Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Habe jetzt mal die Situation analysiert und muss dabei zum Ergebnis kommen, das für den Trainer (und nicht nur für den), das ganze mindestens eine Nummer zu groß ist.
 
Taktisch mit den Nadelstichen war es gestern hervorragend, gegen Lewandoofskis Klasse kann man dann halt mal einen kassieren.

Einzig das Timing und Gespür jetzt zum richtigen Zeitpunkt früh genug die richtigen Akzente von der Bank zu bringen fehlt einfach immer noch.
Das gefällt mir viel zu oft überhaupt nicht im Spielverlauf.
Im zweiten Durchgang mehr Mut früher nochmal von der Bank dem Gegner zu zeigen, so jetzt schalten wir nochmal nen Gang hoch.
Doppelwechsel Lücke Piza direkt nach der roten Karte wäre das richtige Zeichen gewesen.
 
Was ich übrigens bemerkenswert fand, war Füllkrugs Torjubel. Lücke ist ja wirklich schurstraks zu Kohfeldt gelaufen und hat ihn auch nach dem Spiel in sämtlichen Interviews lobend erwähnt. Bei aller berechtigten Kritik an Kohfeldt, spricht es aus meiner Sicht für den Chefcoach, dass die Spieler klar zu ihm stehen.

Da schreiben hier einige schon seit Wochen, nur viele wollen es nicht sehen oder wahrhaben.
 
Taktisch mit den Nadelstichen war es gestern hervorragend, gegen Lewandoofskis Klasse kann man dann halt mal einen kassieren.

Einzig das Timing und Gespür jetzt zum richtigen Zeitpunkt früh genug die richtigen Akzente von der Bank zu bringen fehlt einfach immer noch.
Das gefällt mir viel zu oft überhaupt nicht im Spielverlauf.
Im zweiten Durchgang mehr Mut früher nochmal von der Bank dem Gegner zu zeigen, so jetzt schalten wir nochmal nen Gang hoch.
Doppelwechsel Lücke Piza direkt nach der roten Karte wäre das richtige Zeichen gewesen.

Das beten wir (inkl. DU) ja schon seit Monaten (oder Jahren :denk:)
und warum das immer noch nicht passiert??????????????????????????????????

Vielleicht hilft nur noch:
"Verdammte Axt (obwohl: das Wort ist in Bremen ja mehrfach belegt ;)),
jetzt wechsel doch endlich mal WENN es nötig ist und nicht immer erst ab Minute 61 oder grundsätzlich gefühlt zu spät!





Dennoch kleines Lob:
immerhin hat er gewechselt UND sogar 5 x (Ich staune :schock: :unglaeubig::D)
 
Vielleicht hilft nur noch:
"Verdammte Axt (obwohl: das Wort ist in Bremen ja mehrfach belegt ),
jetzt wechsel doch endlich mal WENN es nötig ist und nicht immer erst ab Minute 61 oder grundsätzlich gefühlt zu spät!


Dennoch kleines Lob:
immerhin hat er gewechselt UND sogar 5 x (Ich staune )


Dazu nochmal angemerkt, dass in der gesamten Liga und wahrscheinlich auch Fußballwelt die meisten Wechsel ab der 60. Minute stattfinden. Ich finde es immer wieder interessant, dass Kohfeldt mit seiner Vorgehensweise so als Sonderling dargestellt wird!?
 
Ich finde es immer wieder interessant, dass Kohfeldt mit seiner Vorgehensweise so als Sonderling dargestellt wird!?

Was Kohfeldt macht oder nicht macht spielt keine Rolle. Er ist hier für manche einfach der Schuldige weil sie einen Sündenbock brauchen und dabei spielt es überhaupt keine Rolle woran er Schuld ist. Das Zeichen "Alle Mann nach vorne" nach der Roten hätte auch zu zwei Kontertoren führen können. Und dann ist Kohfeldt der Schuldige, weil das Torverhältnis gegenüber Düsseldorf auch wichtig ist. Wie er es macht, richtig kann es für einige nicht mehr sein. Dass er die Mannschaft nicht erreichen und einstellen könne, kann man seit ein paar Wochen bei klarem Verstand ja nicht mehr behaupten. Dann halt das "Gespür" für Wechsel. Das ist halt auch so herrlich beliebig. Ist dann halt so.
 
