Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Nein, überhaupt nicht! Ich bin froh, dass wir diesen Trainer haben und kann mich sehr gut mit diesem Verein identifizieren!:wdance:

Mir gehen eher Sponsoren wie Wiesenhof und Wohninvest gegen den Strich. :opa:Aber das ist eine andere Nummer.

:D Ok. Ein Fußballromantiker. Prinzipiell würde ich das auch gut finden, aber damit geht man heutzutage in die 2. Liga. Kommt immer darauf an was man will.
 
Ja, verdiente Funktionäre, treue Fans, ein Trainer, der ein netter Kerl ist, der Hauch von Nonkonformität. Passt alles gut in die zweite Liga. Wie Pauli halt. Ich bin nun seit über 50 Jahren Werderfan. Tradition hin, Lokalpatriotismus her, am besten hat mir die Zeit mit Rehhagel und die in der Champions-League gefallen. Ansonsten war eigentlich immer nur Frust. Es ist Zeit für einen wirklichen Kurswechsel!
 
Geht es euch so, dass man sich immer weniger mit Werder identifiziert? DAnke FloKo und FB

Bis zum Leverkusen-Spiel hätte ich das unterschrieben, seitdem geht die Kurve bei mir langsam wieder in die andere Richtung. Das hat einfach viel mit der Einstellung auf dem Platz, aber auch daneben zu tun. Mir scheint es, dass da ein Schalter umgelegt wurde - ggfs. auch, weil es mal rauer von außen wurde...

Diese Saison wurde vieles zerstört, gerade durch dieses unsägliche Schönreden und Schönfärben der Nichtleistungen.
 

Ob der Kommentar "gut" ist lasse ich mal dahingestellt.

Der kaut das durch, was hier viele schon seit Jahren kritisieren. Es ist ja nicht so, dass wir dieses Problem der Bremer "Gemütlichkeit" nicht schon zum Ende der KATS-Ära hatten. Schon da trennte man sich nicht von TS, obwohl eben seine Zeit abgelaufen war. Wie gesagt Kontinuität ist kein Selbstzweck.
Richtig ist auch, dass wir seit gut einer Dekade nicht mehr richtig in die Spur kommen. Eben auch, weil man den Weg der Veränderung und damit die Anpassung an die Notwendigkeiten des modernen Profifussballs mittendrin abbrach. Damit bewirbt man sich natürlich lauthalts für die einen Abstieg.

Alles nichts neues.

Schauen wir mal wie die Saison ausgeht und dann müssen wir schauen wie wir die Zukunft gestalten können.
 
Ob der Kommentar "gut" ist lasse ich mal dahingestellt.

Der kaut das durch, was hier viele schon seit Jahren kritisieren. Es ist ja nicht so, dass wir dieses Problem der Bremer "Gemütlichkeit" nicht schon zum Ende der KATS-Ära hatten. Schon da trennte man sich nicht von TS, obwohl eben seine Zeit abgelaufen war. Wie gesagt Kontinuität ist kein Selbstzweck.
Richtig ist auch, dass wir seit gut einer Dekade nicht mehr richtig in die Spur kommen. Eben auch, weil man den Weg der Veränderung und damit die Anpassung an die Notwendigkeiten des modernen Profifussballs mittendrin abbrach. Damit bewirbt man sich natürlich lauthalts für die einen Abstieg.

Alles nichts neues.

Schauen wir mal wie die Saison ausgeht und dann müssen wir schauen wie wir die Zukunft gestalten können.

Wahrscheinlich hat der Verfasser hier gespickt :ugly:
 
Was ich übrigens bemerkenswert fand, war Füllkrugs Torjubel. Lücke ist ja wirklich schurstraks zu Kohfeldt gelaufen und hat ihn auch nach dem Spiel in sämtlichen Interviews lobend erwähnt. Bei aller berechtigten Kritik an Kohfeldt, spricht es aus meiner Sicht für den Chefcoach, dass die Spieler klar zu ihm stehen.
 
Was ich übrigens bemerkenswert fand, war Füllkrugs Torjubel. Lücke ist ja wirklich schurstraks zu Kohfeldt gelaufen und hat ihn auch nach dem Spiel in sämtlichen Interviews lobend erwähnt. Bei aller berechtigten Kritik an Kohfeldt, spricht es aus meiner Sicht für den Chefcoach, dass die Spieler klar zu ihm stehen.

Ganz ehrlich, ich bin immer noch ein Kohfeldt Freund, obwohl ich klar für seine Entlassung bin (leider ist es nun zu spät). Ich mag ihn auch. Das ist ja alles auch schön und gut mit seiner sympathischen Art und Weise und wenn Lücke ihm dankt ist das auch nicht verkehrt.. Nur geht es nicht darum!

