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Man kann das gut mit dem All-Inklusive bei Urlaubsreisen vergleichen, das auch Deutsche liebend gerne buchen und mit dem viele sich den Bauch zuhauen. Aber nicht, weil sie nicht wollen, das andere es essen, sondern weil sie im Bewußtsein essen, das man soviel essen und trinken muß wie nur möglich, weil es doch im bereits bezahlten Preis enthalten ist.

Ich habe bisher noch nie All-Inclusive gebucht und werde es auch nie tun, weil ich nämlich genau das vermeiden will (und die Folgen davon, nämlich mit Übergewicht aus dem Urlaub zurück zu kommen).
ich war die letzten jahre immer mit meiner frau auf malle in can picafort und wir hatten bislang jedesmal halb pension, letztes jahr dann noch barcelona mit all inclusive, dazu später mehr. das erste mal malle, beim frühstück und abendessen hab ich mir 3 tage am stück wie ein irrer futter reingedrückt, ich war teilweise gar nicht mehr hungrig ich fand das essen nur richtig gut und habs genossen, spricht ja nichts dagegen. dann habe ich mich gefragt wieso reissen die sich da alle drum wie die irren... und hab die erwähnste studie gefunden, danach habe ich wieder normal gegessen.

in barcelona wars nochmal ne stufe härter, da waren viele franzosen, engländer, russen, amis, n paar deutsche aber ich muss einfach festhalten niemand verhält sich so daneben beim essen wie franzosen, alter fadder, was ist das für ein volk, die essen nicht, die fressen! eventuell waren nur die franzosen bei uns im hotel so aber das war schon die härte. die kinder fassen zeug an und legen es zurück, schreien die ganze zeit rum, die eltern waren durchweg überfordert mit allem oder es hat sich nicht interessiert. wenn man ein bild braucht früher in den 90ern 80ern, liefen die filme "Die Flodders", genau so sah es für mich aus. Es war aber nicht nur eine familie sondern alle, ich hab keine franzosen gesehen, die sich benehmen konnten, keine. fast wie chinesen in venedig oder new york und ich komm vom bauernhof aber selbst hier waren wir alle immer deutlich zivilisierter. seit dem muss ich nicht mehr nach frankreich :D
 
Ich habe bisher noch nie All-Inclusive gebucht und werde es auch nie tun, weil ich nämlich genau das vermeiden will (und die Folgen davon, nämlich mit Übergewicht aus dem Urlaub zurück zu kommen).
Na, eine schöne Kreuzfahrt mit Mein Schiff (all in) kann gefallen, ein wenig Selbstdisziplin muss man dabei aber schon mitbringen, mehr als essen geht doch auch nicht und sich jeden Abend den Kopf zu saufen, muss auch nicht sein. :D
Ein Übel (das dürfte in Zukunft vorbei sein) sind die Buffet-Restaurants, wo die Leute vergessen, das man mehrmals gehen kann und sich die Teller bis zum Rand beladen.
 
Man kann das gut mit dem All-Inklusive bei Urlaubsreisen vergleichen, das auch Deutsche liebend gerne buchen und mit dem viele sich den Bauch zuhauen. Aber nicht, weil sie nicht wollen, das andere es essen, sondern weil sie im Bewußtsein essen, das man soviel essen und trinken muß wie nur möglich, weil es doch im bereits bezahlten Preis enthalten ist.

Ich habe bisher noch nie All-Inclusive gebucht und werde es auch nie tun, weil ich nämlich genau das vermeiden will (und die Folgen davon, nämlich mit Übergewicht aus dem Urlaub zurück zu kommen).

Das kommt eher drauf an, wie man selbst so tickt und ob man das Hirn ausschaltet wenn man in einen AI Urlaub fährt. Ich habe das schon öfters und man kommt da teilweise einfach nicht dran vorbei (Tauchen, Hotel in Ägypten ist in der Regel immer AI) und ich packe mir den Teller nicht bis zum Rand voll.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
ich war die letzten jahre immer mit meiner frau auf malle in can picafort und wir hatten bislang jedesmal halb pension, letztes jahr dann noch barcelona mit all inclusive, dazu später mehr. das erste mal malle, beim frühstück und abendessen hab ich mir 3 tage am stück wie ein irrer futter reingedrückt, ich war teilweise gar nicht mehr hungrig ich fand das essen nur richtig gut und habs genossen, spricht ja nichts dagegen. dann habe ich mich gefragt wieso reissen die sich da alle drum wie die irren... und hab die erwähnste studie gefunden, danach habe ich wieder normal gegessen.