Dazu nochmal angemerkt, dass in der gesamten Liga und wahrscheinlich auch Fußballwelt die meisten Wechsel ab der 60. Minute stattfinden. Ich finde es immer wieder interessant, dass Kohfeldt mit seiner Vorgehensweise so als Sonderling dargestellt wird!?

1. ja, kann sein - das mit dem rituellen Wechseln ab Minute 60

2. nein, da muss ich dir - ausnahmsweise!!! :zwink2: - mal widersprechen:
FK wird als außergewöhnlich guter Trainer angesehen (und vielleicht sieht er sich selbst so) UND genau dann ahme ich nicht nach, sondern gehe meinen eigenen Weg (der sich auch durch Dazulernen auszeichnet) !
Die besten Trainer zeichnen sich - unter anderem!!! - durch intelligente Wechsel aus, die dem Spielverlauf entsprechen und Einfluß (tatsächlichen Einfluß) auf das Endergebnis nehmen! Hierfür gibt es ja reichlich (Bei)spiele, in denen eingewechselte Spieler dazu beigetragen haben "das Ergebnis zu drehen".


P.S.:
Und das hat auch nichts mit Sündenbock zu tun, sondern mit "Lernkurve". ;) :zwink2:

und nochmal P.S.:
Ich habe FK ja sogar gelobt für die 5 Wechsel. ;)
 
Kohfeldt hat diese Saison granatenmäßig Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;). Er ist zwar nicht alleine schuld, denn da gibt es noch dieses vollkommen zu entspannte Umfeld, gepaart mit Meinungsdoktrin (keiner darf Kritik äußern, zumindestens öffentlich ist das ja klar ersichtlich und intern wird es m. E auch Denkverbote geben, weil der Unterschied zur Kom sonst zu krass wär), den sehr fragil zusammen gestellten Kader und zu guter letzt das Verletzungspech. Aber auch Kohfeldt hat insb. bei Heimspielen super sturr an gewissen Taktiken fest gehalten, die einfach sehr offenkundig nicht funktionierten und das haben sehr viele viel schneller bemerkt als er. Er wurde klar überschätzt!
Deinem Beitrag im Grundsatz und besonders diesem Absatz stimme ich weites gehend zu. Bis auf den letzten Absatz, denn ich habe nicht den Eindruck, daß FK überschätzt wurde.

Daß FK handwerkliche Fehler macht ist menschlich, und somit verständlich. Zumal er ja noch ein Coach mit wenig Erfahrung ist. Doch statt sein Wirken dort wo erforderlich rechtzeitig zu ändern, hielt er TS-like wie von Dir konstatiert zu lange stur an seinem Masterplan fest; bis er irgendwann eine Kehrtwende um 180° von Fußball Total auf Osterdeich-Cartenaccio vornahm. Eine einigermaßen herrschende Ausgewogenheit zwischen Offensive und Defensive, wie sie im heutigen Fußball erforderlich ist, war bzw. ist in beiden Varianten in großen Teilen nicht vorhanden. Entsprechend fielen die Ergebnisse vor allem in den Heimspielen aus - mit dem Resultat, daß nur mit einem Sieg im letzten Heimspiel gegen Köln eine schlechtere Heimbilanz als Tasmania Berlin aufgrund der Tordifferenz verhindert werden kann! In solch einer Situation benötigt ein junger Trainer wie FK einen starken GF Sport im Rücken, der - wie bereits in jüngerer Vergangenheit geschrieben - seiner hierarischen Verantwortung als unmittelbarer Vorgesetzter entsprechend dem strauchelnden Trainer mit Rat und Tat zur Seite steht und somit den Coach durch einen Mix aus Förderung und Forderung stärkt. Mit Treubekenntnisse allein ist keinem Trainer geholfen, das haben auch schon VS und AN hier erfahren müssen; und dieser Mangel im Bereich Führungsverantwortung kann auch nicht das Straucheln eines talentierten Trainers wie FK eindämmen.
 
