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Olaf Friemel
Guest
Habe jetzt mal die Situation analysiert und muss dabei zum Ergebnis kommen, das für den Trainer (und nicht nur für den), das ganze mindestens eine Nummer zu groß ist.
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Was ich übrigens bemerkenswert fand, war Füllkrugs Torjubel. Lücke ist ja wirklich schurstraks zu Kohfeldt gelaufen und hat ihn auch nach dem Spiel in sämtlichen Interviews lobend erwähnt. Bei aller berechtigten Kritik an Kohfeldt, spricht es aus meiner Sicht für den Chefcoach, dass die Spieler klar zu ihm stehen.
Taktisch mit den Nadelstichen war es gestern hervorragend, gegen Lewandoofskis Klasse kann man dann halt mal einen kassieren.
Einzig das Timing und Gespür jetzt zum richtigen Zeitpunkt früh genug die richtigen Akzente von der Bank zu bringen fehlt einfach immer noch.
Das gefällt mir viel zu oft überhaupt nicht im Spielverlauf.
Im zweiten Durchgang mehr Mut früher nochmal von der Bank dem Gegner zu zeigen, so jetzt schalten wir nochmal nen Gang hoch.
Doppelwechsel Lücke Piza direkt nach der roten Karte wäre das richtige Zeichen gewesen.
)
),

)Vielleicht hilft nur noch:
"Verdammte Axt (obwohl: das Wort ist in Bremen ja mehrfach belegt ),
jetzt wechsel doch endlich mal WENN es nötig ist und nicht immer erst ab Minute 61 oder grundsätzlich gefühlt zu spät!
Dennoch kleines Lob:
immerhin hat er gewechselt UND sogar 5 x (Ich staune )
Ich finde es immer wieder interessant, dass Kohfeldt mit seiner Vorgehensweise so als Sonderling dargestellt wird!?
Dazu nochmal angemerkt, dass in der gesamten Liga und wahrscheinlich auch Fußballwelt die meisten Wechsel ab der 60. Minute stattfinden. Ich finde es immer wieder interessant, dass Kohfeldt mit seiner Vorgehensweise so als Sonderling dargestellt wird!?
- mal widersprechen:


Du machst das am Tabellenplatz fest? Oder wie kommst du zu dieser Erkenntnis, die ich übrigens mit dir teileHabe jetzt mal die Situation analysiert und muss dabei zum Ergebnis kommen, das für den Trainer (und nicht nur für den), das ganze mindestens eine Nummer zu groß ist.

Deinem Beitrag im Grundsatz und besonders diesem Absatz stimme ich weites gehend zu. Bis auf den letzten Absatz, denn ich habe nicht den Eindruck, daß FK überschätzt wurde.Kohfeldt hat diese Saison granatenmäßig Ups, ich muss meine Wortwahl ändern. Er ist zwar nicht alleine schuld, denn da gibt es noch dieses vollkommen zu entspannte Umfeld, gepaart mit Meinungsdoktrin (keiner darf Kritik äußern, zumindestens öffentlich ist das ja klar ersichtlich und intern wird es m. E auch Denkverbote geben, weil der Unterschied zur Kom sonst zu krass wär), den sehr fragil zusammen gestellten Kader und zu guter letzt das Verletzungspech. Aber auch Kohfeldt hat insb. bei Heimspielen super sturr an gewissen Taktiken fest gehalten, die einfach sehr offenkundig nicht funktionierten und das haben sehr viele viel schneller bemerkt als er. Er wurde klar überschätzt!
Vielleicht die Heimbilanz?? 6 Punkte von möglichen 48?Du machst das am Tabellenplatz fest? Oder wie kommst du zu dieser Erkenntnis, die ich übrigens mit dir teile![]()
Die besten Trainer zeichnen sich - unter anderem!!! - durch intelligente Wechsel aus, die dem Spielverlauf entsprechen und Einfluß (tatsächlichen Einfluß) auf das Endergebnis nehmen! Hierfür gibt es ja reichlich (Bei)spiele, in denen eingewechselte Spieler dazu beigetragen haben "das Ergebnis zu drehen".
Du machst das am Tabellenplatz fest? Oder wie kommst du zu dieser Erkenntnis, die ich übrigens mit dir teile![]()
Es geht nicht um den Bedarf eines Sündenbocks, sondern darum, daß FK - wie jeder andere Trainer auch - sich an den Resultaten messen lassen muß. Daß er nicht der Alleinverantwortliche dafür ist, sondern ebenso Mannschaft, GF Sport etc. und zu einem kleinen Teil auch äußere Umstände ihre Anteile an der Misere haben, ist selbsterklärend. Stimmen die Resultate jedoch häufig nicht, steht primär der verantwortliche Coach im Fokus der Kritik; das ist ein üblicher Vorgang nicht nur im Profi-Fußball, sondern auch in unteren Klassen sowie anderen Sportarten. Auch beim SV Werder Bremen, selbst wenn dies nicht in das Idealbild der heilen, Kritik verpöhnenden Werder-Welt passt.Was Kohfeldt macht oder nicht macht spielt keine Rolle. Er ist hier für manche einfach der Schuldige weil sie einen Sündenbock brauchen und dabei spielt es überhaupt keine Rolle woran er Schuld ist.
Ich find es halt fast ein bisschen spät, jetzt erst zu dieser Erkenntnis zu kommen. Vielleicht hat er ja nen anderen Grund?Vielleicht die Heimbilanz?? 6 Punkte von möglichen 48?
Oder an 18 Niederlagen in 32 Spielen???
Immer wiederkehrende Fehler?
Schlimmer ist der Umstand, dass das jeder sieht ausser die Verantwortlichen....

