Frank Baumann (Sportvorstand Schalke 04)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Rudi64
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Frank Baumann hört im Sommer 2024 auf. Diese Entscheidung findet ihr...

  • .... richtig

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  • ... egal

    Votes: 8 10,8%
  • ... falsch

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Würdest du deine Kompaktheit aufgeben, wenn du eben nicht nur in diesem Spiel damit Erfolg hattest sondern in der
gesamten 2. Ligasaison? Wenn es eigentlich keinen Grund gibt, weil der Gegner offensichtlich Schwierigkeiten hatte
und man von einem Heimvorteil nicht reden kann, weil die äußeren Umstände anders sind.
Ich würde meiner Mannschaft vertrauen, verstärkt Standardsituationen bis hin zu Elfermeterschießen trainieren lassen.;)
Ich müsste eigentlich nur noch das Feuer, was in denen lodert, kontrollieren und in die richtigen Bahnen lenken.
Eine gewisse Lockerheit aufbauen.
Den Schmidt mochte ich schon immer, der braucht nicht mehr durch die Decke gehen, der weiß was er kann.
Guter Mann der Herr Schmidt.
 
jetzt weißt Du warum er immer spielt. FK und FB versuchen so den Marktwert von ME zuhalten :D weil Werder auf die Millionen aus diesem Verkauf angewiesen ist.
Dann müsste Maxi aber auch dabei mitspielen ...nur aufgestellt werden und umherirren wird den Marktwert nicht stabil halten....gibt es momentan eigentlich noch nen Markt für ihn ....Jahrmarkt vielleicht inner Losbude...
 
Wenn es so kommen soll dann schauen wir uns nächstes Jahr die zweite Liga...
Braunschweig, St. Pauli, Holstein Kiel, den HSV, Hannover und Osnabrück werden interesante Derbies.....
Auch mal was anderes, oder? :beer::schal:
 
Der würde auch bei UNS was bewegen . zumindest die Spieler , bei der Verantwortung hätt ich so meine Zweifel .

Glaube nicht das er hier was bewegen würde. Sein Erfolg basiert mMn auf sein Wissen und auch seiner Empathie,
Sein Erfolg hängt aber auch mit dem langjährigen Aufbau zusammen. Hier liegt eine Vision zugrunde
Die Spieler die dort zusammenstehen sind von ihm gewollt, geprägt und gefördert. Verbunden mit dem behutsamen
"Aufstieg" ergibt das eine hohe Masse an Vertrauen. Offensichtlich kann er mit einfachen Worten das ausdrücken
was er letztendlich von den Spielern erwartet sowie auch das Feuer entfachen um einen solchen Weg gehen zu
können. Dazu die erforderliche fachliche Kompetenz besitzt eine solche Mannschaft zusammenstellen zu können.
 
Glaube nicht das er hier was bewegen würde. Sein Erfolg basiert mMn auf sein Wissen und auch seiner Empathie,
Sein Erfolg hängt aber auch mit dem langjährigen Aufbau zusammen. Hier liegt eine Vision zugrunde
Die Spieler die dort zusammenstehen sind von ihm gewollt, geprägt und gefördert. Verbunden mit dem behutsamen
"Aufstieg" ergibt das eine hohe Masse an Vertrauen. Offensichtlich kann er mit einfachen Worten das ausdrücken
was er letztendlich von den Spielern erwartet sowie auch das Feuer entfachen um einen solchen Weg gehen zu
können. Dazu die erforderliche fachliche Kompetenz besitzt eine solche Mannschaft zusammenstellen zu können.
Das sind ja alle Fähigkeiten in einer Person die unseren 3 Protagonisten komplett fehlen und seine Interviews sind Top kein äh ähm äh, sondern komplett auf den Punkt.

:vertrag:
 
Bei Werder zählen diese Eigenschaften intern wohl mehr als Erfolg :wall:
Sonst wäre Kohfeldt schon lange Geschichte. Und Baumann wäre erst garnicht GF Sport geworden
FB wurde aus zwei Gründen GF Sport: 1. wegen langjährigen Werder-Vergangenheit und dadurch 2. die für Werder so typische Ruhe verkörpert. Letzteres ist grundsätzlich auch nicht verkehrt, denn so ein Ballyhoo wie an manch anderen Standorten erschwert erfolgreiches Arbeiten. Dieser Vorteil mutiert aber zum Nachteil, wenn dadurch eine Abwärtsspirale nicht aufgehalten wird. Der Kicker hat es im März dieses Jahres sehr gut auf den Punkt gebracht. die wichtigsten Passagen aus dem sehr umfangreichen Artikel:

Dass nun ausgerechnet Frank Baumann (44) von einem markigen Spruch aus seiner Vergangenheit eingeholt wird, ist schon eine besondere Ironie der Geschichte. "Es ist kein Ziel, am letzten Spieltag den Klassenerhalt so zu bejubeln, als hätten wir die Champions League gewonnen", erklärte Werders Geschäftsführer im Mai 2016 anlässlich seiner öffentlichen Amtseinführung [...] Im Abgleich mit heute belegt dieser Blick zurück, wie stark sportliche Ergebnisse die allgemeine Wahrnehmung beeinflussen. Baumann, das darf man festhalten, ist sich treu geblieben. Doch was in guten Zeiten als souveränes In-sich-Ruhen gilt, wirkt in der Misere wie Taten- oder gar Hilflosigkeit. Von einem Krisenmanager wird anderes erwartet.[...]