Die besten Trainer zeichnen sich - unter anderem!!! - durch intelligente Wechsel aus, die dem Spielverlauf entsprechen und Einfluß (tatsächlichen Einfluß) auf das Endergebnis nehmen! Hierfür gibt es ja reichlich (Bei)spiele, in denen eingewechselte Spieler dazu beigetragen haben "das Ergebnis zu drehen".

Das stimmt. Da benötigt der Trainer ein "Händchen" und die richtigen Spieler. Sargent hätte gestern ja kurz vor Schluss den Ausgleich machen können.
Und was mir zum Spiel von gestern einfällt: Kohfeldt hat doch bereits in der 46. Minute gewechselt.
 
Was Kohfeldt macht oder nicht macht spielt keine Rolle. Er ist hier für manche einfach der Schuldige weil sie einen Sündenbock brauchen und dabei spielt es überhaupt keine Rolle woran er Schuld ist.
Es geht nicht um den Bedarf eines Sündenbocks, sondern darum, daß FK - wie jeder andere Trainer auch - sich an den Resultaten messen lassen muß. Daß er nicht der Alleinverantwortliche dafür ist, sondern ebenso Mannschaft, GF Sport etc. und zu einem kleinen Teil auch äußere Umstände ihre Anteile an der Misere haben, ist selbsterklärend. Stimmen die Resultate jedoch häufig nicht, steht primär der verantwortliche Coach im Fokus der Kritik; das ist ein üblicher Vorgang nicht nur im Profi-Fußball, sondern auch in unteren Klassen sowie anderen Sportarten. Auch beim SV Werder Bremen, selbst wenn dies nicht in das Idealbild der heilen, Kritik verpöhnenden Werder-Welt passt.
 
Hoffen wir mal, dass wir die nötigen Punkte noch holen....

Unter Umständen reicht sogar der eine Sieg in Mainz,
vorausgesetzt Düsseldorf und Mainz schlucken genügend Gegentore.
Um absolut sicher zu sein müssen wir natürlich beide Spiele gewinnen. Dann sollte zumindest Platz 16 sicher sein.
Fehlt mir die Fantasie, dass Mainz in Leverkusen oder Dortmund punktet.
Düsseldorf könnte eher bei Union und gegen Augsburg punkten...
Wird spannend. Dagegen war das Frankfurt Spiel damals harmlos.....
 
Ich find es halt fast ein bisschen spät, jetzt erst zu dieser Erkenntnis zu kommen. Vielleicht hat er ja nen anderen Grund? :)
Habe so viele schöne Werderjahre miterleben dürfen.... Und es ging oft um Titel oder Teilnahmen am internationalen Wettbewerb. Aber im Vergleich dazu, ist die Anspannung nicht zu vergleichen.
Klar bist du enttäuscht, wenn du am Ende Vize wirst, aber du bleibst in der Liga...
Wenn diese Saison....
Lassen wir das! Es steht alles auf dem Spiel. Die Existenz des Vereins und vieler Mitarbeiter des Vereins stehen vor einer existenzgefährdenden Situation.
Es steht also so viel auf dem Spiel!!!
Wir müssen gewinnen.... Hoffe den Spielern ist das bewusst.
Gegen Bayern hat man das amEnde nicht verspielt, aber gegen Mainz, Düsseldorf und Union!!!! Auch gegen Frankfurt und Wolfsburg wurde es leichtfertig verpasst. Und das kreide ich dem Trainer an!! Unmögliche Taktik und Aufstellung in dieser Situation!!!! 4 Punkte aus diesen beiden Spielen und wir wären schon fast gerettet
 
Deinem Beitrag im Grundsatz und besonders diesem Absatz stimme ich weites gehend zu. Bis auf den letzten Absatz, denn ich habe nicht den Eindruck, daß FK überschätzt wurde.