in barcelona wars nochmal ne stufe härter, da waren viele franzosen, engländer, russen, amis, n paar deutsche aber ich muss einfach festhalten niemand verhält sich so daneben beim essen wie franzosen, alter fadder, was ist das für ein volk, die essen nicht, die fressen! eventuell waren nur die franzosen bei uns im hotel so aber das war schon die härte. die kinder fassen zeug an und legen es zurück, schreien die ganze zeit rum, die eltern waren durchweg überfordert mit allem oder es hat sich nicht interessiert. wenn man ein bild braucht früher in den 90ern 80ern, liefen die filme "Die Flodders", genau so sah es für mich aus. Es war aber nicht nur eine familie sondern alle, ich hab keine franzosen gesehen, die sich benehmen konnten, keine. fast wie chinesen in venedig oder new york und ich komm vom bauernhof aber selbst hier waren wir alle immer deutlich zivilisierter. seit dem muss ich nicht mehr nach frankreich :D
Das gilt wahrscheinlich nur für die Urlauber. Meine Dienst- und Urlaubsreisen nach Frankreich gaben keinen Anlass zur Klage.
Can Picafort war mein erster Pauschalurlaub. Da war Fremdschämen angesagt. Es gab Urlauber aus NRW (die Mehrzahl), die sich an der Bar die Zigarre mit einem Pesetenschein ansteckten. Aber wir weichen ab:D
 
E: Und in den großen Städten gibt es natürlich richtig geile Restaurants, einfach weil es dort so international ist. Man muss halt einfach nur bereit sein Geld auszugeben. Im Osten sowieso. Irgendwann muss ich mir mal die Mitte geben, das wird vermutlich ein totaler Kulturschock....
Wir sind von New Orleans den Mississippi hoch bis nach Iowa. Wir haben sowohl gut und "etwas" teurer in schönen Restaurants als auch preiswert in Pizza -und Burgerläden gegessen. Ob da nun große Abweichungen zur Ostküste in den Qualitäten besteht, kann ich mich nicht erinnern, vielleicht in der Dichte der Läden.
 

Das es da Einwände geben würde war mir klar. Aber es IST trotzdem so. Nehmen wir Deinen ersten Link als Beispiel. Da wird behauptet, mit 34 EUR pro Woche für Lebensmittel keine ausgewogene Ernährung hinzukriegen. Falsch, behaupte ich und lebe es quasi jeden Tag vor. Das ist nämlich im Wochendurchschnitt so ziemlich genau die Summe, die ich für Lebensmittel ausgebe. Und meine Ernährung IST ausgewogen.

Ich esse zweimal täglich größer, spätvormittags/mittags eine Art großes Frühstück und ein warmes Abendessen. Ich esse mindestens dreimal am Tag Obst und/oder Gemüse. Und kann genau all das leckere Zeug essen, worauf ich Lust habe, incl. natürlich Fleisch.

Klar muß ich dabei auch etwas "clever" wirtschaften. Das bedeutet z.B., das ich oft zwei Tage hintereinander das gleiche Gericht habe (wg. Verpackungsgrößen, Haltbarkeit etc.), was aber absolut o.k. für mich ist und auch weit weniger Arbeit und Zeitaufwand bedeutet. Auch benutze ich öfters Tiefkühlware, gerade z.B. bei Gemüse wie Broccoli, Blumenkohl oder Erbsen, da es einfach deutlich günstiger ist und in Bezug auf Nahrhaftigkeit/Vitamine in keinster Weise schlechter als tagfrisches ist, dazu viel länger haltbar und öfters entnehmbar.
Dazu nutze ich immer die gerade aktuellen wöchentlichen Angebote, plane meinen Essensplan auch danach, kaufe diese auch (soweit es haltbare Ware ist) immer auf Vorrat.

Glaub mir, es geht! Völlig problemlos!
 
Das es da Einwände geben würde war mir klar. Aber es IST trotzdem so. Nehmen wir Deinen ersten Link als Beispiel. Da wird behauptet, mit 34 EUR pro Woche für Lebensmittel keine ausgewogene Ernährung hinzukriegen. Falsch, behaupte ich und lebe es quasi jeden Tag vor. Das ist nämlich im Wochendurchschnitt so ziemlich genau die Summe, die ich für Lebensmittel ausgebe. Und meine Ernährung IST ausgewogen.

