(Un)gesunde Ernährung - Discounter, Bio, vegetarisch & Co. ...

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so redet nur jemand der es tatsächlich noch nicht musste. die Hartz4 Sätze sind schon sehr eng bemessen. Umsonst werden die ganzen Discounter, Dönerbuden usw. nicht immer mehr und verdrängen gute Hausmannskost. Grade wenn diese Familien Kinder haben ist es kaum zu schaffen. Ich kenne einige, die Saufen, Kiffen oder sonst was nicht. Und nicht alle sind faul und wollen nicht arbeiten, viele fallen einfach durch das Raster, dem Alter wegen, Gesundheitlich usw. Aber RTL 2 verkauft es halt so, deshalb meinen es auch einfach zu viele das es nur Assis sind.

Da hast Du mich völlig falsch verstanden...

Es ging eigentlich um die Sache, ob man mit 34 EUR in der Woche (pro Person) sich gesund ernähren kann. Das hat ein User abgestritten und sich auf einen Link berufen, wo es in einem Test angeblich auch nicht gelang. Ich habe das Gegenteil behauptet, weil ich selber in etwa mit dieser Summe meine wöchentlichem Lebensmittelkäufe bestreite und mich sowohl nach Wunsch als auch gesund davon ernähren kann.

@Waechter hat mir einen "Denkfehler" unterstellt, das ich evtl. andere Dinge nicht berücksichtige, wo man von dieser Summe noch Abstriche machen muß (z.B. wegen größerer Wohnung oder längeren Altverträgen). O.k., diese Fälle lasse ich gelten, hat aber eigentlich mit meiner These nichts zu tun.

Zu oben zitiertem noch: Richtig, ich selber habe noch kein Hartz4 bezogen. Ich kenne aber einige von denen, u.a. mein Bruder. Ich glaube da schon richtig beurteilen zu können. Es gibt in der Tat solche und solche. Es gibt Leute (wie mein Bruder), die wollen einfach nicht arbeiten, es gibt Leute, die mißbrauchen diese Leistung, weil sie z.B. in Verbindung mit Schwarzarbeit so mehr haben als mit normalem Job, es gibt Leute, die durch Arbeitsplatzverlust oder aus gesundheitlichen Gründen reingefallen sind und und und. Und natürlich sind das längst nicht alle Assis!

Und noch zum Thema "jammern": Ja, das beanstande ich. Natürlich muß man sich in vielen Dingen mit Hartz4 einschränken oder gar ganz drauf verzichten (wie z.B. Urlaubsreisen), muß jeden Euro umdrehen, ABER dennoch geht es uns mit dieser Soziallleistung in Deutschland im Vergleich zu ganz vielen anderen Ländern verdammt gut. Man bekommt eine Wohnung bezahlt, ist krankenversichert, hat genug zum essen und noch etwas für andere Dinge übrig. Davon können viele, ganz viele Menschen in anderen Ländern nur träumen. Das blenden aber viele Deutsche aus...

@holgerwehlage: Auf Deinen geschriebenen Unsinn und Unterstellungen gehe ich nicht mehr weiter ein. Dein Fachmann weiß also, das ich es nicht schaffe so zu leben? :lol::lol::lol:

PS: Sorry, sehe jetzt erst beim Überfliegen der restlichen Beiträge, das ein Mod dieses Thema hier nicht mehr möchte. Also war es das jetzt auch von mir dazu.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ausgewogen von Hartz 4 leben ist schwierig aber machbar. Sicher muss man immer schauen wo man sparen kann, aber es funktioniert.
Ich spreche da aus Erfahrung da ich selber lange davon gelebt habe. Außerdem kenne ich einige Bekannte, bei denen es auch klappt. Es braucht dafür aber auch eine Menge Disziplin, das man das Geld was nur für Lebensmittel gedacht ist, was man selbst jeden Monat neu Kalkulieren sollte auch wenn es immer das selbe ist. Doch wie man mit dem Geld umgeht, da fehlt es denn meisten Hartzern an Erfahrung und wissen. Wie man mit dem Geld auskommen kann und trotzdem sich Ausgewogen und Gesund ernähren kann wissen eben die wenigsten. Es gibt eine Reihe von Leuten die sich wegen Hartz 4 verändert haben und nicht zum Guten.