Daß FK handwerkliche Fehler macht ist menschlich, und somit verständlich. Zumal er ja noch ein Coach mit wenig Erfahrung ist. Doch statt sein Wirken dort wo erforderlich rechtzeitig zu ändern, hielt er TS-like wie von Dir konstatiert zu lange stur an seinem Masterplan fest; bis er irgendwann eine Kehrtwende um 180° von Fußball Total auf Osterdeich-Cartenaccio vornahm. Eine einigermaßen herrschende Ausgewogenheit zwischen Offensive und Defensive, wie sie im heutigen Fußball erforderlich ist, war bzw. ist in beiden Varianten in großen Teilen nicht vorhanden. Entsprechend fielen die Ergebnisse vor allem in den Heimspielen aus - mit dem Resultat, daß nur mit einem Sieg im letzten Heimspiel gegen Köln eine schlechtere Heimbilanz als Tasmania Berlin aufgrund der Tordifferenz verhindert werden kann! In solch einer Situation benötigt ein junger Trainer wie FK einen starken GF Sport im Rücken, der - wie bereits in jüngerer Vergangenheit geschrieben - seiner hierarischen Verantwortung als unmittelbarer Vorgesetzter entsprechend dem strauchelnden Trainer mit Rat und Tat zur Seite steht und somit den Coach durch einen Mix aus Förderung und Forderung stärkt. Mit Treubekenntnisse allein ist keinem Trainer geholfen, das haben auch schon VS und AN hier erfahren müssen; und dieser Mangel im Bereich Führungsverantwortung kann auch nicht das Straucheln eines talentierten Trainers wie FK eindämmen.
:tnx: Aber sowas von zutreffend! Und das ist genau des Pudels Kern. In Bremen konzentrieren sich alle darauf Ihr eigenes Süppchen zu verwalten, anstatt wie ein Start-up dynamisch und flexibel ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Jeder kümmert sich um alles und gibt auch konstruktive Kritik, Hauptsache der junge und fragile Laden läuft und der Erfolg kommt.

Bei Werder verwaltet jeder seinen Bereich, am besten mit Scheuklappen nur geradeaus wie ein Brauereipferd. Baumann meint schon er ist ein guter GF Sport, wenn er alle Kritik am Trainer wegbeißt und Kohfeldt für alle Zeiten in Watte packt. Seine Aufgabe ist aber breiter, so wie Du schreibst. Ratschläge und auch Ansagen und Verbesserungsvorschläge hätte Hr. Kohfeldt gebraucht und keine Firewall. Und jetzt kommt das kuriose, durch dieses bedingungslose Wegbeißen sämtlicher Kritik am Trainer kommt es zu einer Art Vakuum. Keiner, auch Altgediente traut sich etwas zu äußern, ist ja Nestbeschmutzung, tja und so glaubt das unerzogene Kind, das das mit den Füßen auf dem Tisch doch ganz in Ordnung sei, weil es keinerlei Rückmeldung bekommt. Die Ruhe ggü. der bösen Öffentlichkeit als höchstes Gut. Als Kohfeldt Hilfe gebraucht hätte war keiner da. Schön alleine haben sie ihn gelassen, so daß er mit seiner Unerfahrenheit sich vollkommen stur verrannt hat. Ich hatte mich seinerzeit gewundert, warum nicht auch nur ein Außenstehender klar formuliert, daß Osako NIE MEHR FALSCHE 9 spielen darf, quasi als alleiniger Stürmer (das war die Zeit des Osterdeich-Cartenaccio). Da muß aus irgendeiner Grünweissen Ecken ganz klar folgende Ansage kommen und zwar auch öffentlich:"Wir sind in den Heimspielen viel zu defensiv und mit Osako als hängende Spitze nicht Durchschlagskräftig genug. Wir spielen weder mutig noch offensiv, so wie es unserem Markenkern entspricht" und dann hätten Taten folgen müssen und wenn Kohfeldt dann nichts ändert hätte die Kritik erneuert werden müssen, bis es paßt …. und nach den ersten Heimpleiten hätte auch der Druck auf die Mannschaft sofort klar wachsen müssen. Da hätten sie schon im Tunnel sein müssen. Aber in Bremen beginnt die Krise erst nach 10 Niederlagen!

Dem unerfahrenen Trainer wurde nicht geholfen, ihm wurde nicht der rechte Weg gewiesen. Ebenso der Mannschaft, egal wie Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) man spielt oder Heimpleiten man verursacht, Hauptsache die Ruhe wird gewahrt und bloß keine Kritik aufkommen lassen. Wir haben uns sozusagen als invertierter HSV der Lächerlichkeit preisgegeben. Und ganz oben sitzt der nette Hr. Bode in seinem Grüßonkeldasein, der das natürlich alles deckelt.