Kohfeldt hat diese Saison granatenmäßig Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;). Er ist zwar nicht alleine schuld, denn da gibt es noch dieses vollkommen zu entspannte Umfeld, gepaart mit Meinungsdoktrin (keiner darf Kritik äußern, zumindestens öffentlich ist das ja klar ersichtlich und intern wird es m. E auch Denkverbote geben, weil der Unterschied zur Kom sonst zu krass wär), den sehr fragil zusammen gestellten Kader und zu guter letzt das Verletzungspech. Aber auch Kohfeldt hat insb. bei Heimspielen super sturr an gewissen Taktiken fest gehalten, die einfach sehr offenkundig nicht funktionierten und das haben sehr viele viel schneller bemerkt als er. Er wurde klar überschätzt!

Das die Spieler nun zu ihm stehen hätte ich früher auch als gnadenlos "gut" angesehen. Mittlerweile weiß ich nicht, ob es nicht eines der Kernprobleme diese Saison war/ist. Eine gewisse natürliche Autorität/Distanz tut zum einen gut und kann auch auf gewisse Weise leistungsfördernd sein, weil es sonst vielleicht Lieblinge gibt und zum anderen weiß ich nicht, ob Kohfeldt nicht insb. Ja-Sager bzw. Kritiklose Spieler bevorzugt. Es würde in die Bremer Denke passen. Das muß alles auf den Prüfstein.

Tja und zu guter letzt muß ich nochmal ganz unromantisch anmerken, das da als Trainer auch der "Joker" stehen kann. Bei Nichtabstieg oder einem wichtigen Tor, würden sie auch zu diesem Trainer spontan rennen. Erfolg verbindet! Damit will ich nicht grundsätzlich persönliche Beziehungen oder auch freundschaftlichen Umgang in Frage stellen, aber bei Werder waren wir in diesem Punkt schon vor Jahren drüber und haben das mittlerweile ins Bedrohliche gesteigert. Das wird immer offenkundiger!
 
Ganz ehrlich, ich bin immer noch ein Kohfeldt Freund, obwohl ich klar für seine Entlassung bin (leider ist es nun zu spät). Ich mag ihn auch. Das ist ja alles auch schön und gut mit seiner sympathischen Art und Weise und wenn Lücke ihm dankt ist das auch nicht verkehrt.. Nur geht es nicht darum!

Kohfeldt hat diese Saison granatenmäßig Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;). Er ist zwar nicht alleine schuld, denn da gibt es noch dieses vollkommen zu entspannte Umfeld, gepaart mit Meinungsdoktrin (keiner darf Kritik äußern, zumindestens öffentlich ist das ja klar ersichtlich und intern wird es m. E auch Denkverbote geben, weil der Unterschied zur Kom sonst zu krass wär), den sehr fragil zusammen gestellten Kader und zu guter letzt das Verletzungspech. Aber auch Kohfeldt hat insb. bei Heimspielen super sturr an gewissen Taktiken fest gehalten, die einfach sehr offenkundig nicht funktionierten und das haben sehr viele viel schneller bemerkt als er. Er wurde klar überschätzt!

Das die Spieler nun zu ihm stehen hätte ich früher auch als gnadenlos "gut" angesehen. Mittlerweile weiß ich nicht, ob es nicht eines der Kernprobleme diese Saison war/ist. Eine gewisse natürliche Autorität/Distanz tut zum einen gut und kann auch auf gewisse Weise leistungsfördernd sein, weil es sonst vielleicht Lieblinge gibt und zum anderen weiß ich nicht, ob Kohfeldt nicht insb. Ja-Sager bzw. Kritiklose Spieler bevorzugt. Es würde in die Bremer Denke passen. Das muß alles auf den Prüfstein.

Tja und zu guter letzt muß ich nochmal ganz unromantisch anmerken, das da als Trainer auch der "Joker" stehen kann. Bei Nichtabstieg oder einem wichtigen Tor, würden sie auch zu diesem Trainer spontan rennen. Erfolg verbindet! Damit will ich nicht grundsätzlich persönliche Beziehungen oder auch freundschaftlichen Umgang in Frage stellen, aber bei Werder waren wir in diesem Punkt schon vor Jahren drüber und haben das mittlerweile ins Bedrohliche gesteigert. Das wird immer offenkundiger!
Und ein anderer Trainer macht es besser, bei den Möglichkeiten die Werder hat?
Das Regal wo Wir uns bedienen müssen, verspricht für die Zukunft nicht Gutes.
 
Was ich übrigens bemerkenswert fand, war Füllkrugs Torjubel. Lücke ist ja wirklich schurstraks zu Kohfeldt gelaufen und hat ihn auch nach dem Spiel in sämtlichen Interviews lobend erwähnt. Bei aller berechtigten Kritik an Kohfeldt, spricht es aus meiner Sicht für den Chefcoach, dass die Spieler klar zu ihm stehen.
Das die Mannschaft nicht hinter Kohfeldt steht, behaupten doch Nur einige Experten hier:) Traurig was hier teilweise behauptet wird.
 
Es gibt Menschen die analysieren eine Situation und es gibt Menschen, die können nicht verlieren. Letztere suchen dann nach Schuldigen und das ist dann meistens der Trainer.
 
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