sollte langsam mal die Fenster zumachen. :kaffee:
 
Pass auf...am Ende sind wir dann deswegen abgestiegen, weil wir wegen Corona die Unterstützung unserer Fans nicht im Stadion dabei hatten. :party:
Vielleicht wird es so ausgelegt...aber ich glaube, dass die drei glorreichen vier insgeheim froh darüber sind, dass keine Fans im Stadion waren und durch ihre Unmutsbekundungen kein weiterer Druck auf die Hauptverantwortlichen und Mannschaft zustande kommen konnte...
 
Vielleicht steckt da ja auch System dahinter...
...aus Sicht von Streich & Co. ist Werder, wenn nicht in dieser, dann aber (vielleicht :ugly: ) in der nächsten Saison als Konkurrent zu betrachten? :D

Ich hatte damals doch auch immer gehofft, dass der HSV seine stets frühzeitig "angebrannten" Trainer möglichst lange behalten hatte. :kaffee:
Bei Streich glaub ich das nicht. Der zeigt sich grundsätzlich gerne solidarisch gegenüber seinen Trainerkollegen. Daran ist ja auch nichts verwerflich, nur ein objektives Urteil sollte man darin halt nicht sehen.
 
Bei Streich glaub ich das nicht. Der zeigt sich grundsätzlich gerne solidarisch gegenüber seinen Trainerkollegen. Daran ist ja auch nichts verwerflich, nur ein objektives Urteil sollte man darin halt nicht sehen.
Es war in dem Fall von mir auch nicht ganz so ernst gemeint...
...aber sonst hätte es mit meiner Poente mit dem HSV nicht so dolle geklappt. :kaffee:

Die Aussage, dass sich Trainer seltenst gegenseitig ans Bein pinkeln, ist für mich absolut nachvollziehbar. Logo.
Außer vielleicht zwischen Streich und diesem Holland-One-Hit-Wonder...wie hieß er denn noch...Querbeet, Verbeek, Verballert oder so... :kaffee:
 
Der FloKo gibt schon Alles für Werder.
Ich mag ihn nach wie vor, ob es reicht weiß ich nicht, da hängen noch andere Personen drin.
Er ist immer noch ein junger Trainer, der natürlich auch Fehler macht.
Dass er Fehler macht ist menschlich und gerade als jungem Coach muß man ihm diese Fehler zugestehen. Das spricht ihn jedoch nicht von seiner Eigenverantwortung frei, aus diesen Fehlern zu lernen und entsprechende Korrekturen in seiner Vorgehensweise vorzunehmen. Sein wiederholtes Zögern in der Reaktion auf die Entwicklungen im Spiel und sein zu kollegialer Umgang mit der Mannschaft, die seinen Worten zu selten entsprechende Taten folgen ließen, zeigt, daß er diesen Lerneffekt noch nicht ausreichend beherzigt hat. Auch das spiegelt sich in den Resultaten wider.
 
Dass er Fehler macht ist menschlich und gerade als jungem Coach diese Fehler zugestehen. Das spricht ihn jedoch nicht von seiner Eigenverantwortung frei, aus diesen Fehlern zu lernen und entsprechende Korrekturen in seiner Vorgehensweise vorzunehmen. Sein wiederholtes Zögern in der Reaktion auf die Entwicklungen im Spiel und sein zu kollegialer Umgang mit der Mannschaft, die seinen Worten zu selten entsprechende Taten folgen ließen, zeigt, daß er diesen Lerneffekt noch nicht ausreichend beherzigt hst. Auch das spiegelt sich in den Resultaten wieder.
Ich würde sogar behaupten, dass er Probleme hat, Ursache und Wirkung in eine konsequente Handlungsweise zur Lösung des Problems zu überführen.
Er erscheint mir da auch einfach recht beratungsresistent zu sein.
 
So wie ich Bode verstanden habe, sind sie schon zu 90 % fertig mit der Analyse der Saison.
Wie soll man sonst Aussagen wie diese* verstehen ...
*Bode:"Wir haben aber schon in der Analyse im Winter viele Ursachen für unser Abschneiden gefunden, die nichts mit der Arbeit von Florian Kohfeldt zu tun hatten, etwa die Verletztenmisere. Für uns ist der richtige Trainer der, der die Philosophie des Klubs vertritt, der es versteht, unsere Spielphilosophie auf den Platz zu bringen und der in der Außendarstellung überzeugt. Und dass hohe Fachkompetenz die Basis ist, versteht sich von selbst. All das bringt Florian mit."