[...]Dabei wirkt Baumann persönlich gefestigt, die erhöhte Belastung und der Druck des Existenzkampfes haben in seinem Auftreten bislang keinerlei Spuren hinterlassen. Als anpackender Macher in der Misere kann er sich dennoch nicht profilieren. [...] Egal, worüber Werders Manager spricht, die damit verbundenen Emotionen unterdrückt er nahezu vollständig. Der Streit um das verlegte Bundesligaspiel in Frankfurt war dafür unlängst ein Paradebeispiel. "Wir sind sehr, sehr verärgert", formulierte Baumann - in einem Tonfall, der eher an eine Wettervorhersage erinnerte als an einen veritablen Wutausbruch.
Baumann sei "sehr ehrgeizig, auch wenn man es ihm nicht immer anmerkt", hat Bode früher einmal zum Besten gegeben. Ein treffendes Bonmot. Das Problem daran: Zu gelungener Kommunikation gehört, in gewissem Rahmen, auch die mit dem Inhalt korrespondierende Emotion. Ohne die kommen Baumanns Botschaften, selbst wenn sie klar formuliert sind, beim Empfänger letztlich nur teilweise oder schlimmstenfalls gar nicht an. Dass der Chef in der Kabine mal eine Brandrede halten könnte, von der sich die Profis kollektiv gepackt fühlen würden, ist schwer vorstellbar[...]


Vorwerfen lässt sich dem stets authentischen Baumann sein Naturell selbstverständlich nicht. Doch mangelt es ihm schlicht an jenen kommunikativen Fähigkeiten, die mit zum Anforderungsprofil seines Jobs gehören. Und die gerade in schwierigen sportlichen Zeiten besonders gefragt wären.[...]


[...] Für den Klub kommt indes erschwerend hinzu: Außer Trainer Florian Kohfeldt gibt es auf Führungsebene niemanden, der als Persönlichkeit Strahlkraft entfalten würde. In einem kicker-Interview 2018 meinte Baumann dazu: "Das Gesicht des Vereins sollte im Idealfall der Trainer sein, da gibt es keine Diskussion." Doch ob das wirklich die optimale Konstellation ist oder ein gefährlicher Trugschluss, bleibt die Frage. Ein Fußballlehrer mit einer Negativbilanz, wie sie aktuell Kohfeldt vorweist, verliert zwangsläufig dramatisch an Autorität und Aura, extern wie nach innen.
Gerade an der Trainerfrage entscheidet sich letztlich aber das Urteil über einen Manager. Steigt Werder ab, ließe sich der Vorwurf, Baumann habe einen rechtzeitigen Wechsel auf dieser Schlüsselposition versäumt, nicht mehr entkräften. Ungeachtet der Tatsache, dass Kohfeldt, den Baumann im Herbst 2017 gegen große Skepsis Außenstehender installierte, längst aus guten Gründen als historischer Glücksgriff galt. Für die aktuelle Bewertung werden die nächsten Monate ausschlaggebend sein.
Dass Baumann notwendige Entscheidungen mitunter zu lange auszusitzen versucht, belegt derweil der seit Sommer schwelende Konflikt zwischen Athletik-Leiter Axel Dörrfuß und Chef-Physiotherapeut Uwe Schellhammer. Erst Ende Februar klärte Baumann nach monatelanger Hängepartie die Fronten[...]


Das Urteil, Baumann sei im Auftreten zu wenig "Boss", ist leicht gefällt[...]Ob gerade für einen Berufsanfänger wie Kohfeldt aber nicht manchmal mehr Führung hilfreich gewesen wäre, darüber wird angesichts der eingetretenen Entwicklung nachvollziehbar diskutiert. So ist die Kaderplanung strikt am spielerischen Ansatz des 37-jährigen Fußballlehrers orientiert. Hätte da nicht der auf Profiebene wesentlich erfahrenere Baumann als Korrektiv darauf hinwirken müssen, den athletischen Aspekt nicht zu vernachlässigen? Dass Werder kaum über Profis verfügt, die mit physischer Wucht dagegenhalten können, ist jedenfalls ein eklatanter Nachteil im Abstiegskampf [...]


[...]Aber stellen die über Monate kläglichen Auftritte der Mannschaft womöglich nicht gerade ein Produkt der von Baumann zu verantwortenden, bemerkenswert harmonischen Arbeitsatmosphäre dar? Dass die Profis selbst nach dem Hinrundenfinale in Köln (0:1) trotz Platz 17 direkt aus dem Stadion in den Weihnachtsurlaub starten durften, war nur eine von mehreren zweifelhaften Maßnahmen. Und als Baumann im Herbst davon sprach, spätestens mit 50, also im Jahr 2025, eine Auszeit vom stressigen Job einlegen zu wollen, setzte er auch in eigener Sache ein fragwürdiges Signal [...]


https://www.kicker.de/772397/artikel
 
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