Nichts gegen ein freundschaftliches Miteinander, aber in diesem Fall fehlt die Leidenschaft und Leistungsbereitschaft aller grünweissen Individuen, den Erfolg über alles (besser vieles) zu stellen. Werder hat ein Führungsproblem auf allen Ebenen!
 
Werder hat ein Führungsproblem auf allen Ebenen!
Werder sieht sich nicht als ein gewinnorientierendes, fokussiertes Unternehmen an. Sie sind die Werderfamilie. In einer Familie tut man einander nicht weh. Das ist das Wesen einer intakten Familie. Die Rechenschaft dafür ziehen sie aus den Erfolgen der Vergangenheit. Wir können nicht auf Augenhöhe mit den Bayern sein, aber wir waren mal nahe dran 2004-2009. In den letzten 10 Jahren wurde alles weggeworfen und sind nun vor dem Abgrund.
Ein Unternehmer würde längst in die Systemanalyse eingestiegen sein und hätte grundlegende Veränderungen herbeigeführt. Die Werderfamilie meidet das, wie der Teufel das Weihwasser. Falls tatsächlich der Klassenerhalt klappen sollte (???), sehen sie sich bestätigt. Es gibt hier genügend Werderanhänger, die das genauso sehen.
 
Werder sieht sich nicht als ein gewinnorientierendes, fokussiertes Unternehmen an. Sie sind die Werderfamilie. In einer Familie tut man einander nicht weh. Das ist das Wesen einer intakten Familie. Die Rechenschaft dafür ziehen sie aus den Erfolgen der Vergangenheit. Wir können nicht auf Augenhöhe mit den Bayern sein, aber wir waren mal nahe dran 2004-2009. In den letzten 10 Jahren wurde alles weggeworfen und sind nun vor dem Abgrund.
Ein Unternehmer würde längst in die Systemanalyse eingestiegen sein und hätte grundlegende Veränderungen herbeigeführt. Die Werderfamilie meidet das, wie der Teufel das Weihwasser. Falls tatsächlich der Klassenerhalt klappen sollte (???), sehen sie sich bestätigt. Es gibt hier genügend Werderanhänger, die das genauso sehen.
Wenn du als Werderfan diese Umstände kritisierst wirst du ja ebenfalls als Erfolgsfan oder unbremisch bezeichnet und dir das Nestbeschmutzerettikett angeheftet.
Kohfeldt, und das hast du treffend gesagt, hätte Hilfe gebraucht. Und nix gegen Gruev oder Borowski. Aber ein langjähriger erfahrener Co Trainer wie zum Beispiel Michael Henke an der Seite wäre wertvoller gewesen.
Und die Mechanismen des Geschäfts greifen hier wohl nicht.
Grund ist nicht das Vertrauen des Vereins in Kohfeldt.
Ich glaube eher, dass da andere Gründe Vorrang hatten.
Die finanzielle Situation, Kohfeldt hätte bis 2023 bezahlt werden müssen. Und die Position des GF Sport. Der verlängerte drei Verträge seiner Trainer. Zwei entließ er relativ kurz danach! Auf der Gehaltsliste standen sie natürlich weiterhin.
Er installierte Nouri und Kohfeldt als Cheftrainer. Beide funktionierten eine gewisse Zeit und stürzen danach ab.
Dass dann er auch in die Schußlinie befördert würde, müsste öhm.. Auch Herrn Frank B. klar sein!!
 
Werder sieht sich nicht als ein gewinnorientierendes, fokussiertes Unternehmen an

Ich habe während Corona gelernt, das der Fußball als ganzes gefährdet ist wenn man nicht diese Geisterspiele spielt. Mit anderen Worten: Kein Fußballverein ist ein gewinnorientiertes Unternehmen, alle hauen die Einnahmen die sie haben in den Kader und das wurde auch genau so von verschiedensten Protagonisten bestätigt. Also ja, du hast recht mit dem Zitierten. Aber das ist kein Alleinstellungmerkmal von Werder sondern mit ganz wenigen Ausnahmen der Standard im Weltfußball. Gewinnorientierte Unternehmen sind die Spieler und ihre Berater, sie saugen mit Erfolg alles aus dem System was geht.
 
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