Wenn man Arbeitslos wird, dann hat man 12 Monate Zeit bevor man ins Hartz 4 rutscht. In der Zeit kann man auch Verträge kündigen, besonders wenn abzusehen ist, das man so schnell keinen neuen Job finden kann. Einige Versicherungen kann man (ich müsste mal nach schauen welche es betrifft) sich vom Jobcenter auch wieder holen. z.B. Kfz- Versicherungen und selbst die Steuer kann man über den Antrag wieder bekommen, sofern man nachweisen kann, das man das Auto benötigt z.B zur Jobsuche oder weil man sonst nicht aus sein Dorf rauskommt. TV-Abos sollte man auch mal drauf verzichten können. Manche sind ja auch Monatlich kündbar. Und was das wohnen in einer zu großen Wohnung angeht, auch da kann man sich schon vorher mal nach einer anderen Wohnung umschauen, wenn man weiß das man so oder so in Arge II rutschen wird. Leider machen das die aller wenigsten. Der Arge II Satz ist sehr knapp und ich möchte nicht jeden an den Pranger stellen, der es nicht hin bekommt sich damit Gesund zu ernähren. Das muss man lernen. Und da sollte Vater Staat eben Kurse anbieten, das man das lernen kann. Nur wird es nie einer versuchen es auch durchzudrücken zu bekommen. Weil man die Arbeitslosen und Arbeitssuchenden anhalten möchte so schnell wie möglich einen neuen Job zu suchen und nicht von der Arge abhängig zu bleiben.

Ich bin mir sicher, es kann jeder hinbekommen sich Gesund zu ernähren, aber das wird trotzdem nicht jeder hinbekommen ohne entsprechende Hilfe dazu.

:tnx::tnx::tnx: Ganz toller Beitrag! Genau SO sehe ich es auch.
 
Es ging eigentlich um die Sache, ob man mit 34 EUR in der Woche (pro Person) sich gesund ernähren kann. Das hat ein User abgestritten und sich auf einen Link berufen, wo es in einem Test angeblich auch nicht gelang. Ich habe das Gegenteil behauptet, weil ich selber in etwa mit dieser Summe meine wöchentlichem Lebensmittelkäufe bestreite und mich sowohl nach Wunsch als auch gesund davon ernähren kann.
Lebst Du alleine oder mit mehreren? Und ist das Budget für alle Mahlzeiten oder nur für eine tägliche warme Mahlzeit? Als Single komme ich jedenfalls mit 34 Euro für Lebensmittel in der Woche bei abwechslungsreicher Küche nach Wunsch definitiv nicht aus, obwohl ich vorwiegend beim Discounter einkaufe und keinen Wert auf Markenprodukte lege. Ein Stück frischer Lachs kostet ja z. B. schon ca. 5 Euro und 400 g Biohackfleisch oder -Gulasch vom Rind ebenfalls ca. 4-5 Euro. Frischer Salat, Tomaten etc. sind je nach Jahreszeit relativ teuer, und wenn es mal Spargel sein soll, ist man auch schnell bei 5 Euro pro Nase... Da komme ich, selbst, wenn ich Fleisch nur maximal 2x die Woche kaufe, von dem Fleisch Portionen einfriere und sonst vegetarisch esse, mit 34 Euro für eine Woche in der Regel nicht weit... Wenn Du dauerhaft mit 34 Euro pro Woche als Single auskommst und Dich gesund und nach Wunsch ernährst, würde mich Dein Speiseplan bzw. Dein Anspruch wirklich interessieren ;) Für eine Familie ist es leichter, weil man ggf. größere Packungsgrößen etc. kaufen kann, die für Singles nicht funktionieren. Aber auch da finde ich 34 Euro pro Nase und Woche für ein vielseitiges Essen mit frischen Zutaten knapp bemessen.