Diese Äußerung von MB ist bezeichnend für die Denkweise bei Werder: im Fokus stehen die Club- und Spielphilosophien sowie die - sicherlich nicht unwichtigen - persönliche Werte. Doch über die elementaren Dinge des Fußballsports, sprich sportlicher (und daraus resultierender wirtschaftlicher) Erfolg sowie der Weiterentwicklung der Mannschaft bzw. den enttäuschenden Resultaten dabei, verliert der AR-Vorsitzende keine einzige Silbe.

Sarkastisch formuliert muß man MB fast schon dankbar dafür sein, daß er mit dieser Stellungnahme de facto die Vermutungen bestätigte, was in den Negativrekorden und Abstiegsgefahren abzulesen war bzw. ist: daß der Werder-Weg und die Werder-Familie in der Prioritätenliste oberhalb des Erfolgs stehen.
 
Dass er Fehler macht ist menschlich und gerade als jungem Coach muß man ihm diese Fehler zugestehen. Das spricht ihn jedoch nicht von seiner Eigenverantwortung frei, aus diesen Fehlern zu lernen und entsprechende Korrekturen in seiner Vorgehensweise vorzunehmen. Sein wiederholtes Zögern in der Reaktion auf die Entwicklungen im Spiel und sein zu kollegialer Umgang mit der Mannschaft, die seinen Worten zu selten entsprechende Taten folgen ließen, zeigt, daß er diesen Lerneffekt noch nicht ausreichend beherzigt hat. Auch das spiegelt sich in den Resultaten wider.
Das seh ich genauso, dieses Festhalten an Spielsystemen, die für jeden ersichtlich nicht hinhauen und die fehlende Reaktion auf das Spielgeschehen kann man auch in jungen Jahren abstellen.
 
Diese Äußerung von MB ist bezeichnend für die Denkweise bei Werder: im Fokus stehen die Club- und Spielphilosophien sowie die - sicherlich nicht unwichtigen - persönliche Werte. Doch über die elementaren Dinge des Fußballsports, sprich sportlicher (und daraus resultierender wirtschaftlicher) Erfolg sowie der Weiterentwicklung der Mannschaft bzw. den enttäuschenden Resultaten dabei, verliert der AR-Vorsitzende keine einzige Silbe.

Sarkastisch formuliert muß man MB fast schon dankbar dafür sein, daß er mit dieser Stellungnahme de facto die Vermutungen bestätigte, was in den Negativrekorden und Abstiegsgefahren abzulesen war bzw. ist: daß der Werder-Weg und die Werder-Familie in der Prioritätenliste oberhalb des Erfolgs stehen.
Hast wohl folgendes überlesen:
Und dass hohe Fachkompetenz die Basis ist, versteht sich von selbst.
 
Sarkastisch formuliert muß man MB fast schon dankbar dafür sein, daß er mit dieser Stellungnahme de facto die Vermutungen bestätigte, was in den Negativrekorden und Abstiegsgefahren abzulesen war bzw. ist: daß der Werder-Weg und die Werder-Familie in der Prioritätenliste oberhalb des Erfolgs stehen.
Wie sagt man so schön: Die eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus.
Bin mittlerweile davon überzeugt, dass die einzige Maßnahme in der Analyse darin besteht die eigene Haut und die seiner Mitstreiter zu retten.
Eine kritische Analyse wird es nicht geben, da bin ich mir sicher...aber gerade dieser Warnschuss (bei Klassenerhalt) müsste ein personenungebundenes Aufarbeiten zwangsläufig nach sich ziehen.
Aber, wie du richtig betonst, ist die Prioritätenliste anscheinend eng verknüpft mit dem bestehenden Personal.
 
Der FloKo gibt schon Alles für Werder.
Ich mag ihn nach wie vor, ob es reicht weiß ich nicht, da hängen noch andere Personen drin.
Er ist immer noch ein junger Trainer, der natürlich auch Fehler macht.
Mit einem erfahrenen Co Trainer oder einem starken kompetenten GF Sport hätte Werder das hinbekommen können.
OK, mögen möchte ich es nicht nennen. Sein attraktiver Fußball, der Mut offensiv und auf Sieg zu spielen, als er Werder damals 2017 im Herbst übernahm, imponierte mir. Seine Art ist nicht gerade unsympathisch und seine Liebe zum Verein nehme ich ihm 100%ig ab.
Was mich nervt ist der Umgang mit manchen Spielern.... Lieblinge, die immer spielen egal wie grottig sie seit Monaten spielen. Dann werden Sahin und Egge 2 einfach, wie Lang oder Goller nicht mehr berücksichtigt.
Er hält stur an seiner falschen 9 fest. Nicht nachvollziehbar für mich.
Klar ist er jung. Aber es müsste schon einer da sein, der ihn vor selber schützt. Seine großen Auftritte in der Presse nerven mich auch immer mehr.
 
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