Ich hau mal einen gegen den Mainstream hier heraus:
Ich habe nicht gewählt, aus Überzeugung.
Warum, weil ich ein Europagegner bin? Ganz im Gegenteil. Ich halte ein vereintes Europa für eine großartige Sache, bin ein großer Anhänger der gemeinsamen Währung. Die Vorteile eines gemeinsamen Europas sind einfach nicht von der Hand zu weisen. Im Kleinen bemerkt man es ja letztendlich schon beim Verreisen, wenn man ohne Grenzkontrollen und Devisentausch auskommt.
Warum dann nicht? Weil ich nie wähle oder "politikverdrossen" bin?
Absolut nicht. Ich bin seit 1990 wahlberechtigt und habe seitdem an jeder Bundestags- und Landtagswahl teilgenommen und werde das auch in Zukunft tun. Ebenso konsequent habe ich in dieser Zeit aber auch an allen Europa-Wahlen nicht teilgenommen.
Warum also? Ganz einfach, weil diese Wahl für mich eine Mogelpackung ist. Wenn man aufgefordert wird ein Parlament zu wählen, dann suggeriert einem dieses, dass die Bevölkerung über die Zusammensetzung der Legislative entscheiden soll.
Das europäische Parlament ist jedoch nur ein Teil der Legislative innerhalb der EU, vereinfacht gesprochen, ein amputierter. Der andere Teil der Legislative ist der Rat. Und genau hier wird die eigentliche Politik gemacht. Das Parlament hat vielfach nur ein Anhörungsrecht (bspw. bei der Wettbewerbspolitik der EU) und insbesondere hat es nicht das Recht auf Einbringung von Gesetzesvorlagen.
Der Rat hingegen setzt sich aus den Mitgliedern der nationalen Regierungen zusammen, also aus der Exekutive! Das ist für mich eine seltsame Vermischung der Gewaltenteilung und entspricht nicht meinem Demokratieverständnis. Wenn sich die Politik über das geringe Interesse an der Bürger an der Wahl beschwert, sollte man eventuell mal darüber nachdenken, wie man Europa wirklich demokratisch gestalten und näher an den Bürger heranbringen kann.
Wer wirklich Einfluss auf die Europapolitik nehmen will, tut das sehr viel mehr, wenn er sich bei nationalen Wahlen mit den Programmen der Parteien hinsichtlich Europas auseinandersetzt und dementsprechend wählt.
Ich habe nicht gewählt, aus Überzeugung.
Warum, weil ich ein Europagegner bin? Ganz im Gegenteil. Ich halte ein vereintes Europa für eine großartige Sache, bin ein großer Anhänger der gemeinsamen Währung. Die Vorteile eines gemeinsamen Europas sind einfach nicht von der Hand zu weisen. Im Kleinen bemerkt man es ja letztendlich schon beim Verreisen, wenn man ohne Grenzkontrollen und Devisentausch auskommt.
Warum dann nicht? Weil ich nie wähle oder "politikverdrossen" bin?
Absolut nicht. Ich bin seit 1990 wahlberechtigt und habe seitdem an jeder Bundestags- und Landtagswahl teilgenommen und werde das auch in Zukunft tun. Ebenso konsequent habe ich in dieser Zeit aber auch an allen Europa-Wahlen nicht teilgenommen.
Warum also? Ganz einfach, weil diese Wahl für mich eine Mogelpackung ist. Wenn man aufgefordert wird ein Parlament zu wählen, dann suggeriert einem dieses, dass die Bevölkerung über die Zusammensetzung der Legislative entscheiden soll.
Das europäische Parlament ist jedoch nur ein Teil der Legislative innerhalb der EU, vereinfacht gesprochen, ein amputierter. Der andere Teil der Legislative ist der Rat. Und genau hier wird die eigentliche Politik gemacht. Das Parlament hat vielfach nur ein Anhörungsrecht (bspw. bei der Wettbewerbspolitik der EU) und insbesondere hat es nicht das Recht auf Einbringung von Gesetzesvorlagen.
Der Rat hingegen setzt sich aus den Mitgliedern der nationalen Regierungen zusammen, also aus der Exekutive! Das ist für mich eine seltsame Vermischung der Gewaltenteilung und entspricht nicht meinem Demokratieverständnis. Wenn sich die Politik über das geringe Interesse an der Bürger an der Wahl beschwert, sollte man eventuell mal darüber nachdenken, wie man Europa wirklich demokratisch gestalten und näher an den Bürger heranbringen kann.
Wer wirklich Einfluss auf die Europapolitik nehmen will, tut das sehr viel mehr, wenn er sich bei nationalen Wahlen mit den Programmen der Parteien hinsichtlich Europas auseinandersetzt und dementsprechend wählt.