Von daher ja, ich glaube, "zum satt werden" bekommt man damit irgendwie hin, eventuell auch "gesund". Aber "nach Wunsch" und dauerhaft abwechslungsreich zumindest nach meiner Definition eher nicht.
 
Lebst Du alleine oder mit mehreren? Und ist das Budget für alle Mahlzeiten oder nur für eine tägliche warme Mahlzeit? Als Single komme ich jedenfalls mit 34 Euro für Lebensmittel in der Woche bei abwechslungsreicher Küche nach Wunsch definitiv nicht aus, obwohl ich vorwiegend beim Discounter einkaufe und keinen Wert auf Markenprodukte lege. Ein Stück frischer Lachs kostet ja z. B. schon ca. 5 Euro und 400 g Biohackfleisch oder -Gulasch vom Rind ebenfalls ca. 4-5 Euro. Frischer Salat, Tomaten etc. sind je nach Jahreszeit relativ teuer, und wenn es mal Spargel sein soll, ist man auch schnell bei 5 Euro pro Nase... Da komme ich, selbst, wenn ich Fleisch nur maximal 2x die Woche kaufe, von dem Fleisch Portionen einfriere und sonst vegetarisch esse, mit 34 Euro für eine Woche in der Regel nicht weit... Wenn Du dauerhaft mit 34 Euro pro Woche als Single auskommst und Dich gesund und nach Wunsch ernährst, würde mich Dein Speiseplan bzw. Dein Anspruch wirklich interessieren ;) Für eine Familie ist es leichter, weil man ggf. größere Packungsgrößen etc. kaufen kann, die für Singles nicht funktionieren. Aber auch da finde ich 34 Euro pro Nase und Woche für ein vielseitiges Essen mit frischen Zutaten knapp bemessen.

Von daher ja, ich glaube, "zum satt werden" bekommt man damit irgendwie hin, eventuell auch "gesund". Aber "nach Wunsch" und dauerhaft abwechslungsreich zumindest nach meiner Definition eher nicht.

Ja, lebe alleine. Das Budget ist für zwei Mahlzeiten am Tag, ein sehr spätes großes Frühstück und ein warmes Abendessen + ggf. Kleinigkeiten für zwischendurch. Mittags esse ich seit meiner Kindheit nicht mehr warm.Und ich wies ja auch schon darauf hin, das ich oft das gleiche Gericht zwei Tage hintereinander esse, weil es packungs- und haltbarkeitsmäßig schlecht anders geht, was mir aber absolut nichts ausmacht, im Gegenteil, es ist sogar praktischer und spart auch Zeit.
So wie Du oben rechnest kann es in der Tat nicht hinhauen. Wenn Du möchtest, schicke ich Dir mal beispielhaft einen Wochenplan von mir per PN ? Dann siehst Du, das es möglich ist, problemlos.
 
Ja, lebe alleine. Das Budget ist für zwei Mahlzeiten am Tag, ein sehr spätes großes Frühstück und ein warmes Abendessen + ggf. Kleinigkeiten für zwischendurch. Mittags esse ich seit meiner Kindheit nicht mehr warm.Und ich wies ja auch schon darauf hin, das ich oft das gleiche Gericht zwei Tage hintereinander esse, weil es packungs- und haltbarkeitsmäßig schlecht anders geht, was mir aber absolut nichts ausmacht, im Gegenteil, es ist sogar praktischer und spart auch Zeit.
So wie Du oben rechnest kann es in der Tat nicht hinhauen. Wenn Du möchtest, schicke ich Dir mal beispielhaft einen Wochenplan von mir per PN ? Dann siehst Du, das es möglich ist, problemlos.
Danke für die Erklärung :) Bei mir scheitert Deine Planung schon an "nur" zwei Mahlzeiten ;) Frühstück (Joghurt, vernünftiges Müsli, frisches Obst), mittags komplett selbst gekocht warm und abends frischer Salat, gerne mit Oliven, Feta, Mozzarella o. Ä., damit es satt macht, sind mein Wunsch bzw. Anspruch. Selbst wenn ich an zwei Tagen mittags hintereinander dasselbe esse (das wird z. B. morgen und Montag passieren ;)), brauche ich mehr als 34 Euro pro Woche. Zuletzt, als ich im Homeoffice war, ging es eher Richtung 50-55 Euro pro Woche - trotz Discounter ;) Da mir gutes Essen jedoch wichtig ist, fällt es mir nicht schwer, das Geld dafür hinzulegen...
 