Ich esse zweimal täglich größer, spätvormittags/mittags eine Art großes Frühstück und ein warmes Abendessen. Ich esse mindestens dreimal am Tag Obst und/oder Gemüse. Und kann genau all das leckere Zeug essen, worauf ich Lust habe, incl. natürlich Fleisch.

Klar muß ich dabei auch etwas "clever" wirtschaften. Das bedeutet z.B., das ich oft zwei Tage hintereinander das gleiche Gericht habe (wg. Verpackungsgrößen, Haltbarkeit etc.), was aber absolut o.k. für mich ist und auch weit weniger Arbeit und Zeitaufwand bedeutet. Auch benutze ich öfters Tiefkühlware, gerade z.B. bei Gemüse wie Broccoli, Blumenkohl oder Erbsen, da es einfach deutlich günstiger ist und in Bezug auf Nahrhaftigkeit/Vitamine in keinster Weise schlechter als tagfrisches ist, dazu viel länger haltbar und öfters entnehmbar.
Dazu nutze ich immer die gerade aktuellen wöchentlichen Angebote, plane meinen Essensplan auch danach, kaufe diese auch (soweit es haltbare Ware ist) immer auf Vorrat.

Glaub mir, es geht! Völlig problemlos!
Das geht auch, gesundes Essen ist oft ja sogar billiger als der Junkfood- Quatsch. Wenn du morgens Müsli mit Milch ist, hast du etwas bei 50 Cent ausgegeben und das ist dann nicht einmal das billigste. Zum Mittag Suppengrün (kostet um 1 Euro) und Kartoffeln, lecker Gemüsesuppe, dazu Baguette, kostet dann vielleicht 2 Euro und reicht zwei Tage. Abends Brot und Frischkäse oder Käse, dazu einen Apfel. Gut ernährt, unter drei Euro ausgegeben. Das Geheimrezept heißt: auf Preise schauen, selber kochen. Im Studium gelernt, weil weniger Geld als ein Hartzer zur Verfügung. Natürlich ist das dann kein Bio- Gemüse, aber sicher besser als eine Tüte Chips.
 
Das geht auch, gesundes Essen ist oft ja sogar billiger als der Junkfood- Quatsch. Wenn du morgens Müsli mit Milch ist, hast du etwas bei 50 Cent ausgegeben und das ist dann nicht einmal das billigste. Zum Mittag Suppengrün (kostet um 1 Euro) und Kartoffeln, lecker Gemüsesuppe, dazu Baguette, kostet dann vielleicht 2 Euro und reicht zwei Tage. Abends Brot und Frischkäse oder Käse, dazu einen Apfel. Gut ernährt, unter drei Euro ausgegeben. Das Geheimrezept heißt: auf Preise schauen, selber kochen. Im Studium gelernt, weil weniger Geld als ein Hartzer zur Verfügung. Natürlich ist das dann kein Bio- Gemüse, aber sicher besser als eine Tüte Chips.
Der Maßstab ist also "besser als eine Tüte Chips"?
 
"Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen"
Ein Satz, den Marie Antoinette wohl nie gesagt hat. Willst du ernsthaft damit die Ernährung in Deutschland 2020 mit der Lage der Bevölkerung in Frankreich 1789 vergleichen oder wie darf ich das Zitat verstehen? Hierzulande sterben deutlich mehr Menschen an den Folgen zu fettiger., zu salziger und zu zuckerhaltiger Kost als an Unterernährung. Bezug zu Corona: hoher Anteil an Adipösen an den "mit Corona" Verstorbenen.
 
Ein Satz, den Marie Antoinette wohl nie gesagt hat.

Richtig, der Satz stammt von Jean-Jacques Rousseau.

Willst du ernsthaft damit die Ernährung in Deutschland 2020 mit der Lage der Bevölkerung in Frankreich 1789 vergleichen oder wie darf ich das Zitat verstehen?

Ich wollte damit andeuten wie ich darüber denke wenn Menschen die genug haben darüber urteilen wie gut sich andere ernährend könnten wenn sie nur wollten.

Zu deiner eigenen Erfahrung: Wer nicht das Glück hatte mit ordentlichem Support der Eltern durch das Studium zu gehen, wird an der ein oder anderen Stelle in selbigem wohl die Erfahrung gemacht haben mit sehr wenig Geld zurecht kommen zu müssen. Kenne ich auch. Geht. War aber nicht schön. Sagen wir mal so: Man verhungert nicht.
 