Habe so viele schöne Werderjahre miterleben dürfen.... Und es ging oft um Titel oder Teilnahmen am internationalen Wettbewerb. Aber im Vergleich dazu, ist die Anspannung nicht zu vergleichen.Ich find es halt fast ein bisschen spät, jetzt erst zu dieser Erkenntnis zu kommen. Vielleicht hat er ja nen anderen Grund?![]()
Deinem Beitrag im Grundsatz und besonders diesem Absatz stimme ich weites gehend zu. Bis auf den letzten Absatz, denn ich habe nicht den Eindruck, daß FK überschätzt wurde.
Daß FK handwerkliche Fehler macht ist menschlich, und somit verständlich. Zumal er ja noch ein Coach mit wenig Erfahrung ist. Doch statt sein Wirken dort wo erforderlich rechtzeitig zu ändern, hielt er TS-like wie von Dir konstatiert zu lange stur an seinem Masterplan fest; bis er irgendwann eine Kehrtwende um 180° von Fußball Total auf Osterdeich-Cartenaccio vornahm. Eine einigermaßen herrschende Ausgewogenheit zwischen Offensive und Defensive, wie sie im heutigen Fußball erforderlich ist, war bzw. ist in beiden Varianten in großen Teilen nicht vorhanden. Entsprechend fielen die Ergebnisse vor allem in den Heimspielen aus - mit dem Resultat, daß nur mit einem Sieg im letzten Heimspiel gegen Köln eine schlechtere Heimbilanz als Tasmania Berlin aufgrund der Tordifferenz verhindert werden kann! In solch einer Situation benötigt ein junger Trainer wie FK einen starken GF Sport im Rücken, der - wie bereits in jüngerer Vergangenheit geschrieben - seiner hierarischen Verantwortung als unmittelbarer Vorgesetzter entsprechend dem strauchelnden Trainer mit Rat und Tat zur Seite steht und somit den Coach durch einen Mix aus Förderung und Forderung stärkt. Mit Treubekenntnisse allein ist keinem Trainer geholfen, das haben auch schon VS und AN hier erfahren müssen; und dieser Mangel im Bereich Führungsverantwortung kann auch nicht das Straucheln eines talentierten Trainers wie FK eindämmen.
Aber sowas von zutreffend! Und das ist genau des Pudels Kern. In Bremen konzentrieren sich alle darauf Ihr eigenes Süppchen zu verwalten, anstatt wie ein Start-up dynamisch und flexibel ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Jeder kümmert sich um alles und gibt auch konstruktive Kritik, Hauptsache der junge und fragile Laden läuft und der Erfolg kommt.
man spielt oder Heimpleiten man verursacht, Hauptsache die Ruhe wird gewahrt und bloß keine Kritik aufkommen lassen. Wir haben uns sozusagen als invertierter HSV der Lächerlichkeit preisgegeben. Und ganz oben sitzt der nette Hr. Bode in seinem Grüßonkeldasein, der das natürlich alles deckelt.Werder sieht sich nicht als ein gewinnorientierendes, fokussiertes Unternehmen an. Sie sind die Werderfamilie. In einer Familie tut man einander nicht weh. Das ist das Wesen einer intakten Familie. Die Rechenschaft dafür ziehen sie aus den Erfolgen der Vergangenheit. Wir können nicht auf Augenhöhe mit den Bayern sein, aber wir waren mal nahe dran 2004-2009. In den letzten 10 Jahren wurde alles weggeworfen und sind nun vor dem Abgrund.Werder hat ein Führungsproblem auf allen Ebenen!
Wenn du als Werderfan diese Umstände kritisierst wirst du ja ebenfalls als Erfolgsfan oder unbremisch bezeichnet und dir das Nestbeschmutzerettikett angeheftet.Werder sieht sich nicht als ein gewinnorientierendes, fokussiertes Unternehmen an. Sie sind die Werderfamilie. In einer Familie tut man einander nicht weh. Das ist das Wesen einer intakten Familie. Die Rechenschaft dafür ziehen sie aus den Erfolgen der Vergangenheit. Wir können nicht auf Augenhöhe mit den Bayern sein, aber wir waren mal nahe dran 2004-2009. In den letzten 10 Jahren wurde alles weggeworfen und sind nun vor dem Abgrund.
Ein Unternehmer würde längst in die Systemanalyse eingestiegen sein und hätte grundlegende Veränderungen herbeigeführt. Die Werderfamilie meidet das, wie der Teufel das Weihwasser. Falls tatsächlich der Klassenerhalt klappen sollte (???), sehen sie sich bestätigt. Es gibt hier genügend Werderanhänger, die das genauso sehen.
Werder sieht sich nicht als ein gewinnorientierendes, fokussiertes Unternehmen an