Danke für die Erklärung :) Bei mir scheitert Deine Planung schon an "nur" zwei Mahlzeiten ;) Frühstück (Joghurt, vernünftiges Müsli, frisches Obst), mittags komplett selbst gekocht warm und abends frischer Salat, gerne mit Oliven, Feta, Mozzarella o. Ä., damit es satt macht, sind mein Wunsch bzw. Anspruch. Selbst wenn ich an zwei Tagen mittags hintereinander dasselbe esse (das wird z. B. morgen und Montag passieren ;)), brauche ich mehr als 34 Euro pro Woche. Zuletzt, als ich im Homeoffice war, ging es eher Richtung 50-55 Euro pro Woche - trotz Discounter ;) Da mir gutes Essen jedoch wichtig ist, fällt es mir nicht schwer, das Geld dafür hinzulegen...

Jeder hat natürlich seinen Geschmack, seine Vorlieben und seine persönlichen Essgewohnheiten. Da ich oft bis 11, 12 Uhr schlafen kann, bietet sich das bei mir mit den zwei Mahlzeiten und ggf. ein paar Kleinigkeiten zwischendurch natürlich an.
Dazu kommt bei mir, das ich meinen Schwerpunkt auf ein fett- und kalorienarmes Essen lege. Ich hatte mal mit Übergewicht und einem dicken Bauch zu kämpfen, doch seit meiner Ernährungsumstellung bin ich rank und schlank und fühle mich auch viel, viel besser und gesünder.

Mir ging es eigentlich auch nur darum, aufzuzeigen, das auch ein Hartz4-Empfänger mit einem Budget von rund 35 EUR/Woche es durchaus hinkriegen kann, sich gut und gesund zu ernähren. Das hat ein bestimmter User ja vehement abgestritten und mir quasi unterstellt, das ich Blödsinn verzapfe. Was ich eben nicht tue, weil ich eben für etwa die gleiche Summe das selber vorlebe.

Da ich aber kein Hartz4-Empfänger bin und mir noch anderes leisten kann, gehe ich natürlich auch hin und wieder gerne mal mit Frreunden auswärts essen. DAS können Hartz4-Empfänger sich allerdings in der Tat nicht leisten (zumindest wenn sie nicht noch geheime andere Einkünfte haben).
 
Mir ging es eigentlich auch nur darum, aufzuzeigen, das auch ein Hartz4-Empfänger mit einem Budget von rund 35 EUR/Woche es durchaus hinkriegen kann, sich gut und gesund zu ernähren. Das hat ein bestimmter User ja vehement abgestritten
Na ich hoffe, du meinst nicht mich damit. Falls doch würde ich dir raten, meine Beiträge noch einmal etwas gründlicher zu lesen.
Jeder hat natürlich seinen Geschmack, seine Vorlieben und seine persönlichen Essgewohnheiten.
Eben, da gehts ja schon mal los. Du zum Beispiel isst ja offenbar nur zweimal am Tag. Entsprechend wirst du vielleicht Geld einsparen im Vergleich zu anderen Leuten. Ob deine Essgewohnheiten nun auf alle anderen übertragbar sind, würde ich mal anzweifeln. Ob das was du machst tatsächlich ausgewogene Ernährung ist, wäre dann die nächste Frage.
 
Und was das wohnen in einer zu großen Wohnung angeht, auch da kann man sich schon vorher mal nach einer anderen Wohnung umschauen, wenn man weiß das man so oder so in Arge II rutschen wird. Leider machen das die aller wenigsten.
Mag in Wilhelmshaven klappen, bzw. wenn man alleine lebt. OK, Cuxhaven, Bremerhaven auch noch. Ich selber bin hier nach WHV gezogen da hier die mieten günstig sind, und ich nur Unterwegs. Glaube mir, versuche zb. mal eine bezahlbare Wohnung in Aurich zu finden !
 