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Richtig, der Satz stammt von Jean-Jacques Rousseau.



Ich wollte damit andeuten wie ich darüber denke wenn Menschen die genug haben darüber urteilen wie gut sich andere ernährend könnten wenn sie nur wollten.

Zu deiner eigenen Erfahrung: Wer nicht das Glück hatte mit ordentlichem Support der Eltern durch das Studium zu gehen, wird an der ein oder anderen Stelle in selbigem wohl die Erfahrung gemacht haben mit sehr wenig Geld zurück kommen zu müssen. Kenne ich auch. Geht. War aber nicht schön. Sagen wir mal so: Man verhungert nicht.
D'accord. Es hat schon gewaltig genervt, immer auf das Geld schauen zu müssen und nur bei Aldi, Lidl und Penny einkaufen zu können, um sich 1-2 x im Monat auch ein richtiges Essengehen leisten zu können. Dazu noch eigene Dummheit/Genusssucht und in der Kneipe mal eben an einem Abend 100 Mark verballern...
 
D'accord. Es hat schon gewaltig genervt, immer auf das Geld schauen zu müssen und nur bei Aldi, Lidl und Penny einkaufen zu können, um sich 1-2 x im Monat auch ein richtiges Essengehen leisten zu können. Dazu noch eigene Dummheit/Genusssucht und in der Kneipe mal eben an einem Abend 100 Mark verballern...

Das ist eben der Punkt. Gesellschaftliche Teilhabe ist wichtig, gerade für Menschen die fast nichts haben. Eigentlich kann ich mich über meine Studienzeit nicht beschweren, ich habe immer gearbeitet und konnte mir immer ein wenig was "leisten". Allerdings nicht 100Mark/50€ in der Kneipe verballern, das mache ich selbst heute nicht ;) Aber ein mal bin ich selbstverschuldet in eine finanzielle Krise geraten...man kann von faszinierend wenig überleben.
 
Richtig, der Satz stammt von Jean-Jacques Rousseau.
Und wieder etwas gelernt. Ich wusste zwar, dass die Königin den Satz nicht gesagt hat, allerdings war mir nicht klar, dass es Rousseau war. :tnx:
Zu deiner eigenen Erfahrung: Wer nicht das Glück hatte mit ordentlichem Support der Eltern durch das Studium zu gehen, wird an der ein oder anderen Stelle in selbigem wohl die Erfahrung gemacht haben mit sehr wenig Geld zurück kommen zu müssen. Kenne ich auch. Geht. War aber nicht schön. Sagen wir mal so: Man verhungert nicht.
Bei dem Namen Deines Avatars gehe ich mal davon aus, dass Du wie ich auch figürliche Probleme hast? Ich glätte meine Falten von innen. :D
 
Der Maßstab ist ausgewogene Ernährung, darum ging es ja. Ich würde bei deinem vorgeschlagenen Tagesmenü zum einen vermuten, dass das nicht jede Person sättigen wird, zum anderen möchte ich (auch wenn ich bzgl. ausgewogener Ernährung nicht allzu viel Ahnung habe) anzweifeln, dass das wirklich ausgewogene Ernährung darstellt bzw. wäre halt die Frage, was du an den anderen Tagen isst.
Du schreibst ja in einem Beitrag danach auch, dass du dir 1-2x im Monat ein "richtiges" Essengehen leisten konntest. Ist das nicht ein Widerspruch zu den Beiträgen davor?

Es macht halt, wie FatTony auch schon schrieb, hier ein wenig den Eindruck privilegierter Menschen, die über das Ernährungsverhalten ihrer sozial schwächer gestellten Mitmenschen urteilen. Etwas eklig wirds dann bei solchen Sätzen:
Sogar jeder Hartz4-Empfänger kann sich eine ausgewogene Ernährung leisten, WENN er sein knappes Geld nicht für unwichtigere Dinge ausgeben würde (wie z.B. Zigaetten, Alkohol etc).

Vielleicht ist es tatsächlich möglich, sich mit HartzIV einigermaßen ausgewogen zu ernähren. Aber wenn es mehrere Ansichten von Facheluten dazu gibt, die das anzweifeln, dann wäre ich zumindest vorsichtig in der Beurteilung dessen. Und schreibe nicht einfach: DOCH, DAS IST SO!!!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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