Mag in Wilhelmshaven klappen, bzw. wenn man alleine lebt. OK, Cuxhaven, Bremerhaven auch noch. Ich selber bin hier nach WHV gezogen da hier die mieten günstig sind, und ich nur Unterwegs. Glaube mir, versuche zb. mal eine bezahlbare Wohnung in Aurich zu finden !

Für mich wäre das schlimmste an einem Absacken in Alg2 nicht nur der Verlust von finanziellen Möglichkeiten, sondern wenn es passieren würde, der Verlust des Umfeldes. Stell dir vor, du und deine Familie lebt seit Jahren in einem bestimmten Umfeld und dann müsst ihr da weg....prost Mahlzeit und Gute Nacht.
 
Mag in Wilhelmshaven klappen, bzw. wenn man alleine lebt. OK, Cuxhaven, Bremerhaven auch noch. Ich selber bin hier nach WHV gezogen da hier die mieten günstig sind, und ich nur Unterwegs. Glaube mir, versuche zb. mal eine bezahlbare Wohnung in Aurich zu finden !

Bezahlbare Wohnung und Angemessene Wohnung sind leider zwei paar Schuhe. Der von der Gemeinde als Angemessene Wohnung ist von der Fläche als das was man an qm haben darf überall gleich. Nur die Angemessene Miete für eine solche Wohnung das legt jede Gemeinde oder Stadt selber fest. Was man für sich selbst für bezahlbar ist, das liegt ja nur an den Einkommen an sich. Wenn das Geld für eine Angemessene Wohnung nicht ausreicht, dann läuft da was schief, dann kann man immer noch zum Amt gehen und aufstocken. Das möchte man zwar nicht und kostet ohnehin mehr Zeit als es nutzen bringt.

Hier in Wilhelmshaven geht man von Vergleichsmieten aus, da es keinen Mietspiegel gibt. Da die meisten hier recht wenig verdienen, wen die nicht so wie so von der Arge leben, bleibt die Miete zum vergleich zu anderen Städten niedrig. In OL leben auch Hartzer obwohl die Mieten dort doppelt so hoch sind. Trotzdem ist das für die Meisten kein bezahlbarer Wohnraum. Da kann man schon sehen, das bezahlbarer Wohnraum nicht gleich erlaubte Obergrenze ist.

Die Miete wird nicht vom Regelsatz bezahlt sondern wird gesondert berechnet. Was man selber bezahlen muss ist der Stromanteil für die Wohnung.
 
Gutes Fleisch hat seinen Preis. Vieles anderes ist eigentlich ungenießbar. Aber Verbraucher gewöhnt sich an alles, so dass er das gar nicht merkt. Irgendjemand schrieb mal, dass die Deutschen zwar bereit sind hunderte von Euros für einen Markengrill auszugeben, aber nicht einen Cent mehr pro Kilo für gescheites Fleisch.
 
Doch, könnten sie. Wenn sie es nicht jeden Tag haben wollten und nicht zb ein mal die Woche. Der Markt wird dem gerecht bzw ist dem gerecht geworden.
Man stellt man sich die Frage, was kam zuerst. Es war ja nicht der Kunde, der gesagt hat, ich brauche jetzt jeden Tag Fleisch, sondern es wurde ihm durch die Werbung suggeriert, durch die Discounter und deren Massenangebote, die Fleisch-Anbieter sind der Nachfrage gefolgt, so kamen wir z.B. zu Wiesenhof. Die Gesetze der Marktwirtschaft eben, Bedarfe wecken, Bedarfe befriedigen. So gesehen hast Du recht mit deiner Aussage.
Die Aussage, Deutsche mögen billiges Fleisch, finde ich demnach nicht richtig, sie kennen es nicht anders, sehr allgemein gesprochen.
 
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